Zielsetzung dieser Arbeit ist es, aktuelle Trends und Auswirkungen mobiler Endgeräte auf den elektronischen Handel zu erfassen. Mithilfe von repräsentativen Studien werden die wesentlichen Kernelemente im Bereich Mobile Commerce aufgezeigt werden.
Die Arbeit befasst sich zunächst mit den theoretischen Begrifflichkeiten zum Thema. Im 2. Kapitel werden die grundlegenden Begriffe Electronic Business, Electronic Commerce und Mobile Commerce erläutert. Darüber hinaus wird der Bereich Electronic Commerce ins Electronic Business thematisch eingeordnet und nachfolgend vom Mobile Commerce abgegrenzt. Im 3. Kapitel findet eine Analyse ausgewählter Trends im Mobile Commerce statt. Gleichzeitig werden die Auswirkungen auf den Online-Handel betrachtet. Die Schlussbetrachtung bietet noch einmal eine Zusammenfassung der Ergebnisse aus Theorie und Praxis.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Mobile Commerce als Bestandteil des Electronic Business
2.1 Begriffsdefinition Electronic Business
2.2 Einordnung des Electronic Commerce ins Electronic Business
2.3 Abgrenzung Electronic Commerce zum Mobile Commerce
3 Trends und Auswirkungen mobiler Endgeräte auf den elektronischen Handel
3.1 Mobiles Web beliebter als Applikationen
3.2 Omni-Channel-Welt
3.3 Social Commerce
3.4 Verbindungen zwischen On- und Offline Handel
4 Schlussbetrachtung
Zielsetzung & Themen
Ziel dieser Arbeit ist es, die aktuellen Trends im Bereich Mobile Commerce zu identifizieren und deren tiefgreifende Auswirkungen auf den modernen Online-Handel zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie technologische Entwicklungen und ein verändertes Konsumentenverhalten Unternehmen zwingen, ihre digitalen Vertriebsstrategien anzupassen.
- Bedeutung mobiler Endgeräte als Shoppingbegleiter
- Optimierung zwischen mobilen Webseiten und Applikationen
- Implementierung von Omni-Channel-Strategien
- Einfluss von Social Commerce auf Kaufentscheidungen
- Verknüpfung von Online-Handel und stationärem Geschäft (LBS)
Auszug aus dem Buch
3.1 Mobiles Web beliebter als Applikationen
Die zunehmende Verbreitung von Smartphone und Tablets verdeutlicht: Unternehmen müssen in die Optimierung von mobilen Webseiten investieren um sicherzustellen, dass der gewünschte Content auf allen mobilen Endgeräten der Konsumenten fehlerfrei dargestellt wird. 58 Prozent der befragten Händler gaben in einer Studie von „Forrester“ an, dass dies eines der drei priorisierten Themen für sie im vergangenen Jahr 2015 war.
Die Frage, die sich viele Unternehmen jedoch beim Start in die Mobile-Commerce-Welt stellen: Wird zu einer mobilen Webseite eine zusätzliche App benötigt oder genügt die Konzentration auf die Optimierung von mobilen Seiten?
Nach einer Studie des Konsumerforschungsunternehmens „Nielsen“ wurde 2014 festgestellt, dass rund 85 Prozent der aufgewendeten Zeit mit mobilen Endgeräten in Apps verbracht wird. Dynatrace hat im Rahmen einer Umfrage unter mehr als 5.000 Smartphone und Tablet-Besitzern herausgefunden, dass 54 Prozent der Befragte im Alter von 18 bis 34 Jahren die App gegenüber der mobilen Webseite bevorzugen. Sie empfinden die Usability sowie die Schnelligkeit der Anwendung als angenehmer.
Auf den ersten Blick indizieren diese Zahlen, dass die Entwicklung einer eigenen App für Unternehmen in 2016 unerlässlich ist. Das Unternehmen „comeScore“ betrachtete das Thema genauer und fand heraus, dass acht von zehn Minuten der Zeit des Nutzers allerdings in den drei für ihn favorisierten Apps verbracht werden. Des Weiteren zeigt die Studie auf, dass sich die Nutzung von Apps primär auf die großen Marken wie Amazon beschränken. Insgesamt wird nicht einmal ein Drittel der Umsätze im M-Commerce über die Apps der Händler generiert. Nur ein geringer Anteil der Nutzer arbeitet intensiv mit Apps, die Mehrheit hingegen nutzen sie kaum. 50 Prozent der heruntergeladenen Apps entfallen auf sieben Prozent der Nutzer. Zu dieser Erkenntnis kommt auch Forrester. Lediglich 20 bis 30 Prozent der mobilen Umsätze werden über Applikationen gewonnen. Darüberhinaus geben 56 Prozent der befragten Händler an, dass eine eigene App zwar Teil der Strategie sei, jedoch keine Schlüsselkomponente darstellt.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die zunehmende Bedeutung mobiler Endgeräte im Alltag ein und stellt die Relevanz der Untersuchung von Trends im Mobile Commerce für den Handel dar.
2 Mobile Commerce als Bestandteil des Electronic Business: Das Kapitel definiert die theoretischen Grundlagen wie E-Business, E-Commerce und Mobile Commerce und grenzt diese Begriffe voneinander ab.
3 Trends und Auswirkungen mobiler Endgeräte auf den elektronischen Handel: Hier werden vier zentrale Trends – die Nutzung mobiler Webseiten, Omni-Channel-Strategien, Social Commerce sowie On- und Offline-Verknüpfungen – detailliert analysiert.
4 Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und hebt den dringenden Optimierungsbedarf bei der Usability sowie die Notwendigkeit von Omni-Channel-Strategien hervor.
Schlüsselwörter
Mobile Commerce, Electronic Business, Electronic Commerce, Omni-Channel, Mobile Endgeräte, Applikationen, Social Commerce, Location-Based-Services, Online-Handel, Konsumentenverhalten, Usability, Conversion-Rate, Mobile Marketing, Kundenloyalität, Digitalisierung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht den Wandel im elektronischen Handel, der durch die massive Verbreitung mobiler Endgeräte wie Smartphones und Tablets hervorgerufen wird.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die zentralen Themen umfassen die Abgrenzung von E-Business und Mobile Commerce sowie die Analyse aktueller Trends wie App- versus Webseiten-Nutzung, Omni-Channel-Strategien und Social Commerce.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Ziel ist es, aktuelle Trends im Mobile Commerce zu erfassen und ihre konkreten Auswirkungen auf den Online-Handel sowie die Strategien der Händler aufzuzeigen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit basiert auf der Analyse von Sekundärdaten, insbesondere durch die Auswertung repräsentativer Studien renommierter Forschungsinstitute und Branchenanalysen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden neben den theoretischen Definitionen vier spezifische Trends analysiert, die den Handel aktuell und zukünftig maßgeblich beeinflussen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Zu den prägenden Begriffen gehören Mobile Commerce, Omni-Channel, Social Commerce, Location-Based-Services und die Optimierung der User Experience auf mobilen Geräten.
Warum ist die Unterscheidung zwischen App und mobiler Webseite für Händler so relevant?
Obwohl Kunden Apps für die Usability bevorzugen, zeigen Daten, dass der Großteil der Nutzer bei einer Handvoll favorisierter Marken-Apps bleibt, weshalb für die meisten Händler die Optimierung mobiler Webseiten oft priorisiert wird.
Welche Rolle spielen Location-Based-Services (LBS) für den stationären Handel?
LBS ermöglichen durch standortbezogene Daten eine personalisierte Ansprache der Kunden und können, beispielsweise mittels Geo-Fencing, den Kunden vom Online-Umfeld gezielt in den stationären Laden führen.
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- Anonym (Author), 2016, Mobile Endgeräte. Trends und Auswirkungen auf den elektronischen Handel, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/368885