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Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfeplanung

Titel: Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfeplanung

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Solmaz Saligheh (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit setzt sich mit der Fragestellung auseinander, wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter die Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Hilfeplanung praktizieren, vertiefen und fördern können. Partizipation sollte nicht nur als Methode eingesetzt werden, es ist wichtig sie als Standard im Berufsalltag zu etablieren.

Um sich der Thematik inhaltlich zu nähern, werden erstmals die Begriffe Jugendhilfeplanung und Partizipation definiert. Danach werden die Ebenen und die praktische Umsetzung von Partizipation von Kindern und Jugendlichen beschrieben. Anschließend wird ein idealtypischer Hilfeverlauf dargestellt, um den Hilfeprozess verstehen zu können. Der letzte Punkt befasst sich mit der Umsetzung von Partizipation in der Jugendhilfe anhand des Beratungsprozesses und das Hilfeplangespräch zwischen den Heranwachsenden und der Fachkraft genauer beschrieben.

Die Motivation der Autorin für dieses Thema entsteht aus der Bedeutsamkeit von Partizipation der Jugendlichen im alltäglichen Arbeiten mit ihnen. Ihre Ansichten sind daher durch eigene Erfahrungen während ihrer jetzigen Tätigkeit als pädagogische Hilfskraft im Bereich der Jugendhilfe- Einrichtung geprägt. Es wird eng mit dem Jugendamt kooperiert und kommuniziert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriffserklärungen

2.1. Jugendhilfeplanung

2.2. Partizipation

3. Kinder und Jugendliche und Partizipation

3.1. Die individuelle Ebene

3.2. Die Ebene der Gruppe

3.3. Die Ebene der Handlungsfelder

3.4. Die Ebene der Zivilgesellschaft

4. Verlauf des Planungsprozesses

5. Umsetzung der Partizipation in der Jugendhilfe

5.1. Der Beratungsprozess

5.2. Das Hilfeplangespräch

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter die Partizipation von Kindern und Jugendlichen innerhalb der Jugendhilfeplanung in der Praxis effektiv umsetzen, vertiefen und fördern können.

  • Grundlagen der Begriffe Jugendhilfeplanung und Partizipation
  • Verschiedene Ebenen der Partizipation für junge Menschen
  • Darstellung des idealtypischen Hilfeverlaufs im Planungsprozess
  • Konkrete Umsetzung von Partizipation im Beratungsprozess
  • Gestaltung und Durchführung von Hilfeplangesprächen als zentrales Element

Auszug aus dem Buch

5.2. Das Hilfeplangespräch

Hilfeplangespräche bzw. Hilfekonferenzen sind die Grundlage für die schriftlichen Vereinbarungen (Kontrakte) gemäß § 36 KJHG (Mitwirkung, Hilfeplan). Überprüfungen oder auch Wiedervorlagen genannt, dienen der Bilanzierung der Maßnahme. Sie sollen mindestens einmal jährlich – besser wäre halbjährlich – zwischen allen Fallbeteiligten durchgeführt werden. „Der Hilfeplan bzw. die Hilfeplanfortschreibung ist die schriftliche Dokumentation eines im Aushandlungsprozess zwischen Leistungsberechtigten, Leistungserbringern und den zuständigen Fachkräften des Jugendamtes erzielten Ergebnisses. In ihm sind neben der Darstellung des begründeten Bedarfs, die zu gewährende Art der Hilfe und die damit verbundenen Leistungsarten aufzuführen. Ebenso enthält er die Perspektiven, Ziele und Zeiten der Hilfe, sowie Angaben über die an der Hilfeplanung beteiligten Personen und Einrichtungen und deren Aufgaben“ (Stadtjugendamt Ludwigshafen 2003, S. 60).

Grundhaltung ist, dass das Hilfeplangespräch nicht als bloßer Verwaltungsakt zu sehen ist, sondern einen zentralen Teil des Hilfeprozesses darstellt (vgl. Sponagl 2002, S. 219). Folglich soll die Hilfekonferenz nicht einfach „abgearbeitet“ werden, stattdessen ist es als wichtiger Bestandteil der Hilfe anzuerkennen. Einerseits gibt das Hilfeplangespräch allen Fallbeteiligten – Professionellen wie auch Adressaten – Gelegenheit, ihre Perspektive des Falles bzw. des Fallverlaufes zu benennen und andererseits die Möglichkeit hier konkret Einfluss auf die Maßnahme zu nehmen, denn in der Hilfekonferenz werden die Ziele aller Beteiligten bis zu einem Jahr festgelegt. Durch die Ziele wird der weitere Verlauf der Hilfe bestimmt, welches enormen Einfluss auf das Leben der jungen Menschen insbesondere bei Fremdunterbringung nimmt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit motiviert dazu, Partizipation von Kindern und Jugendlichen als festen Standard in der täglichen Arbeit der Sozialen Arbeit zu etablieren, statt sie nur punktuell einzusetzen.

2. Begriffserklärungen: Hier werden die zentralen Begriffe Jugendhilfeplanung als Fachplanung und Partizipation als bewusste Mitwirkung an Entscheidungen definiert und rechtlich eingeordnet.

3. Kinder und Jugendliche und Partizipation: Das Kapitel differenziert Partizipation in vier Ebenen (individuell, Gruppe, Handlungsfelder, Zivilgesellschaft) und erläutert die Bedeutung der Stufenmodelle zur Mitbestimmung.

4. Verlauf des Planungsprozesses: Es wird ein idealtypischer Ablauf von der Kontaktaufnahme über die Situationsanalyse bis hin zur gemeinsamen Zielentwicklung und Hilfeplanung dargestellt.

5. Umsetzung der Partizipation in der Jugendhilfe: Dieses Kapitel veranschaulicht anhand des Beratungsprozesses und des Hilfeplangesprächs, wie Partizipation in der praktischen Zusammenarbeit zwischen Fachkraft und Klient gelingen kann.

6. Fazit: Das Ergebnis der Arbeit betont die notwendige Subjektorientierung, bei der junge Menschen als fähige Akteure ihrer eigenen Belange ernst genommen werden.

Schlüsselwörter

Partizipation, Jugendhilfeplanung, Hilfeplan, Mitbestimmung, Jugendhilfe, Sozialarbeit, Beratungsprozess, Hilfeplangespräch, Subjektorientierung, Kinder, Jugendliche, Empowerment, § 36 KJHG, pädagogisches Handeln.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle der Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfe und wie diese in der professionellen Praxis der Hilfeplanung umgesetzt werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Themenfelder umfassen die Definition von Jugendhilfeplanung und Partizipation, verschiedene Ebenen der Teilhabe, den idealtypischen Planungsprozess sowie die praktische Ausgestaltung von Beratungsgesprächen und Hilfekonferenzen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Sozialpädagogen und Sozialarbeiter die Mitwirkung von jungen Menschen aktiv praktizieren, vertiefen und fördern können, um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zu ermöglichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Auseinandersetzung mit fachliterarischen Grundlagen und Stufenmodellen der Partizipation, ergänzt durch die Reflexion praktischer Erfahrungen in der Jugendhilfe.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Definition der Begriffe, die Beschreibung der Ebenen von Partizipation, die Analyse des Planungsprozesses sowie die konkrete Darstellung von Beratung und Hilfeplanung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Partizipation, Hilfeplanung, Mitbestimmung, Subjektorientierung und professionelles Handeln in der Jugendhilfe geprägt.

Was unterscheidet das Stufenmodell von Richard Schröder in diesem Kontext?

Das Modell von Schröder zeigt die Spanne von Fremdbestimmung bis zur Selbstverwaltung und verdeutlicht, dass echte Mitbestimmung erst auf den höchsten Stufen des Modells stattfindet.

Warum ist das Hilfeplangespräch für die Partizipation so entscheidend?

Es fungiert als zentraler Ort, an dem Ziele festgelegt werden, die den weiteren Lebensweg des Kindes maßgeblich beeinflussen, weshalb eine betroffenenorientierte Gestaltung unerlässlich ist.

Welche Rolle spielt die Haltung der pädagogischen Fachkraft?

Die Fachkraft sollte eine systemische, ressourcen- und lösungsorientierte Grundhaltung einnehmen, die den Klienten nicht als "Objekt" der Hilfe, sondern als "Akteur" seiner eigenen Belange betrachtet.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfeplanung
Hochschule
Hochschule RheinMain
Note
1,3
Autor
Solmaz Saligheh (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V375364
ISBN (eBook)
9783668527843
ISBN (Buch)
9783668527850
Sprache
Deutsch
Schlagworte
partizipation kindern jugendlichen jugendhilfeplanung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Solmaz Saligheh (Autor:in), 2017, Partizipation von Kindern und Jugendlichen in der Jugendhilfeplanung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/375364
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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