Jeder von uns wird in den Massenmedien mit dem Thema Terrorismus konfrontiert und für viele hat diese Konfrontation große Auswirkungen auf ihre Freizeitgestaltung.
In der vorliegenden Hausarbeit hat der Autor sich mit beiden Phänomenen, sowohl einzeln als auch mit dem Zusammenhang beschäftigt und diesen verständlich und sachlich neutral aufgearbeitet.
Behandelte Themen sind die Frage, was Terrorismus überhaupt ist, welche Erscheinungsformen es gibt und was mögliche Krisenursachen sind.
Im Anschluss beschäftigt sich die Arbeit mit der Frage, wie Tourismus definiert wird, was das touristische Produkt ist und welche Einflussfaktoren es auf die touristische Nachfrage gibt.
Außerdem gibt die Arbeit Antwort auf die Fragen, wie sich das Reiseverhalten durch Terrorismus verändert, welche Auswirkungen Terrorismus auf Reiseveranstalter hat und welche Einflussnahme die Medien auf die vorliegende Korrelation, aber auch auf uns potenziellen Touristen haben.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
1.1 Hintergrund der Arbeit
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2. Terrorismus
2.1 Definition
2.2 Krisenursachen
2.3 Erscheinungsformen
3. Tourismus
3.1 Definition
3.2 Das touristische Produkt
3.3 Einflussfaktoren auf die touristische Nachfrage
4. Wechselwirkung zwischen Terrorismus und Tourismus
4.1 Verändertes Reiseverhalten durch Terrorismus
4.2 Auswirkungen des Terrorismus auf Reiseveranstalter
4.3 Einflussnahme der Medien
5. Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht das komplexe Wechselspiel zwischen terroristischen Aktivitäten und dem internationalen Tourismus, mit dem Ziel, die Auswirkungen von Terroranschlägen auf das Reiseverhalten, die Tourismusbranche sowie die Rolle der Medien bei der Wahrnehmung dieser Krisen zu analysieren.
- Grundlagen des Terrorismus und dessen Auswirkungen auf Tourismusdestinationen
- Analyse der touristischen Nachfragestruktur und Einflussfaktoren
- Veränderungen im Reiseverhalten der Konsumenten nach Terrorereignissen
- Konsequenzen für Reiseveranstalter und deren Krisenmanagement
- Die Rolle der Medien bei der medialen Inszenierung von Terroranschlägen
Auszug aus dem Buch
4.1 Verändertes Reiseverhalten durch Terrorismus
In den vergangenen Jahren hat sich im Tourismus durch den Terrorismus einiges verändert, da sind sich Tourismuspezialisten, wie Stefanie Berk (Thomas Cook), Sebastian Ebel (TUI) oder Markus Daldrup (Alltours) einig (fvw, 2016, S.1 f.). Laut Dreyer, Dreyer und Obieglo (2001, 15 f.) ist es nach einer Krisensituation allerdings schwierig, das Ausmaß von Nachfrageeinbrüchen zu prognostizieren, da die verschiedenen auftretenden Risiken unterschiedlich bewertet werden. Zum einen erleiden touristische Destinationen, wie Luxor in Ägypten nach einmaligen Terroranschlag (1997) langjährige Nachfrageeinbrüche. Zum anderen werden Regionen wie das Baskenland, das nur eine geringe Distanz von Bürgerkriegsgebieten entfernt liegt, zahlreich besucht. Bei der Beurteilung des Ausmaßes der Nachfrageeinbrüche lässt sich zwischen Experten und Laien unterscheiden, da Bezug auf unterschiedliches Erfahrungs- und Wissenspensum genommen wird. Während Experten bei der Beurteilung statistische Wahrscheinlichkeiten hinzuziehen, orientieren sich Laien an ihren Emotionen. Diese sind jedoch oft nicht sachlich begründet, sondern basieren z.B. auf individuellen Erfahrungen, Vorurteilen oder Ideologien und somit auf dem subjektiven Empfinden. (Dreyer, Dreyer und Obieglo, 2001, 15 f.) Grundsätzlich haben Terrorattentate, bei denen das Ziel der Mensch ist, größten Einfluss auf die Veränderungen der touristischen Nachfrage (Kuschel und Schröder, 2002, S.32 f.).
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Dieses Kapitel liefert den Hintergrund sowie die Zielsetzung der Arbeit und beschreibt den methodischen Aufbau der Untersuchung.
2. Terrorismus: Hier werden Definitionen, Krisenursachen und verschiedene Erscheinungsformen des Terrorismus erarbeitet, um ein theoretisches Grundverständnis zu schaffen.
3. Tourismus: Dieses Kapitel definiert den Tourismus und das touristische Produkt und beleuchtet die vielfältigen Einflussfaktoren, die die touristische Nachfrage steuern.
4. Wechselwirkung zwischen Terrorismus und Tourismus: Der Hauptteil analysiert die Auswirkungen von Terrorismus auf das Reiseverhalten, die Tourismusindustrie sowie die mediale Einflussnahme auf diese Prozesse.
5. Schlussbetrachtung: Dieses Kapitel zieht ein Fazit aus der erarbeiteten Korrelation zwischen Terrorismus und Tourismus und fasst die wesentlichen Erkenntnisse zusammen.
Schlüsselwörter
Terrorismus, Tourismus, Reiseverhalten, Nachfrageeinbruch, Reiseveranstalter, Krisenmanagement, Medieneinfluss, Destination, Sicherheit, Urlaubsplanung, Terroranschlag, Tourismusbranche, Marktwirkung, Konsumentenverhalten, Krisenursachen.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der wechselseitigen Beeinflussung von Terrorismus und dem internationalen Tourismus.
Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?
Zentral sind die Definitionen von Terrorismus und Tourismus, die Analyse der Nachfragestruktur, die Auswirkungen von Terroranschlägen auf Reisende sowie die Konsequenzen für Reiseveranstalter.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, die Interaktion der beiden Phänomene zu verstehen und zu untersuchen, wie Terrorereignisse das Reiseverhalten und die Branche nachhaltig beeinflussen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender theoretischer Konzepte sowie der Auswertung aktueller statistischer Daten und Umfragen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil widmet sich der konkreten Analyse des veränderten Reiseverhaltens, den wirtschaftlichen Auswirkungen auf Reiseveranstalter und der Rolle der Medien in diesem Kontext.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Terrorismus, Tourismus, Krisenmanagement, Reiseverhalten, Nachfrageeinbrüche und mediale Inszenierung.
Wie reagieren Reisende laut der Arbeit auf Terroranschläge?
Reisende reagieren oft emotional und vermeiden Destinationen, in denen Terroranschläge stattgefunden haben, was zu erheblichen Buchungsrückgängen führt.
Welche Rolle spielen die Medien bei dieser Problematik?
Medien fungieren als Sprungbrett für Terrororganisationen, um Aufmerksamkeit zu erzeugen, und beeinflussen durch die Art der Berichterstattung die Risikowahrnehmung der Touristen.
Können Reiseveranstalter sich gegen die Auswirkungen absichern?
Ja, durch professionelles Krisenmanagement, wie z.B. kostenlose Stornierungsmöglichkeiten oder die Umvermarktung von Destinationen, versuchen Veranstalter materielle Folgen abzufedern.
- Arbeit zitieren
- Anonym (Autor:in), 2017, Korrelation zwischen Terrorismus und Tourismus, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/373046