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Der Kassenschlager "Gladiator" im Spiegel der lateinischen Literatur

Leben für den Kampf, Leben für den Sieg, Leben für die Unterhaltung des Volkes

Titel: Der Kassenschlager "Gladiator" im Spiegel der lateinischen Literatur

Facharbeit (Schule) , 2016 , 38 Seiten , Note: 14

Autor:in: Ramona Scharnagl (Autor:in)

Latinistik - Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Eine wissenschaftliche Analyse des Monumentalfilms "Gladiator" im Vergleich mit lateinischen Überlieferungen und Schriftquellen sowie weiterer wissenschaftlicher Literatur, analysiert und reflektiert hinsichtlich seiner Akkuratheit zeitgenössischer Umstände. Waren Gladiatoren wirklich die gefeierten Volkshelden wie im Film? Hatten sie so viel Einfluss auf die Volksmeinung wie im Film dargestellt? Diese und viele weitere Fragen werden unterhaltsam erläutert, Filmszenen analysiert und mit Textquellen verglichen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. <<Gladiator>> als Paradebeispiel für einen erfolgreichen Monumentalfilm

2. Filmbezogene Analyse

2.1 Inhaltszusammenfassung des Films <<Gladiator>>

2.2 Beleuchtung der im Film dargestellten historischen Hintergründe

2.2.1 Die Person des Feldherren Maximus

2.2.2 Der Krieg der Römer gegen die Germanen

2.2.3 Ermordung des Kaisers Marcus Aurelius durch seinen Sohn Commodus und dessen anschließende Machtergreifung

2.2.4 Veranstaltung von Spielen zu Ehren des Marcus Aurelius

2.3 Analyse eines Filmausschnitts aus <<Gladiator>>

2.3.1 Der Ablauf des Kampfes

2.3.2 Darstellung des Kampfes mit Fokus auf den Gladiator Kameraeinstellungen, -perspektiven und -bewegung, Ton und Licht

3. Textbezogene Analyse

3.1 Kämpfe in der Arena in Rom

3.1.1 Die Arena - Ort des Spektakels

3.1.2 Der Veranstalter der Schauspiele, ihre Zuschauer und ihr Ablauf - Gemetzel ohne Regeln?

3.1.3 Die Gladiatoren - ihre Ausbildung, Waffen und Kleidung

3.2 Untersuchung der Realitätsnähe des Films <<Gladiator>>

3.2.1 Vergleich zwischen dem damaligen wirklichen historischen Umständen und den im Film dargestellten

3.2.2 Vergleich der Beschreibung von Spielen/ Kämpfen in der lateinischen Literatur und im Film

4. Fazit: <<Gladiator>> als abbildgenaue Darstellung der Vergangenheit oder als realitätsverzerrendes Kinospektakel

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den historischen Wahrheitsgehalt des Monumentalfilms „Gladiator“ von Ridley Scott. Dabei wird analysiert, inwiefern die filmische Inszenierung der antiken Welt, der Gladiatorenkämpfe und der historischen Akteure mit den überlieferten Fakten der lateinischen Literatur übereinstimmt oder zugunsten einer dramatischeren Filmhandlung abweicht.

  • Historische Genauigkeit der Darstellung des antiken Rom
  • Strukturen und Abläufe der Gladiatorenspiele in der Arena
  • Vergleich der Filmhandlung mit historischen Fakten
  • Analyse der Wirkung filmischer Mittel auf die Realitätswahrnehmung

Auszug aus dem Buch

2.3.2 Darstellung des Kampfes mit Fokus auf den Gladiator: Kameraeinstellungen, -perspektiven und -bewegung, Ton und Licht

In der analysierten Szene liegt der Fokus ganz klar auf dem Gladiator Maximus. Gleichzeitig erhält man aber auch einen Einblick, wie sein Stand beim Publikum ist, genauso wie sich das Verhältnis zu anderen Charakteren herauslesen lässt. Dies wird durch verschiedene gestalterische Mittel erreicht.

Die Kamera fungiert im Film als Auge des Betrachters. Die größte Rolle spielt hierbei der Kamerawinkel, die Perspektive. Dadurch kann entweder Objektivität vermittelt werden, wobei der Zuschauer ein unabhängiger Betrachter des Geschehens ist, oder Subjektivität, wobei der Betrachter die Rolle eines Teilnehmers am Geschehen übernimmt. In der vorliegenden Szene wird das Geschehen fast rein objektivistisch gezeigt. Der am häufigsten vorkommenden Perspektivenwechsel ist der Sprung zwischen Normalsicht und Aufsicht, der während des Kampfes vorkommt. Zusätzlich werden besondere Arten der Perspektiven zur Herausstellung von Sachverhalten benutzt. Vom Standpunkt des Publikums aus sieht man die Gladiatoren in der Arena aus der Vogelperspektive. Dadurch wird die Unterlegenheit und der niedere Stellenwert des Lebens der Kämpfer im Gegensatz zu dem des Volkes herausgestellt. Auch der Betrachter fühlt sich somit übergeordnet. Dies vereint die subjektiven und objektiven Charakteristika der Kamerawinkel.

Während der Kampfhandlung erfolgt ein häufiger Wechsel zwischen Untersicht und Normalsicht, wobei der Blickwinkel die Dynamik der Bewegungen der Kämpfer und ihr Selbstbewusstsein betont. Der Zuschauer ist der unabhängige Betrachter des Geschehens, er erlebt den Konflikt jedoch direkt mit. Immer wenn sich eine Tierluke im Boden öffnet, verschiebt sich die Perspektive hin zur Froschperspektive und der Betrachter übernimmt die Sichtweise des Tigers. Geht einer der Kontrahenten zu Boden, erfolgt die Aufnahme in Vogelperspektive.

Zusammenfassung der Kapitel

1. <<Gladiator>> als Paradebeispiel für einen erfolgreichen Monumentalfilm: Einführung in die Rezeption des Films als modernes Epos und die allgemeine Beliebtheit des Monumentalfilm-Genres.

2. Filmbezogene Analyse: Zusammenfassung der Filmhandlung und detaillierte Untersuchung der historischen Hintergründe sowie eines ausgewählten Kampfes im Kolosseum.

3. Textbezogene Analyse: Untersuchung der Arena als Ort des Spektakels und Abgleich mit Berichten aus der lateinischen Literatur sowie antiken historischen Fakten.

4. Fazit: <<Gladiator>> als abbildgenaue Darstellung der Vergangenheit oder als realitätsverzerrendes Kinospektakel: Abschließende Bewertung, die aufzeigt, dass der Film trotz historischer Ungenauigkeiten eine unterhaltsame Wissensvermittlung bietet.

Schlüsselwörter

Gladiator, Ridley Scott, Monumentalfilm, Kolosseum, Commodus, Marcus Aurelius, Maximus Decimus Meridius, Arena, Kampfhandlung, Historische Genauigkeit, Lateinische Literatur, Seneca, Tertullian, Realitätsnähe, Filmanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das Verhältnis zwischen historischer Realität und filmischer Fiktion im Monumentalfilm „Gladiator“.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Themenfelder umfassen die Inszenierung des römischen Alltags, die Organisation und Durchführung von Gladiatorenspielen sowie die historische Verlässlichkeit der Filmcharaktere.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, den Wahrheitsgehalt des Films durch den Vergleich mit antiken Quellen und literarischen Überlieferungen kritisch zu hinterfragen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine film- und textbezogene Analyse durchgeführt, die spezifische Szenen untersucht und diese mit historischen Quellen abgleicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Filmanalyse, die Untersuchung der Arenastrukturen und einen direkten Literaturvergleich.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Gladiator, Monumentalfilm, historische Genauigkeit, Arena, Realitätsnähe und lateinische Literatur.

Wie realistisch wird die Arena im Film dargestellt?

Der Film fängt die visuelle Imposanz gut ein, weicht jedoch in Bezug auf historische Details wie die Gladiatoren-Rüstungen und das Verhalten der Akteure teilweise ab.

Welche Rolle spielt die lateinische Literatur in der Untersuchung?

Sie dient als Korrektiv, um die im Film gezeigten Abläufe der Spiele und die historische Rolle der Kaiser kritisch auf ihren Wahrheitsgehalt zu prüfen.

Wird die Figur des Maximus als historisch belegt eingestuft?

Nein, die Figur des Maximus ist fiktiv, wenngleich sie auf realen historischen Persönlichkeiten basiert, die in das Umfeld von Marcus Aurelius passen.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Kassenschlager "Gladiator" im Spiegel der lateinischen Literatur
Untertitel
Leben für den Kampf, Leben für den Sieg, Leben für die Unterhaltung des Volkes
Veranstaltung
Wissenschaftlich-propädeutisches Seminar
Note
14
Autor
Ramona Scharnagl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
38
Katalognummer
V372080
ISBN (eBook)
9783668510074
ISBN (Buch)
9783668510081
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Latein Gladiator Gladiatoren Russel Crowe Gladiator Film Gladiatorenschule Circus Maximus Sklaven
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ramona Scharnagl (Autor:in), 2016, Der Kassenschlager "Gladiator" im Spiegel der lateinischen Literatur, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/372080
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Leseprobe aus  38  Seiten
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