Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Sonstiges

Kinderarmut in Deutschland. Die Bedeutung der Resilienzförderung für die kindliche Entwicklung

Titel: Kinderarmut in Deutschland. Die Bedeutung der Resilienzförderung für die kindliche Entwicklung

Hausarbeit , 2014 , 24 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Isabella Isajewicz (Autor:in)

Pädagogik - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im ersten Teil meiner Hausarbeit werde ich einen allgemeinen Überblick über die Thematik der Kinderarmut geben, sie im familiären und kindbezogenen Kontext beleuchten und anhand einiger Ergebnisse der AWO-ISS-Studie den Zusammenhang zwischen materieller Armut und kindlicher Lebenslage verdeutlichen. Anschließend werden die Darstellungen aus dem ersten Teil meiner Arbeit mit der Bedeutung der Resilienzförderung für sozial benachteiligte Kinder in Beziehung gesetzt. Dazu werde ich einen allgemeinen Überblick über die Begrifflichkeiten zum Resilienzkonzept geben und Ansatzpunkte für die pädagogische Resilienzförderung erarbeiten. Den Schluss bildet ein abschließendes Fazit.

Seit einigen Jahren ist in Deutschland die Zunahme der Familien- und damit auch Kinderarmut zu verzeichnen. Kinder sind einem immer höheren Armutsrisiko ausgesetzt und stellen die am Höchsten von Armut betroffene Altersgruppe dar. Die Brisanz dieser Tatsache ist in den letzten Jahren verstärkt in das Zentrum der gesellschaftlichen Aufmerksamkeit gerückt und zu einem prominenten Thema der sozialwissenschaftlichen Forschung avanciert.

In den letzten Jahren hat sich die Forschungstätigkeit, zur Problematik der in Armut lebenden Kinder, zunehmend ausdifferenziert und spezialisiert. Die Resilienzförderung, als mehrdimensionale Methode zur Bewältigung von Armutsfolgen, ist eine der daraus hervorgegangenen Forschungsansätze.

Armut bedeutet nicht zwangsläufig ein Entwicklungsrisiko für Kinder, ist aber definitiv ein wesentlicher Risikofaktor. Umso wichtiger ist es auch in der pädagogischen Praxis Handlungskonzepte und Präventionsmaßnahmen einzusetzen, um Kinder in ihrer Widerstandsfähigkeit zu stärken. Dabei möchte ich einerseits die Resilienzförderung des Kindes selbst betrachten, zugleich aber auch wie Schutzfaktoren in seinem unmittelbaren Umfeld mobilisiert werden können.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kinderarmut in Deutschland

2.1 Einleitung

2.2 Definitionen von Armut

2.3 Armut im familienbezogenen Kontext

2.3.1 Familiäre Armut

2.3.2 Risikogruppen und Ursachenkomplexe von familiärer Armut

2.3.2.1 Risikogruppen

2.3.2.2 Ursachenkomplexe

2.3.3 Zusammenhang relativer Armut und familiärer Belastung

2.4 Armut im kindbezogenen Kontext

2.4.1 Das kindbezogene Armutskonzept der AWO-ISS-Studien

2.4.2 Lebenslagendimensionen und Lebenslagentypen

2.4.2.1 Definitionen

2.4.2.2 Verteilung der Lebenslagendimensionen

2.4.2.3 Dynamik der Lebenslagentypen

3. Resilienzförderung

3.1 Einleitung

3.2 Was ist Resilienz?

3.2.1 Definition

3.2.2 Charakteristik von Resilienz

3.3 Risiko- und Schutzfaktoren

3.3.1 Risikofaktoren

3.3.2 Schutzfaktoren

3.3.3 Wirkungsprozesse und Mechanismen von Risiko- und Schutzbedingungen

3.4 Personale und soziale Ressourcen des Kindes

3.4.1 Personale Ressourcen

3.4.2 Soziale Ressourcen

3.5 Resilienzförderung

3.5.1 Resilienzförderung auf individueller Ebene

3.5.2 Resilienzförderung auf der Beziehungsebene

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das komplexe Phänomen der Kinderarmut in Deutschland und analysiert, wie Resilienzförderung als pädagogische Interventionsmethode dazu beitragen kann, die negativen Auswirkungen von Armut auf die kindliche Entwicklung abzumildern. Das primäre Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen sozioökonomischer Benachteiligung und kindlicher Lebenslage zu verdeutlichen und auf Basis der Resilienzforschung Handlungskonzepte für pädagogische Fachkräfte abzuleiten.

  • Analyse der Ursachen und Folgen von Kinderarmut im familiären Kontext
  • Differenzierung des kindbezogenen Armutskonzepts anhand der AWO-ISS-Studien
  • Definition und Charakterisierung von Resilienz bei Kindern
  • Untersuchung der Wechselwirkung zwischen Risiko- und Schutzfaktoren
  • Ableitung von Ansätzen zur Resilienzförderung auf individueller und Beziehungsebene

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Definition

Der Begriff „Resilienz“ bezeichnet die Fähigkeit einer Person oder eines sozialen Systems, belastende Lebensumstände und negative Folgen von Stress, erfolgreich zu bewältigen. Für Kinder bedeutet dies, eine psychische Widerstandsfähigkeit gegenüber biologischen, psychologischen und psychosozialen Entwicklungsrisiken. Als resilient werden Kinder bezeichnet, die besondere Widerstände bzw. Schwierigkeiten mit einer besonderen Bewältigungsleistung überwinden können. Sie kompensieren Entwicklungsrisiken und eignen sich dabei gesundheitsförderliche Kompetenzen an.

Resilienz schließt den Erhalt und Erwerb altersangemessener Fähigkeiten und Kompetenzen mit ein und bezeichnet nicht nur die Abwesenheit von psychischen Störungen. Die Bewältigung dieser altersspezifischen Entwicklungsaufgaben stabilisiert die Persönlichkeit des Kindes und es lernt mit Stresssituationen umzugehen.

Das Gegenstück zur Resilienz ist die Vulnerabilität. Sie bedeutet eine Verletzbarkeit oder Empfindlichkeit gegenüber äußeren Risikobelastungen und eine erhöhte Bereitschaft, psychische Erkrankungen zu entwickeln. Vulnerabilität wird in primäre (die das Kind von Geburt an aufweist wie z.B. genetische Dispositionen) und sekundäre Faktoren (die das Kind in der Interaktion mit seiner Umwelt erwirbt wie z.B. negatives Bindungsverhalten) unterschieden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die aktuelle Problematik der zunehmenden Kinderarmut in Deutschland ein und begründet die Relevanz des Themas sowie die persönliche Motivation der Autorin für die Untersuchung von Resilienzförderung.

2. Kinderarmut in Deutschland: Dieses Kapitel erläutert die verschiedenen Definitionen von Armut und beleuchtet die Ursachenkomplexe sowie Risikogruppen im familiären und kindbezogenen Kontext, gestützt auf die AWO-ISS-Studien.

3. Resilienzförderung: Hier wird das Resilienzkonzept theoretisch fundiert, die Bedeutung von Risiko- und Schutzfaktoren analysiert und konkrete Ansätze zur pädagogischen Förderung auf individueller Ebene sowie auf der Beziehungsebene vorgestellt.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und unterstreicht die Notwendigkeit, präventive Maßnahmen flächendeckend auszubauen, um Kindern aus benachteiligten Verhältnissen bessere Entwicklungschancen zu ermöglichen.

Schlüsselwörter

Kinderarmut, Resilienz, Resilienzförderung, soziale Benachteiligung, kindliche Entwicklung, AWO-ISS-Studien, Risikofaktoren, Schutzfaktoren, pädagogische Praxis, Prävention, Lebenslage, familiäre Armut, Vulnerabilität, Bewältigungskompetenz, Sozialpädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik der Kinderarmut in Deutschland und untersucht, wie pädagogische Ansätze der Resilienzförderung Kindern helfen können, trotz belastender Lebensumstände eine gesunde Entwicklung zu vollziehen.

Welche sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition von Armut, die Analyse von Risikogruppen, das Verständnis kindlicher Lebenslagen sowie die theoretische und praktische Auseinandersetzung mit dem Resilienzkonzept und dessen Anwendung im pädagogischen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen materieller Armut der Familie und der kindlichen Lebenslage aufzuzeigen und Strategien zu entwickeln, wie durch die Stärkung personaler und sozialer Ressourcen die Widerstandsfähigkeit von Kindern gestärkt werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit beruht auf einer Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Forschungsbeiträge, insbesondere der AWO-ISS-Studien und der Arbeiten von Corina Wustmann Seiler sowie Margherita Zander.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil ist zweigeteilt: Er analysiert zunächst die strukturellen und individuellen Aspekte von Kinderarmut und widmet sich im zweiten Abschnitt der Resilienzforschung, den verschiedenen Wirkungsmodellen von Risikofaktoren sowie konkreten Förderansätzen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Kinderarmut, Resilienz, Prävention, Schutzfaktoren, Lebenslagendimensionen und pädagogische Intervention.

Warum spielt die Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Armut in diesem Kontext eine Rolle?

Die Autorin stellt fest, dass absolute Armut in Deutschland kaum vorkommt, weshalb die Definition relativer Armut zentral ist, um die gesellschaftliche Teilhabe und Lebenslage von Kindern im Vergleich zu allgemeinen Standards zu bewerten.

Welchen Stellenwert nehmen Kindertageseinrichtungen bei der Resilienzförderung ein?

Kindertageseinrichtungen haben einen hohen Stellenwert, da sie einen direkten Zugang zu einer großen Zahl von Kindern bieten und somit gezielt Schutzfaktoren mobilisieren können, um Kinder aus benachteiligten Familien frühzeitig zu unterstützen.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Kinderarmut in Deutschland. Die Bedeutung der Resilienzförderung für die kindliche Entwicklung
Hochschule
Hochschule Esslingen
Veranstaltung
Diversität von Kindheit in der modernen Gesellschaft
Note
2,3
Autor
Isabella Isajewicz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
24
Katalognummer
V370186
ISBN (eBook)
9783668476837
ISBN (Buch)
9783668476844
Sprache
Deutsch
Schlagworte
kinderarmut deutschland bedeutung resilienzförderung entwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Isabella Isajewicz (Autor:in), 2014, Kinderarmut in Deutschland. Die Bedeutung der Resilienzförderung für die kindliche Entwicklung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/370186
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum