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Wortschatzarbeit im Fach Latein

Title: Wortschatzarbeit im Fach Latein

Seminar Paper , 2016 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Anuschka Wanner (Author)

Latin

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In dieser Arbeit soll, im Anschluss an den Vortrag von Asmus Kurig beim DAV-Kongress in Berlin, das Thema Wortschatzarbeit besonderes Augenmerk erhalten. Dabei soll zunächst auf das mentale Lexikon eingegangen werden, das für die Speicherung der Wörter im Kopf verantwortlich ist. Ein Großteil der Arbeit wird jedoch der Wortschatzarbeit im Unterricht gewidmet sein, die verschiedene Phasen von der Einführung neuer Vokabeln über das Speichern und Wiederholen bis hin zum Überprüfen und Abfragen umfasst.

Ein eigener Aspekt erhält die Wortschatzarbeit in der Lektürephase, die sowohl für den Lehrenden als auch für den Lernenden eine Herausforderung darstellt. Abschließend soll das Beispiel der Vokabelkartei die individuelle Wortschatzarbeit des Schülers beleuchten, da diese selbständige und eigenverantwortliche (Schüler-)Arbeit für einen erfolgreichen Lateinunterricht unabdingbar ist.

Das Beherrschen von Vokabeln auf Seiten der Schüler ist unerlässlich für das Erlernen und Verstehen einer Fremdsprache. Mit der Bedeutung von Wörtern fällt das Verstehen und Übersetzen eines Textes. Dies gilt für die modernen Fremdsprachen ebenso wie für das Fach Latein. Jedoch fällt es den Schülern oft schwerer lateinische Vokabeln im Gedächtnis zu behalten, da diese nicht wie bei einer modernen Fremdsprache „imitativ erarbeitet und in einem kommunikativen Austausch ständig umgewälzt“ werden. Dies stellt erhöhte Ansprüche an den Lateinlehrer dar. Er muss die Wortschatzarbeit in seinem Unterricht besonders berücksichtigen und durch ständiges Wiederholen zur Speicherung der Vokabeln im Langzeitgedächtnis beitragen.

Dabei darf nie vergessen werden, dass Vokabellernen mehr als nur das stupide Auswendiglernen von Bedeutungen umfasst. Die Schüler müssen „mit den Vokabeln [.] auch ihre grammatikalischen Eigenschaften [wie] Wortart, Genus, Stammbildung und Stammformen sowie die Valenz“ erlernen. Einige Vokabeln wie virtus oder res publica vermitteln zudem „kulturelles und historisches Wissen“ und tragen zur Erweiterung der allgemeinen Bildung der Schüler bei.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das mentale Lexikon

3 Wortschatzarbeit im Unterricht

3.1 Einführung neuer Vokabeln

3.2 Speichern und Wiederholen

3.3 Überprüfen und Abfragen

3.4 Wortschatzarbeit in der Lektürephase

4 Individuelle Wortschatzarbeit des Schülers

5 Schlusswort

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die theoretischen Grundlagen des mentalen Lexikons und überträgt diese auf die praktische Wortschatzarbeit im Lateinunterricht, mit dem primären Ziel, effektive Methoden für den Spracherwerb und die Lektürephase aufzuzeigen und die Rolle der individuellen Schülerarbeit hervorzuheben.

  • Struktur und Funktionsweise des mentalen Lexikons
  • Methoden der Vokabelvermittlung und -wiederholung im Unterricht
  • Spezifische Anforderungen der Wortschatzarbeit während der Lektürephase
  • Förderung von Eigenverantwortung durch Lernsysteme wie die Vokabelkartei

Auszug aus dem Buch

3.2 Speichern und Wiederholen

Je mehr Querverbindungen zwischen den Elementen des Wortschatzes hergestellt werden, umso geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass einzelne Elemente vergessen oder verwechselt werden. Aus diesem Grund müssen Vokabeln im Unterricht konsequent wiederholt werden. Dazu sollte sich die Lehrperson vieler verschiedener Möglichkeiten bedienen, um ein mehrkanaliges Lernen erfahrbar zu machen. Einige sollen an dieser Stelle kurz vorgestellt werden. Welche Methode die beste ist, muss individuell nach Klassenstufe, Leistungsniveau, aktuellem Thema oder auch nach verfügbarer Zeit bestimmt werden.

Eine aus dem Fremdsprachenunterricht der Grundschule übernommene Praxis ist „das ‚Wörtermalen‘ als gestalterischer Umgang mit Wörtern, um eine emotionale Bindung an die neue Sprache zu gewinnen.“ Den Schülern werden Vokabeln vorgegeben, die bildnerisch umgesetzt werden sollen. Dies kann auf ganze Themenkomplexe erweitert werden. So ist beim miles Romanus „mit entsprechender ‚Ausstattung‘ (gladius, pila, scutum, lorica usw.)“ viel Geschick von Seiten der Schüler erforderlich. Weniger kindlich, und damit für ältere Klassen geeignet, sind „strukturierende Visualisierungsformen wie das Mindmap.“ Hier müssen die Schüler selbst Strukturelemente finden und Oberbegriffe suchen, was zudem das Denken in Kategorien fördert. „Nur so ist eine nachhaltige Wirkung gewährleistet.“

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit der Wortschatzarbeit im Lateinunterricht und führt in die Problematik der Vokabelverankerung im Gedächtnis ein.

2 Das mentale Lexikon: Dieses Kapitel erläutert die lernpsychologischen Voraussetzungen der Wortspeicherung und die komplexe Struktur des menschlichen Wortgedächtnisses.

3 Wortschatzarbeit im Unterricht: Der Hauptteil analysiert verschiedene Phasen der Wortschatzarbeit, von der Einführung über die Speicherung bis hin zur Anwendung in der Lektürephase.

3.1 Einführung neuer Vokabeln: Hier werden didaktische Ansätze zur induktiven Vokabeleinführung und semantischen Erschließung im Unterrichtsverlauf diskutiert.

3.2 Speichern und Wiederholen: Dieses Kapitel stellt verschiedene spielerische und visualisierende Methoden vor, die eine nachhaltige Festigung des Wortschatzes im Langzeitgedächtnis unterstützen.

3.3 Überprüfen und Abfragen: Es werden Formen der Lernerfolgskontrolle und deren Bedeutung für die Motivation und den Lernprozess der Schüler behandelt.

3.4 Wortschatzarbeit in der Lektürephase: Dieses Kapitel thematisiert die spezifischen Herausforderungen, den Wortschatz während der Lektürephase zu festigen und durch gezielte Lernmaterialien zu erweitern.

4 Individuelle Wortschatzarbeit des Schülers: Hier liegt der Fokus auf der Selbstständigkeit des Lernenden, insbesondere durch den Einsatz systematischer Lernboxen (5-Fächer-System).

5 Schlusswort: Das Schlusswort fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen und gibt Ausblicke auf weiterführende Fragestellungen der fachdidaktischen Forschung.

Schlüsselwörter

Wortschatzarbeit, Lateinunterricht, mentales Lexikon, Vokabellernen, Spracherwerb, Lektürephase, Langzeitgedächtnis, Lernerfolgskontrolle, Vokabelkartei, Lerntypen, Semantisierung, Lernbox, Fremdsprachendidaktik, Fachdidaktik Latein, Grundwortschatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit den didaktischen Grundlagen und praktischen Methoden der Wortschatzarbeit im Fach Latein, um Vokabeln langfristig im Gedächtnis zu verankern.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen das mentale Lexikon, die verschiedenen Phasen des Lernprozesses im Unterricht und die Eigenverantwortung der Schüler bei der Wortschatzarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Lehrer durch vielfältige Methoden – von spielerischen Übungen bis hin zur Vokabelkartei – den Lernprozess effektiv gestalten und die Schüler zur selbstständigen Arbeit motivieren können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch fachdidaktische Literatur und bezieht sich auf aktuelle bildungsplanrelevante Vorgaben für den Lateinunterricht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Einführung, die Speicherung und Wiederholung, die Überprüfung sowie die spezielle Wortschatzarbeit während der anspruchsvollen Lektürephase.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Wortschatzarbeit, mentales Lexikon, Lektürephase, Vokabelkartei und Spracherwerb.

Warum ist das "mentale Lexikon" für den Lateinunterricht so relevant?

Es bildet die lernpsychologische Voraussetzung, da es beschreibt, wie Wörter im menschlichen Gehirn verknüpft und gespeichert werden, was als Grundlage für effektive Lehrmethoden dient.

Was macht die Wortschatzarbeit in der Lektürephase so besonders?

Sie unterscheidet sich vom regulären Unterricht, da sie nicht mehr nur dem Grundwortschatzaufbau dient, sondern die Schüler zur Lektüre originaler Texte befähigen muss, was höhere Anforderungen an die Lernorganisation stellt.

Excerpt out of 18 pages  - scroll top

Details

Title
Wortschatzarbeit im Fach Latein
College
University of Freiburg
Grade
1,0
Author
Anuschka Wanner (Author)
Publication Year
2016
Pages
18
Catalog Number
V375556
ISBN (eBook)
9783668554733
ISBN (Book)
9783668554740
Language
German
Tags
wortschatzarbeit fach latein
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anuschka Wanner (Author), 2016, Wortschatzarbeit im Fach Latein, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/375556
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