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Wortbildungsarten nach Elke Donalies auch im Vergleich mit der Wortbildung nach Duden

Title: Wortbildungsarten nach Elke Donalies auch im Vergleich mit der Wortbildung nach Duden

Term Paper (Advanced seminar) , 2008 , 29 Pages , Grade: 1,00

Autor:in: Julia Moosbauer (Author)

Didactics for the subject German - Pedagogy, Linguistics

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Summary Excerpt Details

Die Wortbildungslehre ist ein Teilgebiet der Morphologie. Frau Dr. Elke Donalies beschreibt Wortbildung als „ein Verfahren zur Versprachlichung von Begriffen“ . Wortbildungen haben einen individuellen Gebrauch, welcher von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein kann. Ihre Möglichkeiten sind vielfältig und werden in verschiedenen Sprachen auf verschiedene Weise genutzt. Im Folgenden soll allerdings ausschließlich die Wortbildung des Deutschen betrachtet werden.

Dabei möchte ich zunächst die Wortbildung nach Elke Donalies darstellen, um diese dann mit der Wortbildung der Dudengrammatik zu vergleichen. Ich werde nach jedem Gliederungspunkt in einem gesonderten Absatz einen Vergleich zwischen Donalies und Duden ziehen und gegebenenfalls bei einigen Punkten kritisch auf Vor- und Nachteile beider Systeme eingehen. Da ich über die Wortbildungsarten nach Elke Donalies mit einigen Mitstudentinnen bereits ein Referat gehalten habe und mich daher intensiv mit einem bestimmten Teil der Wortbildungsarten auseinander gesetzt habe, möchte ich die von mir bearbeiteten Teilbereiche etwas ausführlicher darstellen, als die übrigen Punkte. Darunter fallen: ein Teil der Determinativkomposita, die exozentrische Komposition, die Kopulativkomposition, die Kontamination und die Reduplikation. Die Rechtschreibung in der vorliegenden Arbeit ist im Übrigen immer am Original orientiert, das heißt ich werde Beispiele von Elke Donalies und dem Duden wörtlich übernehmen, ohne sie dabei rechtschriftlich zu verändern. Hinsichtlich meiner Vorgehensweise ist außerdem zu erwähnen, dass ich in meiner Darstellung nur darauf eingehen werde, wie Wörter gebildet werden (Wortbildungsarten), nicht aber darauf, woraus sie gebildet werden (Wortbildungseinheiten). Auch Begriffe, wie Konfixe oder Fugenelemente werden daher in meiner Arbeit nicht näher erläutert. Vielmehr möchte ich das Augenmerk auf die verschiedenen Verfahren richten, mit denen Wörter gebildet werden können.

Elke Donalies unterscheidet im Wesentlichen vier Wortbildungsarten: kombinierende Wortbildungsarten, intern verändernde Wortbildungsarten, reduzierende Wortbildungsarten und assoziative Wortbildungsarten. In dieser Abfolge soll auch die vorliegende Hausarbeit aufgebaut sein.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Kombinierende Wortbildungsarten

2.1 Komposition

2.1.1 Determinativkomposition

2.1.1.1 Determinative Substantivkomposita

2.1.1.2 Determinative Adjektivkomposita

2.1.1.3 Determinative Verbkomposita

2.1.1.4 Determinative Komposita mit anderen Wortarten

2.1.1.5 System und Norm

2.1.2 Exozentrische Komposition

2.1.3 Kopulativkomposition

2.1.4 Kontamination

2.1.5 Reduplikation

2.2 Explizite Derivation

3. Intern verändernde Wortbildungsarten

3.1 Konversion

3.1.1 Substantivische Konvertate

3.1.2 Adjektivische Konvertate

3.1.3 Verbale Konvertate

3.2 Implizite Derivation

4. Reduzierende Wortbildungsarten

4.1 Rückbildung

4.2 Kurzwortbildung

5. Assoziative Wortbildungsarten

5.1 Neumotivierung

5.2 Wortspiel

6. Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die von Elke Donalies definierte Wortbildungslehre systematisch darzustellen und kritisch mit den Konzepten der Duden-Grammatik zu vergleichen. Dabei steht die Untersuchung der verschiedenen Verfahren zur Wortbildung im Deutschen im Fokus, um Gemeinsamkeiten, Unterschiede sowie mögliche Schwachstellen in der theoretischen Fundierung beider Systeme aufzuzeigen.

  • Kombinierende Wortbildungsarten (Komposition und Derivation)
  • Intern verändernde Wortbildungsarten (Konversion und Implizite Derivation)
  • Reduzierende Wortbildungsarten (Rückbildung und Kurzwortbildung)
  • Assoziative Wortbildungsarten (Neumotivierung und Wortspiel)
  • Vergleichende Analyse der theoretischen Ansätze von Donalies und Duden

Auszug aus dem Buch

2.1.1 Determinativkomposition

Determinativkomposita sind Komposita aus einem dominanten Determinatum und einem untergeordneten Determinans. Das Determinatum bildet dabei die rechte Einheit und ist das „näher Bestimmte“. Das Determinans ist die linke Einheit und kann als das, „was näher bestimmt“ (= Bestimmungswort) bezeichnet werden. Das Determinatum ist dem Determinans hierarchisch übergeordnet und legt die grammatikalischen Merkmale des Wortbildungsprodukts fest. Auch bei Determinativkomposita greift das Prinzip der Binarität, das heißt Determinativkomposita sind in zwei Einheiten teilbar. Man unterscheidet links verzweigte (z.B. Blumenkohlsuppe), rechts verzweigte (z.B. Fingerhandschuh) und beidseitig verzweigte Determinativkomposita (z.B. Hochgeschwindigkeitsmutprobe). Des Weiteren besteht bei Determinativkomposita das Prinzip der Rechtsköpfigkeit (auch Righthand Head Rule genannt). Flektiert wird in solchen Komposita ausschließlich das Determinatum, während das Determinans für syntaktische Operationen unerreichbar ist. Eine Binnen-(Innen) reflektion existiert nur bei wenigen etablierten Komposita (z.B. Langeweile).

Determinativkomposita werden im Normalfall zusammen geschrieben. Ausnahmen gibt es jedoch in Bezug auf die Bindestrichschreibung: Diese ist obligatorisch bei Komposita mit Einzelbuchstaben (z.B. O-Beine), Komposita mit Kurzwörtern (z.B. UV-Strahlen) und bei Komposita mit Ziffern (z.B. 100-prozentig). Es gibt aber auch Fälle in denen eine Bindestrichschreibung fakultativ ist: Zum Beispiel zur Gliederung unübersichtlicher Komposita (z.B. Arbeiter-Unfallversicherung) oder zur Vermeidung von Missverständnissen (z.B. Wachs-Tube vs. Wach-Stube). In einigen Fällen auch beim Zusammentreffen dreier gleicher Buchstaben (z.B. Kaffee-Extrakt) oder zur Hervorhebung einzelner Einheiten, um eine Neumotivierung anzuzeigen (z.B. Zucht-Haus). Orthographisch korrekt, aber umstritten ist die Großschreibung bei Adjektivkomposita (z.B. Mars-großer Körper). Zur Hervorhebung einzelner Einheiten und zum Sichtbarmachen von Neumotivierungen gibt es teilweise Binnengroßschreibung (z.B. BahnCard). Auch Getrenntschreibungen (z.B. Sesam Krokant Keks) sind vor allem bei Produktaufschriften nicht unüblich. Sie wurden möglicherweise von angloamerikanischen Vorbildern inspiriert.

Zusammenfassung der Kapitel

Vorwort: Einleitung in die Thematik der Wortbildungslehre und Darlegung der methodischen Vorgehensweise sowie des Vergleichs zwischen Donalies und Duden.

Kombinierende Wortbildungsarten: Erläuterung der Komposition, Derivation sowie deren Unterformen und ein direkter Vergleich der Systematiken.

Intern verändernde Wortbildungsarten: Untersuchung von Konversion und Impliziter Derivation als Prozesse, die Wortbildungsarten intern modifizieren.

Reduzierende Wortbildungsarten: Analyse der Verfahren der Rückbildung und der Bildung von Kurzwörtern zur Vereinfachung sprachlicher Einheiten.

Assoziative Wortbildungsarten: Behandlung von Neumotivierung und Wortspiel als assoziative, teilweise umstrittene Prozesse der Wortbildung.

Zusammenfassung: Abschließende Bewertung der beiden Systeme, wobei die Dudengrammatik hinsichtlich Detailgenauigkeit und Präzision bevorzugt wird.

Schlüsselwörter

Wortbildung, Morphologie, Komposition, Derivation, Konversion, Rückbildung, Kurzwortbildung, Donalies, Dudengrammatik, Determinativkomposita, Rektionskomposita, Partikelverben, Sprachwissenschaft, Wortbildungseinheiten, Wortbildungsarten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse und dem Vergleich von Wortbildungsarten im Deutschen, basierend auf der Systematik von Elke Donalies und der Dudengrammatik.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit deckt die vier Hauptbereiche der Wortbildung ab: kombinierende, intern verändernde, reduzierende und assoziative Wortbildungsverfahren.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und methodische Unterschiede zwischen dem theoretischen Konzept von Elke Donalies und dem Duden aufzuzeigen sowie die Praktikabilität beider Werke zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit angewendet?

Die Autorin wendet eine vergleichende Literaturanalyse an, indem sie die Definitionen und Kategorisierungen beider Quellen systematisch gegenüberstellt und anhand von Beispielen kritisch hinterfragt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich exakt nach den von Donalies vorgeschlagenen Wortbildungskategorien, wobei jedes Kapitel durch einen Vergleich mit der entsprechenden Duden-Systematik ergänzt wird.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Wortbildung, Morphologie, Komposition, Derivation, Konversion, Rückbildung, Kurzwortbildung und vergleichende Sprachwissenschaft.

Wie bewertet die Autorin die Qualität der beiden verglichenen Systeme?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass die Dudengrammatik aufgrund ihrer höheren Detailgenauigkeit, Präzision und überzeugenderen Argumentation für ein Germanistikstudium besser geeignet ist.

Warum hinterfragt die Autorin bestimmte Kategorien von Elke Donalies?

Die Autorin äußert Zweifel an der Konsistenz von Donalies’ Einordnung, insbesondere bei den „assoziierten Wortbildungsarten“ und bei der Abgrenzung von Präverbfügungen, da diese nach Auffassung der Autorin teils unzureichend begründet sind.

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Details

Title
Wortbildungsarten nach Elke Donalies auch im Vergleich mit der Wortbildung nach Duden
College
Friedrich-Alexander University Erlangen-Nuremberg
Grade
1,00
Author
Julia Moosbauer (Author)
Publication Year
2008
Pages
29
Catalog Number
V374953
ISBN (eBook)
9783668543874
ISBN (Book)
9783668543881
Language
German
Tags
wortbildungsarten elke donalies vergleich wortbildung duden
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Moosbauer (Author), 2008, Wortbildungsarten nach Elke Donalies auch im Vergleich mit der Wortbildung nach Duden, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374953
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