Die Studiofläche beträgt insgesamt ca. 2000 m² über zwei Etagen verteilt. Die Anlage verfügt über einen großzügigen Trainingsbereich (Trainingsfläche Cardiobereich 300 m², Trainingsfläche Kraftbereich 500 m²) mit einer Auswahl von über 80 Cardio- und Kraftgeräten. Ein separater Freihantelbereich 60 m² und ein Therapiegarten 60 m² (mit speziellen Geräten für Bauch und Rückentraining) sind ebenfalls vorhanden. Es gibt 2 Kursräume (120 m² und 90 m²), in denen wöchentlich über 40 Kurse stattfinden. Für Squash-Begeisterte stehen sechs speziell ausgestatteten Räume zur Verfügung. In einem separaten Spielzimmer wird täglich zu bestimmten Zeiten mit Berücksichtigung Kursangebote eine kostenlose Kinderbetreuung angeboten. Die Saunalandschaft des Studios beinhaltet auf einer Fläche von 400 m² neben vier verschiedenen Saunen (Dampfsauna, Finnische Sauna, Biosauna und Damensauna) ein Schwallduschenraum und Fußbäderbereich sowie mehrere Ruheräume. Solarium wird ebenfalls angeboten. Der übrige Nassbereich, Duschen, Toiletten und Umkleideräume, erstrecken sich auf einer Größe von 300 m². Darüber hinaus verfügt das Studio über einen 50 m² großen Schulungsraum.
Inhaltsverzeichnis
1. Darstellung der Ausgangssituation des Studios
1.1. Studiogröße und Flächenverteilung
1.2. Einrichtungen und Angebote
1.3. Mitarbeiterstruktur
1.4. Kundenstruktur
1.5. Angebote und Positionierung von Mitbewerbern
2. Daten zum ausgewählten Schwerpunktthema
2.1. Nennung des gewählten Schwerpunktthemas
2.2.Begründung der Auswahl des Schwerpunktthemas
2.3. Daten und Informationen zur gewählten Zielgruppe
2.4. Beschreibung der allgemeinen Aufgaben und Ziele des ausgewählten Gesundheitskonzepts
3. Inhalte und Gliederung des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes
3.1. Zeitliche Planung des „Kids Aktiv Club“-Konzeptes im Batavia
3.2. Lernziele und Inhalte der theoretischen Informationseinheiten
3.3. Lernziele und Inhalte der praktischen Einheiten
4. Organisation des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes
4.1. Einplanung der Kurszeiten in das bestehende Angebot
4.2. Organisation der notwendigen Ressourcen (des Betreuungspersonals, der Räumlichkeiten, der Medien, Geräte und Hilfsmitteln)
5. Vermarktung und Umsetzung „Kids Aktiv Club“- Konzeptes
5.1. Produktpolitik
5.2. Preispolitik
5.3. Platz (Distributionspolitik)
5.4. Promotion (Kommunikationspolitik)
6. Fazit/Schlussfolgerung
6.1. Vorteile des „Kids Aktiv Club“-Konzeptes
6.2. Zu erwartender Umsatz in der Praxis
6.3. Eigene allgemeine Bewertung des Gesundheitskonzeptes mit schlüssiger Begründung und Bewertung
Zielsetzung & Themen
Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Entwicklung eines ganzheitlichen "Kids Aktiv Club"-Konzepts als Club-im-Club-System für die Fitnessanlage "Batavia", um durch eine Kombination aus Theorie und Praxis die Gesundheitsförderung bei Kindern zu etablieren. Die zentrale Forschungsfrage befasst sich mit der optimalen Integration eines präventiven Sportangebots in die bestehenden Strukturen, um sowohl bestehende Mitglieder als auch externe Zielgruppen zu erreichen und langfristig zu binden.
- Analyse der Ist-Situation und Wettbewerbsumgebung des Fitnessstudios
- Begründung der Notwendigkeit von Präventionsangeboten für Kinder
- Strukturierung von theoretischen Wissenseinheiten und praktischen Sporteinheiten nach Altersgruppen
- Marketingstrategie und ökonomische Planung des "Kids Aktiv Club"
- Evaluation der Erfolgsaussichten und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen
Auszug aus dem Buch
2.2.Begründung der Auswahl des Schwerpunktthemas
In moderner Fitness & Freizeitbranche wird heute nicht einfach nur Sport jeglicher Art, sondern eine Kombination aus der Bewegung, bewusster Ernährung (Slim-Club im Batavia) und der Erholung für Körper und Geist angeboten. Im Batavia-Club gibt es wie für Mitglieder, sowie für Firmen und potenzielle Kunden viele interessante Angebote, Programme und Aktionen. Im Rahmen die Gesundheitswochen wird die Teilnahme an den verschiedenen Seminaren, die Wissenswertes in den Bereichen Ernährung, Wirbelsäule und Bewegung als Therapie angeboten. Dazu werden auch Gesundheits-& Präventionskurse angeboten, die von vielen Krankenkassen bezuschusst werden. Die Devise heißt, besser und vor allem gesünder leben. Jedoch der Bereich des gesundheitsorientierten und präventiven Sportangebots für Kinder und Jugendlichen, was für Kundenzufriedenheit eine nicht unbedeutende Rolle spielt, wird diese oft vernachlässigt.
Führend in den Todesstatistiken sind mit ca. 50% die Herz-Kreislauferkrankungen. Die Mehrzahl davon sind wiederum die Folge arteriosklerotischer Veränderungen. Autoptische Studien konnten den Beginn der Arteriosklerose bereits im Kindesalter nachweisen. Gleichzeitig werden die typischen „erwachsenen“ Risikofaktoren auch zunehmend bei Kindern und Heranwachsenden gefunden, allem voran Übergewicht und damit verbunden Diabetes mellitus Typ II, der eigentliche Alterszucker, sowie Fettstoffwechselstörungen. So werden aus 41% der übergewichtigen 7-jahrigen und 80% der übergewichtigen und adipösen 10 bis 13-jahrigen „dicke“ Erwachsene. Es gibt Hinweise darauf, dass die Häufigkeit von Kopfschmerzen/Migräne, Rheumaerkrankungen, psychosomatischen Störungen bei Kindern und Jugendlichen während der letzten 30 Jahre deutlich zugenommen hat. Daher muss Vorbeugung (Prävention) bereits im Kindesalter begonnen werden.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Darstellung der Ausgangssituation des Studios: Analyse der räumlichen Gegebenheiten, der bestehenden Angebote, der Mitarbeiterstruktur sowie der Kundenzusammensetzung im Fitnessstudio Batavia.
2. Daten zum ausgewählten Schwerpunktthema: Begründung für die Einführung des "Kids Aktiv Club" basierend auf gesundheitlichen Risiken bei Kindern und der Analyse der Wettbewerbssituation.
3. Inhalte und Gliederung des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes: Definition der zeitlichen Struktur sowie der pädagogischen Lernziele für theoretische und praktische Trainingseinheiten.
4. Organisation des „Kids Aktiv Club“- Konzeptes: Detaillierte Darstellung der Kurszeiten, Raumbelegungsplanung und der benötigten personellen und materiellen Ressourcen.
5. Vermarktung und Umsetzung „Kids Aktiv Club“- Konzeptes: Strategische Planung der Produktgestaltung, Preispolitik, Distributionswege und Werbemaßnahmen zur Gewinnung von Teilnehmern.
6. Fazit/Schlussfolgerung: Zusammenfassende Bewertung der Vorteile, eine betriebswirtschaftliche Umsatzbetrachtung und die eigene Einschätzung zur Implementierung des Konzepts.
Schlüsselwörter
Fitnessanlage, Gesundheitskonzept, Kindersport, Prävention, Primärprävention, Sekundärprävention, Club-im-Club, Bewegungsförderung, Ernährungsberatung, Haltungsschulung, Kindertraining, Sportpädagogik, Marketing, Mitgliederbindung, Gesundheitsförderung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit?
Die Arbeit behandelt die Planung und Implementierung eines präventiven Gesundheitskonzepts für Kinder in einer bestehenden Fitnessanlage namens Batavia.
Welches ist das zentrale Thema?
Das zentrale Thema ist die Etablierung eines "Kids Aktiv Club"-Systems, das Sport, Wissensvermittlung zur Ernährung und Entspannung kombiniert.
Was ist das primäre Ziel des Konzepts?
Das Ziel ist es, Kindern frühzeitig einen gesunden Lebensstil zu vermitteln, Bewegungsdefizite abzubauen und eine langfristige Bindung an gesundheitsorientierte Aktivitäten zu fördern.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine Ist-Analyse des Studios durchgeführt, gefolgt von einer zielgruppenorientierten Konzeptentwicklung und einer ökonomischen Umsetzungsplanung inklusive Marketingmix.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die inhaltliche Ausgestaltung der Trainingsgruppen, die organisatorische Planung der Ressourcen und die Vermarktungsstrategie.
Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?
Prävention, Kindersport, Club-im-Club-System, Gesundheitsmanagement und betriebswirtschaftliche Planung für Fitnessstudios.
Wie werden die Altersgruppen unterschieden?
Es gibt fünf Altersgruppen, die von Kleinkindern (1-3 Jahre) bis hin zu Schülern (11-12 Jahre) reichen, mit jeweils altersgerechten Inhalten.
Wie finanziert sich der "Kids Aktiv Club"?
Die Teilnahme wird über separate Kursgebühren finanziert, die sowohl von Mitgliedern als auch von externen Teilnehmern erhoben werden.
Welche Rolle spielt das Personal?
Fachkräfte wie Gesundheitslehrer, Krankengymnasten, Psychotherapeuten und Tanzpädagogen stellen eine fachlich qualifizierte Betreuung sicher.
- Quote paper
- Julia Huber (Author), 2005, Planung eines Gesundheitskonzepts für die Fitnessanlage "Batavia", Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/37109