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Eine erste Bilanz nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Was hat sich geändert?

Beschäftigung und Mindestlöhne

Title: Eine erste Bilanz nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Was hat sich geändert?

Term Paper , 2016 , 24 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Sebastian Münscher (Author)

Economics - Job market economics

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Die vorliegende Seminararbeit thematisiert die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohnes von 8,50 Euro, der vor nunmehr einem Jahr eingeführt wurde. Der Mindestlohn ist ab dem 1. Januar 2017 bundesweit uneingeschränkt eingeführt und gilt somit als einheitliche, gesetzliche und erstmalig branchenübergreifende Regelung. Das Ziel dieser Sozialreform soll ein existenzsicherndes Arbeitseinkommen für jeden Vollzeitbeschäftigten sein, ohne dabei die Beschäftigungsquote zu gefährden. Inwiefern das Ziel bisher erreicht wurde, ist von besonderem Interesse, weil die Mindestlohnkommission über eine Anpassung des Mindestlohnes erstmals bis zum 30. Juni 2016 beraten muss. Welche Auswirkungen der Mindestlohn auf die Entwicklung von Beschäftigung und Einkommen auf dem Arbeitsmarkt hat, ist die Basis der ökonomischen Überlegungen. Dabei sind die Mindestlohnregelungen umstritten, während die Befürworter den Mindestlohn als ersten Schritt zur Armutsbekämpfung sehen, warnen die Kritiker davor, dass durch den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn große Arbeitsplatzverluste und Beschäftigungsrisiken erwartet werden. Ziel dieser Arbeit ist es, verschiedene Ansichten der Wirtschaftswissenschaft über die Beschäftigungseffekte durch einen Mindestlohn anhand der gängigen ökonomischen Modelle aufzuzeigen. Da es sich letztlich um reine Modelle handelt, werden auch empirische Ergebnisse betrachtet, um diese mit den aktuellen Beschäftigungsstatistiken zu vergleichen. Somit können die vorgestellten Ansichten der Theorien kritisch geprüft werden. Letztendlich soll die Frage beantwortet werden, welche Auswirkungen der Mindestlohn nach seiner Einführung auf die Beschäftigung hat. Dem Lesenden sollen dadurch Erfahrungen und Perspektiven nach einem Jahr Mindestlohn in Deutschland aufgezeigt werden.

Die Arbeit gliedert sich in drei Teile, im ersten Teil werden zunächst die theoretischen Modelle erläutert, auf welche sich die Politiker und Wissenschaftler beziehen. Im folgenden Teil wird die vorhergesagte Beschäftigungswirkung anhand aktueller Beschäftigungsstatistiken überprüft. Hierzu werden internationale und nationale Studien aufgezeigt und mit den Status quo der Beschäftigungseffekte verglichen. Abschließend wird im dritten Teil die zukünftige Anpassung des Mindestlohnes diskutiert und es folgt eine Schlussbetrachtung in Form eines Fazits.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die unterschiedlichen Theorien und ihre Vorhersage

2.1 Neoklassische Theorie

2.2 Keynesianische Theorien

3 Auswirkungen des Mindestlohnes

3.1 Unterschiedliche Arten von Mindestlöhnen

3.2 Empirische Studien zum Mindestlohn

3.3 Status quo der Beschäftigungseffekte

4 Anpassung des Mindestlohnniveaus

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist es, die theoretischen Ansichten der Wirtschaftswissenschaft zu den Beschäftigungseffekten eines Mindestlohnes anhand gängiger ökonomischer Modelle aufzuzeigen und diese mit empirischen Daten aus der Zeit nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland zu vergleichen, um die tatsächlichen Auswirkungen zu bewerten.

  • Theoretische Grundlagen (Neoklassik vs. Keynesianismus)
  • Empirische Studien und Prognosen vor Einführung des Mindestlohns
  • Analyse der tatsächlichen Beschäftigungseffekte nach Einführung des Mindestlohns
  • Diskussion über die zukünftige Anpassung des Mindestlohnniveaus
  • Kritische Würdigung der arbeitsmarktpolitischen Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

3.3 Status quo der Beschäftigungseffekte

An dieser Stelle werden im Folgenden die Auswirkungen des Mindestlohnes auf die Beschäftigung anhand der vorliegenden Daten analysiert und mit den o.g. Studien gegenübergestellt.

Nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes ist die Wirtschaftswissenschaft sich weitestgehend einig, dass die Prognose von hohen Arbeitsplatzverlusten nicht eingetreten ist. Im März 2016 verzeichnet Deutschland mit einer Arbeitslosenquote von 6,5 Prozent zwar eine um 0,1 Prozentpunkte höhere Arbeitslosigkeit als im Dezember 2015, jedoch die niedrigste seit Anfang der 1990er Jahre (vgl. Bundesagentur für Arbeit 2016).

Nach Angaben der Beschäftigungsstatistik ist die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Ost- und Westdeutschland gestiegen. Im Vorjahresvergleich ist im Januar die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung in Westdeutschland um 2,5 Prozent und in Ostdeutschland um 2,3 Prozent gestiegen (Tabelle 1).

Die Betrachtung nach Branchen zeigt im Vorjahresvergleich überwiegend Zuwächse (Tabelle 2). Die deutlichsten Anstiege im März verzeichneten der Bereich Heime und Soziales mit 5,8 Prozent, sowie der Bereich sonstige wirtschaftliche Dienstleistungen von 6,0 Prozent. Auf der anderen Seite gab es Beschäftigungsverluste im Bereich Erbringung von Finanz- und Versicherungsdienstleistungen in Höhe von 0,4 Prozent sowie im Bergbau, Energie-, Wasserversorgung und Entsorgungswirtschaft in Höhe von 0,5 Prozent (vgl. Bundesagentur für Arbeit 2016).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland ein und formuliert das Ziel, die ökonomischen Vorhersagen mit der tatsächlichen Beschäftigungsentwicklung abzugleichen.

2 Die unterschiedlichen Theorien und ihre Vorhersage: Dieses Kapitel kontrastiert neoklassische Modelle, die negative Beschäftigungseffekte erwarten, mit keynesianischen Theorien, die positive Wirkungen durch Nachfragestimulierung hervorheben.

3 Auswirkungen des Mindestlohnes: Nach einer Klassifizierung verschiedener Mindestlohnarten werden empirische Studien diskutiert und die aktuelle Beschäftigungsstatistik ausgewertet, um die Prognosen zu überprüfen.

4 Anpassung des Mindestlohnniveaus: Hier wird diskutiert, wie die künftige Lohnanpassung gesetzlich gestaltet werden sollte, um sowohl soziale Sicherung als auch wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.

5 Fazit: Die Arbeit schließt mit der Erkenntnis, dass sich die pessimistischen Prognosen großer Arbeitsplatzverluste bisher nicht bestätigt haben und die Beschäftigung entgegen den Erwartungen teils gestiegen ist.

Schlüsselwörter

Mindestlohn, Beschäftigung, Neoklassik, Keynesianismus, Arbeitsmarkt, Lohnanpassung, Wirtschaftswissenschaft, Beschäftigungsstatistik, MiLoG, Tariflöhne, Arbeitslosenquote, Arbeitsmarktmodell, Wirtschaftspolitik, Existenzsicherung, Sozialreform.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit primär?

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des gesetzlichen Mindestlohns in Deutschland auf die Beschäftigung, ein Jahr nach dessen Einführung.

Welche wirtschaftswissenschaftlichen Ansätze werden gegenübergestellt?

Es erfolgt ein Vergleich zwischen der neoklassischen Theorie, die Beschäftigungsverluste befürchtet, und keynesianischen Ansätzen, die positive Konsumeffekte betonen.

Was ist das zentrale Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die theoretischen Prognosen zur Beschäftigung mit den tatsächlich erhobenen Beschäftigungsstatistiken zu vergleichen.

Welche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor kombiniert theoretische Modellbetrachtungen mit der Auswertung aktueller empirischer Beschäftigungsdaten und vorliegender Studien.

Welche Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen, eine Analyse verschiedener Mindestlohnformen sowie eine detaillierte Prüfung der Beschäftigungseffekte anhand statistischer Daten.

Welche Keywords beschreiben die Arbeit am besten?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Mindestlohn, Beschäftigungseffekte, neoklassische Theorie, keynesianische Modelle, Arbeitsmarktstatistik und Anpassungsmechanismen.

Warum haben sich die Befürchtungen vor dem Mindestlohn bisher nicht bewahrheitet?

Die Daten zeigen, dass anstelle von Arbeitsplatzverlusten in vielen Bereichen, insbesondere bei Geringverdienern, ein Zuwachs an sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung zu verzeichnen ist.

Welche Rolle spielt die Mindestlohnkommission laut dieser Arbeit?

Die Kommission steht vor der Herausforderung, ein Niveau festzulegen, das ein existenzsicherndes Einkommen bietet, ohne dabei die gesamtwirtschaftliche Entwicklung zu gefährden.

Warum kritisiert der Autor die aktuellen gesetzlichen Regelungen zur Lohnanpassung?

Kritisiert wird, dass die Orientierung an nachlaufenden Tarifentwicklungen allein nicht ausreicht und die gesamtwirtschaftliche Lage bei Anpassungsentscheidungen stärker berücksichtigt werden sollte.

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Details

Title
Eine erste Bilanz nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Was hat sich geändert?
Subtitle
Beschäftigung und Mindestlöhne
College
University of Kassel
Grade
1,7
Author
Sebastian Münscher (Author)
Publication Year
2016
Pages
24
Catalog Number
V375797
ISBN (eBook)
9783668530133
ISBN (Book)
9783668530140
Language
German
Tags
Mindestlohn Gesetz Koalition Politik Gehalt Anpassung Bilanz Beschäftigung Geld
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Münscher (Author), 2016, Eine erste Bilanz nach der Einführung des gesetzlichen Mindestlohnes. Was hat sich geändert?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/375797
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