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José F.A. Olivers "Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen". Eine Untersuchung auf Mehrsprachigkeit und Übersetzung

Titel: José F.A. Olivers "Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen". Eine Untersuchung auf Mehrsprachigkeit und Übersetzung

Hausarbeit , 2016 , 20 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Isabella Wagner (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit beschäftigt sich mit Mehrsprachigkeit in Texten und Übersetzung von mehrsprachigen Texten. Im Mittelpunkt dieser Arbeit steht José F.A. Olivers Essay "Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen", welcher in „Mein andalusisches Schwarzwalddorf“ (2007) erschien. Der Autor zeigt den Schaffensprozess einer mehrsprachigen Übersetzung zweier Gedichte des Autors Federico García Lorca "El grito" und "El silencio".

Im folgenden Kapitel werden generelle Überlegungen zum Thema Mehrsprachigkeit in Übersetzungen dargestellt. Es schließt sich ein Kapitel an, in dem der Prozess der Übersetzung analysiert wird, welcher sich in die Unterkapitel der Sprach- und Kulturübersetzung aufteilt. Zuletzt werden auch die Übersetzungen der Gedichte Lorcas dargestellt, woran sich eine Zusammenfassung der wesentlichen Analyseergebnisse anschließt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Zur Mehrsprachigkeit in Übersetzungen

3. Olivers Weg zur Übersetzung

3.1. Weg der Kulturübersetzung

3.2. Weg der Übersetzung der Sprache

4. Übersetzung der Gedichte El grito und El silencio

5. Resümee

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Essay „Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen“ von José F.A. Oliver, um aufzuzeigen, wie Mehrsprachigkeit als Werkzeug eingesetzt werden kann, um kulturelle und sprachliche Nuancen zu vermitteln, die einer herkömmlichen 1:1-Übersetzung entgehen würden.

  • Rolle der Mehrsprachigkeit in der literarischen Übersetzung
  • Interkulturelle Kommunikation und Kulturmittlung
  • Herausforderungen der diachronen Übersetzung
  • Einsatz von Neologismen zur Überwindung von Unübersetzbarkeit
  • Klangliche und auditive Aspekte lyrischer Texte

Auszug aus dem Buch

Weg der Kulturübersetzung

Zu Beginn präsentiert OLIVER ein Zitat von GOERGES-ARTHUR GOLDSCHMIDT, das den Leser thematisch auf den folgenden Text einstimmt: Sprachen sind metaphorisch als Meer dargestellt, welches die Reise von der einen in die andere Sprache mühelos ermöglicht. Und ebenso fließend folgen dem deutschsprachigen Zitat die zwei spanischen Gedichte LORCAS: El silencio und El grito. Die imaginäre Welt des Autors wird eröffnet, indem er seine Vorstellungen beschreibt. Es ist ein Eintauchen in eine andere Kultur, nämlich die Kultur Andalusiens am Vorabend des Spanischen Bürgerkriegs im Sommer des Jahres 1936, kurz vor der Ermordung LORCAS. Er beschreibt malerisch und immer detaillierter werdend die Landschaft der Region, die Berge, Montes de Málaga, die Strandnähe, typische Behausungen, wie beispielsweise die casita mata und ein Tal. Weiterhin beschreibt er eine Nachtsituation: Einen Innenhof, patio andaluz, mit einer Feuerstelle, gefolgt von zahlreichen Beschreibungen landestypischer Einrichtungsgegenstände bzw. Kochgegenstände, darunter Vasen, Pfannen, ein Kruzifix und ein mortero. Auffallend ist der selbstverständlich wirkende Gebrauch von spanischen Wörtern zur Bezeichnung geographischer Informationen (z.B. Montes de Málaga), typischer andalusischer Behausungen (z.B. casita mata, finca, cortijo) oder Küchenutensilien (ollas, mortero). Doch warum schreibt OLIVER genau diese Bezeichnungen in seinem Text auf Spanisch?

Um diese Frage beantworten zu können, ist es zunächst notwendig, das Ziel des Autors deutlich zu machen: Er spricht selbst davon, dass er eine Übersetzung erstellen möchte, deren Herkunft nachvollziehbar ist, die ein „zweites Original“ darstellt. In LORCAS Lyrik sind verschiedene kulturelle Inhalte verdichtet worden, darunter nimmt besonders der cante jondo (Flamenco-Sang) eine besondere Stellung ein: Zentrale Themen des Gesangs finden sich in den Gedichten El grito und El silencio wieder, wie beispielsweise „[...] andalusische Landschaft, Schicksal, Liebesschmerz und Todesahnungen“.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Bedeutung mehrsprachiger Literatur ein und umreißt die Zielsetzung der Analyse von Olivers Essay hinsichtlich seiner Übersetzungspraxis.

2. Zur Mehrsprachigkeit in Übersetzungen: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe der literarischen Mehrsprachigkeit und diskutiert die theoretische Unmöglichkeit sowie Unerwünschtheit einer rein einsprachigen Übersetzung.

3. Olivers Weg zur Übersetzung: Es wird analysiert, wie Oliver durch persönliche Reflexion und interkulturelle Erfahrungen den Übersetzungsprozess gestaltet, wobei zwischen Kulturübersetzung und sprachlicher Übersetzung unterschieden wird.

3.1. Weg der Kulturübersetzung: Dieser Abschnitt beleuchtet, wie der Autor durch den Einbezug spanischer Begriffe und kultureller Kontexte das andalusische Wesen in seine Übersetzung einfließen lässt.

3.2. Weg der Übersetzung der Sprache: Hier steht der Klang, die auditive Ebene und die bewusste Wortneuschöpfung zur Überwindung kultureller Hürden im Vordergrund.

4. Übersetzung der Gedichte El grito und El silencio: Die praktische Anwendung der Übersetzungstheorie auf die Gedichte Lorcas wird untersucht, wobei Fokus auf der Beibehaltung der Wirkung und der Verfremdungstechnik liegt.

5. Resümee: Die Arbeit schließt mit dem Fazit, dass Oliver durch Mehrsprachigkeit erfolgreich kulturelle Brücken baut und die Grenzen der Unübersetzbarkeit durch poetische Neusprache erweitert.

Schlüsselwörter

Mehrsprachigkeit, Übersetzung, José F.A. Oliver, Federico García Lorca, Interkulturalität, Kulturmittlung, Cante Jondo, Lyrik, Neologismen, Sprachgrenzen, Polyglossie, Kulturübersetzung, Poetische Verdichtung, Identität, Transkultureller Raum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert den Essay von José F.A. Oliver und seine Herangehensweise bei der Übersetzung zweier Gedichte von Federico García Lorca unter besonderer Berücksichtigung literarischer Mehrsprachigkeit.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören das interkulturelle Übersetzen, der Umgang mit sprachlichen und kulturellen Differenzen sowie die Erzeugung einer spezifischen Wirkung bei der Leserschaft.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es aufzuzeigen, wie Mehrsprachigkeit genutzt wird, um das „Unübersetzbare“ – wie kulturelle Nuancen und spezifische Stimmungen – durch poetische Strategien dennoch greifbar zu machen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Analyse von Fachliteratur zum Thema Mehrsprachigkeit und eine detaillierte Textanalyse des Essays von Oliver im Kontext der Übersetzungstheorie.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Verortung der Mehrsprachigkeit, die Untersuchung von Olivers Übersetzungsweg (Kultur und Sprache) sowie eine konkrete Analyse seiner Übersetzung der Lorca-Gedichte.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Mehrsprachigkeit, Interkulturalität, Übersetzungspraxis, Cante Jondo und poetische Neusprache charakterisiert.

Warum verwendet Oliver bewusst spanische Begriffe im deutschen Text?

Oliver möchte eine „Nachvollziehbarkeit der Herkunft“ gewährleisten und dem Leser helfen, sich in die spezifische kulturelle Gedankenwelt des andalusischen Raums hineinzuversetzen.

Wie geht Oliver mit Wörtern um, die im Deutschen nicht direkt übersetzbar scheinen?

Er nutzt kreative Lösungen wie Neologismen, um die im Original mitschwingenden Bedeutungsnuancen, die bei einer 1:1-Übersetzung verloren gingen, zu bewahren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
José F.A. Olivers "Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen". Eine Untersuchung auf Mehrsprachigkeit und Übersetzung
Hochschule
Humboldt-Universität zu Berlin  (für deutsche Literatur)
Veranstaltung
Mehrsprachigkeit
Note
1,0
Autor
Isabella Wagner (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V371425
ISBN (eBook)
9783668498563
ISBN (Buch)
9783668498570
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mehrsprachigkeit José F.A. Oliver Übersetzung Dichtung und Nachhall Federico García Lorca El grito El silencio
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabella Wagner (Autor:in), 2016, José F.A. Olivers "Dichtung und Nachhall. Eine Skizze ins Übersetzen". Eine Untersuchung auf Mehrsprachigkeit und Übersetzung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/371425
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Leseprobe aus  20  Seiten
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