Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Kinder und Jugend

Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Behinderung. Wie entwickeln sich Kinder mit Down-Syndrom?

Titel: Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Behinderung. Wie entwickeln sich Kinder mit Down-Syndrom?

Hausarbeit , 2012 , 19 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Monika Flügel (Autor:in)

Soziologie - Kinder und Jugend

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Kinder mit Behinderung stehen auch heute noch oft „außen vor“ und man schenkt ihrer Entwicklung und Sozialisation oftmals nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie bei gesunden Kindern. Und doch sind es gerade diese Kinder, die in verschiedenen Bereichen erhöhten Förderbedarf haben. Fast alle Kinder mit Down-Syndrom besuchen heute Regelkindergärten und können meistens später in geeigneten Schulen Lesen und Schreiben lernen. Integrative Schulen sind hierbei besonders erfolgreich.

Ich möchte nun meinen Augenmerk auf Kinder mit Down-Syndrom legen, da hier häufig noch viele Vorurteile bestehen. Diese Kinder werden oft als dumm angesehen, was sie definitiv nicht sind. Sie haben nur einen erhöhten Förderbedarf. Kinder mit Down-Syndrom sind erstaunlich lernfähig, wenn sie die Chancen geboten bekommen. Wissenschaftler und Pädagogen können heute noch nicht sagen, wie groß das Entwicklungspotential tatsächlich ist.

Menschen mit Down-Syndrom leiden nicht am Down-Syndrom (das keine Krankheit ist), sondern an der Umwelt, die sie ausgrenzt. Es ist auch weitaus passender, von Menschen mit einer Lerneinschränkung als von Menschen mit einer geistigen Behinderung zu sprechen. Menschen mit Down-Syndrom sind genauso unterschiedlich wie alle anderen Menschen auch und haben individuelle Begabungen, Fähigkeiten und Neigungen. Sie haben Gefühle wie andere Menschen auch, erwidern Ausdrücke der Freundschaft und werden durch rücksichtsloses Benehmen verletzt.

Down-Syndrom tritt mit etwa 1 von 800 Geburten überall auf der Welt sowie bei allen Rassen, ethnischen Gruppen und Bevölkerungsschichten gleich häufig auf. In Deutschland werden jährlich ca. 800 Kinder mit Down-Syndrom geboren. Weltweit leben ca. 5 Millionen Menschen mit Down-Syndrom.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Definition Down-Syndrom

2.1 Freie Trisomie 21

2.2 Translokation

2.3 Mosaik

3 Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Down-Syndrom

3.1 Die wichtigsten Meilensteine der Entwicklung (Tabelle 1):

3.2 Die Entwicklung von Kindern mit Down-Syndrom

3.2.1 Entwicklung von Grob- und Feinmotorik bei Kindern mit Down-Syndrom

3.2.2 Entwicklung der Kommunikation bei Kindern mit Down-Syndrom

3.2.3 Soziale Entwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom

3.2.4 Motorische Entwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom

3.2.5 Kognitive Entwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom

3.2.6 Sprachentwicklung bei Kindern mit Down-Syndrom

4 Förderung für Kinder mit Down-Syndrom

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die spezifischen Entwicklungs- und Sozialisationsprozesse von Kindern mit Down-Syndrom, um Vorurteile abzubauen und das individuelle Entwicklungspotenzial sowie die Bedeutung einer frühzeitigen und bedürfnisorientierten Förderung aufzuzeigen.

  • Genetische Grundlagen und Formen des Down-Syndroms
  • Entwicklungspsychologische Meilensteine im Vergleich zur Norm
  • Motorische, kognitive und soziale Entwicklungsaspekte
  • Die Rolle der Familie und soziale Integration
  • Methoden und Ansätze der frühkindlichen Förderung

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Entwicklung von Grob- und Feinmotorik bei Kindern mit Down-Syndrom

Unter der motorischen Entwicklung wird die Herausbildung, der Ausbau und die Differenzierung von körperlichen Fähigkeiten, Bewegungsformen und Bewegungsfertigkeiten verstanden (Scheid, 1986, 1). ... Die Entwicklung der Grobmotorik bedeutet, dass die großen Muskeln unter anderem in den Beinen, den Armen und der Bauchdecke beherrscht werden (Stray-Gundersen, 2000, 153).26

Kinder mit Down-Syndrom werden in ihrer Entwicklung durch verschiedene physische, medizinische und kognitive Auffälligkeiten beeinflusst. Sie haben Hypotonie (niedriger Muskeltonus). Dies bedeutet, dass sie eine verminderte Spannung der Muskulatur haben, was die gesamte Muskulatur beeinflusst und sich mit zunehmendem Alter verbessert. Trotzdem haben diese Kinder bei vielen grob und feinmotorischen Bewegungen Probleme. Im Kleinkindalter tritt verstärkt eine Überflexibilität der Gelenke und Hände bzw. Sehnen auf. Dies steht in engem Zusammenhang mit der Hypotonie (Stray-Gundersen, 2000, 165). Oft sind Beine und Arme im Verhältnis zum Rumpf kürzer, woraus z.B. Schwierigkeiten beim selbständigen Anziehen und Zubinden der Schuhe resultieren. Es können des weiteren auch Besonderheiten der Hand beobachtet werden, die sich meist negativ auf die Entwicklung der Grob- und Feinmotorik auswirken.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die aktuelle Lebenssituation von Kindern mit Down-Syndrom und betont die Notwendigkeit, Vorurteile abzubauen und das Augenmerk auf das individuelle Lernpotenzial zu legen.

2 Definition Down-Syndrom: Dieses Kapitel definiert die genetischen Hintergründe des Down-Syndroms, insbesondere die drei Formen freie Trisomie 21, Translokation und Mosaik.

3 Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Down-Syndrom: Es werden die allgemeinen Grundlagen von Entwicklung und Sozialisation erläutert sowie spezifische motorische, kognitive und soziale Meilensteine dargestellt.

4 Förderung für Kinder mit Down-Syndrom: Hier werden verschiedene therapeutische und pädagogische Förderansätze wie Krankengymnastik und Logopädie vorgestellt, um eine optimale Unterstützung der Kinder zu gewährleisten.

5 Fazit: Das Fazit fasst die positive Entwicklung hin zur gesellschaftlichen Integration zusammen und unterstreicht die Bedeutung der Familie sowie die erreichbare Selbstständigkeit der Betroffenen.

Schlüsselwörter

Down-Syndrom, Trisomie 21, Sozialisation, Entwicklung, Motorik, Kognition, Frühförderung, Inklusion, pädagogische Unterstützung, Muskeltonus, Sprachverständnis, Lebenslanges Lernen, Identität, Behinderung, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Hausarbeit widmet sich der Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Down-Syndrom und beleuchtet deren Potenziale und Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die genetischen Grundlagen des Syndroms, die motorische und kognitive Entwicklung sowie Möglichkeiten der therapeutischen Frühförderung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Kinder mit Down-Syndrom sich entwickeln und durch gezielte Förderung sowie ein unterstützendes Umfeld in ihrer Selbstständigkeit gestärkt werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der Analyse bestehender entwicklungspsychologischer Theorien und Studien zum Thema Down-Syndrom.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Definition der genetischen Formen, die Darstellung von Entwicklungsmeilensteinen sowie die detaillierte Analyse einzelner Entwicklungsbereiche wie Grob- und Feinmotorik, Sprache und soziale Kompetenz.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Down-Syndrom, Trisomie 21, Sozialisation, Entwicklungspotenzial und Frühförderung.

Was ist unter der "Hypotonie" bei Kindern mit Down-Syndrom zu verstehen?

Es handelt sich um einen niedrigen Muskeltonus, der die gesamte Muskulatur beeinflusst und zu Beginn der motorischen Entwicklung Herausforderungen darstellt.

Warum spielt die Familie eine zentrale Rolle in der Sozialisation?

Die Familie fungiert als sicherer Rahmen, in dem die Kinder ihre Identität bilden und die grundlegenden gesellschaftlichen Spielregeln erfahren können.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Behinderung. Wie entwickeln sich Kinder mit Down-Syndrom?
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Note
2,3
Autor
Monika Flügel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
19
Katalognummer
V371621
ISBN (eBook)
9783668494541
ISBN (Buch)
9783668494558
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Down-Syndrom Entwicklung Sozialisation Kinder mit Behinderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monika Flügel (Autor:in), 2012, Entwicklung und Sozialisation von Kindern mit Behinderung. Wie entwickeln sich Kinder mit Down-Syndrom?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/371621
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  19  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum