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Aufgabenfelder von Inklusionshelfern. Aktuelle Umsetzung von Inklusion im deutschen Schulsystem

Aus Sicht zweier Inklusionshelferinnen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein

Titel: Aufgabenfelder von Inklusionshelfern. Aktuelle Umsetzung von Inklusion im deutschen Schulsystem

Forschungsarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Sina Laura Rautmann (Autor:in)

Pädagogik - Schulwesen, Bildungs- u. Schulpolitik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inklusion ist in der weltweiten Diskussion nichts neues. In Deutschland steckt die Umsetzung sowie die Forschung jedoch noch in den Kinderschuhen. Mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskovention hat Deutschland sich verpflichtet sein Schulsystem umzustellen und will bis 2018 dieses flächendeckend bewältigt haben. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten die InklusionshelferInnen, welche für Kinder mit Behinderungen einen Nachteilsausgleich schaffen sollen, in dem sie die Kinder begleiten und im (Schul-)Alltag so weit wie nötig unterstützen, ohne dabei ihre selbständige Entwicklung einzuschränken.

Im Rahmen dieses Beitrags werden zwei Inklusionshelferinnen zu ihren subjektiven Erfahrungen im Arbeitsalltag mithilfe eines Leitfadens interviewt. Die Befragten berichten von ihren Erfahrungen im Berufsalltag, was bereits gut läuft und wo noch Baustellen im inklusiven System bestehen, die behoben werden müssen. Zum Abschluss dürfen sie ihre Vision einer „Schule für Alle“ darlegen. Die beiden Interviews werden ausgewertet und miteinander verglichen.

Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass noch viele Baustellen auch gerade außerhalb des Schulsystems schon bei der Lehrerausbildung und in der Zeit nach der Schule bestehen, die konkret angegangen werden müssen. Die Aus- und Weiterbildung für Lehrkräfte muss sich mehr den neuen Herausforderungen stellen. Insgesamt ist der Ansatz positiv zu bewerten, da alle beteiligten Parteien sehr gut sozialisiert werden und Berührungsängste abgebaut werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theorieteil: Forschungsüberblick

2.1 Von der Exklusion zur Inklusion in Deutschland

2.2 Herausforderungen von Inklusion an Regelschulen

2.3 InklusionhelferInnen als Unterstützung für Kinder mit Förderbedarf

3 Untersuchungsdesign/Methodik

3.1 Qualitative Datenerhebung mittels leitfadengestützten Interviews

3.2 Datengenerierung und Auswertung

3.3 Schwierigkeiten

4 Vorstellung der Ergebnisse

4.1 Berufserfahrung und Arbeitsumfeld der Interviewten

4.2 Akzeptanz von IH an der Schule/im Klassenraum

4.3 Aufgaben von InklusionshelferInnen

4.4 Berufsfremde Aufgaben und der Umgang mit solchen

4.5 Chancen und Stärken von Inklusion

4.6 Probleme bei der Umsetzung und Baustellen von Inklusion

4.7 Vision: Traumschule im inklusiven System

5 Zusammenfassung und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle von Inklusionshelfern (IH) im deutschen Regelschulsystem, beleuchtet deren subjektive Erfahrungen im Arbeitsalltag sowie die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Bildung und analysiert, inwiefern die Praxis mit den Anforderungen einer gelingenden Inklusion korrespondiert.

  • Aktueller Stand der Inklusion in Deutschland
  • Aufgabenfelder und Kompetenzbereiche von Inklusionshelfern
  • Akzeptanz von zusätzlichem Personal im Klassenraum
  • Herausforderungen der Kooperation zwischen Schule und IH
  • Visionen für eine inklusive Schulentwicklung

Auszug aus dem Buch

4.4 Berufsfremde Aufgaben und der Umgang mit solchen

Ein Problem oder eine Charakteristik des Arbeitsalltags geht aus dem Arbeitsumfeld mit Menschen hervor und lässt sich auch nicht vermeiden. Auch wenn es Gesetze oder Regeln für die Aufgaben von IH gibt, ist eine strikte Einhaltung aus bestimmten Situationen heraus nicht machbar. So helfen IH auch mal in Bezug auf andere Kinder, vor allem wenn die Kinder selbst die IH ansprechen. „Das ist halt menschlich, wenn man dann mal ein bisschen mithilft“ (B1).

Auch die Ämter wissen, dass sich Aufgaben in sozialen Gebieten nicht schwarz-weiß definieren lassen, sondern dass die Übergänge an den Schulen eher fließend sind, da es sich oft auch gar nicht anders organisieren lässt (B2). „Man kommt mal in Bereiche, wo das eine Gratwanderung ist. So, und wo man dann auch sagen muss: 'Das ist jetzt nicht mein Job, bitte nicht weiter erzählen', ne?“ (B2).

Kritischer wird es dann, wenn Lehrer oder Betreuer ihre Aufsichtspflicht oder das Unterrichten an IH delegieren wollen, was durchaus vorkommt, wenn z.B. krankheitsbedingter Lehrermangel ansteht.

„(...) also manchmal ist es schon die Situation, dass (...) gerade so Betreuer, können das nicht gut auseinander halten (..) dass ich ja eigentlich NUR für Josie* zuständig bin und nicht für die ganze Klasse (.) und dass ich eigentlich auch nicht mit allen anderen Kindern (..) alleine bleiben darf. Also die meinen dann: 'Ich kann ja mal kurz da-und-dahin gehen, weil du bist ja da', aber das darf eigentlich nicht so sein! Weil ich kann nicht die Verantwortung übernehmen für einen Hort von Kindern“ (B1).

Da vom Gesetz her keine Qualifikationen gefordert werden, ist dieses schon eine große Aufgabe, bei der IH auch klare Grenzen setzen müssten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in die Thematik der Inklusion in Deutschland, Erläuterung der Relevanz von Inklusionshelfern und Formulierung der Forschungsfragen sowie Hypothesen.

2 Theorieteil: Forschungsüberblick: Darstellung der historischen Entwicklung von Exklusion zu Inklusion, der Herausforderungen für Regelschulen und des Konzepts der Inklusionshelfer.

3 Untersuchungsdesign/Methodik: Beschreibung der gewählten explorativen Interviewmethode, der Datenauswertung mittels qualitativer Inhaltsanalyse und Reflexion aufgetretener Schwierigkeiten.

4 Vorstellung der Ergebnisse: Detaillierte Auswertung der geführten Experteninterviews zu Arbeitsalltag, Aufgaben, Chancen, Problemen und Zukunftsvisionen der Inklusionshelfer.

5 Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Reflexion der Untersuchungsergebnisse im Hinblick auf die eingangs aufgestellten Hypothesen sowie ein Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Inklusion, Schulbegleitung, Inklusionshelfer, Regelschule, qualitative Interviews, subjektive Erfahrungen, inklusive Zusammenarbeit, Lehrerbildung, Nachteilsausgleich, Förderbedarf, Schulentwicklung, soziale Integration, Arbeitsalltag, Bildungsungerechtigkeit, Inklusionskultur

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Rolle und den Erfahrungen von Inklusionshelferinnen und -helfern (IH) in deutschen Regelschulen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den Schwerpunkten zählen die Aufgabenbereiche der IH, ihre Akzeptanz im Kollegium, die Herausforderungen bei der Umsetzung inklusiver Prozesse sowie die Qualität der Zusammenarbeit mit Lehrkräften.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu ergründen, wie Inklusionshelfer ihren Alltag erleben, welche Aufgaben sie tatsächlich übernehmen und wie sie den Stand der Inklusion in Deutschland beurteilen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde angewandt?

Die Autorin führte Experteninterviews mit zwei Inklusionshelferinnen durch, die mittels einer qualitativen Inhaltsanalyse nach Gläser und Laudel ausgewertet wurden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische fundierte Einbettung des Inklusionsbegriffs und eine umfangreiche Auswertung der Interviews zu Themen wie Berufserfahrung, Tätigkeitsabgrenzung und Visionen einer inklusiven Schule.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Besonders prägend sind die Begriffe Inklusion, Schulbegleitung, inklusive Zusammenarbeit, subjektive Erfahrungen und Lehrerbildung.

Welche berufsfremden Aufgaben werden laut den Befragten oft an sie herangetragen?

Die Interviewten berichten davon, dass sie teilweise als Vertretungslehrer einspringen oder die Aufsicht über ganze Klassen übernehmen sollen, obwohl dies nicht in ihrem eigentlichen Tätigkeitsbereich liegt.

Wie bewerten die Inklusionshelferinnen die aktuelle Ausbildungssituation von Lehrkräften?

Sie kritisieren, dass die Lehrkräfte während ihrer Ausbildung nur unzureichend auf inklusive Klassen und heterogene Schülerschaft vorbereitet werden, was den Bedarf an zusätzlicher Fortbildung unterstreicht.

Was verstehen die Interviewten unter ihrer „Traumschule“?

Eine Traumschule wäre geprägt von ausreichend Personal, baulicher Barrierefreiheit, kleineren Klassengrößen sowie einem gelebten Teamteaching zwischen Lehrkräften und zusätzlichem Fachpersonal.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufgabenfelder von Inklusionshelfern. Aktuelle Umsetzung von Inklusion im deutschen Schulsystem
Untertitel
Aus Sicht zweier Inklusionshelferinnen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein
Hochschule
Leuphana Universität Lüneburg
Note
1,3
Autor
Sina Laura Rautmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V370041
ISBN (eBook)
9783668475212
ISBN (Buch)
9783668475229
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Inklusion Schulbegleitung Inklusionshelfer Regelschule Interviews Inklusive Zusammenarbeit
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sina Laura Rautmann (Autor:in), 2016, Aufgabenfelder von Inklusionshelfern. Aktuelle Umsetzung von Inklusion im deutschen Schulsystem, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/370041
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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