Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Verklanglichung des Märchens 'Der Topf der Riesin' von Silvia Hüsler-Vogt in einer Mittelstufe einer Schule für Praktisch Bildbare

Titel: Verklanglichung des Märchens 'Der Topf der Riesin' von Silvia Hüsler-Vogt in einer Mittelstufe einer Schule für Praktisch Bildbare

Examensarbeit , 2005 , 58 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Jessica Freis (Autor:in)

Pädagogik - Heilpädagogik, Sonderpädagogik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Auf der einen Seite fordern die Richtlinien einen kreativitätsfördernden Unterricht (vgl.BSM, 8), auf der anderen wird Menschen mit einer praktischen Bildbarkeit1 das Merkmal einer geringen Kreativität zugeschrieben (vgl. MÜHL, 150). Für den Musikunterricht ergibt sich hieraus die Frage, wie Schüler2 mit einer geistigen Behinderung zu kreativer Musikproduktion angeregt werden können. Eine Möglichkeit bietet der Einsatz von Alltagsgegenständen. Im Gegensatz zu bekannten Spielweisen der traditionellen oder Orff- Instrumente laden sie zu ungewöhnlicher Klangerzeugung ein. Um zu solcher anzuregen bietet sich ein außermusikalischer Inhalt an. Auf der Basis eines Programms werden Klänge produziert, variiert und themenbezogen erfunden. „Der Text bietet [dabei] die Grundlage für die Entwicklung der musikalischen Gestaltungs- und Formkraft“ (BRÄUER, 63). Der Aufbau eines kreativen Umgangs mit Klängen ist ein langwieriger Vorgang, der einiger Übung bedarf und nicht innerhalb einer Unterrichtseinheit zur Vollendung gebracht werden kann. Durch bewusste Impulse und Anregungen soll in dieser Unterrichtseinheit die Kreativität der Schüler geweckt und zur exemplarischen Erarbeitung einer Verklanglichung eingesetzt werden. Da Verklanglichungen „nicht von vornherein spezifische musikalische Fertigkeiten voraussetzen, lassen sie sich auch sofort, ohne langes Üben einsetzen. Der inhaltsbezogene Charakter von Verklanglichungen kommt dabei den konkreten Denk- und Erlebnisweisen von Kindern, besonders von Lern- und Geistigbehinderten entgegen“ (TISCHLER, 35f). Für diese Arbeit ergibt sich eine innere Leitfrage: welche Hilfestellungen und Impulse sind notwendig, um eine textbezogene Verklanglichung unter Einbezug der kreativen Ideen der Schüler zu erreichen? 1 Der Begriff der „Praktischen Bildbarkeit“ wird in anderen Bundesländern und der Fachliteratur auch als „Geistige Behinderung“ bezeichnet. Daher werden hier beide Begriffe eingesetzt. 2 Die Bezeichnung „Schüler“ wird im Folgenden zum besseren Leseverständnis als Zusammenfassung sowohl der weiblichen als auch männlichen Personen der Lerngruppe verwendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Verklanglichung

2.1 Verklanglichung an der Schule für Praktisch Bildbare

2.2 Übersicht über die Methoden der Verklanglichung

3 Der Topf der Riesin

3.1 Der Inhalt

3.2 Begründete Auswahl des Märchens

4 Kreativität

5 Beschreibung der Lerngruppe

5.1 Allgemeine Lernvoraussetzungen

5.2 Übersicht über die spezielle Lernausgangslage

6 Lernziele

6.1 Groblernziel

6.2 Musikalische Feinlernziele

6.3 Fächerübergreifende Lernziele

6.4 Individuelle Lernziele

7 Didaktische und methodische Entscheidungen

7.1 Auswahl der Instrumente

7.2 Herangehensweise an den TeXt

8 Übersicht über den Verlauf der Unterrichtseinheit

9 Exemplarische Darstellung einer Unterrichtsstunde

9.1 Lernziele der Unterrichtsstunde

9.2 Didaktisch-methodischer Kommentar

9.3 Verlaufsplanung

9.4 Reflexion der Unterrichtsstunde

Didaktische und methodische Entscheidungen

Kreativer Umgang mit dem Material

10 Reflexion der Unterrichtseinheit

10.1 Rahmenbedingungen

10.2 Didaktisch-Methodische Entscheidungen

Zur Wahl des TeXtest

Wahl der Medien

Durchführung

10.3 Lenkung des Unterrichtsgeschehens

11 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie Schüler mit geistiger Behinderung in einer Mittelstufe einer Schule für praktisch Bildbare durch die textbezogene Verklanglichung eines Märchens zu kreativer Musikproduktion angeregt werden können, wobei die zentrale Forschungsfrage lautet, welche Hilfestellungen und Impulse hierfür notwendig sind.

  • Einsatz von Alltagsgegenständen zur Klangerzeugung und kreativen Gestaltung.
  • Methoden der Verklanglichung, insbesondere die instrumentale Illustration.
  • Förderung der Kreativität und des Ausdrucksvermögens durch musikpädagogische Impulse.
  • Strukturierung von Lernprozessen in einer sonderpädagogischen Lerngruppe.
  • Integration von szenischem Spiel, Sprache, Bewegung und Musik.

Auszug aus dem Buch

2 Verklanglichung

„Verklanglichungen beinhalten instrumentale, aber auch vokale Nachahmungen und Darstellungen inhaltsbezogener Vorstellungen, denen z.B. Bilder, Texte, Verse, Begriffe, Situationen oder Handlungen zugrunde liegen. Wesentliches Ziel ist es, visuelle, sprachliche, (szenisch-) bewegungsorientierte und musikalische Aussagen mit einfachen musikalischen Mitteln klanglich umzusetzen, zu veranschaulichen, zu akzentuieren und nachzuempfinden.“ (TISCHLER, 35)

Die Verklanglichung ist dem Teilbereich Musikerfinden zugeordnet. „Das Erfinden von Musik hat seinen Beginn bereits im experimentellen Umgang mit dem Klangmaterial“ (SCHMITT, 204). Im experimentellen Umgang erkunden die Schüler, welche unterschiedlichen Klänge ein einziges Instrument zulässt und wie bereits bekannte Spielweisen auf neue Instrumente transferiert werden können (z.B. Timo: Klopfen an eine Tür übertragen auf Klopfen an eine Wand und Tischplatte). Liegt ein Programm vor, so fordern „Einzelheiten des Textes zu differenziertem, ausdrucksbezogenem, experimentierendem Umgang mit Klangwerkzeugen heraus“ (BRÄUER, 63). Das bild- oder textgeleitete Experimentieren bringt eine musikalische Idee in einem kreativen Prozess (vgl. SCHMITT, 187) zum Ausdruck und bildet so die Grundlage einer Verklanglichung.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Notwendigkeit kreativitätsfördernden Musikunterrichts bei Schülern mit geistiger Behinderung und stellt die Leitfrage nach den notwendigen Impulsen für eine textbezogene Verklanglichung.

2 Verklanglichung: Dieses Kapitel definiert Verklanglichung als Teilbereich des Musikerfindens und erläutert theoretische Konzepte sowie methodische Ansätze für die sonderpädagogische Praxis.

3 Der Topf der Riesin: Hier werden das ausgewählte Märchen vorgestellt, dessen inhaltliche Struktur analysiert und die Eignung des Textes für den Verklanglichungsprozess begründet.

4 Kreativität: Das Kapitel setzt sich mit den Begriffen Idee, Fantasie und Kreativität auseinander und erläutert deren Bedeutung für die sonderpädagogische Förderung im Musikunterricht.

5 Beschreibung der Lerngruppe: Die Lerngruppe der Mittelstufe wird hinsichtlich ihrer Lernvoraussetzungen, Interessen und individuellen Kompetenzen in den Bereichen Musik, Kreativität und Kommunikation beschrieben.

6 Lernziele: Dieses Kapitel definiert das Groblernziel sowie die musikalischen, fächerübergreifenden und individuellen Feinlernziele für die geplante Unterrichtseinheit.

7 Didaktische und methodische Entscheidungen: Hier werden die methodischen Prinzipien sowie die Entscheidungen zur Instrumentenauswahl und zum Umgang mit dem Text detailliert dargelegt.

8 Übersicht über den Verlauf der Unterrichtseinheit: Das Kapitel bietet einen strukturierten Zeitplan für die Unterrichtseinheit, der den schrittweisen Aufbau des Musikerfindens verdeutlicht.

9 Exemplarische Darstellung einer Unterrichtsstunde: Eine konkrete Unterrichtsstunde wird inklusive Lernzielen, Kommentar und Verlaufsplanung detailliert dargestellt und reflektiert.

10 Reflexion der Unterrichtseinheit: Die gesamte Einheit wird hinsichtlich Rahmenbedingungen, methodischer Entscheidungen und Lenkungsprozessen kritisch reflektiert.

11 Ausblick: Der abschließende Ausblick skizziert Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Verklanglichungsarbeit in kommenden Schuljahren.

Schlüsselwörter

Verklanglichung, Musikerfinden, Geistige Behinderung, Alltagsgegenstände, Instrumentale Illustration, Kreativität, Unterrichtseinheit, Musikpädagogik, Sonderpädagogik, Szenisches Spiel, Textbezug, Klangexperimente, Märchen, Lerngruppe, Förderung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Verklanglichung des Märchens „Der Topf der Riesin“ im Musikunterricht einer Mittelstufe einer Förderschule für praktisch Bildbare.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die theoretischen Grundlagen der Verklanglichung, die methodische Gestaltung von kreativem Musikunterricht für Schüler mit geistiger Behinderung und die Dokumentation einer praktischen Unterrichtseinheit.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, herauszufinden, welche Hilfestellungen und pädagogischen Impulse notwendig sind, um Schüler mit geistiger Behinderung zu einer eigenständigen, textbezogenen Verklanglichung zu befähigen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es wird ein lehrgangsartiges, kleinschrittiges Vorgehen gewählt, das experimentelle Methoden mit szenischem Spiel verbindet und die Schüler schrittweise an die kreative Musikproduktion heranführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen, die Analyse der Lerngruppe, die didaktische Planung, der Verlauf der Unterrichtseinheit sowie die detaillierte Reflexion und Dokumentation des gesamten Prozesses behandelt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit ist durch Begriffe wie Verklanglichung, Musikerfinden, sonderpädagogische Förderung, instrumentale Illustration und kreative Kompetenz charakterisiert.

Wie gehen die Schüler mit den Instrumenten um?

Die Schüler experimentieren mit Alltagsgegenständen und Körperinstrumenten, um Klänge zu erzeugen, die zu den Handlungsabläufen des Märchens passen, wobei sie von vorgegebenen Mustern zu eigenen Variationen übergehen.

Welche Bedeutung hat das „Tippe-Tappe-Lied“ in der Unterrichtseinheit?

Das Lied dient als ritualisierter Stundenbeginn und hat eine Signalwirkung, die den Übergang in die konzentrierte Arbeitsphase markiert.

Warum wurde das Märchen „Der Topf der Riesin“ ausgewählt?

Das Märchen bietet eine klare, einsträngige Handlungsstruktur und ein fantasievolles Grundgerüst, das den Schülern genügend Anhaltspunkte für ihre eigene gestalterische Fantasie bietet.

Ende der Leseprobe aus 58 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Verklanglichung des Märchens 'Der Topf der Riesin' von Silvia Hüsler-Vogt in einer Mittelstufe einer Schule für Praktisch Bildbare
Hochschule
Studienseminar Korbach
Note
1,0
Autor
Jessica Freis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2005
Seiten
58
Katalognummer
V36982
ISBN (eBook)
9783638364614
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Verklanglichung Märchens Topf Riesin Silvia Hüsler-Vogt Mittelstufe Schule Praktisch Bildbare
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jessica Freis (Autor:in), 2005, Verklanglichung des Märchens 'Der Topf der Riesin' von Silvia Hüsler-Vogt in einer Mittelstufe einer Schule für Praktisch Bildbare, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/36982
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  58  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum