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Erinnerungskultur im Täterland. Wie sieht das Gedenken und Erinnern des Holocausts morgen aus und was kann Deutschland von der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der Alliierten lernen?

Title: Erinnerungskultur im Täterland. Wie sieht das Gedenken und Erinnern des Holocausts morgen aus und was kann Deutschland von der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der Alliierten lernen?

Research Paper (undergraduate) , 2015 , 43 Pages

Autor:in: Anika Laukart (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit soll einen Überblick über die deutsche Erinnerungskultur und das gesellschaftliche Gedenken verschaffen. Hierbei soll insbesondere der Punkt des Gedenkens auf dem Boden des Täterlandes untersucht werden und mit den Erinnerungskulturen der Alliierten vergleichen werden.

Diese Hausarbeit befasst sich mit dem Thema der Erinnerungskultur, schwerpunktmäßig in Deutschland. Sie soll aufzeigen wie Heutzutage im Jahr 2015 an die Opfer des Holocausts gedacht und erinnert wird und wie sich diese Erinnerungskultur gewandelt hat und einen Ausblick darauf geben, wie sich diese Erinnerungskultur weiter wandeln muss, kann und wird.

Die Gräueltaten des NS-Regimes werden teilweise in dieser Arbeit genannt, da sie monumental für die Aufarbeitung und das Verständnis der Geschichte sind, und nur so dazu dienlich sind, um aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und eine würdige Erinnerungskultur zu schaffen.

Alle Menschen, egal welcher Rassen, glaubensformen, Geschlechter, Berufe und Geistliche- sowie Politische Meinungs- und Glaubensformen sie entsprangen mögen, werden in dieser Arbeit gleichwertig betrachtet und mit gebührendem Respekt ihrer Toten gegenüber geschrieben, sofern die wissenschaftliche Distanz dies zulässt. In dieser Arbeit wird nicht eine Gruppe der vielen Millionen von Toten mehr hervorgehoben als andere, keine Bevölkerungsgruppe soll unbedacht bleiben, auch wenn diese nicht ausdrücklich erwähnt wird.

Die geschehenen Taten sind nicht wieder gut zu machen oder zu vergessen. Diese Arbeit soll einen Beitrag, exemplarisch an der Gedenkstätte Bergen-Belsen, leisten, um das Gedenken und das große Erbe der Überlebenden, das Gedenken und jenes Wissen um die Wahrheit der Vergangenheit, aufrecht zu erhalten und weiter in die Zukunft fortzutragen.

Anlass dieser Arbeit ist die 70. Jährung der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen. Welcher mit einem Festakt, an dem der amtierenden Bundespräsident Herr Joachim Gauck, teilnahm, sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Landesregierung des Bundeslandes Niedersachsens, des britischen Königshauses sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter von Verbänden und Gemeinden ehemaliger verfolgter Volksgruppen sowie einige Überlebende des Konzentrationslagers Bergen-Belsen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

II. Vorwort

III. Einführung

1. Historischer Hintergrund

2. Umfrage zum Thema Erinnern - 2015

IV. Theorie des Erinnerns

1. Was ist eine Erinnerungskultur? – Eine Annäherung

2. Erinnerungskultur in Deutschland

2.1 Der Rhythmus des Erinnerns

2.2 Militärisches Gedenken

2.3 Verblassende Erinnerungen

3. Die Erinnerungskulturen der Alliierten – Ein Vergleich

3.1 Frankreich

3.2 Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA)

3.3 Sowjetunion/ Stellvertretend Russland

3.4 Groß Britannien

3.5 Vergleiche der Erinnerungskulturen

V. Praxisteil

1. Vorstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen

2. Ausstellungskonzepte der Gedenkstätte Bergen-Belsen

2.1 Das Dokumentationszentrum

2.2 Der Sprung ins digitale Zeitalter

3. 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsens – 26.04.2015

3.1 Der Festakt in der Gedenkstätte

4. Die Zukunft des Gedenkens und Erinnerns

4.1 Die Hürden und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters

4.2 Vom Umgang mit dem geistigen Erbe der Überlebenden

5. Prognose

5.1 Umfrage: Möchten sie vergessen?

5.2 Auswirkungen der Abschaffung/ Beibehaltung des Erinnerns

6. Fazit

VI. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Diese Hausarbeit untersucht die deutsche Erinnerungskultur sowie das gesellschaftliche Gedenken, insbesondere auf dem Boden des Täterlandes. Ziel ist es, den Wandel des Gedenkens im Jahr 2015 nachzuzeichnen, Ansätze für die Zukunft des Erinnerns – speziell unter Einbeziehung digitaler Möglichkeiten – zu erarbeiten und die Frage zu klären, welche Bedeutung der Fortbestand aktiver Erinnerungsarbeit für die Demokratie hat.

  • Analyse der Erinnerungskultur in Deutschland im Vergleich zu alliierten Nationen.
  • Darstellung von Ausstellungskonzepten und Vermittlungsmethoden an der Gedenkstätte Bergen-Belsen.
  • Untersuchung des digitalen Wandels und neuer Formen der Erinnerungsarbeit.
  • Reflektion über das geistige Erbe von Zeitzeugen und dessen Bedeutung für die politische Bildung.
  • Diskussion zur gesellschaftlichen Debatte um einen „Schlussstrich“ unter das Erinnern.

Auszug aus dem Buch

2.2 Der Sprung ins digitale Zeitalter

Die heutige Gesellschaft lebt in einer sehr schnelllebigen Zeit. Das Smartphone und andere High-End-Geräte-Accessoires sind die ständigen Begleiter einer ganzen Generation geworden. Technik ist gesellschaftsfähige Massenbegeisterung geworden.

Für eben diese Technikbegeisterten muss die klassische Ausstellungsmethodik geändert werden, damit sie sich der Bildung nicht verschließen.

Die Gedenkstätte Bergen-Belsen hat hier einen Eleganten Weg gefunden.

Mit dem Besuch des Bundespräsidenten Gauck, anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung des Konzentrationslagers Bergen-Belsen, wurde ein mobiles Endgerät, das einem Tablett ähnelt, welches mit einer App ausgestattet ist für die Öffentlichkeit und jeden einzelnen Besucher eingeführt. Der tragbare Monitor besitzt per GPS eine Karte des ehemaligen Lagergeländes. Durch die App wird die Karte interaktiv. So zeigt sie ehemalige Grundrisse, Fotos, und andere Relikte des Grauens dem Betrachter von just dem Flecken auf dem er gerade steht. Der Besuch wird damit vernetzt und eine Art ‚Entdeckungsreise‘ bislang nicht mögliches wurde damit möglich. Beim ‚Erwandern‘ der Flasche der Gedenkstätte wird dem Besucher all dies gezeigt was Schilder nicht könnten, oder nur mit großem Aufwand könnten. Die App schlägt an beim Annähern von historischen Punkten. Durch ein bedienen der App wird angezeigt was einest an dieser Stelle stand, seine Funktion und eventuell sogar Bilder und original Fotos.

Zusammenfassung der Kapitel

II. Vorwort: Der Autor erläutert den Anlass der Arbeit anlässlich des 70. Jahrestages der Befreiung von Bergen-Belsen und betont die Bedeutung würdiger Erinnerungskultur.

III. Einführung: Hier wird der Überblick über die deutsche Erinnerungskultur sowie der Vergleich mit den Alliierten und der Ausblick auf das digitale Zeitalter skizziert.

1. Historischer Hintergrund: Dieser Abschnitt bietet einen Abriss über die Machtübernahme durch Hitler bis zur Befreiung des Lagers Bergen-Belsen im Jahr 1945.

2. Umfrage zum Thema Erinnern - 2015: Der Autor thematisiert die Debatte über einen „Schlussstrich“ unter die Erinnerungskultur, ausgelöst durch eine Umfrage der Bertelsmann Stiftung.

IV. Theorie des Erinnerns: Definitionen und Typen von Erinnerungskultur sowie der Vergleich zwischen deutschen und alliierten Gedenkriten stehen hier im Mittelpunkt.

1. Was ist eine Erinnerungskultur? – Eine Annäherung: Eine theoretische Annäherung an den Begriff und dessen Relevanz für das nationale Gedächtnis.

2. Erinnerungskultur in Deutschland: Beleuchtung der verschiedenen Formen des Gedenkens in Schulen, durch öffentliche Veranstaltungen und die Medien.

2.1 Der Rhythmus des Erinnerns: Analyse des jährlichen Gedenkens, insbesondere der Bedeutung des 27. Januars.

2.2 Militärisches Gedenken: Auseinandersetzung mit der Rolle der Bundeswehr und der Frage, wie das Militär in die Gedenkpraxis integriert werden kann.

2.3 Verblassende Erinnerungen: Die Bedeutung der Zeitzeugen und die Herausforderung, wie mit deren Erbe umgegangen werden soll, wenn diese nicht mehr unter uns weilen.

3. Die Erinnerungskulturen der Alliierten – Ein Vergleich: Untersuchung der Gedenkpraktiken in Frankreich, USA, Russland und Großbritannien.

3.1 Frankreich: Fokus auf den Gedenktag zur antijüdischen Verfolgung.

3.2 Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA): Beschreibung der mehrwöchigen Gedenkpraktiken.

3.3 Sowjetunion/ Stellvertretend Russland: Fokus auf die gemeinsame Befreiung von Auschwitz als zentrales Gedenkdatum.

3.4 Groß Britannien: Darstellung der Gedenkveranstaltungen durch NGOs und Bildungsarbeit.

3.5 Vergleiche der Erinnerungskulturen: Synthese der Unterschiede und Gemeinsamkeiten im internationalen Gedenken.

V. Praxisteil: Anwendung der theoretischen Grundlagen auf das konkrete Beispiel der Gedenkstätte Bergen-Belsen.

1. Vorstellung der Gedenkstätte Bergen-Belsen: Faktische Übersicht über die Gedenkstätte und ihre Rolle als Lernort.

2. Ausstellungskonzepte der Gedenkstätte Bergen-Belsen: Erläuterung der pädagogischen Arbeit und der Forschungsabteilungen.

2.1 Das Dokumentationszentrum: Beschreibung der Funktion des Zentrums, insbesondere des Namensverzeichnisses als Grundlage der Aufarbeitung.

2.2 Der Sprung ins digitale Zeitalter: Darstellung neuer Vermittlungswege mittels Apps und interaktiver Technik vor Ort.

3. 70. Jahrestag der Befreiung des KZ Bergen-Belsens – 26.04.2015: Dokumentation der Feierlichkeiten anlässlich des Jahrestages.

3.1 Der Festakt in der Gedenkstätte: Schilderung des Ablaufs und der Bedeutung der Reden für das Gedenken.

4. Die Zukunft des Gedenkens und Erinnerns: Reflexion über die zukünftige Gestaltung des Gedenkens in einer digitalisierten Gesellschaft.

4.1 Die Hürden und Möglichkeiten des digitalen Zeitalters: Diskussion über Chancen und Gefahren multimedialer Angebote.

4.2 Vom Umgang mit dem geistigen Erbe der Überlebenden: Bedeutung der Video-Zeitzeugeninterviews für nachfolgende Generationen.

5. Prognose: Zusammenfassende Einschätzung der Notwendigkeit aktiver Erinnerungsarbeit.

5.1 Umfrage: Möchten sie vergessen?: Kritische Hinterfragung des Wunsches nach einem Schlussstrich.

5.2 Auswirkungen der Abschaffung/ Beibehaltung des Erinnerns: Abwägung der gesellschaftspolitischen Konsequenzen von Vergessen versus Erinnern.

6. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Gedenkstätte Bergen-Belsen und Ausblick auf die Bedeutung der historischen Auseinandersetzung.

VI. Schlusswort: Persönliches Resümee des Autors über den Prozess der Hausarbeit und die Wirkung der Auseinandersetzung mit dem Thema.

Schlüsselwörter

Erinnerungskultur, Bergen-Belsen, Holocaust, Gedenkstätten, Aufarbeitung, Zeitzeugen, digitale Vermittlung, Zweiter Weltkrieg, politische Bildung, NS-Verbrechen, digitales Zeitalter, Schlussstrichdebatte, Demokratie, Gedenkveranstaltungen, Dokumentationszentrum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die aktuelle deutsche Erinnerungskultur im Jahr 2015, vor allem mit Blick auf das Gedenken an den Holocaust an einem ehemaligen Tatort.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Erinnerungskulturen in Deutschland und bei den Alliierten, die Rolle von Gedenkstätten als Lernorte und die Zukunft des Gedenkens in einer digitalen Welt.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Es soll analysiert werden, wie sich Gedenken wandelt, welche Bedeutung Zeitzeugen haben und warum eine aktive Erinnerungskultur für die Aufrechterhaltung der demokratischen Gesellschaft essenziell bleibt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, dem Auswerten von Umfragen sowie einer Fallstudie zur Gedenkstätte Bergen-Belsen inklusive ihrer Ausstellungskonzepte.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in einen theoretischen Teil (Begriffsbestimmungen, Vergleich der Nationen) und einen Praxisteil, der die Gedenkstätte Bergen-Belsen und ihre digitalen Vermittlungsmethoden detailliert betrachtet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Erinnerungskultur, Bergen-Belsen, Holocaust, Aufarbeitung, Zeitzeugen, digitale Vermittlung und politische Bildung.

Warum ist das Projekt des „Namensverzeichnisses“ in Bergen-Belsen so wichtig?

Es dient der individuellen Aufarbeitung und gibt den Hinterbliebenen Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen, was ein zentraler Teil der Trauerarbeit ist.

Wie bewertet der Autor den Einsatz digitaler Technik in Gedenkstätten?

Der Autor befürwortet technische Innovationen (wie Apps) als Brücke für die junge Generation, warnt aber davor, die Ausstellung komplett zu digitalisieren, um die Ernsthaftigkeit des Ortes nicht zu verlieren.

Welche Haltung nimmt die Arbeit zur Debatte um den „Schlussstrich“ ein?

Der Autor lehnt einen kollektiven Schlussstrich entschieden ab, da dieser zu einem gefährlichen Vergessen führen würde, das die Gesellschaft für radikales Gedankengut anfälliger macht.

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Details

Title
Erinnerungskultur im Täterland. Wie sieht das Gedenken und Erinnern des Holocausts morgen aus und was kann Deutschland von der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der Alliierten lernen?
College
University of Hannover  (Historisches Seminar)
Course
Gedenkstätten als außerschulische Lernorte - Ausstellungskonzepte und Vermittlungsmethoden im digitalen Zeitalter
Author
Anika Laukart (Author)
Publication Year
2015
Pages
43
Catalog Number
V370808
ISBN (eBook)
9783668491229
ISBN (Book)
9783668491236
Language
German
Tags
Gedenkstätten Aufarbeitung NS Zeit außerschulische Lernorte Gedenken Erinnerungskultur
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anika Laukart (Author), 2015, Erinnerungskultur im Täterland. Wie sieht das Gedenken und Erinnern des Holocausts morgen aus und was kann Deutschland von der Erinnerungskultur und der Aufarbeitung der Alliierten lernen?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/370808
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