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Familie im sozialen Wandel. Funktionsverlust oder Funktionserhalt am Beispiel der Regenbogenfamilie

Title: Familie im sozialen Wandel. Funktionsverlust oder Funktionserhalt am Beispiel der Regenbogenfamilie

Term Paper , 2014 , 18 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Frederik Thomas Dötzer (Author)

Social Work

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In dieser wissenschaftlichen Arbeit wird der Funktionsverlust von Familien erklärt und beschrieben und im Nachhinein kritisch am Beispiel der Regenbogenfamilie dargestellt. Dabei wird auch überprüft, ob wirklich von einem Funktionsverlust die Rede sein kann und ob die Regenbogenfamilie eine gleichwertige Familienform ist.

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Inhaltsverzeichnis

1 Hinführung

2 Geschichte der Familie

2.1 Begriffsbestimmung

2.2. Historische Entwicklung der Familie

3 Familie im sozialen Wandel

3.1 Erklärungsversuch nach Ulrich Beck (Individualisierungsthese)

3.2 Pluralisierung der Lebensformen

4 Funktionserhalt oder Funktionsverlust? Am Beispiel der Regenbogenfamilie

4.1 zentrale Funktionen der Familie

4.2 Charakteristika und Formen der Regenbogenfamilie

4.3. Herausforderung an die Regenbogenfamilie

4.4 Funktionserhalt oder Funktionsverlust?

5. Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den soziologischen Wandel von Familienstrukturen und prüft kritisch, ob die Pluralisierung der Lebensformen, insbesondere am Beispiel der Regenbogenfamilie, als Funktionsverlust der Institution Familie zu interpretieren ist.

  • Sozialer Wandel und Individualisierungsthese nach Ulrich Beck
  • Pluralisierung von Familien- und Lebensformen
  • Zentrale Funktionen der Familie (Reproduktion, Sozialisation, Platzierung)
  • Charakteristika und Herausforderungen von Regenbogenfamilien
  • Diskriminierung und gesellschaftliche Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Partnerschaften

Auszug aus dem Buch

4.3. Herausforderung an die Regenbogenfamilie

Seitab des Maßstabs, einer heterosexuellen Familienform, sein Leben zu führen bringt auf der einen Seite einen Profit an Autonomie, zwängt Homosexuelle jedoch oft in Nischen und erheben den Zwang, dass sie sich für ihr gewähltes Leben rechtfertigen müssen (vgl. Gerlach, 2010, S.20-21). Dies ist nur eine von vielen Problemen und Herausforderungen, denen sich Schwule und Lesben täglich stellen müssen. Im historischen Verlauf war es die Regel, dass Homosexuelle ihre Beziehung vor der breiten Masse verbargen und für Tabu erklärten, denn aufgrund der Herabwürdigung fehlte viele Menschen die Stärke ihre Beziehung in die Öffentlichkeit zu tragen. Zudem gab es einige Beschränkungen, Bestrafungen und Untersagungen, welche speziell für homosexuelle Partnerschaften beziehungsweise Personen ausgerichtet waren. (vgl. Lakemann, 1999, S.160)

Vergleichbar ist die homosexuelle Partnerschaft heutzutage mit einer außerehelichen Partnerschaft, also bedeutet ein Zusammenwohnen nicht gleichzeitig die gemeinsame Haushaltsführung (vgl. Nave-Hertz, 2012, S. 115). Jedoch drängt sich die Frage auf, ob die Vergleichbarkeit sich auch auf die Herabwürdigung von Menschen bezieht. Diskriminierung ist hierbei bei vielen Autoren in aller Munde. Laut einer Statistik ist bereits fast die Hälfte von Eltern aufgrund ihrer sexuellen Identität herabgewürdigt worden. Die Herabsetzung bemerken auch die Kinder von homosexuellen Eltern und rund 46% erzählen von diskriminierenden Handlungen, von Verspottung über Kränkungen bis hin zu aktiver Gewalt (vgl. Rupp/Bergold, 2009, S.296). Als resultierende Folge der diskriminierenden Übergriffe, welche weitgehend im schulischen Areal stattfinden, lassen sich bei den Kindern Trauer, Furcht und Rückzug feststellen. 10% der Kinder verfallen aufgrund dieser Vorfälle in einen unregelmäßigen Schlafrhythmus und können nicht einschlafen und/oder ihr Leistungsniveau in der Schule nimmt ab. Die jeweiligen Eltern versuchen ihre Kinder zu bestärken, wie sie auf besondere Fragestellungen antworten können oder wie sie heikle Situationen meistern können.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Hinführung: Die Einleitung beleuchtet den sozialen Wandel hin zu vielfältigen Familienformen und formuliert die Forschungsfrage zur Bedeutung des Funktionsverlusts der Familie.

2 Geschichte der Familie: Dieses Kapitel definiert den Begriff Familie soziologisch und zeichnet die historische Entwicklung von der Groß- zur Kernfamilie nach.

3 Familie im sozialen Wandel: Hier werden die Individualisierungsthese von Ulrich Beck sowie die daraus resultierende Pluralisierung der Lebensformen theoretisch erörtert.

4 Funktionserhalt oder Funktionsverlust? Am Beispiel der Regenbogenfamilie: Dieser Hauptteil analysiert die Kernfunktionen der Familie und überträgt diese auf die Lebensrealität von Regenbogenfamilien, unter Berücksichtigung von Diskriminierung und Herausforderungen.

5. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit resümiert die Gleichwertigkeit von Familienformen und wagt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Institution Familie.

Schlüsselwörter

Familie, Regenbogenfamilie, Sozialer Wandel, Individualisierungsthese, Pluralisierung, Lebensformen, Funktionsverlust, Reproduktion, Sozialisation, Diskriminierung, Homosexualität, Familiensoziologie, Erziehung, Gleichgeschlechtliche Partnerschaft, Gesellschaftliche Akzeptanz

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem sozialen Wandel der Familie und der Frage, ob neue Familienformen wie die Regenbogenfamilie zu einem Funktionsverlust führen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder umfassen die Geschichte der Familie, die Individualisierungsthese nach Ulrich Beck, die Pluralisierung der Lebensformen sowie die Funktionen von Regenbogenfamilien.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, kritisch zu überprüfen, ob bei modernen Familienformen tatsächlich von einem Funktionsverlust der Familie gesprochen werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse soziologischer Fachliteratur, um bestehende Theorien auf die spezifische Situation von Regenbogenfamilien anzuwenden.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Im Hauptteil werden die Funktionen der Familie (Reproduktion, Sozialisation, Platzierung) definiert und deren Erfüllung durch Regenbogenfamilien evaluiert.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere der Funktionserhalt, die Pluralisierung, die Individualisierung und der Umgang mit Diskriminierung innerhalb von Regenbogenfamilien.

Wie unterscheiden sich Regenbogenfamilien in der Kindererziehung von der Norm?

Die Arbeit stellt fest, dass es wissenschaftlich keinen Unterschied in der Qualität der Erziehung oder der seelischen Entwicklung der Kinder im Vergleich zu heterosexuellen Familien gibt.

Welche Herausforderungen müssen Regenbogenfamilien laut der Arbeit bewältigen?

Sie sind häufig mit gesellschaftlicher Diskriminierung, Herabwürdigungen und Vorurteilen konfrontiert, die sich unter anderem im schulischen Umfeld negativ auf die betroffenen Kinder auswirken können.

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Details

Title
Familie im sozialen Wandel. Funktionsverlust oder Funktionserhalt am Beispiel der Regenbogenfamilie
College
University of Bamberg
Course
Familie und soziale Arbeit
Grade
1,0
Author
Frederik Thomas Dötzer (Author)
Publication Year
2014
Pages
18
Catalog Number
V373578
ISBN (eBook)
9783668509290
ISBN (Book)
9783668509306
Language
German
Tags
Familienform Familienfunktion Funktionen von Familie Queer Transgender Sozialisationsfunktion Reproduktionsfunktion Pluralisierung Individualisierung Familie im Wandel Familienformen gleichgeschlechtliche Ehe Kinder in gleichgeschlechtlichen Familien
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frederik Thomas Dötzer (Author), 2014, Familie im sozialen Wandel. Funktionsverlust oder Funktionserhalt am Beispiel der Regenbogenfamilie, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/373578
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