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Das Fleisch der Zukunft. Bieten fleischlose Alternativen realistische Lösungsansätze für durch Massentierhaltung entstehende Problematiken?

Titel: Das Fleisch der Zukunft. Bieten fleischlose Alternativen realistische Lösungsansätze für durch Massentierhaltung entstehende Problematiken?

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Charlotte Wulff (Autor:in)

Gesundheit - Ernährungswissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auch wenn die Anzahl der Vegetarier und Veganer stetig ansteigt, so ist Fleischkonsum in unserer aktuellen Gesellschaft nicht wegzudenken. Fest steht allerdings auch, dass die Art und Weise der Fleischproduktion negative Folgen für unseren Planeten und unsere Gesundheit nach sich zieht. Zunächst werden in dieser Hausarbeit die Problematiken benannt und beschrieben.

Anschließend wird sich die Arbeit den Lösungsansätzen widmen. Vegetarismus und Veganismus als Lösung liegen auf der Hand, doch es gibt bereits alternative Ideen.
Erst kürzlich polarisierte Richard David Precht in einer Talkshow von Markus Lanz mit den Worten: „In zehn Jahren werden es unsere Kinder pervers finden, dass wir noch lebende Tiere gegessen haben.“ Hierbei bezieht er sich auf die In-Vitro-Methode, mit welcher beispielsweise einer Kuh Stammzellen entnommen werden, um diese dann im Labor zu Fleisch zu entwickeln. Somit wäre ressourcenschonender Fleischkonsum ohne Tierleid möglich – Utopie oder realistische Zukunftsvision? Erste Probanden sind zwiegespalten vom Konzept des „Gen-Burgers“.

Neben der Auseinandersetzung mit diesem Lösungsansatz wird sich die Arbeit mit Entomophagie beschäftigen – einem Gebiet, in dem Massentierhaltung um einiges einfacher und umweltschonender ist: Die Rede ist von Insektennahrung. Was in Entwicklungs- und Schwellenländern längst etabliert ist, ruft in unseren Kulturkreisen größtenteils Ekel hervor. Dem werde ich auf den Grund gehen und abschließend beide Lösungsansätze ihrer Zukunftsfähigkeit nach beurteilen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

II. Massentierhaltung

Begriff und Problematiken

Lösungsansätze

III. In-Vitro-Fleisch

Begriff und Hintergründe

Vorteile

Gegenstimmen

IV. Entomophagie

Begriff und Hintergründe

Vorteile

Gegenstimmen

V. Gegenüberstellende Beurteilung der Zukunftsfähigkeit der Lösungsansätze

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern innovative Alternativen zum konventionellen Fleischkonsum als realistische Lösungsansätze für die ökologischen, ethischen und gesundheitlichen Probleme der industriellen Massentierhaltung dienen können.

  • Analyse der negativen Auswirkungen der modernen Massentierhaltung auf Umwelt und Tierwohl.
  • Untersuchung von In-Vitro-Fleisch als technologisch orientierter Lösungsansatz.
  • Betrachtung der Entomophagie (Insektenverzehr) als naturbasierte Alternative.
  • Kritische Gegenüberstellung und Beurteilung der Zukunftsfähigkeit beider Ansätze im westlichen Kulturraum.

Auszug aus dem Buch

Begriff und Hintergründe

Der Niederländer Mark Post präsentierte im August 2013 in London eine Innovation, die ebenso befremdlich wie revolutionär erschien: Ein Stück Hackfleisch, für das kein Tier hatte sterben müssen – gezüchtet aus der Nackenmuskel-Stammzelle einer Kuh (vgl. Precht 2016, S. 372). Der Physiologe hat die Vision, dass in nicht allzu ferner Zukunft ein solches „In-Vitro“-Fleisch (lat. „in vitro“ = „im Glas“) Alltag in den Supermärkten sein und konventionelles Fleisch von geschlachteten Tieren verdrängen wird.

Dies ist allerdings keine von Grund auf neue Idee, denn schon Winston Churchill in den 1930er Jahren erhoffte sich „[…] eine Zeit, in der wir nicht mehr das ganze Huhn züchten müssen, sondern einfach nur die Hühnerbrust, die wir essen“ (Thurn & Kreutzberger 2014, S. 251). Mit Beginn der Stammzellenforschung ist dieses Ziel immer wieder von verschiedenen namhaften Wissenschaftlern angestrebt worden. Post und seinem Team gelang der erste „No-Meat“-Burger nach fünf Jahren Arbeit und einer Summe von zwei Millionen Euro (vgl. Precht 2016, S. 373).

Das benötigte Gewebe lässt sich mittels einer Spritze dem entsprechenden Tier entnehmen. Anschließend werden diese Fleischfasern mit einem Kulturmedium und einem embryonalen Serum vermischt und zur Zellvermehrung für drei Wochen in den Inkubator gestellt. Auf diese Weise lassen sich aus einer Zelle Milliarden Zellen heranzüchten, die für mehrere tausend Kilo Kulturfleisch ausreichen (vgl. Thurn & Kreutzberger 2014, S. 252). Allerdings fehlen hierbei noch sowohl die Geschmacksträger als auch das Myoglobin, welches für die Farbe des Fleisches verantwortlich ist.

Zusammenfassung der Kapitel

I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des hohen Fleischkonsums ein und stellt die beiden untersuchten Lösungsansätze, In-Vitro-Fleisch und Insektennahrung, vor.

II. Massentierhaltung: Das Kapitel beschreibt die schwerwiegenden ökologischen, ökonomischen und ethischen Probleme, die durch die industrielle Fleischproduktion entstehen.

III. In-Vitro-Fleisch: Hier wird der technologische Prozess zur Züchtung von Laborfleisch erläutert sowie die Vor- und Nachteile dieser Vision diskutiert.

IV. Entomophagie: Dieses Kapitel befasst sich mit der kulturellen und ökologischen Bedeutung des Insektenverzehrs als alternative Proteinquelle.

V. Gegenüberstellende Beurteilung der Zukunftsfähigkeit der Lösungsansätze: Abschließend erfolgt eine kritische Abwägung beider Lösungsansätze hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz und Realisierbarkeit.

Schlüsselwörter

Massentierhaltung, In-Vitro-Fleisch, Entomophagie, Nachhaltigkeit, Fleischproduktion, Tierwohl, Klimaschutz, Laborfleisch, Insektennahrung, alternative Proteinquellen, Welternährung, Gentechnik, Umweltbelastung, Zukunftsvision, Ressourcenverbrauch.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die negativen Folgen der Massentierhaltung und untersucht alternative Lösungsansätze zur Fleischproduktion.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der industriellen Tierhaltung, dem technologisch hergestellten In-Vitro-Fleisch sowie dem Konsum von Insekten (Entomophagie).

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit und Realisierbarkeit von In-Vitro-Fleisch und Insektennahrung als Lösungswege für aktuelle Fleischproduktionsprobleme kritisch zu beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zur Anwendung?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Studien und Zukunftsstudien zum Thema Ernährung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme der Probleme durch Massentierhaltung sowie in die detaillierte Darstellung der Funktionsweise und Akzeptanz von In-Vitro-Fleisch und Insektennahrung.

Welche Schlagworte charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Massentierhaltung, In-Vitro-Fleisch, Entomophagie, Nachhaltigkeit und Ressourcenverbrauch.

Warum wird In-Vitro-Fleisch als „Gen-Burger“ bezeichnet?

Der Begriff bezieht sich auf das im Labor gezüchtete Fleisch aus Stammzellen, bei dem der gesamte Prozess ohne die Schlachtung lebender Tiere erfolgt.

Welche Rolle spielt der Ekel bei der Entomophagie im Westen?

In der westlichen Gesellschaft ist die Vorstellung, Insekten zu essen, durch kulturelle Tabus und fehlende Gewohnheit oft negativ behaftet, obwohl Insekten in anderen Teilen der Welt eine wichtige Nahrungsquelle darstellen.

Warum könnte In-Vitro-Fleisch laut Autorin schneller akzeptiert werden?

Die Autorin argumentiert, dass In-Vitro-Fleisch geschmacklich eher an konventionelles Fleisch herankommt und somit besonders für Menschen attraktiv ist, die nicht auf Fleisch verzichten wollen.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Fleisch der Zukunft. Bieten fleischlose Alternativen realistische Lösungsansätze für durch Massentierhaltung entstehende Problematiken?
Hochschule
ecosign/Akademie für Gestaltung
Note
1,3
Autor
Charlotte Wulff (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V374512
ISBN (eBook)
9783668525986
ISBN (Buch)
9783668525993
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fleisch zukunft bieten alternativen lösungsansätze massentierhaltung problematiken
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Charlotte Wulff (Autor:in), 2017, Das Fleisch der Zukunft. Bieten fleischlose Alternativen realistische Lösungsansätze für durch Massentierhaltung entstehende Problematiken?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374512
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Leseprobe aus  12  Seiten
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