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Die Grundzüge des Empowerment-Konzepts. Ziele und Anwendung in der Sozialtherapie anhand einer sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung

Titel: Die Grundzüge des Empowerment-Konzepts. Ziele und Anwendung in der Sozialtherapie anhand einer sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung

Hausarbeit , 2016 , 16 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Samira Scherbel (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

„Empowermentprozesse erzählen demnach von Geschichten der Stärke in einer Situation des Mangels: […]“ (Stark, 1996) dieses Zitat von Wolfgang Stark beschäftigte mich sehr, da fast jeder Mensch einmal Situationen des Mangels erlebt und viele Menschen aus eigener Kraft diese Situationen bewältigen. Andere wiederum benötigen professionelle Hilfe, um sich der eigenen Ressourcen wieder bewusst zu werden und ihr Leben aktiv zu gestalten. Doch wo fängt Empowerment an und wo hört es auf? Welche Funktion haben professionelle HelferInnen und welche Ziele haben Empowermentprozesse?

Um diese Fragen zu beantworten, möchte ich im zweiten Kapitel der Hausarbeit, eine Arbeitsdefinition aufstellen, sowie den Empowerment-Prozess beschreiben und auf Methoden und Handlungsebenen eingehen. Im Folgenden werde ich mich mit den Zielen beschäftigen und schauen, ob sich konkrete Ziele benennen lassen oder es Unterschiede gibt. Das vierte Kapitel beschreibt die Anwendung des Empowerment-Konzepts auf die Sozialtherapeutische Trainingseinrichtung "XY". Vorab wird der Begriff der Sozialtherapie kurz definiert und ein Überblick über die Einrichtung gegeben. In der Schlussbetrachtung wird reflektiert, ob die Ergebnisse der Recherche zufriedenstellende Antworten auf die oben genannten Fragen geben und rekapituliert, in wie fern die Umsetzung des Empowerment-Konzepts in der Einrichtung "XY" gelingt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Die Theorie des Empowerment-Konzepts

2.1 Traditionslinien

2.2 Empowerment als Prozess

2.3 Methoden und Handlungsebenen

3 Ziele

3.1 Psychologisches Empowerment

3.2 Politisches Empowerment

4 Anwendung am Beispiel der Sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung XY in Alsdorf

4.1 Definition der Sozialtherapie

4.2 Die Umsetzung des Empowerment-Konzepts

5 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die Hausarbeit untersucht das Empowerment-Konzept im Kontext der Sozialen Arbeit und analysiert, inwieweit dieses theoretische Konzept in der Praxis der sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung „XY“ angewendet wird, um Klienten bei der Wiedererlangung ihrer Lebenssouveränität zu unterstützen.

  • Theoretische Grundlagen und Traditionslinien des Empowerment-Ansatzes
  • Prozesshafte Charakteristik und methodische Ebenen von Empowerment
  • Differenzierung zwischen psychologischem und politischem Empowerment
  • Praktische Umsetzung in einer stationären Einrichtung der Wohnungslosenhilfe
  • Kritische Reflexion der Arbeitsweise unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen

Auszug aus dem Buch

2.2 Empowerment als Prozess

Der Empowermentprozess ist ein Prozess der Entwicklung und kein als wünschenswert anzusehender Zielzustand. Psychosoziales Handeln soll lediglich Anstöße für den Prozess geben und ihn nicht bestimmen, so dass der Prozess kein Resultat professioneller Hilfeleistung, sondern eigens durch die Adressaten angeeignete Hilfe zur Selbsthilfe ist (vgl. Stark 1996, S.18). Diese Prozesse finden in professionellem Rahmen mit Einzelpersonen und in Gruppen statt, in denen geübt wird einander zu achten, sich um seine Mitmenschen und sich selbst zu sorgen und sich seiner selbst wieder bewusst zu werden. Aber auch Strukturen, Verhalten und Konflikte kritisch zu reflektieren. Hier durch wird versucht den Beteiligten welche einen Mangel an Ressourcen aufweisen, die Möglichkeiten der Teilhabe zu gewähren und ihre Ressourcen und deren Kontrolle zu verbessern. In den Einzel oder Gruppensitzungen können schon Beziehungsgeflechte, welche auf einer Augenhöhe basieren aktivierende Wirkung zeigen und in der Interaktion miteinander Ressourcen erkennen lassen. Dabei wird ein Anstoß gegeben eigenständig Entscheidungen zu treffen und seinen Standpunkt zu vertreten. In einem aktivierenden Prozess des Umdenkens und der Veränderung sollen „Potentiale und die Fähigkeiten, das eigene Leben und die sozialen Zusammenhänge gemeinsam zu gestalten, die Ressourcen zu nutzen und zu erweitern“ (vgl. ebd., S.17) freigesetzt werden.

Betrachtet man Empowermentprozesse im Alltag lassen sich zunächst zwei Voraussetzungen darlegen, welche von Bedeutung sein können, einen solchen Prozess in Gang zu bringen. Zum einen „Ein emotional erlebter Bruch mit den Routinen des Alltags“ (vgl. ebd., S 117) wie zum Beispiel das Vorhaben einer Trennung, eine Scheidung oder ein Verlust. Zum anderen sind bei den umdenkenden Personen, Gemeinschaften oder andere Strukturen wichtig, welche Halt geben und Unterstützung gewährleisten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung erläutert die Motivation für die Themenwahl und formuliert die Forschungsfrage bezüglich der Anwendung des Empowerment-Konzepts in der Einrichtung „XY“.

2 Die Theorie des Empowerment-Konzepts: Dieses Kapitel definiert den Begriff des Empowerments anhand von vier Zugängen und ordnet ihn in zwei zentrale Traditionslinien der Sozialen Arbeit ein.

2.1 Traditionslinien: Hier werden die zwei Hauptströmungen – die Bürgerrechts- und Selbsthilfebewegung sowie das professionelle Handlungsprogramm – detailliert erläutert.

2.2 Empowerment als Prozess: Das Kapitel beschreibt Empowerment als entwicklungsbezogenen Prozess der Hilfe zur Selbsthilfe und nennt die Voraussetzungen für dessen Initiierung.

2.3 Methoden und Handlungsebenen: Es wird die Differenzierung in vier Handlungsebenen (individuell, Gruppe, institutionell, Gemeinde) erläutert, auf denen Empowerment stattfinden kann.

3 Ziele: Dieses Kapitel befasst sich mit den angestrebten Zielzuständen von Empowerment-Prozessen, insbesondere unter Einbezug der Literatur von Herriger.

3.1 Psychologisches Empowerment: Fokus liegt hier auf der individuellen Ebene der Veränderung und dem Aufbau seelischer Widerstandsfähigkeit („Schutzschild“).

3.2 Politisches Empowerment: Dieses Kapitel thematisiert die Vernetzung und das soziale Engagement im öffentlichen Raum sowie die Veränderung gesellschaftlicher Strukturen.

4 Anwendung am Beispiel der Sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung XY in Alsdorf: Beschreibung der Einrichtung und Einordnung ihrer Arbeit im Kontext der Wohnungslosenhilfe.

4.1 Definition der Sozialtherapie: Darstellung der therapeutischen Ansätze, Ziele und Arbeitsweisen in der Einrichtung „XY“.

4.2 Die Umsetzung des Empowerment-Konzepts: Analyse der tatsächlichen Empowerment-Praxis in der Einrichtung und Reflexion über die Arbeitsweise des Teams.

5 Schlussbetrachtung: Zusammenfassung der Ergebnisse und kritische Reflexion über die Stärken und Herausforderungen bei der Umsetzung des Konzepts in der Einrichtung.

Schlüsselwörter

Empowerment, Soziale Arbeit, Sozialtherapie, Selbsthilfe, Lebenssouveränität, Ressourcen, Partizipation, Wohnungslosenhilfe, Professionalisierung, Empowerment-Prozess, Selbstbestimmung, Empowerment-Konzept, Trainingseinrichtung, Handlungsebenen, Identitätsförderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Empowerment-Konzept in der Sozialen Arbeit und der Frage, wie dieses in einer sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung für Wohnungslose praktisch umgesetzt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen umfassen die theoretischen Grundlagen des Empowerments, die Beschreibung von Empowerment als Prozess, verschiedene Handlungsebenen sowie die therapeutische Arbeit mit Menschen in schwierigen Lebenslagen.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage untersucht, inwiefern das Empowerment-Konzept in der sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung „XY“ aktiv gelebt und in die Praxis der Betreuung integriert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche zu Empowerment-Theorien und einer praktischen Analyse der Arbeit in einer spezifischen Einrichtung, ergänzt durch Reflexionen der Autorin aus ihrem Studienprojekt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in das Empowerment-Konzept inklusive seiner Ziele und Handlungsebenen sowie eine anschließende Untersuchung der Anwendung dieses Konzepts in der Praxis der Wohnungslosenhilfe.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Empowerment, Sozialtherapie, Hilfe zur Selbsthilfe, Ressourcenaktivierung, Partizipation und Lebenssouveränität.

Wie unterscheidet sich psychologisches von politischem Empowerment laut dieser Arbeit?

Psychologisches Empowerment fokussiert auf die individuelle Ebene der Stärkung und der seelischen Widerstandsfähigkeit, während politisches Empowerment das Engagement im öffentlichen Bereich und die Vernetzung zur gemeinsamen Interessenvertretung betont.

Welche Rolle spielt die Einrichtung „XY“ in der Untersuchung?

Die Einrichtung „XY“ dient als Fallbeispiel, an dem die Autorin untersucht, ob die theoretischen Empowerment-Prinzipien bewusst oder unbewusst in der sozialtherapeutischen Praxis der Betreuer und Bewohner Anwendung finden.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Umsetzung in der Einrichtung?

Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass viele Empowerment-Elemente in der Einrichtung vorhanden sind, aber aufgrund von Personalwechseln, Unklarheiten bei Abläufen und hoher Fluktuation der Bewohner noch Verbesserungspotenzial besteht.

Warum ist laut der Arbeit der „emotionale Bruch“ für Empowerment wichtig?

Ein emotionaler Bruch mit den Routinen des Alltags wird als ein zentraler Ausgangspunkt angesehen, der den Menschen dazu motiviert, neue Wege zu gehen und sich auf einen Empowerment-Prozess einzulassen.

Ende der Leseprobe aus 16 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Grundzüge des Empowerment-Konzepts. Ziele und Anwendung in der Sozialtherapie anhand einer sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung
Hochschule
Katholische Hochschule NRW; ehem. Katholische Fachhochschule Nordrhein-Westfalen, Abteilung Aachen
Note
2,0
Autor
Samira Scherbel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
16
Katalognummer
V373750
ISBN (eBook)
9783668514911
ISBN (Buch)
9783668514928
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Empowerment Sozialtherapie Konzept
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Samira Scherbel (Autor:in), 2016, Die Grundzüge des Empowerment-Konzepts. Ziele und Anwendung in der Sozialtherapie anhand einer sozialtherapeutischen Trainingseinrichtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/373750
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Leseprobe aus  16  Seiten
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