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Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen nach § 7g EStG. Analyse, Auswirkungen und Fallgestaltung der Urteile

Titel: Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen nach § 7g EStG. Analyse, Auswirkungen und Fallgestaltung der Urteile

Projektarbeit , 2017 , 37 Seiten , Note: 3

Autor:in: Mesut Ortac (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Anlass dieser Projektarbeit ist das BFH-Urteil vom 23.03.2016 und vom 28.04.2016, wonach ein nachträglicher Investitionsabzug zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen zulässig ist. Diese Möglichkeit hat sich vor den veröffentlichten Urteilen nicht ergeben. Solche Gewinnerhöhungen können durch Betriebsprüfungen entstehen. Die Relevanz der Urteile ist aufgrund der möglichen Steuerersparnis in der Praxis enorm. Welche Auswirkungen ergeben sich durch die Maßnahmen zum Ausgleich von Mehrergebnissen aus Betriebsprüfungen? In was für einem Zusammenhang steht hier das StÄndG 2015? Sind durch die Urteile nun Anreize für eine missbräuchliche Inanspruchnahme gegeben? Kann das BMF durch überarbeitete Verwaltungsanweisungen für eine Rechtssicherheit sorgen?

Zur Beantwortung dieser Fragen werden zunächst die Rechtsentwicklung, die Zielsetzung und die Voraussetzungen für die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags dargestellt. Anschließend wird das Verfahren sowie die Vorgehensweise des § 7g EStG erläutert. Dadurch werden Grundlagen geschaffen, um dem Leser einen besseren Einstieg in die Urteile zu ermöglichen. Das Ziel dieser Projektarbeit ist es, die BFH-Urteile zu analysieren und die Auswirkungen zu schildern. Hierzu werden diverse Meinungen von Fachautoren zu den Urteilen eingeholt und gegenübergestellt. Die Auswirkungen der Urteile können durch die vorhergehende Analyse der Urteile am effektivsten aufgezeigt werden. Die Fallgestaltung zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen soll die Auswirkungen der Urteile mit Zahlen untermauern. Im letzten Teil werden die festgestellten Aspekte unter Berücksichtigung der Zielsetzung dieser Arbeit zusammengefasst.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Allgemeines zu Investitionsabzugsbeträgen

2.1 Rechtsentwicklung und Zielsetzung von Investitionsabzugsbeträgen

2.2 Voraussetzungen für die Bildung von Investitionsabzugsbeträgen

3 Verfahren bei Investitionsabzugsbeträgen

3.1 Bildung eines Investitionsabzugsbetrags

3.2 Durchführung der geplanten Investition

3.2.1 Hinzurechnung

3.2.2 Minderung der Anschaffungs- oder Herstellungskosten

3.2.3 Sonderabschreibung

3.3 Rückgängigmachung

3.3.1 Korrekturen bei unterlassener Investition

3.3.2 Korrekturen bei schädlicher Verwendung

4 Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen

4.1 Urteile

4.2 Auswirkungen der Urteile

4.3 Fallgestaltung zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Anwendung und Auswirkungen des Investitionsabzugsbetrags nach § 7g EStG vor dem Hintergrund aktueller BFH-Urteile, die eine nachträgliche Inanspruchnahme zur Kompensation von Gewinnerhöhungen aus Betriebsprüfungen ermöglichen.

  • Entwicklung und Zielsetzung des Investitionsabzugsbetrags.
  • Verfahrensvorschriften bei Bildung, Durchführung und Rückgängigmachung.
  • Analyse der BFH-Rechtsprechung zur nachträglichen Bildung des Abzugsbetrags.
  • Praktische Auswirkungen der Urteile auf die Steuergestaltung.
  • Fallgestaltung zur Vermeidung von Verzinsungsnachteilen bei Betriebsprüfungen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Bildung eines Investitionsabzugsbetrags

Der Steuerpflichtige darf gemäß § 7g Abs. 1 Satz 1 EStG für künftige Anschaffungs- oder Herstellungskosten eines Wirtschaftsguts einen Investitionsabzugsbetrag von bis zu 40% der voraussichtlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten geltend machen. Die bereits genannten Voraussetzungen müssen erfüllt sein. Der Höchstbetrag des Abzugsbetrags ist nach § 7g Abs. 1 Satz 4 EStG auf einen Betrag von 200.000 Euro beschränkt. Geltend gemachte Investitionsabzugsbeträge der drei vorhergehenden Wirtschaftsjahre sind im Höchstbetrag von 200.000 Euro ebenfalls zu berücksichtigen. Hierdurch ist es einem Betrieb innerhalb von drei Jahren gestattet, ein Wirtschaftsgut mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten von bis zu 500.000 Euro geltend zu machen. Folglich wäre eine außerbilanzielle Gewinnminderung von 200.000 Euro möglich. Gemäß § 7g Abs. 1 Satz 3 EStG besteht die Möglichkeit, dass sich durch die Inanspruchnahme des Investitionsabzugsbetrags ein Verlust ergibt oder der bestehende Verlust erhöht. Durch Verlustvorträge und Verlustrückträge und der damit verbundenen Steuerprogression lassen sich erhebliche Steuereinsparungen erzielen. Laut Lambrecht sollen zeitweilig entstandene Verluste die Mittelstandsförderung nicht behindern.

Nach der Auffassung von Brandis ermöglicht das Wahlrecht bei der Bildung eines Investitionsabzugsbetrags zwischen einem Euro und der Höchstgrenze einen steuerartischen Spielraum. Diesen Spielraum sollte der Begünstigte ausnutzen. Dadurch entsteht in Abhängigkeit von der Höhe des Steuersatzes eine Ersparnis in der Ertragsteuer. Die Geltendmachung des Investitionsabzugsbetrags wirkt in dem Zeitraum zwischen Abzug und Hinzurechnung wie eine Steuerstundung, weil das Abschreibungsvolumen vorgezogen wird. Die Gewinnminderung erfolgt außerhalb der Bilanz.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Vorstellung der Problemstellung, Zielsetzung und des Anlasses der Projektarbeit bezüglich der BFH-Urteile zum § 7g EStG.

2 Allgemeines zu Investitionsabzugsbeträgen: Erläuterung der historischen Entwicklung, der Zielsetzung sowie der grundlegenden Voraussetzungen für die Inanspruchnahme.

3 Verfahren bei Investitionsabzugsbeträgen: Detaillierte Darstellung des Prozessablaufs von der Bildung über die Durchführung bis zur Rückgängigmachung bei Nichtinvestition.

4 Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen: Analyse der relevanten BFH-Urteile, deren Auswirkungen und praktische Fallanwendung.

5 Zusammenfassung: Abschließende Betrachtung der Ergebnisse und Einordnung der Bedeutung des Investitionsabzugsbetrags als Instrument der steuerlichen Gewinngestaltung.

Schlüsselwörter

Investitionsabzugsbetrag, § 7g EStG, Gewinnminderung, Steuergestaltung, BFH-Urteile, Betriebsprüfung, Investitionsabsicht, Steuervorteil, Mittelstandsförderung, Anschaffungskosten, Herstellungskosten, Finanzverwaltung, Verzinsung, Sonderabschreibung, Steuerstundung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Investitionsabzugsbetrag nach § 7g EStG und analysiert insbesondere dessen Anwendungsmöglichkeiten sowie die Auswirkungen aktueller Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die gesetzlichen Voraussetzungen des § 7g EStG, das Verfahren zur Inanspruchnahme sowie die steuerlichen Konsequenzen bei Investitionen oder deren Ausbleiben.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist die Analyse der Möglichkeiten, den Investitionsabzugsbetrag nachträglich zu nutzen, um Gewinnerhöhungen aus einer Betriebsprüfung steuerlich auszugleichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine juristische und betriebswirtschaftliche Analyse, die auf der Auswertung aktueller Fachliteratur, Verwaltungsanweisungen sowie spezifischer BFH-Urteile basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der verfahrensrechtlichen Abläufe, die theoretischen Grundlagen des § 7g EStG und eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Rechtsprechung zur nachträglichen Geltendmachung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Besonders prägend sind Begriffe wie Investitionsabzugsbetrag, § 7g EStG, BFH-Rechtsprechung, Steuerstundung, Gewinnminderung und Betriebsprüfung.

Welche Rolle spielt die "Investitionsabsicht" in der neuen Rechtsprechung?

Die aktuelle Rechtsprechung und die gesetzlichen Änderungen seit 2016 haben dazu geführt, dass eine explizite Investitionsabsicht für die Inanspruchnahme des Abzugsbetrags nicht mehr gesondert nachgewiesen werden muss.

Warum ist die nachträgliche Bildung des Abzugsbetrags für Steuerpflichtige relevant?

Sie bietet eine Möglichkeit, Steuernachzahlungen, die aufgrund einer Betriebsprüfung entstehen, durch eine außerbilanzielle Gewinnminderung zu kompensieren und so die Liquiditätsbelastung zu reduzieren.

Ende der Leseprobe aus 37 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen nach § 7g EStG. Analyse, Auswirkungen und Fallgestaltung der Urteile
Hochschule
Duale Hochschule Baden-Württemberg, Villingen-Schwenningen, früher: Berufsakademie Villingen-Schwenningen
Note
3
Autor
Mesut Ortac (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
37
Katalognummer
V373702
ISBN (eBook)
9783668511736
ISBN (Buch)
9783668511743
Sprache
Deutsch
Schlagworte
nachträglicher investitionsabzugsbetrag ausgleich gewinnerhöhungen estg analyse auswirkungen fallgestaltung urteile
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mesut Ortac (Autor:in), 2017, Nachträglicher Investitionsabzugsbetrag zum Ausgleich von Gewinnerhöhungen nach § 7g EStG. Analyse, Auswirkungen und Fallgestaltung der Urteile, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/373702
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Leseprobe aus  37  Seiten
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