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Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund. Eine kritische Betrachtung

Titel: Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund. Eine kritische Betrachtung

Hausarbeit , 2017 , 15 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Judith Wagenhäuser (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Pädagogik, Sprachwissenschaft

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Arbeit soll die Lesekompetenzstudie IGLU 2006 sowie die zugrunde liegende Definition der Lesekompetenz, des Migrationshintergrunds und die diesbezüglichen Studienergebnisse dargestellt werden. In welchem Maß beeinflusst der Migrationshintergrund die Lesekompetenz von Schülern und wie (kritisch) werden diese Ergebnisse von Seiten der Deutschdidaktik aufgenommen? Was bedeuten jene IGLU-Ergebnisse für Lehrer der gymnasialen Sekundarstufe und die pädagogische Praxis?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Lesekompetenz – Basis der Lebensbewältigung in einer Wissensgesellschaft

2. Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund – eine kritische Betrachtung

2.1 IGLU ( Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) in Kürze

2.2 Ergebnisse: Lesekompetenz der Kinder mit Migrationshintergrund

2.3 Reaktionen auf IGLU-Ergebnisse

3. Reflexion: Bedeutung für gymnasiale Praxis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Ergebnisse der Lesekompetenzstudie IGLU (2006) unter besonderer Berücksichtigung von Kindern mit Migrationshintergrund. Dabei wird kritisch beleuchtet, inwiefern die erhobenen Daten Aufschluss über Bildungschancen geben und welche Bedeutung diese Erkenntnisse für die pädagogische Praxis an Gymnasien haben.

  • Analyse der Lesekompetenz als Basiskompetenz in der Wissensgesellschaft
  • Methodik und Aufbau der IGLU-Studie
  • Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund, sozialer Herkunft und Leseleistung
  • Kritische Diskussion der Studienergebnisse und deren Rezeption
  • Implikationen für die Unterrichtsgestaltung und Lehrerbildung

Auszug aus dem Buch

2.2 Ergebnisse: Lesekompetenz der Kinder mit Migrationshintergrund

Die IGLU-Ergebnisse von 2006 zeigen ebenso, dass dieses oben definierte Merkmal Migrationshintergrund nicht ausreicht, um das schlechte Abschneiden bezüglich der Lesekompetenz als Ergebnis ungleicher Bildungschancen der Schüler auf dieses Merkmal zurückzuführen – Es kann kein monokausaler Zusammenhang hergestellt werden. Allgemein liegt die Lesekompetenz der Kinder 48 Punkte unter jener der Kinder ohne Migrationshintergrund, beachtet man weitere sozioökonomische Einflüsse, bewirkt das Merkmal eine Differenz von 27 Punkten.33

Denn auch andere Faktoren beeinflussen die Lesekompetenz: So gibt die sozioökonomische Situation der Eltern und deren Bildung Auskunft über den Bildungshintergrund einer Familie, der in Zusammenhang mit schulischen Leistungen steht. Auch das Geburtsland der Schüler und Eltern sowie die zu Hause gesprochene Sprache bewirken Leistungsunterschiede in Hinblick auf die Lesekompetenz. Die Beherrschung der Unterrichtssprache, in Deutschland die Nationalsprache, ist Indikator für die Bildungsbeteiligung von Schülern mit Migrationshintergrund.34 Diese Informationen stammen jedoch aus den Elternfragebögen, weshalb beachtet werden muss, dass Eltern, welche die deutsche Sprache nicht gut beherrschen oder über einen niedrigeren Bildungsabschluss verfügen, die Fragen seltener beantworten – Dieses Antwortverhalten bestimmter Personengruppen und der damit einhergehende Informationsausfall muss bei der Ergebnisinterpretation beachtet werden.35

Zunächst hat die Bildung der Eltern einen großen Einfluss auf das Abschneiden der Kinder mit und ohne Migrationshintergrund in der Lesekompetenzstudie: Um einen Zusammenhang zwischen den Ergebnissen und der elterlichen Bildung herstellen zu können, wurden die Eltern anhand der Antworten im Rahmen der Elternfragebögen nach ihrem Beruf in drei Gruppen eingeteilt: Die erste Gruppe umfasst Eltern, die einer manuellen Tätigkeit beispielsweise als Handwerker nachgehen. Zur zweiten Gruppe zählen Angestellte und kleinen Unternehmer, während Akademiker, Techniker und Führungskräfte zur dritten Gruppe gehören.36 Bei IGLU 2006 gingen 10,4 Prozent der Eltern ohne und 38, 4 Prozent der Eltern mit Migrationshintergrund einer manuellen Tätigkeit (erste Gruppe) nach.37

Zusammenfassung der Kapitel

1. Lesekompetenz – Basis der Lebensbewältigung in einer Wissensgesellschaft: Das Kapitel definiert Lesekompetenz als zentrale Schlüsselqualifikation in der modernen Wissensgesellschaft und erläutert die Bedeutung der Grundschule bei deren Vermittlung.

2. Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund – eine kritische Betrachtung: Hier werden Aufbau, Zielsetzung und Definitionen der IGLU-Studie vorgestellt sowie die Ergebnisse hinsichtlich des Migrationshintergrunds und die darauf folgenden Reaktionen der Fachwelt analysiert.

3. Reflexion: Bedeutung für gymnasiale Praxis: Dieses Kapitel überträgt die Erkenntnisse aus der IGLU-Studie auf den gymnasialen Alltag und diskutiert Strategien für Lehrer, um mit Heterogenität und Lesekompetenzdefiziten umzugehen.

Schlüsselwörter

Lesekompetenz, IGLU, Migrationshintergrund, Bildungsstandards, Literacy, Bildungsbeteiligung, Sozioökonomischer Status, Sprachkompetenz, Schullaufbahnempfehlung, Lehrerbildung, Differenzierter Unterricht, Lesesozialisation, Integration, Chancengleichheit, Grundschule.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der internationalen Vergleichsstudie IGLU (2006) und untersucht kritisch die Lesekompetenz von Grundschülern, insbesondere den Zusammenhang zwischen dem Migrationshintergrund der Kinder und ihrem schulischen Erfolg.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themen zählen die Definition von Literacy, die sozioökonomischen Faktoren des Bildungserfolgs, die Auswirkungen von Lehrererwartungen sowie die Rolle der familiären Lesesozialisation.

Welches primäre Ziel verfolgt die Autorin?

Ziel ist es, die Ergebnisse von IGLU 2006 aufzuarbeiten, die Ursachen für Leistungsunterschiede bei Kindern mit Migrationshintergrund zu hinterfragen und Konsequenzen für die pädagogische Praxis an weiterführenden Schulen abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse und Sekundärauswertung der Daten der IGLU-Studie basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Darstellung von IGLU, die statistische Aufarbeitung der Kompetenzunterschiede bei Schülern mit Migrationshintergrund sowie eine Reflexion der Lehrerrolle und unterrichtspraktischer Ansätze.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Publikation am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Lesekompetenz, Migrationshintergrund, IGLU, Bildungsbeteiligung, Sprachbarrieren und schulische Differenzierung.

Welche Rolle spielt die Sprache der Eltern für den Leseerfolg laut IGLU?

Die Studie deutet darauf hin, dass die Beherrschung der Unterrichtssprache und die Lesesozialisation im Elternhaus signifikante Faktoren sind, die den Bildungserfolg und die Lesekompetenz in der vierten Jahrgangsstufe beeinflussen.

Wie bewertet die Autorin die Rolle der Lehrer in diesem Kontext?

Die Autorin betont, dass Lehrer durch bewusste Selbstreflexion Vorurteile abbauen müssen, um allen Schülern ungeachtet ihres Migrationshintergrunds gerecht zu werden und ein Klima der Wertschätzung zu etablieren.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund. Eine kritische Betrachtung
Hochschule
Otto-Friedrich-Universität Bamberg
Note
2,3
Autor
Judith Wagenhäuser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
15
Katalognummer
V369989
ISBN (eBook)
9783668474444
ISBN (Buch)
9783668474451
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Migrationshintergrund Literacy IGLU Lesekompetenz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Judith Wagenhäuser (Autor:in), 2017, Die Lesekompetenzstudie IGLU (2006) und ihre Ergebnisse mit Fokus auf Kinder mit Migrationshintergrund. Eine kritische Betrachtung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369989
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Leseprobe aus  15  Seiten
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