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Der ethische Komplize im Serienformat? Eine Analyse der Serie Nip/Tuck vor dem Hintergrund der Enhancement-Debatte der plastischen Chirurgie

Titel: Der ethische Komplize im Serienformat? Eine Analyse der Serie Nip/Tuck vor dem Hintergrund der Enhancement-Debatte der plastischen Chirurgie

Seminararbeit , 2016 , 21 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Theresa Quiachon (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Film und Fernsehen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Debatte um die ästhetische Chirurgie ist komplex und kann aus sehr unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet werden. Aufgrund dessen wird zunächst der theoretische Rahmen beleuchtet, in dem die traditionellen Aufgaben eines Mediziners und die vorherrschenden Ethikvorstellungen präsentiert werden. Gleichzeitig wird in diesem Teil auf den Untersuchungsschwerpunkt für diese Ausarbeitung eingegrenzt, indem das Enhancement als zentrales Argument der Wertedebatte vorgestellt wird. Die Auswirkung dieses Konzepts auf die moralische Anforderungen eines Arztes im ästhetisch-chirurgischen Bereich werden hier als wichtiges Merkmal herausgearbeitet. Denn Kritiker unterstellen ästhetisch-plastischen Chirurgen eine Beteiligung an einem unrechten System. Dieses sogenannte Komplizen-Argument bildet einen weiteren Schwerpunkt. Um die Fragestellung dieser Arbeit zu klären werden dann Methode und Material erklärt. Hierauf aufbauend findet schließlich eine exemplarische Analyse der Serie Nip/Tuck anhand einzelner Szenen statt, bevor ein abschließendes Fazit gezogen wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Ethik in der Medizin

2.1 Traditionelle Werte

2.2 Ästhetische Chirurgie und ärztlicher Ethos

2.3. Enhancement

2.4. Der ästhetische Chirurg als Komplize

3. Untersuchungsmethode

4. Die Serie Nip/Tuck

4.1. Genrekontext

4.2. Handlung

5. Szenenanalyse

5.1. Szene Kimber Henry: Instrumentalisierung eines Schönheitsideals

5.2. Szene Kurt Dempsey: Meinungsverschiedenheit vor OP

5.3. Anmerkungen über einzelne Szenen hinaus

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die US-amerikanische Arztserie Nip/Tuck im Hinblick auf ethische Fragestellungen der plastischen Chirurgie, insbesondere unter dem Aspekt des sogenannten „Enhancements“ und der moralischen Verwicklung der Chirurgen als „Komplizen“ eines gesellschaftlich fragwürdigen Systems.

  • Ethische Grundlagen der modernen Medizin
  • Das Konzept des Enhancement in der plastischen Chirurgie
  • Die Rolle des Arztes als moralisch handelndes Subjekt
  • Strukturelle Analyse der Serie Nip/Tuck hinsichtlich des Komplizen-Arguments
  • Mediale Darstellung ärztlicher Verantwortung im Kontext von Schönheitsidealen

Auszug aus dem Buch

2.4. Der ästhetische Chirurg als Komplize

Das sogenannte Komplizen-Argument baut auf der Behauptung auf, dass ästhetische Chirurgen/innen sich zu Komplizen eines moralisch inakzeptablen (oder zumindest moralisch suspekten) Systems machen, in dem sie entsprechende Handlungen ermöglichen, unterstützen oder fördern. Die ästhetischen Normen, an denen sich die Schönheitschirurgie orientiert und die sie bedient, sind Ausdruck eines zugrunde liegenden gesellschaftlichen Systems. Darauf aufbauend sind die autonom erscheinenden Entscheidungen für ästhetische Operationen durch heterogene, externe Motive beeinflusst. Plastische Chirurgen tragen durch ihr Handeln zu einer Verstärkung des Einflusses dieses Systems bei, das durch unterschiedliche Motive und Normen kulturell und sozial vorgeprägt ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der ethischen Debatte um die plastische Chirurgie ein und stellt die Serie Nip/Tuck als Untersuchungsgegenstand vor.

2. Ethik in der Medizin: Dieses Kapitel erläutert grundlegende ethische Begriffe und analysiert das Spannungsfeld zwischen traditionellen ärztlichen Werten, dem Enhancement und der kritischen Rolle des Chirurgen als Komplize.

3. Untersuchungsmethode: Hier wird das methodische Vorgehen der qualitativen Film- und Fernsehanalyse anhand der ersten Staffel von Nip/Tuck beschrieben.

4. Die Serie Nip/Tuck: Dieses Kapitel bettet die Serie in ihren Genrekontext ein und stellt die Hauptcharaktere sowie die handlungstragenden Figuren vor.

5. Szenenanalyse: Durch die detaillierte Analyse spezifischer Schlüsselszenen wird untersucht, wie die zuvor erarbeiteten theoretischen Konzepte in der Serie praktisch umgesetzt und hinterfragt werden.

6. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Untersuchung zusammen und bestätigt, dass die Serie Nip/Tuck das moralische Spannungsfeld der ästhetischen Chirurgie kritisch und satirisch reflektiert.

Schlüsselwörter

Medizinethik, Ästhetische Chirurgie, Enhancement, Komplizen-Argument, Nip/Tuck, Serienanalyse, Arzt-Patient-Beziehung, Schönheitsideale, Professionalethik, Moral, Medienkultur, Krankenhausserie, Körperoptimierung, Kommerzialisierung, Selbstverständnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die US-amerikanische Fernsehserie Nip/Tuck unter dem Aspekt der Medizinethik, insbesondere im Kontext von plastisch-chirurgischen Eingriffen zur ästhetischen Optimierung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit fokussiert sich auf das ärztliche Ethos, die moralische Verantwortung von Chirurgen und die gesellschaftlichen Auswirkungen von Schönheitsidealen und dem sogenannten „Enhancement“.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu erforschen, wie die Serie Nip/Tuck die ethische Debatte um die moderne plastische Chirurgie widerspiegelt und welche moralische Stellung die Serienmacher den Chirurgen zuschreiben.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine qualitative Film- und Fernsehanalyse angewandt, um anhand ausgewählter Szenen die Interaktion der Charaktere mit den behandelten ethischen Diskursen zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Nach einer theoretischen Einführung in die medizinethischen Grundlagen folgt die Vorstellung der Serie sowie eine tiefgehende Szenenanalyse, die auf den Konzepten des „Enhancements“ und des „Komplizen-Arguments“ basiert.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Medizinethik, Enhancement, das Komplizen-Argument, die Rolle des Chirurgen als Dienstleister und die kritische Reflektion medialer Gesundheitsbilder.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen den zwei Arten des Komplizentums?

Die Autorin unterscheidet basierend auf Literatur zwischen „crass complicity“ (aktive Teilnahme an fragwürdigen Normen) und „hidden complicity“ (vermeintlich hilfreiches Handeln, das dennoch ein unethisches System stützt).

Warum wurde gerade die Serie Nip/Tuck für diese Analyse ausgewählt?

Die Serie eignet sich besonders, da sie das Spannungsfeld zwischen dem Profitstreben und den moralischen Idealen eines plastischen Chirurgen drastisch und satirisch zuspitzt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der ethische Komplize im Serienformat? Eine Analyse der Serie Nip/Tuck vor dem Hintergrund der Enhancement-Debatte der plastischen Chirurgie
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,3
Autor
Theresa Quiachon (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
21
Katalognummer
V374143
ISBN (eBook)
9783668519602
ISBN (Buch)
9783668519619
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Arztserie Ethik Nip/Tuck ästhetische Chirurgie Serienanalyse Enhancement Moral in der Medizin US-Serien plastische Chirurgie Medienanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Theresa Quiachon (Autor:in), 2016, Der ethische Komplize im Serienformat? Eine Analyse der Serie Nip/Tuck vor dem Hintergrund der Enhancement-Debatte der plastischen Chirurgie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374143
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Leseprobe aus  21  Seiten
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