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Zwischen Industrialisierung und Globalisierung. Die Entwicklung internationaler ökologischer Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) im 19. und 20. Jahrhundert.

Title: Zwischen Industrialisierung und Globalisierung. Die Entwicklung internationaler ökologischer Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) im 19. und 20. Jahrhundert.

Term Paper , 2004 , 19 Pages , Grade: 1,9

Autor:in: Markus Kühbauch (Author)

Politics - Topic: International Organisations

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Diese Arbeit beschäftigt sich mit der Geschichte der ökologischen IENGOs. Der Fokus liegt dabei auf drei Phasen der Entwicklung, die jeweils für sich charakteristische IENGOs hervorbrachten. Die erste Phase und damit der Beginn der Geschichte von IENGOs ist in die Jahre von 1895 bis vor den Ersten Weltkrieg zu datieren. Sie wird bestimmt von IENGOs, die meist innerhalb des Commonwealth oder nur zwischen wenigen Staaten aktiv sind. Die ökologischen Organisationen dieser Zeit sind auf Konservation der Schönheit der Natur fixiert. IENGOs wie der National Trust sehen die Industrialisierung als eine die Schönheit der Natur zerstörende Kraft und halten mit Naturschutz dagegen. Die zweite Phase begann kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs und ging gegen Ende der 70er, Anfang der 80er in die dritte Phase über. Die zweite Phase war geprägt von einer wissenschaftskritischen Bewegung in der Gesellschaft, die in der Gründung einer neuen Generation von IENGOs Resonanz fand, wie zum Beispiel Greenpeace. Ein nicht nur von IENGOs vorangetriebenes, sondern allgemein diskutiertes Thema war zu dieser Zeit auch die allgemeine Feststellung, dass die Ressourcen auf der Erde begrenzt sind und dem Wachstum Grenzen setzen könnten. In der sich daran anschließenden dritten Phase gab es eine Verwissenschaftlichung der ökologischen Themen wodurch sich die IENGOs auch zunehmend als Wissensakteure herausbildeten. Gleichzeitig ist die Zeit der dritten Phase durch das Phänomen der Globalisierung der ökologischen Risiken und Gefahren gekennzeichnet, weshalb IENGOs zunehmend nach der Doktrin think and act globally handeln. Die Wandlung von bestehenden IENGOs wie Greenpeace hin zu globalen und Wissensakteuren zeigt sich in dieser Phase ebenso, wie die Neugründung von speziellen Netzwerken und Wissensakteuren wie Forest Monitor.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. ERSTE UMWELTBEWEGUNGEN IM 19. JAHRHUNDERT – DIE ERSTE PHASE

2. DIE ENTWICKLUNG VON IENGOS NACH 1945 – DIE ZWEITE PHASE

3. DIE ENTWICKLUNG DER 80ER UND FRÜHEN 90ER JAHRE - DIE DRITTE PHASE

SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entwicklung internationaler ökologischer Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) in drei charakteristischen Phasen, wobei der Fokus auf dem Wandel ihrer Organisationsform, ihrer Zielsetzungen sowie ihrer Rolle als Wissensakteure in einem globalisierten politischen Kontext liegt.

  • Ursprünge der Umweltbewegung im 19. Jahrhundert und Konservierungsgedanken
  • Einfluss wissenschaftskritischer Bewegungen und der Verwissenschaftlichung ökologischer Themen nach 1945
  • Wandel der IENGOs zu globalen Wissensakteuren und Akteuren der Global Governance in den 80er und 90er Jahren
  • Die Rolle von globalen Diskursen wie "limits to growth" und "global change" für die strategische Neuausrichtung der Organisationen

Auszug aus dem Buch

Die Entwicklung von IENGOs nach 1945 – Die zweite Phase

In der Zeit kurz nach dem Zweiten Weltkrieg gibt es einen Anstieg von IENGOs. Bei den zu der Zeit gegründeten Organisationen wie beispielsweise der Nature Conservancy stehen jedoch weiterhin die Konservierung von Landschaften und einzelnen Gattungen im Vordergrund. Von einer Wende in der inhaltlichen Ausrichtung der IENGOs kann man gegen Ende der 60er Jahre sprechen. Diese Zeit stellt den Beginn der zweiten Phase dar, ab der sich die IENGOs grundlegend anders konfigurieren.

Statistisch gesehen zeigten sich einerseits in dieser zweiten Phase steigende Mitgliederzahlen in den bestehenden Organisationen. Auch eine steigende Anzahl von IENGO-Neugründungen ist zu beobachten. Besonders die Gründung von internationalen Organisationen im Bereich der Ökologie, wie der ECOSOC (United Nations Economic and Social Council, gegründet 1972) sowie Konferenzen zu Umweltthemen, fördern die Gründung von IENGOs. Insgesamt zeigt sich besonders in den Ländern der OECD ein steigendes Interesse an Diskursen zu ökologischen Themen teilzuhaben. Vor und besonders nach der UN Conference on Environment 1972 in Stockholm zeigt sich etwa ein rasanter Anstieg der IENGOs sowie deren Mitgliederzahlen. Parallel dazu entstanden etliche Umweltabkommen sowie Umweltministerien.

Zusammenfassung der Kapitel

EINLEITUNG: Die Einleitung erläutert die dreiphasige historische Entwicklung ökologischer IENGOs und führt in die wissenschaftliche Fragestellung der Untersuchung ein.

1. ERSTE UMWELTBEWEGUNGEN IM 19. JAHRHUNDERT – DIE ERSTE PHASE: Das Kapitel beschreibt die Entstehung erster transnationaler Naturschutzbewegungen als Gegenbewegung zur industriellen Zerstörung der Natur, geprägt von romantischen Konservierungsvorstellungen.

2. DIE ENTWICKLUNG VON IENGOS NACH 1945 – DIE ZWEITE PHASE: Hier wird der Wandel durch wissenschaftskritische Strömungen und die Verwissenschaftlichung ökologischer Themen analysiert, welche Organisationen wie Greenpeace hervorbrachten.

3. DIE ENTWICKLUNG DER 80ER UND FRÜHEN 90ER JAHRE - DIE DRITTE PHASE: Dieses Kapitel behandelt den Übergang zu globalen Wissensakteuren, die als Teil der Global Governance aktiv an internationalen Umweltpolitiken mitwirken.

SCHLUSS: Der Schluss fasst die epochalen Unterschiede der IENGO-Entwicklung zusammen und betont die zunehmende Rolle der Expertise und globalen Vernetzung für die aktuelle Organisationsform.

Schlüsselwörter

IENGOs, Naturschutz, Industrialisierung, Globalisierung, Umweltbewegung, Wissensakteure, Global Governance, Verwissenschaftlichung, Nachhaltige Entwicklung, NGO, Greenpeace, Silent Spring, Risikogesellschaft, Ökologischer Diskurs, Transnationalität

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historische Entstehung und Evolution von international tätigen ökologischen Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) vom späten 19. Jahrhundert bis in die 90er Jahre.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zentrale Themen sind der Wandel der Naturbegriffe, die Auswirkung technologischer Fortschritte auf Umweltbewegungen und die zunehmende Politisierung ökologischer Themen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die drei unterschiedlichen Entwicklungsphasen der IENGOs zu identifizieren und aufzuzeigen, wie sich diese Organisationen jeweils als Antwort auf spezifische gesellschaftliche und ökologische Kontexte neu formiert haben.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Es handelt sich um eine historische und soziologische Analyse, die diskurstheoretische Ansätze nutzt, um die Entwicklung der IENGOs im Kontext von Ideengeschichte und Globalisierung zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in drei Abschnitte: den Naturschutz um 1900, die Phase der wissenschaftskritischen Bewegungen ab den 60er Jahren und die Entwicklung zu globalen Wissensakteuren in den 80er und 90er Jahren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten durch Begriffe wie IENGOs, Global Governance, Wissensakteure, ökologischer Diskurs und Verwissenschaftlichung charakterisieren.

Wie hat sich die Rolle von Greenpeace im Laufe der Jahrzehnte laut der Arbeit verändert?

Greenpeace entwickelte sich von einer auf lokale Aktionen fokussierten, medienwirksamen Gruppe zu einem global agierenden Wissensakteur, der durch Expertise und Beobachterstatus direkt an internationalen politischen Entscheidungsprozessen teilnimmt.

Welchen Einfluss hatte der Bestseller "Silent Spring" auf die untersuchten Organisationen?

Das Werk fungierte als Initialzündung, indem es den Fokus der Umweltbewegung weg von rein ästhetischer Naturkonservierung hin zu wissenschaftlich fundierter Kritik an chemischen Artefakten und technologischen Risiken verschob.

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Details

Title
Zwischen Industrialisierung und Globalisierung. Die Entwicklung internationaler ökologischer Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) im 19. und 20. Jahrhundert.
College
Bielefeld University
Grade
1,9
Author
Markus Kühbauch (Author)
Publication Year
2004
Pages
19
Catalog Number
V36978
ISBN (eBook)
9783638364591
Language
German
Tags
Zwischen Industrialisierung Globalisierung Entwicklung Nichtregierungsorganisationen Jahrhundert
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus Kühbauch (Author), 2004, Zwischen Industrialisierung und Globalisierung. Die Entwicklung internationaler ökologischer Nichtregierungsorganisationen (IENGOs) im 19. und 20. Jahrhundert., Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/36978
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