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Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf von Frauen und Männern

Title: Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf von Frauen und Männern

Term Paper , 2014 , 44 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Veronika Waldenmaier (Author)

Sociology - Relationships and Family

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Summary Excerpt Details

In dieser Untersuchung wird der Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf der Frauen und Männer untersucht. Das Spannungsdreieck zwischen bezahlter und unbezahlter Arbeit sowie sozialer Gerechtigkeit stellt eine wichtige soziologische Thematik dar, die weitreichendere Konsequenzen nach sich ziehen könnte. Die nur allmählich einsetzende Umwandlung der Arbeitsteilung ist durchaus von öffentlichem Interesse, da sie sich auf die Erwerbsmöglichkeiten der Frauen, der Familien-bildung und -erweiterung, Paarstabilität sowie physische und psychische Gesundheit auswirken, aber auch das wirtschaftliche Potenzial nicht optimal ausgenutzt werden kann.

Um den Einfluss einer Heirat auf das Erwerbsleben untersuchen zu können, werden zunächst die verwendeten Begrifflichkeiten definiert, der familienökonomische Ansatz von Gary S. Becker und die hieraus abgeleiteten Hypothesen sowie der aktuelle Forschungsstand dargelegt. Anschließend wird der verwendete Datensatz erläutert, welcher sich auf die Geburtenkohorten 1929-1931,1939-1941 und 1949-1951 bezieht sowie die verwendeten Untersuchungsmethoden vorgestellt. Im Anschluss erfolgt die Operationalisierung der Variablen, die deskriptive und ereignisanalytische Untersuchung sowie abschließend die Vorstellung der Untersuchungsergebnisse und eine zusammenfassende Darstellung.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

2 Einleitung

3 Begriffsbestimmung

4 Der familienökonomische Ansatz

4.1 Humankapitaltheorie

4.2 Die ökonomische Theorie der Familie

5 Forschungsstand

5.1 Statistische Erkenntnisse

5.2 Aktueller Forschungsstand

6 Datengrundlage

6.1 Methodisches Vorgehen

6.2 Operationalisierung

7 Auswertung

7.1 Deskriptive Analysen

7.2 Ereignisanalytische Auswertung

7.3 Interpretation der Ergebnisse

8 Zusammenfassung

9 Literatur

10 Anhang: Do-File

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den Effekt der Eheschließung auf den Erwerbsverlauf von Frauen und Männern, basierend auf dem familienökonomischen Ansatz von Gary S. Becker, um zu prüfen, ob die Heirat zu geschlechtsspezifischen Unterschieden in der Stabilität und Dauer der Erwerbstätigkeit führt.

  • Anwendung des familienökonomischen Ansatzes (Humankapitaltheorie)
  • Empirische Untersuchung des Einflusses von Heirat auf den Erwerbsverlauf
  • Vergleich der Erwerbsbiografien von Frauen und Männern
  • Einsatz ereignisanalytischer Methoden zur Analyse der Verweildauer im Job
  • Überprüfung geschlechtsspezifischer Rollenbilder im Erwerbsleben

Auszug aus dem Buch

4.1 Humankapitaltheorie

Die Humankapitaltheorie von Gary S. Becker besagt, dass der ökonomische sowie gesellschaftliche Erfolg einer Person maßgeblich durch sein Humankapital bestimmt wird. „Humankapital“ beschreibt hierbei „die Summe aller Fähigkeiten und Wissensbestände einer Person (…), welche diese im Zeitverlauf akkumuliert und welche sich positiv auf deren Produktivität auswirken“ (Bozoyan; Wolbring 2012: 229).

Dieses Wissen und die Fähigkeiten liegen jedoch nicht gegeben vor, sondern müssen von dem Individuum unter Kosten erworben werden, die nicht nur monetärer Art sind, sondern sich durch eingesetzte Zeit und intellektuelle Anstrengung auszeichnen. Neben Bildungsinvestitionen steigern auch alle Aktivitäten, welche die Produktivität, Effizienz und Qualität einer Person erhöhen, das individuelle Humankapital. Eine Person kann durch Bildung, berufliche Qualifikationen und Erfahrungen in sein Humankapital investieren sowie dieses ausbauen, welches schließlich untrennbar mit ihm verbunden bleibt (vgl. Abraham; Hinz 2005: 33).

Da sich die Aneignung von Fähigkeiten in der Regel erst in der Zukunft auszahlt, meist durch monetäre Erträge, kann hier von einer Investition in die eigene Zukunft gesprochen werden (vgl. Mincer 1989: 27). Die Entlohnung eines Arbeiters hängt von seiner Produktivität ab, also von den Humankapitalvariablen: Schulbildung, Berufsbildung, Berufserfahrung und weiterer Qualifikationen. Auf einem annähernd perfekten Arbeitsmarkt herrscht Wettbewerb unter den Arbeitsnachfragern, so dass die Entlohnung ihrer Arbeit ihrer Grenzproduktivität entspricht. Arbeitgeber entrichten den Arbeitnehmern einen (Gleichgewichts-) Lohn, der mit ihrer jeweiligen Leistung (Humankapital) übereinstimmt. Im Laufe des Lebens akkumuliert sich das Humankapital und das Lebenseinkommen wird durch Investitionen maximiert (vgl. Abraham; Hinz 2005: 36; Bozoyan; Wolbring 2012: 230).

Zusammenfassung der Kapitel

2 Einleitung: Die Einleitung stellt die veränderten Lebenszusammenhänge sowie das Spannungsdreieck zwischen Erwerbsleben und Familiengründung vor und formuliert das Ziel, den Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf zu untersuchen.

3 Begriffsbestimmung: In diesem Kapitel werden zentrale Termini wie 'Heirat' und 'Erwerbsverlauf' definiert, um eine theoretische Basis für die empirische Analyse zu schaffen.

4 Der familienökonomische Ansatz: Es wird das Modell von Gary S. Becker erläutert, welches auf der Humankapitaltheorie und der ökonomischen Theorie der Familie basiert, um rationale Arbeitsteilung innerhalb von Haushalten zu erklären.

5 Forschungsstand: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über statistische Erkenntnisse zum Heirats- und Erwerbsverhalten in Deutschland sowie den aktuellen wissenschaftlichen Forschungsstand.

6 Datengrundlage: Hier wird der Datensatz von Hans-Peter Blossfeld et al. beschrieben und die methodische Vorgehensweise, insbesondere die Ereignisanalyse und Operationalisierung, dargelegt.

7 Auswertung: Dieses Kapitel umfasst die deskriptive Analyse sowie die ereignisanalytische Auswertung und Interpretation der Ergebnisse unter Anwendung von Exponentialmodellen.

8 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung fasst die zentralen Ergebnisse der Studie zusammen und bestätigt die aufgestellten Hypothesen unter Berücksichtigung der theoretischen Grundlagen.

Schlüsselwörter

Ereignisanalyse, Heirat, Erwerbsverlauf, Humankapitaltheorie, Familienökonomischer Ansatz, Arbeitsteilung, Erwerbsbiografie, Stabilität, Jobepisode, Hazardrate, Geschlechterrollen, Arbeitsmarkt, Verweildauer, Soziologie, Lebenslauf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den Einfluss einer Eheschließung auf das Erwerbsverhalten von Frauen und Männern und prüft, ob die Heirat die Stabilität und Dauer der Erwerbstätigkeit beeinflusst.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die ökonomische Theorie der Familie, Humankapitalinvestitionen, geschlechtsspezifische Arbeitsteilung im Haushalt und der Erwerbsverlauf über den Lebenslauf hinweg.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, empirisch zu belegen, ob eine Heirat das Risiko für Frauen erhöht, aus dem Erwerbsleben auszuscheiden, und ob sie gleichzeitig für Männer zu stabileren Arbeitsverhältnissen beiträgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin nutzt die Methode der Ereignisanalyse (Survival-Analyse), insbesondere parametrische Exponentialmodelle, um die Verweildauer in Jobepisoden zu untersuchen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretische Herleitung der Hypothesen, die Beschreibung des Datensatzes, die Operationalisierung der Variablen sowie die deskriptive und ereignisanalytische Auswertung der Daten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Ereignisanalyse, Heirat, Erwerbsverlauf, Humankapital, Arbeitsteilung, Jobstabilität und geschlechtsspezifische Rollenbilder.

Warum wird das 3-Phasenmodell nach Mincer und Polachek angeführt?

Das Modell erklärt, warum verheiratete Frauen aufgrund der Planung von Familienphasen ihre Investitionen in Humankapital reduzieren und somit Nachteile im Erwerbsverlauf erfahren.

Was ist das Hauptergebnis bezüglich der Heirat bei Männern?

Es konnte bestätigt werden, dass Männer, die heiraten, eine höhere Chance auf längere und stabilere Arbeitsverhältnisse haben, möglicherweise durch eine geringere berufliche Mobilität und gesteigerte Investitionen in ihr Erwerbsleben.

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Details

Title
Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf von Frauen und Männern
College
University of Tubingen  (Institut der Soziologie)
Course
Ereignisanalyse
Grade
2,3
Author
Veronika Waldenmaier (Author)
Publication Year
2014
Pages
44
Catalog Number
V369276
ISBN (eBook)
9783668472488
ISBN (Book)
9783668472495
Language
German
Tags
Geschlecht Heirat Erwerbsverlauf Ereignisanalyse Arbeitsteilung Humankapitaltheorie Hypothesen Regression quantitative Sozialforschung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Veronika Waldenmaier (Author), 2014, Effekt der Heirat auf den Erwerbsverlauf von Frauen und Männern, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369276
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