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Die sowjetische Entwicklungshilfe. Erfolg oder Misserfolg?

Analyse der sowjetischen Interventionen anhand der Beziehungen mit Indien und Ägypten

Titel: Die sowjetische Entwicklungshilfe. Erfolg oder Misserfolg?

Hausarbeit , 2017 , 14 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Sascha Wendt (Autor:in)

Weltgeschichte - Moderne Geschichte

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Hausarbeit behandelt die Bestrebungen der Sowjetunion, mit verschiedenen Hilfsprojekten in anderen Ländern, ihre eigene Machtbasis zu erweitern. Primär wird darauf eingegangen, inwieweit die Entwicklungshilfe in den Ländern Indien und Ägypten gewirkt hat und welche Konsequenzen diese zwei Länder damit zu bewältigen hatten.

Nach den letzten Kriegstagen im August 1945, in welcher zwei Atombomben den zweiten Weltkrieg beendeten, änderte sich die Weltlage quasi über Nacht. Schon während des Krieges haben sich die zwei einzigen Machtmonopole der Welt herauskristallisiert, welche nach dem Krieg den Ton angeben würden. Die USA und die UdSSR starteten somit in den Kalten Krieg. Auf der einen Seiten der westliche Kapitalismus und dem gegenüberstellend auf der anderen Seite der Kommunismus.

In dem ständigen Bestreben, die eigene Ideologie voran zu treiben, versuchten beide Großmächte ihren eigenen Interessensspielraum zu vergrößern um so die eigene Machtbasis zu erhöhen und gleichzeitig den jeweils anderen daran zu hindern, noch mächtiger zu werden. In dem Bestreben dieses zu erreichen, engagierten sich beide Länder aktiv in der Entwicklungshilfe verschiedener Länder.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A. Die Ausbreitung zweier Ideologien. Imperialisten und Sozialisten im Wettlauf

B. Die sowjetische Entwicklungshilfe unter Chruschtschow und Breschnew. Erfolg oder Misserfolg?

I. Aufbau der sowjetischen Entwicklungshilfe unter Nikita Chruschtschow.

II. Ausbau der Entwicklungshilfe am Beispiel der indisch-sowjetischen Beziehungen

III. Die sowjetisch-ägyptischen Handelsbeziehungen

IV. Weiterentwicklung der sowjetischen Beziehungen unter Leonid Iljitsch Breschnew

C. Erfolg und Misserfolg der sowjetischen Entwicklungshilfe

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die Wirksamkeit und die Zielsetzungen der sowjetischen Entwicklungshilfe im Kontext des Kalten Krieges. Dabei wird analysiert, inwieweit die UdSSR durch wirtschaftliche und militärische Unterstützung eigene machtpolitische Interessen verfolgte und welche ökonomischen sowie politischen Auswirkungen dieses Engagement auf die Empfängerländer, insbesondere Indien und Ägypten, hatte.

  • Analyse der sowjetischen Motive hinter der Entwicklungshilfe
  • Vergleich der sowjetischen Interventionen in Indien und Ägypten
  • Untersuchung der Rolle der UdSSR als globale Großmacht im Wettlauf der Ideologien
  • Bewertung von Erfolg und Misserfolg der Entwicklungsprojekte

Auszug aus dem Buch

II. Ausbau der Entwicklungshilfe am Beispiel der indisch-sowjetischen Beziehungen

Da beide Länder mit den Meinungen über Themen wie dem „Kampf gegen Kapitalismus und Rassismus [übereinstimmten, S.W.] sowie die Bemühungen [äußerten, S.W.], Frieden (…) in Asien zu erhalten“16 war eine gute erste Grundlage für Handelsbeziehungen zwischen beiden Ländern gegeben. Die Sowjetunion befand sich mit Indien in vielerlei bilateraler Zahlungsabkommen ab dem Jahr 1958. Dadurch war Indien nicht gezwungen auf knappe Devisen zurückgreifen zu müssen. Damit war eine Umrechnung in indische Rupien ohne weiteres möglich.17

Von Sowjetischer Seite wurden neben Maschinen und Metallen auch Erdölprodukte nach Indien exportiert.18 Durch den Bau der Metallfirma in Bhilai, was als erstes Wahrzeichen sowjetischer Hilfe in der Dritten Welt angesehen wird, kann die sowjetische Sicht auf ihre eigene Hilfe genauer geschildert werden. Die UdSSR übernahm die Kontrolle über die Konstruktion und lieferte das nötige Material um den Bau der Firma überhaupt zu ermöglichen.19 Der erhöhte Einflussbereich, der somit für die Sowjetunion bestand, war also sehr bedeutsam. Ebenfalls „[wurde, S.W.] im November 1957 (…) mit der Unterzeichnung eines Vertrags über die Errichtung eines Werkes für den Schwermaschinenbau in Ranchi (…) der nächste große Schritt getan.“20 Ähnliche Projekte wie in Bhilai häuften sich, da sie sehr gewinnversprechend für die Sowjetunion gewesen sind. Den ersten Stahl erzeugte Bhilai am 12.10.1959.21

Zusammenfassung der Kapitel

A. Die Ausbreitung zweier Ideologien. Imperialisten und Sozialisten im Wettlauf: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Kontext nach 1945 und den systemischen Wettstreit zwischen Kapitalismus und Kommunismus als Antrieb für die Entwicklungshilfepolitik.

B. Die sowjetische Entwicklungshilfe unter Chruschtschow und Breschnew. Erfolg oder Misserfolg?: Dieses Kapitel analysiert die Strategien der Sowjetunion unter den beiden Führern, illustriert durch Fallbeispiele wie Indien und Ägypten, und beleuchtet die komplexen Verflechtungen von Ideologie und Machtpolitik.

I. Aufbau der sowjetischen Entwicklungshilfe unter Nikita Chruschtschow.: Der Fokus liegt hier auf den theoretischen Rechtfertigungen der UdSSR für ihr Engagement, wie der moralischen Wiedergutmachung, sowie der gleichzeitigen Verfolgung strategischer Interessen zur Machtsicherung.

II. Ausbau der Entwicklungshilfe am Beispiel der indisch-sowjetischen Beziehungen: Hier werden konkrete Großprojekte in der Schwerindustrie, wie das Stahlwerk in Bhilai, als Instrumente sowjetischen Einflusses und bilateraler Kooperation untersucht.

III. Die sowjetisch-ägyptischen Handelsbeziehungen: Dieses Kapitel betrachtet die politischen Krisen in Ägypten und die sowjetische Reaktion durch Wirtschaftsverträge und Waffenlieferungen, wobei der Fokus auf Ägyptens Unabhängigkeitsbestrebungen liegt.

IV. Weiterentwicklung der sowjetischen Beziehungen unter Leonid Iljitsch Breschnew: Die Fortführung der Projekte unter Breschnew wird unter dem Eindruck veränderter Machtverhältnisse, insbesondere dem Einfluss Chinas und regionaler Konflikte, analysiert.

C. Erfolg und Misserfolg der sowjetischen Entwicklungshilfe: Ein resümierendes Kapitel, das die ambivalenten Ergebnisse bewertet – vom Aufbau industrieller Kapazitäten bis hin zu Schuldenlasten und wirtschaftlicher Abhängigkeit.

Schlüsselwörter

Sowjetunion, Entwicklungshilfe, Kalter Krieg, Indien, Ägypten, Chruschtschow, Breschnew, Schwerindustrie, Ideologie, Kommunismus, Kapitalismus, Außenpolitik, Weltmacht, Ressourcen, Wirtschaftshilfe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die sowjetische Entwicklungspolitik gegenüber der Dritten Welt im Zeitraum 1952 bis 1982, mit besonderem Fokus auf die bilateralen Beziehungen zu Indien und Ägypten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen sind der systemische Wettstreit zwischen Ost und West, die Motive für die sowjetische Intervention sowie die ökonomischen und politischen Folgen dieser Hilfe für die Empfängerstaaten.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt nach dem tatsächlichen Erfolg der sowjetischen Entwicklungshilfe und untersucht, ob diese primär der ökonomischen Unterstützung diente oder ein machtpolitisches Instrument zur Ausdehnung des sowjetischen Einflusses darstellte.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Es handelt sich um eine historische Analyse, die auf der Auswertung von Fachliteratur und Dokumenten basiert, um die sowjetischen Interessen an den Fallbeispielen Indien und Ägypten zu vergleichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ären Chruschtschow und Breschnew und detailliert Projekte in der Schwerindustrie, den Handel mit Rohstoffen sowie die geopolitischen Herausforderungen durch Konflikte und ideologische Neuausrichtungen.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Machtmonopole, Entwicklungspolitik, nationale Demokratie, Schwermetallindustrie und systemische Abhängigkeit charakterisiert.

Wie beeinflusste der "Kalte Krieg" die indisch-sowjetischen Beziehungen laut dem Autor?

Der Kalte Krieg führte dazu, dass die Sowjetunion Indien massiv in der industriellen Basis unterstützte, um Indien als Gegengewicht zu kapitalistischen Einflüssen und später zur Abgrenzung gegenüber dem chinesischen Machtanspruch zu positionieren.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor bezüglich Ägypten?

Der Autor kommt zu dem Schluss, dass die Entwicklungshilfe für Ägypten zwar militärische Vorteile bot, das Land jedoch durch immense Auslandsschulden und ungleiche Handelsbeziehungen in eine schwere wirtschaftliche Krise und Insolvenz stürzte.

Ende der Leseprobe aus 14 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die sowjetische Entwicklungshilfe. Erfolg oder Misserfolg?
Untertitel
Analyse der sowjetischen Interventionen anhand der Beziehungen mit Indien und Ägypten
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg  (Professur für Geschichte Mittel- und Osteuropas)
Veranstaltung
Entstalinisierung und "Neo-Stalinisierung": Die Sowjetunion und der Ostblock unter Chruschtschow und Breschnew (1953-1982)
Note
2,0
Autor
Sascha Wendt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
14
Katalognummer
V372950
ISBN (eBook)
9783668530720
ISBN (Buch)
9783668530737
Sprache
Deutsch
Schlagworte
entwicklungshilfe erfolg misserfolg analyse interventionen beziehungen indien ägypten
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sascha Wendt (Autor:in), 2017, Die sowjetische Entwicklungshilfe. Erfolg oder Misserfolg?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/372950
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Leseprobe aus  14  Seiten
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