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Der Rundfunk im Nationalsozialismus. Eine außenpolitische Propagandawaffe?

Title: Der Rundfunk im Nationalsozialismus. Eine außenpolitische Propagandawaffe?

Term Paper , 2017 , 16 Pages , Grade: 2,7

Autor:in: Alexandra Blum (Author)

Sociology - Media, Art, Music

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Summary Excerpt Details

Diese Arbeit betrachtet den Rundfunk im Nationalsozialismus und versucht, die Forschungsfrage, wie der Rundfunk die Gesellschaft beeinflusst hat, anhand des Beispiels der Übertragung der Olympischen Spiele von 1936 zu beantworten.

Anfangs werden die geschichtliche Entstehung und die Definition des Rundfunks erläutert. Anschließend wird aufgezeigt, welche Voraussetzungen der nationalsozialistische Rundfunk zu bewältigen hatte und welche Ziele verfolgt wurden. Im Hauptteil wird anhand am Beispiel der Olympischen Spiele beschrieben, wie der Rundfunk unter der Leitung des NS-Regimes als außenpolitische Propagandawaffe verwendet wurde. Schlussendlich wird die Wirkung der Olympischen Spiele beschrieben und geklärt, welchen Einfluss diese auf die Gesellschaft hatten.

Die Entdeckung des Mediums Rundfunk trug vor allem in der Vor- und Zwischenkriegszeit des zweiten Weltkrieges dazu bei, Technik, Kultur und politische Ansichten zu beschleunigen, jedoch erkannten schon damals Persönlichkeiten wie Adorno und Horkheimer, dass dieser Fortschritt auch Gefahren mit sich brachte. Einerseits führte der Rundfunk zu einer Ausweitung von Bildungs- und Kulturangeboten und zu mehr Freizeitkultur, auf der anderen Seite brachte es auch Propaganda, massenpsychologische Einflussmittel und die Umerziehung der Massen mit sich. Zwar hatte die Gesellschaft zu Beginn des Nationalsozialismus wenig Erfahrung mit dem Medium Rundfunk, und die Weltwirtschaftskrise trug auch nicht viel dazu bei, 1923 den ersten Radiosender zu fördern, da sich zu diesem Zeitpunkt die Wenigsten ein Radiogerät leisten konnten. Diese Situation änderte sich nach der Machtergreifung Hitlers am 30.01.1933. Für die Nationalsozialisten war der Rundfunk eines der wichtigsten Instrumente, um ihre Propaganda deutschlandweit zu verbreiten. Der Rundfunk hatte für die Nationalsozialisten zwei Charakteristika: Politik und Propaganda.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Der deutsche Rundfunk

2.1 Begriffsbestimmung des Rundfunks

2.2 Vorgeschichte des deutschen Rundfunks

2.3 Voraussetzungen des nationalsozialistischen Rundfunks

2.3.1 Änderung der Weimarer Rundfunkreform

2.3.2 personelle Rundfunkreform

2.4 Zielsetzung des nationalsozialistischen Rundfunks

3. Rundfunk als außenpolitische Propagandawaffe

3.1 Die Olympischen Spiele im Rundfunk als Propagandawaffe

3.2 Übertragung der Olympischen Spiele 1936

3.2 Wirkung der Olympischen Spiele auf die Gesellschaft

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese Arbeit untersucht die Rolle des Rundfunks im Nationalsozialismus als zentrales Instrument der außenpolitischen Propaganda. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie der Rundfunk die Gesellschaft anhand des Fallbeispiels der Übertragung der Olympischen Spiele von 1936 beeinflusst hat.

  • Historische Entwicklung und Definition des deutschen Rundfunks bis 1933
  • Organisatorische und personelle Umstrukturierung des Rundfunks nach der Machtergreifung
  • Einsatz des Rundfunks als massenpsychologisches Instrument zur Umerziehung
  • Analyse der Olympischen Spiele 1936 als Mittel der außenpolitischen Repräsentation und Täuschung

Auszug aus dem Buch

3.1 Die Olympischen Spiele im Rundfunk als Propagandawaffe

Am 13. Mai 1931 vergab das Internationale Olympische Komitee (IOC) die elften olympischen Spiele an Berlin. Zuvor war Deutschland 1920 bis 1924 aufgrund seiner Rolle im ersten Weltkrieg an der Teilnahme ausgeschlossen worden, nun zeigte die Vergabe an Berlin einen Vertrauensbeweis an Deutschland. Die Mitglieder Theodor Lewald und Carl Diem des Deutschen Olympischen Komitees, setzen sich insbesondere für die Bewerbung Berlins ein. Den beiden Männern war überhaupt zu verdanken, dass die Spiele letztendlich stattfanden. Der Gedanke der Olympischen Spiele war für Weltfrieden, Harmonie und eine gute Völkerverständigung zu sorgen. Dies war jedoch nicht mit der Rassentheorie des NS-Regimes vereinbar, und so verbot Hitler die Spiele. Er bezeichnete diese als Erfindung von Juden und Freimaurern. (Erchinger 2010: 4) Theodor Lewald, verschaffte sich jedoch ein Treffen mit dem Reichskanzler und überzeugte ihn mit dem Argument, dass die olympischen Spiele eine ideale Möglichkeit darstellen, die Propaganda Deutschlands zu unterstützen. Goebbels überzeugt Hitler schlussendlich, da die Spiele tatsächlich eine große Chance zeigten, ihre politischen Ideologien zu verbreiten und so willigte Hitler ein. Hitlers Ziele waren in erster Linie Propaganda für Deutschland zu schaffen, die Weltmeinung für sich zu gewinnen und seine Kriegsvorbereitungen zu verstuschen.

Dafür sollten möglichst viele Nationen an den Spielen teilnehmen. Die olympischen Spiele Berlins, sollten alle bisherigen Spiele übertrumpfen und eine hohe Erwartungshaltung schaffen, und so begann Hitlers erstes großen Bauvorhaben, in dem 42 Millionen Reichsmark statt den 5,5 Millionen kalkulierten Reichsmark einflossen. Die hohen Ausgaben erklärte er durch Beseitigung der vielen Arbeitslosen durch Arbeitsplätze, was ihm Sympathie des Volkes verschaffen sollen. Das IOC wurde fast ausschließlich von Nationalsozialisten besetzt, was einen Verstoß gegen die IOS-Statute bedeutete, dieses Vergehen jedoch nach außen hin verheimlicht wurde. Die olympischen Spiele waren ab diesem Zeitpunkt eine Reichsangelegenheit und wurden bewusst zu Webezwecken eingesetzt. (Günther 2007: 5-7) 1935 entstand die Weltrundfunksendung „Pax Olympica“, die auf deutsch, französisch und englisch ausgestrahlt wurde, und über die Vorbereitungen der Olympischen Spiele berichtete.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die mediensoziologische Bedeutung des Rundfunks und Definition der zentralen Forschungsfrage zur Beeinflussung der Gesellschaft durch die Olympischen Spiele 1936.

2. Der deutsche Rundfunk: Darstellung der historischen Genese, der politischen Instrumentalisierung sowie der organisatorischen Neuausrichtung des Mediums nach 1933.

3. Rundfunk als außenpolitische Propagandawaffe: Analyse der gezielten Nutzung des Rundfunks zur internationalen Imagepflege und internen Beeinflussung mittels der Olympischen Spiele.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Wirksamkeit des Rundfunks als Propagandamittel zur Täuschung der in- und ausländischen Öffentlichkeit über die Natur des NS-Regimes.

Schlüsselwörter

Rundfunk, Nationalsozialismus, Propaganda, Olympische Spiele 1936, Massenbeeinflussung, Medienpolitik, Volksaufklärung, Propagandaministerium, Rundfunkreform, Instrumentalisierung, Gesellschaft, Außenpolitik, Weltrundfunksendung, NS-Regime, Informationstechnologie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die mediensoziologische Rolle des Rundfunks als ein zentrales Propagandamittel des nationalsozialistischen Regimes zwischen 1933 und 1936.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Entwicklung des Rundfunks in Deutschland, seine personelle und organisatorische Umgestaltung durch die Nationalsozialisten und seine spezifische Nutzung bei den Olympischen Spielen 1936.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet: Wie hat der Rundfunk die Gesellschaft beeinflusst, untersucht am Beispiel der Berichterstattung und Übertragung der Olympischen Spiele von 1936?

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer wissenschaftlichen Literaturanalyse und der Aufarbeitung historischer Dokumente und Quellen zur Mediensoziologie im Nationalsozialismus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Gleichschaltung des Rundfunks, der Einsetzung loyaler Führungskräfte sowie dem gezielten Einsatz des Kurzwellensenders und der Berichterstattung zur Beeinflussung der nationalen und internationalen Öffentlichkeit.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Rundfunk, Propaganda, Olympische Spiele, NS-Regime, Massenbeeinflussung und politische Umerziehung.

Warum spielten die Olympischen Spiele 1936 eine so große Rolle für die NS-Propaganda?

Sie dienten als ideales Werbemittel, um das internationale Image des NS-Regimes zu verbessern, die eigene Bevölkerung zu blenden und die Aufmerksamkeit von Gewalt und rassistischer Verfolgung abzulenken.

Wie wurde die Wirksamkeit der Propaganda durch den Rundfunk technisch sichergestellt?

Durch die Einführung preisgünstiger Radiogeräte, wie des „Volksempfängers 301“, sollte eine hohe Reichweite erzielt werden, damit ein Großteil der Bevölkerung zeitgleich die Propaganda-Inhalte empfangen konnte.

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Details

Title
Der Rundfunk im Nationalsozialismus. Eine außenpolitische Propagandawaffe?
College
Technical University of Munich  (Lehrstuhl für Wissenschaftssoziologie)
Course
Mediensoziologie
Grade
2,7
Author
Alexandra Blum (Author)
Publication Year
2017
Pages
16
Catalog Number
V370975
ISBN (eBook)
9783668489189
ISBN (Book)
9783668489196
Language
German
Tags
Rundfunk Nationalsozialismus Propaganda Zweiter Weltkrieg Mediensoziologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexandra Blum (Author), 2017, Der Rundfunk im Nationalsozialismus. Eine außenpolitische Propagandawaffe?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/370975
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