Das Ziel dieser Arbeit ist es, den Aufbau einer Entwicklungsumgebung samt den notwendigen Vorarbeiten und auf Basis von Windows mittels der bereits ab Windows Server 2008 integrierten Virtualisierungssoftware Hyper-V für den Bereich Fileservice Engineering zu erstellen und zu beschreiben.
Neben der Auswahl der Windows-Versionen und Beschaffung der Hardware werden verschiedene Tests durchgeführt, um die Funktionalität zu gewährleisten und die gefundenen Ergebnisse zu dokumentieren.
Zunächst werden zu Beginn in Kapitel 2 wichtige Grundlagen behandelt, die für das leichtere Verständnis der weiteren Arbeit notwendig sind. In Kapitel 3 wird auf die Vorbereitung der Entwicklungsumgebung und die damit verbundenen Arbeiten eingegangen. Schließlich wird die Entwicklungsumgebung bzw. der Aufbau dieser in Kapitel 4 näher beschrieben sowie die gemachten Ergebnisse reflektiert. Im letzten Kapitel wird ein Fazit, eine kritische Würdigung sowie ein Ausblick gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.1 Begründung der Problemstellung
1.2 Darstellung von Ziel und Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Arten der Virtualisierung
2.1.1 Server-Virtualisierung
2.1.2 Applikationsvirtualisierung
2.1.3 Speichervirtualisierung
2.1.4 Desktopvirtualisierung
2.1.5 Netzwerkvirtualisierung
2.2 Vor- und Nachteile der Virtualisierung
2.3 Vorstellung der Virtualisierungssoftware Hyper-V
2.4 Vorstellung des Dienstes Fileservice auf Windows (DFS)
2.5 Vorstellung des Active Directory
2.6 Kurze Beschreibung der eingesetzten Werkzeuge
3 Vorbereitung der Entwicklungsumgebung
3.1 Vorbereitungsarbeiten
3.1.1 Serverbeschaffung
3.1.2 Auswahl der Microsoft Windows Server und Client Version
3.1.3 Beschaffung der IP-Adressen und Computernamen
3.2 Installation und Konfiguration des Hostservers
3.3 Sicherheit
3.4 Hyper-V Installation und Konfiguration
4 Entwicklungsumgebung Aufbau und Test
4.1 Erstellen des Basisimages für schnellere Installation
4.2 AD Installation und Konfiguration
4.3 Windows Fileservice Installation und Konfiguration
4.3.1 Installation und Konfiguration von DFS-N
4.3.2 Installation und Konfiguration von DFS-R
4.3.3 Abschließende Fileservice Konfiguration
4.4 Installation und Konfiguration eines virtuellen Clients
4.5 Funktionstest der Entwicklungsumgebung
4.6 Abschließende Arbeiten
4.7 Lessons Learned
5 Fazit
5.1 Kritische Würdigung
5.2 Ausblick
Zielsetzung & Themen
Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Konzeption und Realisierung einer virtualisierten Entwicklungsumgebung für den Dienst Fileservice. Angesichts der fehlenden Infrastruktur in der entsprechenden Abteilung soll mittels Microsoft Hyper-V ein System geschaffen werden, das durch den Einsatz von Basisimages und Snapshot-Funktionalitäten effizientes Engineering, Testen und Dokumentieren von Kundenlösungen ermöglicht.
- Grundlagen der Virtualisierungstechnologien und deren spezifische Anwendungsgebiete.
- Implementierung einer Testumgebung basierend auf Windows Server 2012 R2.
- Aufbau eines verteilten Dateisystems mittels DFS-N und DFS-R zur Hochverfügbarkeit.
- Konfiguration von Sicherheitsrichtlinien und Speicherkontingenten mittels FSRM.
- Optimierung von Installationsprozessen durch den Einsatz von Basisimages und Automatisierung.
Auszug aus dem Buch
2.1.1 Server-Virtualisierung
Mittels der Server-Virtualisierung wird es ermöglicht, die Ressourcen eines Hostservers für virtuelle Maschinen zu verteilen. Damit wird es möglich gemacht, mehrere virtuelle Instanzen logisch voneinander zu betreiben und somit gesamte Entwicklungsumgebungen virtuell aufzubauen. Dabei ist es möglich, dass auf dem Hostserver mehrere unterschiedliche virtuelle Maschinen mit verschiedenen zur Verfügung gestellten Diensten und Anwendungen betrieben werden. Jeder virtuellen Maschine wird ein gewisser Anteil an Arbeitsspeicher, Prozessorleistung, Netzwerkkarte sowie Festplattenspeicherplatz zugewiesen. Damit wirkt die virtuelle Maschine nach außen wie ein eigenständiges, physisch vorhandenes System. Damit virtuelle Maschinen mit einer Virtualisierungssoftware erstellt werden können, muss die Virtualisierungstechnologie vom Hostserver bzw. der CPU unterstützt werden. Meist ist dies bei Intel mit dem Kürzel „VT-“ und bei AMD mit „V-“ im BIOS vermerkt und muss daher aktiviert sein.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Beschreibt das Umfeld der Mustermann International GmbH und begründet die Notwendigkeit einer neuen Entwicklungsumgebung für den Bereich Fileservice Engineering.
2 Grundlagen: Erläutert die verschiedenen Virtualisierungsarten sowie die eingesetzten Schlüsseltechnologien wie Hyper-V, DFS und das Active Directory.
3 Vorbereitung der Entwicklungsumgebung: Behandelt die notwendigen Schritte der Hardwareauswahl, der Windows-Betriebssystemwahl sowie die Basiskonfiguration des Hostservers und dessen Sicherheit.
4 Entwicklungsumgebung Aufbau und Test: Detailliert den technischen Aufbau der Umgebung inklusive Basisimages, DFS-Konfiguration, Client-Anbindung und deren erfolgreiche Überprüfung.
5 Fazit: Reflektiert den Projekterfolg, bewertet die getroffene Wahl der Virtualisierungslösung kritisch und gibt einen Ausblick auf potenzielle Erweiterungen.
Schlüsselwörter
Virtualisierung, Hyper-V, Fileservice, DFS, DFS-N, DFS-R, Active Directory, Server 2012 R2, Entwicklungsumgebung, Basisimage, SysPrep, FSRM, Quota, IT-Infrastruktur, Systemtest
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Der Projektbericht befasst sich mit der Planung, dem Aufbau und dem Test einer virtualisierten Entwicklungsumgebung, die speziell auf die Anforderungen des Fileservice Engineering bei der Mustermann International GmbH zugeschnitten ist.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Die zentralen Themen sind Server-Virtualisierung, die Konfiguration eines verteilten Dateisystems (DFS), die zentrale Ressourcenverwaltung via Active Directory sowie Sicherheitsaspekte und automatisierte Systembereitstellung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist die Erstellung einer stabilen und effizient nutzbaren Testumgebung auf Basis von Windows Server 2012 R2, um Software und Kundenlösungen in einer isolierten, aber realistischen Umgebung validieren zu können.
Welche wissenschaftliche bzw. technische Methode wird verwendet?
Die Arbeit folgt einem strukturierten Vorgehensmodell, das von der Anforderungsanalyse (Hardware/Software) über die Implementierung der Host-Virtualisierung bis hin zur funktionalen Abnahme mittels standardisierter Tests wie Ping, nslookup und Lasttests reicht.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Vorbereitung der Hardware, die Sicherheitskonfiguration, die Installation der Hyper-V-Rolle sowie den Aufbau der DFS-Namespace- und Replikationsdienste.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Wichtige Begriffe sind Virtualisierung, Hyper-V, DFS-Replikation, Active Directory, Basisimages und das Dateiserver-Ressourcen-Management.
Warum wurde Hyper-V als Virtualisierungssoftware gewählt?
Hyper-V wurde gewählt, da es bereits in Windows Server 2012 R2 integriert ist, keine zusätzlichen Lizenzkosten verursacht und die notwendigen Funktionen für komplexe Testumgebungen bietet.
Wie trägt das Basisimage zur Effizienz bei?
Das Basisimage ermöglicht die Bereitstellung neuer virtueller Maschinen innerhalb weniger Minuten, da Betriebssysteme inklusive Sicherheitsupdates bereits vorinstalliert und versiegelt sind.
Welche Rolle spielt DFS-R bei der Datensicherheit?
DFS-R ermöglicht eine synchrone Datenhaltung über mehrere Server hinweg, wodurch auch im Falle eines Teilausfalls die Verfügbarkeit der Daten gewährleistet bleibt.
Warum ist das "Hard Quota" für Homeshares wichtig?
Es dient dazu, den Speicherverbrauch der Benutzer proaktiv zu begrenzen und somit sicherzustellen, dass keine einzelnen User den gesamten verfügbaren Speicherplatz einer Freigabe belegen.
- Arbeit zitieren
- B. Sc. Eugen Grinschuk (Autor:in), 2014, Virtualisierung einer Entwicklungsumgebung für den Dienst Fileservice, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/369022