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Diplomatie in der Antike. Diplomatische Beziehungen Karthagos im Rahmen der Alpenüberquerung des Zweiten Punischen Krieges

Titel: Diplomatie in der Antike. Diplomatische Beziehungen Karthagos im Rahmen der Alpenüberquerung des Zweiten Punischen Krieges

Hausarbeit , 2015 , 16 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Magnus Roth (Autor:in)

Weltgeschichte - Altertum

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie konnte Hannibal Barkas im Rahmen des zweiten Punischen Krieges mit einem riesigen Herr von 50.000 Fußsoldaten, 9.000 Reitern und 37 Elefanten von dem heutigen Spanien durch Südfrankreich über die Alpenpässe nach Italien gelangen? Dies wäre womöglich nicht erfolgreich gewesen, wenn man nur auf kriegerische Aktionen gegen die lokalen Völker der Route setzt. Dies waren insbesondere Gallische und Keltische Stämme. Daher stellt sich mir die Frage, wie Diplomatie während des zweiten Punischen Krieges, insbesondere vor, während und nach der Alpenüberquerung Hannibals stattgefunden hat.
Die Alpenüberquerung fand während des Herbstes statt, somit wird die schon schwierige Überquerung durch meteorologische Ereignisse zusätzlich erschwert. Dabei stehen insbesondere die Alpenvölker im Fokus, da diese durch Ihre strategische günstige Position in den geographisch schwierigen Alpen ein großes Heer schnell aufhalten hätten können.
Aufgrund all dessen stellt sich mir die Frage: Welche Form der diplomatischen Beziehungen zwischen Hannibal und den lokalen Stämmen haben stattgefunden? Worin unterscheidet sichdiesbzgl. die Quellenlage zwischen Polybios und Livius?

Um diese Frage zu beantworten muss zunächst die Diplomatie selbst definiert werden und Abweichungen vom heutigen Verständnis herausgearbeitet werden. Danach werden die institutionellen Ausprägungen der Diplomatie in der Antike betrachtet. Dies wird versucht zu fokussieren auf den temporären Raum um und im Ereignis des Zweiten Punischen Krieges.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Diplomatie, Völkerrecht und Außenpolitik in der Antike

2.1. Diplomatie Roms

2.2. Diplomatie Karthagos

3. Kontakte während der Alpenüberquerung

4. Quellenlage bei Polybios und Livius im Vergleich

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht das diplomatische Wirken Hannibals während der Alpenüberquerung im Zweiten Punischen Krieg. Ziel ist es, die Kommunikation und Bündnispolitik mit lokalen Stämmen zu analysieren und dabei die quellenkritischen Unterschiede zwischen den antiken Geschichtsschreibern Polybios und Livius herauszuarbeiten.

  • Grundlagen der antiken Diplomatie und deren Abgrenzung zur Moderne
  • Diplomatische Strategien und das Bündniswesen im Umfeld des Zweiten Punischen Krieges
  • Systematische Erfassung der Kontakte zwischen Hannibals Heer und lokalen Völkern
  • Vergleichende Analyse der historischen Quellenlage bei Polybios und Livius
  • Die Bedeutung von Kommunikation für die Logistik militärischer Unternehmungen

Auszug aus dem Buch

3. Kontakte während der Alpenüberquerung

Vor, währenddessen und nach der Alpenüberquerung gab es zwischen Hannibal und den lokalen Stämmen eine Vielzahl von Kontakten. Diese werden nachfolgend mit Bezug auf Diplomatie versucht systematisch zu erfassen. Dabei wird chronologisch nach der Quelle Polybios vorgegangen und diese mit Livius verglichen.

Die Alpenüberquerung von Hannibal im Rahmen des Zweiten Punischen Krieges erscheint nur auf den ersten Blick abenteuerlich. Das Heer startete in Neu Karthago mit 90.000 Fußsoldaten und 12.000 Reitern. Nach der Überquerung der Pyrenäen wurde das Heer bereits erheblich kleiner, aufgrund von notwendiger Sicherung der Nachschublinie und kleineren Gefechten bzw. Scharmützeln mit lokalen Völkern.

Die Variante die Route über nach Norditalien via Landweg und über die Alpen zu nehmen hatte diverse strategische Gründe. Zum einen hatten die Karthager nach der Niederlage keine große Flotte mehr, die die Truppenmenge hätte transportieren können. Der andere Weg entlang der Mittelmeerküste war bereits unter römischer Kontrolle, aufgrund der geographischen Gegebenheiten war es den Römern möglich dort die Karthager entscheidend zu besiegen. Zusätzlich bedingt, war noch eine Vielzahl der Völker Norditaliens nicht unter römischer Kontrolle und teilweise mit diesen verfeindet. Eine Überwindung der Alpen mit einem Heer im Herbst wäre ohne Kontakte und Hilfe lokaler Stämme nicht logistisch umsetzbar gewesen. Außerdem bestand in den engen Wegen immer die Gefahr des Hinterhaltes, welche die zahlenmäßigen Unterschiede ausglich.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz der Diplomatie in der Antike ein und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Interaktion Hannibals mit lokalen Stämmen während des Alpenübergangs.

2. Diplomatie, Völkerrecht und Außenpolitik in der Antike: Dieses Kapitel definiert Diplomatie im antiken Kontext, erläutert die Unterschiede zu modernen Strukturen und beleuchtet die spezifischen Ansätze der römischen und karthagischen Diplomatie.

3. Kontakte während der Alpenüberquerung: Das Kernkapitel analysiert chronologisch die diplomatischen und militärischen Kontakte Hannibals zu den lokalen Stämmen entlang der Route und deren Bedeutung für den Erfolg der Überquerung.

4. Quellenlage bei Polybios und Livius im Vergleich: Hier werden die Gemeinsamkeiten und Differenzen der beiden Hauptquellen kritisch hinterfragt, insbesondere im Hinblick auf deren Glaubwürdigkeit und Voreingenommenheit.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Bedeutung diplomatischer Netzwerke für den Alpenübergang zusammen und bewertet die Rolle der schriftlichen Überlieferung.

Schlüsselwörter

Hannibal Barkas, Zweiter Punischer Krieg, Antike Diplomatie, Alpenüberquerung, Polybios, Titus Livius, Völkerrecht, Bündnispolitik, Gesandtschaftswesen, Gallische Stämme, Norditalien, Logistik, Quellenkritik, Karthago, Rom

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse diplomatischer Interaktionen Hannibals mit lokalen Völkern während seines historischen Marsches über die Alpen im Zweiten Punischen Krieg.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf dem antiken Gesandtschaftswesen, den militärischen Logistikvoraussetzungen, der Bündnispolitik gegenüber gallischen Stämmen und der quellenkritischen Untersuchung antiker Geschichtsschreiber.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist es aufzuzeigen, wie Hannibal durch diplomatische Kanäle die strategische Notwendigkeit einer logistischen Unterstützung sicherstellte, um die Alpenüberquerung gegen römische Interessen zu vollziehen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird eine historisch-analytische Methode verwendet, die insbesondere auf dem systematischen Vergleich der Überlieferungen von Polybios und Titus Livius basiert.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Herleitung des antiken Diplomatiebegriffs und eine detaillierte chronologische Analyse der Kontakte Hannibals mit den Alpenstämmen und Stämmen Norditaliens.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Diplomatie, Alpenüberquerung, Karthagische Außenpolitik, Quellenvergleich, Bündnissysteme und strategische Kommunikation.

Wie unterscheidet sich laut Arbeit die Diplomatie der Antike vom modernen Verständnis?

Die Arbeit verdeutlicht, dass es in der Antike keine dauerhaften diplomatischen Vertretungen gab und Diplomatie primär ereignisbezogen bei Kriegen oder Krisen agierte, statt institutionell fest verankert zu sein.

Was ist die zentrale Schlussfolgerung zur Rolle von Polybios und Livius?

Die Arbeit kommt zu dem Schluss, dass die Berichte beider Autoren in einem hohen Maße identisch sind, wobei die einzige signifikante Abweichung in der Benennung der lokalen Stämme liegt, bei denen Hannibal die Alpen verließ.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diplomatie in der Antike. Diplomatische Beziehungen Karthagos im Rahmen der Alpenüberquerung des Zweiten Punischen Krieges
Hochschule
Universität Kassel  (Alte Geschichte)
Veranstaltung
Verwaltung, Bedeutung und Entwicklung der Gallia Cisalpina
Note
1,7
Autor
Magnus Roth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2015
Seiten
16
Katalognummer
V374122
ISBN (eBook)
9783668516939
ISBN (Buch)
9783668516946
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Diplomatie 2. Punische Krieg Karthago Römisches Reich Polybios Livius Alpenüberquerung Elefanten Völkerrecht der Antike Völkerrecht Rom Karthagische Reich Hannibal Hamilkar Alpen Punischer Krieg
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magnus Roth (Autor:in), 2015, Diplomatie in der Antike. Diplomatische Beziehungen Karthagos im Rahmen der Alpenüberquerung des Zweiten Punischen Krieges, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374122
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Leseprobe aus  16  Seiten
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