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Die Autopoietischen Systeme und die Definition des Bildungsbegriffes

Titel: Die Autopoietischen Systeme und die Definition des Bildungsbegriffes

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Jessica Wiehl (Autor:in)

Didaktik - Politik, politische Bildung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit befasst sich mit der Theorie der autopoietischen Systeme sowie dem Begriff „Bildung“.
Autopoiese und Bildung stehen in starkem Zusammenhang zueinander, denn Menschen sind sich selbstbildende Wesen. Bereits Säuglinge lernen aus Erfahrung. Diesen Prozess zu unterstützen ist zunächst die Aufgabe des Elternhauses, mit dem Übergang in das Bildungssystem wird die Bildung und Erziehung der Kinder von Eltern und Erziehern oder Lehrer gemeinsam durchgeführt.

In der Einleitung, das erste Kapitel dieser Arbeit, erfolgt eine kurze Gegenüberstellung der Begriffe Autopoiese und Bildung. Im zweiten Kapitel wird Theorie der autopoietischen Systeme vorgestellt. Zunächst wird der Begriff „Auopoiesis“ genauer bestimmt und danach die Entwicklung der Autopoietischen Systeme durch Maturana und Varela, sowie die Erweiterung durch Luhmann erläutert. Im dritten Teil dieser Arbeit wird die Theorie der Autopoietischen Systeme auf die Transition zwischen Kindergarten und Grundschule übertragen. Im darauffolgenden vierten Kapitel wird der Fokus auf den Begriff „Bildung“ gelegt. Dieser wird zunächst allgemein definiert und danach auf die Bildungsarbeit in Kindertageseinrichtungen übertragen. Zum Ende des Kapitels wird der Bildungsbegriff der Autorin näher betrachtet. Das abschließende fünfte Kapitel beinhaltet ein Resümee dieser Arbeit.

Der Begriff Autopoiesis ist zusammengesetzt aus den griechischen Begriffen "autos" = selbst und "poiein" = machen
Ein autopoietisches System ist demnach ein selbstorganisierendes und reproduzierendes System. Selbstherstellung und Selbsterhaltung sind somit Grundeigenschaften dessen, was als Autopoiesis bezeichnet wird.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie der autopoietischen Systeme

2.1 Begriffsbestimmung

2.2 Die Entwicklung des Autopoiesis Konzeptes

3 Die Theorie der autopoietischen Systeme auf die Transition zwischen Kindergarten und Grundschule angewandt

4 Der Bildungsbegriff

4.1 Definition von Bildung

4.2 Bildung in Kindertageseinrichtungen

4.3 Der eigene Bildungsbegriff

5 Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die Theorie autopoietischer Systeme mit dem pädagogischen Bildungsbegriff zu verknüpfen, um Prozesse der Transition (Übergang) zwischen Kindergarten und Grundschule besser zu verstehen und professionell zu begleiten.

  • Theoretische Fundierung autopoietischer Systeme nach Maturana und Luhmann
  • Analyse des Bildungsbegriffs im historischen und pädagogischen Kontext
  • Übertragung systemtheoretischer Ansätze auf den Übergang von der Kita zur Schule
  • Rolle des Pädagogen als Lernbegleiter in selbstorganisierten Bildungsprozessen
  • Bedeutung der strukturellen Kopplung für die Transition

Auszug aus dem Buch

2.2 Die Entwicklung des Autopoiesis Konzeptes

Maturana unterscheidet zwischen autopoietischen Systemen erster und zweiter Ordnung. Ein Beispiel für autopoietische Systeme erster Ordnung ist eine Zelle. Diese ist ein sich selbst reproduzierendes System, mit dem Zellkern, der den Stoffwechsel steuert und mit der Zellmembran als Grenze zur Umwelt.

Ein autopoietisches System zweiter Ordnung sind Entitäten die aus mehreren Zellen bestehen, z. B. ein Organismus.

"Autopoietische Systeme sind operativ geschlossene Systeme, die sich in einer ’basalen Zirkularität’ selbst reproduzieren, indem sie in einer bestimmten räumlichen Einheit die Elemente, aus denen sie bestehen, in einem Produktionsnetzwerk wiederum mit Hilfe der Elemente herstellen, aus denen sie bestehen.“

Maturana unterscheidet nur diese beiden autopoietischen Systeme.

Der Bielefelder Soziologe Luhmann erweitert den Begriff der Autopoiese auf alle Systeme in denen eine spezifische Operationsweise festzustellen ist. Diese findet nur in diesem System statt.

Nicht alle autopoietischen Systeme sind jedoch gleicher Art. Vielmehr gibt es auch unter diesen Systemen verschiedene Klassen. Luhmann nennt hier Sinn als das Unterscheidungskriterium: "Zum Beispiel sind soziale Systeme und psychische Systeme gleich insofern, als sie Systeme sind. Es mag aber auch Gleichheiten geben, die nur für Teilbereiche einer Vergleichsebene gelten. Zum Beispiel lassen sich psychische und soziale Systeme, nicht aber Maschinen und Organismen durch Sinngebrauch charakterisieren."

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Themengebiete der autopoietischen Systeme und des Bildungsbegriffs ein und gibt einen Überblick über den Aufbau der Arbeit.

2 Die Theorie der autopoietischen Systeme: Hier werden die theoretischen Grundlagen der Autopoiese nach Maturana und Luhmann erläutert und zwischen verschiedenen Systemarten differenziert.

3 Die Theorie der autopoietischen Systeme auf die Transition zwischen Kindergarten und Grundschule angewandt: Dieses Kapitel überträgt die abstrakte Systemtheorie auf den konkreten Übergangsprozess von Kindern zwischen den Bildungseinrichtungen.

4 Der Bildungsbegriff: Es erfolgt eine allgemeine Definition von Bildung, gefolgt von der Betrachtung des Bildungsauftrags in Kindertageseinrichtungen sowie der persönlichen Reflexion der Autorin.

5 Resümee: Das Kapitel fasst die Bedeutung der systemtheoretischen Kenntnisse für die pädagogische Praxis und die Rolle als Lernbegleiter zusammen.

Schlüsselwörter

Autopoiese, Bildung, Systemtheorie, Maturana, Luhmann, Transition, Kindergarten, Grundschule, Pädagogik, Lernbegleiter, Selbstorganisation, Bildungsauftrag, Orientierungsplan, Kommunikation, Soziale Systeme.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die theoretischen Verbindungen zwischen der Systemtheorie der autopoietischen Systeme und dem pädagogischen Bildungsverständnis im Kontext frühkindlicher Entwicklung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Erläuterung autopoietischer Systeme, der Definition von Bildung und der Anwendung dieser theoretischen Modelle auf den Übergang von der Kita in die Grundschule.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Pädagogen ein tieferes Verständnis dafür zu vermitteln, wie Bildungsprozesse systemtheoretisch funktionieren, um Kinder bei Übergängen effektiver und professioneller zu unterstützen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse, bei der soziologische und pädagogische Fachkonzepte (insb. Systemtheorie und Bildungsphilosophie) zusammengeführt werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Konzepte von Maturana und Luhmann, diskutiert den Bildungsbegriff sowie dessen Umsetzung in Kindertageseinrichtungen und beleuchtet die Herausforderungen bei der Transition zwischen Kindergarten und Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich maßgeblich durch Begriffe wie Autopoiese, Transition, Selbstbildung und pädagogische Lernbegleitung charakterisieren.

Wie unterscheidet sich die Autopoiese bei Maturana und Luhmann?

Maturana fokussiert primär auf biologische Systeme erster und zweiter Ordnung, während Luhmann den Begriff auf soziale und psychische Systeme erweitert, wobei "Sinn" das entscheidende Unterscheidungsmerkmal für soziale Kommunikation bildet.

Warum ist das Verständnis der Transition als Systemübergang wichtig?

Weil jedes System (Familie, Kindergarten, Schule) als autopoietisch operativ geschlossen gilt, kann ein gezielter Übergang nur durch strukturelle Kopplungen und einen ko-konstruktiven Dialog zwischen den Akteuren gelingen.

Was bedeutet "Selbstbildung" in diesem Kontext?

Selbstbildung bedeutet, dass das Kind als autopoietisches System nicht direkt "gelehrt" werden kann, sondern dass es Wissen auf Basis seiner eigenen internen Strukturen und Interpretationen selbst konstruiert.

Welchen Stellenwert nimmt der Orientierungsplan ein?

Der Orientierungsplan dient als wichtige Arbeitsgrundlage, um kindliche Bildungsprozesse systematisch zu begleiten und die Bildungsbiografie des Kindes gezielt zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Autopoietischen Systeme und die Definition des Bildungsbegriffes
Hochschule
Steinbeis-Hochschule Berlin  (Pädagogikmanagement)
Note
1,6
Autor
Jessica Wiehl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V374127
ISBN (eBook)
9783668516533
ISBN (Buch)
9783668516540
Sprache
Deutsch
Schlagworte
autopoiese luhmann Bildung maturana
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Wiehl (Autor:in), 2017, Die Autopoietischen Systeme und die Definition des Bildungsbegriffes, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374127
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Leseprobe aus  14  Seiten
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