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Symbolischer Interaktionismus und narratives Interview

Ist das narrative Interview ein geeignetes Instrument, um den symbolischen Interaktionismus zu beurteilen?

Titel: Symbolischer Interaktionismus und narratives Interview

Hausarbeit , 2013 , 11 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Magnus Roth (Autor:in)

Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Mikrosoziologische Ansatz des "Symbolischen Interaktionismus" ist ein theoretischer Versuch, das menschliche Zusammenleben und das menschliche Verhalten soziologisch verstehen zu können. Dabei steht vor allem im Vordergrund, wie Aushandlungsprozesse sozialer Wirklichkeit in Interaktionssituationen passieren.

Im Folgenden wird der methodologische Standort der Theorie kurz vorgestellt. Im Anschluss wird die Theorie des Erhebungs- sowie Auswertungsinstruments des narrativen Interviews erläutert. In diesem Kontext werden eventuelle Grenzen, Eignungen oder Kritik an der Kombination der Erhebungsform des narrativen Interviews und der Theorie des Symbolischen Interaktionismus analysiert. Daher stellt sich hierbei die Frage: Symbolischer Interaktionismus und narratives Interview. Ist das narrative Interview ein geeignetes Instrument um den Symbolischen Interaktionismus zu beurteilen?

Ich werde mich bei der theoretischen Grundlage des Symbolischen Interaktionismus an der Ausarbeitung von Herbert Blumer von 1969 orientieren, die oftmals als Grundlagenschrift für den symbolischen Interaktionismus gilt. Anschließend wird die theoretische Grundlage des narrativen Interviews behandelt. Zum narrativen Interview ist für den deutschen Sprachraum vor allem Fritz Schütze bestimmend, worauf sich Yvonne Küsters und andere, die zum narrativen Interview publizierten, beziehen.

Letztlich wird geschaut, wo die Grenzen zwischen Symbolischen Interaktionismus und der Methode des narrativen Interviews liegen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Prämissen des Symbolischen Interaktionismus

3. Grundannahmen des Symbolischen Interaktionismus

4. Das Narrative Interview

4.1. Die Methode des narrativen Interviews

5. Probleme des narrativen Interviews

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die methodologische Kompatibilität zwischen dem Symbolischen Interaktionismus und dem narrativen Interview. Dabei wird analysiert, ob und inwiefern das narrative Interview als geeignetes Erhebungs- und Auswertungsinstrument zur Beurteilung der theoretischen Annahmen des Symbolischen Interaktionismus fungieren kann.

  • Theoretische Grundlagen des Symbolischen Interaktionismus nach Herbert Blumer
  • Methodologische Einordnung und Funktionsweise des narrativen Interviews
  • Analyse von Grenzfällen und potenziellen Diskrepanzen zwischen Theorie und Methode
  • Kritische Reflexion der Eignung des narrativen Interviews als Instrument
  • Problematiken der Dateninterpretation im Kontext subjektiver Lebenswelten

Auszug aus dem Buch

4.1 Die Methode des narrativen Interviews

Beim narrativen Interview handelt es sich um eine qualitative Methode der Sozialforschung, die möglichst freies Erzählen der Interviewten zum Ziel hat. Angewendet wird dieses vor allem in der Sozialen Arbeit und Sozialwissenschaften, insbesondere in der Biographieforschung (vgl. Bauer 2011: S.210) Da keine Standardisierung vorliegt, ein Vergleichen mit anderen Interviews schwierig und eine Auswertung aufwendig (vgl. Küsters, 2006: S.17). Aufgrund der „Freiheit“ und der geringen Vergleichsmöglichkeit dient das narrative Interview auch zur Hypothesenexploration. So wird zu Beginn lediglich eine offene, allgemeine Frage gestellt, eine Konkretisierung der Problemstellung findet dementsprechend zu einem späteren Zeitpunkt statt. Eine weitere Besonderheit besteht gegenüber anderen Methoden, dass das narrative Interview nicht nur als Erhebungsinstrument gilt sondern auch als Auswertungsinstrument (vgl. Küsters, 2006: S.16 ff.).

Der Annahme geschuldet, dass die soziale Wirklichkeit im Rahmen kommunikativer Interaktion hergestellt wird, stehen nicht biographische Ereignisse im Vordergrund, sondern die Art und Weise wie diese mitgeteilt werden. Somit liegt der Fokus bei der Analyse des Interviews auf Muster der Erzählenden (vgl. Küsters, 2006: S.19). So steht nicht im Vordergrund „Was“ erzählt wird sondern „Wie“ es mitgeteilt wird. Dabei stellt sich die Frage zwischen dem Zusammenhang zwischen Äußerungen eines Befragten sowie den letztendlichen tatsächlichen Handlungen (vgl. Küsters, 2006: S.18).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Das Kapitel führt in den mikrosoziologischen Ansatz des Symbolischen Interaktionismus ein und stellt die Forschungsfrage zur Eignung des narrativen Interviews als Erhebungsinstrument.

2. Prämissen des Symbolischen Interaktionismus: Hier werden die grundlegenden Prämissen über die Bedeutung von „Dingen“ und deren soziale Konstruktion durch Interaktion dargelegt.

3. Grundannahmen des Symbolischen Interaktionismus: Dieses Kapitel definiert die Gesellschaft als soziales Gebilde, das durch das fortlaufende, interpretative Handeln von Individuen in Interaktionsprozessen entsteht.

4. Das Narrative Interview: Es erfolgt eine allgemeine Einführung in die Methode, die auf freiem Erzählen basiert und biographische Prozesse fokussiert.

4.1. Die Methode des narrativen Interviews: Dieser Unterabschnitt vertieft die methodische Vorgehensweise, die fehlende Standardisierung sowie die Doppelfunktion des Interviews als Erhebungs- und Auswertungsinstrument.

5. Probleme des narrativen Interviews: Das Kapitel kritisiert die methodischen Grenzen, wie die Tabuisierung von Ereignissen oder Diskrepanzen zwischen subjektiver Interpretation und tatsächlichem Geschehen.

6. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer kritischen Würdigung und kommt zu dem Schluss, dass das narrative Interview zwar Vorteile bietet, aber aufgrund der Diskrepanz zwischen Welten und Verzerrungen differenziert zu betrachten ist.

Schlüsselwörter

Symbolischer Interaktionismus, Narratives Interview, Qualitative Sozialforschung, Biographieforschung, Interaktionsprozess, Soziale Wirklichkeit, Handlungsforschung, Interpretationsprozess, Erhebungsmethode, Auswertungsmethode, Subjektive Sichtweisen, Mikrosoziologie, Handlungstheorie, Soziale Konstruktion, Interviewtechnik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der methodologischen Untersuchung, ob das narrative Interview geeignet ist, um die soziologischen Annahmen des Symbolischen Interaktionismus empirisch zu erfassen und zu beurteilen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Schwerpunkte liegen auf den theoretischen Grundannahmen nach Herbert Blumer, der methodischen Durchführung narrativer Interviews nach Fritz Schütze und der kritischen Reflexion über deren Kompatibilität.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu klären, ob das narrative Interview als valides Instrument fungieren kann, um die komplexen Prozesse des Symbolischen Interaktionismus abzubilden, oder ob methodische Diskrepanzen bestehen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Auseinandersetzung und Literaturanalyse, in der bestehende qualitative Methoden und soziologische Theorien gegenübergestellt und auf ihre Kohärenz geprüft werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Prämissen und Grundannahmen des Symbolischen Interaktionismus sowie eine detaillierte methodische Erläuterung und kritische Problemanalyse des narrativen Interviews.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Symbolischer Interaktionismus, narratives Interview, soziale Interaktion, Interpretationsprozess und qualitative Sozialforschung.

Wie unterscheidet sich die Auffassung von "sozialer Interaktion" in dieser Arbeit?

Die Arbeit betont, dass soziale Interaktion im Symbolischen Interaktionismus nicht als bloßes Reagieren auf äußere Faktoren, sondern als aktiver Prozess der Sinngebung und Aushandlung zwischen handelnden Personen verstanden wird.

Was sind die wesentlichen Kritikpunkte am narrativen Interview in Bezug auf die Theorie?

Ein zentraler Kritikpunkt ist die Gefahr von Verzerrungen durch das „Aufeinanderprallen“ unterschiedlicher subjektiver Welten sowie die Schwierigkeit, das tatsächliche Geschehen von der nachträglichen narrativen Rekonstruktion zu trennen.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Symbolischer Interaktionismus und narratives Interview
Untertitel
Ist das narrative Interview ein geeignetes Instrument, um den symbolischen Interaktionismus zu beurteilen?
Hochschule
Universität Kassel  (Makrosoziologie)
Veranstaltung
Märtyrer, Opfer und verkannte Genies – Erzählungen vom Rande der Gesellschaft
Note
1,7
Autor
Magnus Roth (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2013
Seiten
11
Katalognummer
V374119
ISBN (eBook)
9783668515604
ISBN (Buch)
9783668515611
Sprache
Deutsch
Schlagworte
narratives Interview Mikrosoziologie symbolischer Interaktionismus Symbolismus Methoden der Sozialforschung soziale Interaktion Herbert Blumer Interview Soziologie Methoden Interaktionismus Blumer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Magnus Roth (Autor:in), 2013, Symbolischer Interaktionismus und narratives Interview, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/374119
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Leseprobe aus  11  Seiten
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