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Evaluierung des Selbstpflegeverhaltens von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vor der Einführung von strukturierten Schulungsmaßnahmen

Titel: Evaluierung des Selbstpflegeverhaltens von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vor der Einführung von strukturierten Schulungsmaßnahmen

Hausarbeit , 2017 , 26 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sylke Tandetzki (Autor:in)

Pflegewissenschaft - Pflegemanagement

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Hausarbeit beschäftigt sich mit der Thematik der Selbstpflege bei Herzinsuffizienz. Das hat folgenden Hintergrund:

Eine wesentliche Herausforderung stellt für die Behandlung der Herzinsuffizienz die Verhinderung des Fortschreitens der Erkrankung dar. Dabei müssen präventi-ve Maßnahmen zur Vermeidung der Dekompensation ergriffen werden, die Le-bensqualität der Betroffenen soll gesteigert und die Letalität vermindert werden. Um diese Ziele zu erreichen, sind Selbstmanagementprogramme für die betroffene Patientengruppe von enormer Bedeutung.

In der Nationalen VersorgungsLeitlinie Chronische Herzinsuffizienz heißt es: „Durch Empfehlung und Hinweise zum Nutzen von Information und Schulung der Patienten, insbesondere zu täglicher Gewichtskontrolle und zur Medikation sollen die Therapietreue verbessert und der Ressourceneinsatz effizienter gestaltet werden.“ Weiterhin ist an anderer Stelle zu lesen: „…soll die Rate an vermeidbaren Krankenhauseinweisungen auf dem Boden von kardialen Exacerbationen gesenkt werden.“ (Bundesärztekammer et al. 2013)

Anhand dieser Beispiele ist erkennbar, dass durch die Übernahme von Verantwortung durch die Betroffenen selbst im Umgang mit ihrer Erkrankung die Rehospita-lisierungsrate gesenkt werden kann und dadurch die Lebensqualität der Patienten erhöht wird. Diese Übernahme von Verantwortung kann aber nur erfolgen, wenn der Patient sich mit seiner Erkrankung auseinandersetzt, entsprechende Schulungs- und Beratungsangebote zur Verfügung stehen und evaluiert wird, inwieweit bereits selbstpflegende Maßnahmen durch den Patienten ergriffen wurden.

Auf der kardiologischen Station einer Klinik im Süden von Sachsen Anhalt wurde die Selbstpflege von an Herzinsuffizienz Erkrankten von Oktober bis Dezember 2015 gemessen. Folgende Fragestellung soll in dieser Arbeit erforscht werden:
Welche Ergebnisse hat die Messung der Selbstpflege vor der Implementierung von Schulungsmaßnahmen geliefert und was kann man daraus ableiten?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Methodisches Vorgehen

3. Herzinsuffizienz

3.1 Definition der Herzinsuffizienz

3.2 Epidemiologie und Prognose der Herzinsuffizienz

3.3 Diagnostik und Therapie der Herzinsuffizienz

4. Herzinsuffizienz unter dem Aspekt der Chronizität

4.1 Chronische Erkrankungen-verschiedene Definitionen

4.2 Herzinsuffizienz als chronische Erkrankung

4.3 Die chronische Erkrankung der Herzinsuffizienz in Bezug auf Case Management

5. Die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem

5.1. Was ist Selbstpflege

5.2 Der Zusammenhang zwischen Selbstpflegeverhalten und Herzinsuffizienz

6. Ergebnisse

6.1 Alters- und Geschlechterverteilung

6.2 Ergebnisse in Bezug auf Fragen zu Verhaltensregeln

6.3 Ergebnisse in Bezug auf die Selbsteinschätzung des Gesundheitszustandes

7. Diskussion

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Selbstpflegeverhalten von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vor der Implementierung strukturierter Schulungsmaßnahmen, um Defizite in der Krankheitsbewältigung aufzudecken und Ansätze für eine optimierte Versorgung zu liefern.

  • Chronische Herzinsuffizienz und ihre sozioökonomische Bedeutung
  • Selbstmanagement und Compliance im Krankheitsverlauf
  • Anwendung der Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem
  • Quantitive Analyse des Patientenverhaltens mittels EHFScBS-9 Skala
  • Notwendigkeit von strukturierten Schulungsprogrammen im Case Management

Auszug aus dem Buch

3.1 Definition der Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, die Gewebe mit genügend Blut und damit Sauerstoff zu versorgen, um den Gewebestoffwechsel in Ruhe oder unter Belastung sicherzustellen. (vgl. Hoppe et al.2005: 488 f.) Die chronische Herzinsuffizienz ist gekennzeichnet durch einen langsamen, stufenweise fortschreitenden Verlauf mit wechselnden Phasen der Stabilität und Dekompensation. Die Folgen sind sich wiederholende stationäre Aufenthalte. (vgl. Janssens 2012: 398)

Bei der chronischen Verlaufsform bilden sich die Symptome der Herzinsuffizienz über einen Mindestzeitraum von 6 Monaten heraus. In dieser Zeit entwickelt der Körper Mechanismen, die das Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot kompensieren, im Verlauf aber zu einem Fortschreiten der Insuffizienz führen. (vgl. Oßwald, Ritsert 2008: 220)

Die Symptomatik beeinträchtigt sehr stark die Lebensqualität der Betroffenen. Zu ihr gehören zum Beispiel eine verminderte körperliche Belastbarkeit, eine leichtere Ermüdbarkeit, häufiges nächtliches Urinieren, Pulsunregelmäßigkeiten, Luftnot, periphere Mangeldurchblutung u.a. (vgl. Swedberg et al. 2005: 1118)

Eine Einteilung nach Symptomen und deren Schweregraden erfolgt durch die NYHA-Klassifikation der New York Heart Association. Hier werden vier Schweregrade unterschieden, beginnend mit keinen Beschwerden bei normaler Belastung bis hin zu Ruhedyspnoe im 4. Stadium. (vgl. Oßwald, Ritsert 2008: 220)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert die hohe Belastung durch chronische Herzinsuffizienz und die Notwendigkeit von Selbstmanagementprogrammen zur Senkung der Rehospitalisierungsrate.

2. Methodisches Vorgehen: Es wird eine quantitative Querschnittstudie mittels der 9-Item European Heart Failure Self-care Behaviour Scale beschrieben, um das Selbstpflegeverhalten in einer kardiologischen Abteilung zu evaluieren.

3. Herzinsuffizienz: Dieses Kapitel definiert die Herzinsuffizienz, beleuchtet deren Epidemiologie sowie Prognose und erläutert die Grundsätze der Diagnostik und Therapie.

4. Herzinsuffizienz unter dem Aspekt der Chronizität: Es werden Definitionen von Chronizität diskutiert und die Relevanz von Case Management sowie die Rolle der Eigeninitiative in Disease Management-Programmen hervorgehoben.

5. Die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem: Das Kapitel führt in das Pflegemodell von Dorothea Orem ein und setzt es in direkten Bezug zur notwendigen Compliance bei Herzinsuffizienz.

6. Ergebnisse: Die Studie präsentiert Daten zur Alters- und Geschlechterverteilung sowie die Auswertung des Patientenverhaltens hinsichtlich Verhaltensregeln und Symptomkontrolle.

7. Diskussion: Die Ergebnisse werden interpretiert, wobei insbesondere die mangelnde Umsetzung von Verhaltensregeln und die Diskrepanz bei der Inanspruchnahme medizinischer Hilfe bei Symptomverschlechterung erörtert werden.

8. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Empfehlung ab, strukturierte Schulungs- und Beratungsangebote für Patienten und deren Angehörige in der Klinik zu etablieren.

Schlüsselwörter

Herzinsuffizienz, Selbstpflege, chronische Erkrankung, Orem, Patientenschulung, Case Management, Compliance, Lebensqualität, Rehospitalisierung, Gesundheitsverhalten, EHFScBS-9, Symptomkontrolle, Prävention, Selbstmanagement, Pflegemanagement

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Selbstpflegeverhalten von Patienten, die an einer chronischen Herzinsuffizienz leiden, und untersucht deren Verhalten vor der Einführung gezielter Schulungsmaßnahmen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder sind die medizinische Einordnung der Herzinsuffizienz, die theoretische Verankerung durch die Selbstpflegedefizit-Theorie nach Orem, die Rolle des Case Managements sowie die praktische Analyse des Patientenverhaltens.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Patienten aktuell mit ihrer Erkrankung umgehen, um daraus konkrete Bedarfe für zukünftige Schulungs- und Unterstützungsangebote in der klinischen Praxis abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine quantitative Querschnittstudie, bei der die "9-Item European Heart Failure Self-care Behaviour Scale" genutzt wurde, um das Selbstpflegevermögen der Patienten strukturiert zu erfassen.

Was ist der inhaltliche Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Darstellung der Krankheitsbilder, die Erläuterung der Orem-Theorie und die detaillierte Präsentation sowie Diskussion der empirischen Studienergebnisse.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die wichtigsten Schlagworte sind Herzinsuffizienz, Selbstpflege, Compliance, Patientenschulung, Case Management und Symptomkontrolle.

Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Ergebnisse der Studie?

Die Ergebnisse zeigen geschlechterspezifische Unterschiede, beispielsweise bei der regelmäßigen Bewegung oder der Inanspruchnahme professioneller Hilfe bei Symptomverschlechterung, wobei Frauen und Männer unterschiedliche Strategien und Compliance-Raten aufweisen.

Warum ist das Alter der Patienten ein wichtiger Faktor in dieser Untersuchung?

Das Alter spielt bei der Bewältigung der Erkrankung eine Rolle, da sich die Compliance bei jüngeren Patienten unter 75 Jahren teilweise deutlich von der bei Patienten über 75 Jahren unterscheidet, was spezifische Anpassungen in der Kommunikation erforderlich macht.

Ende der Leseprobe aus 26 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Evaluierung des Selbstpflegeverhaltens von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vor der Einführung von strukturierten Schulungsmaßnahmen
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,3
Autor
Sylke Tandetzki (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
26
Katalognummer
V374690
ISBN (eBook)
9783668520349
ISBN (Buch)
9783668520356
Sprache
Deutsch
Schlagworte
evaluierung selbstpflegeverhaltens patienten herzinsuffizienz einführung schulungsmaßnahmen
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sylke Tandetzki (Autor:in), 2017, Evaluierung des Selbstpflegeverhaltens von Patienten mit chronischer Herzinsuffizienz vor der Einführung von strukturierten Schulungsmaßnahmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374690
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Leseprobe aus  26  Seiten
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