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Quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung als Instrumente der kommunalen Bürgerbeteiligung

Titel: Quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung als Instrumente der kommunalen Bürgerbeteiligung

Hausarbeit , 2016 , 25 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anika Laukart (Autor:in)

Politik - Grundlagen und Allgemeines

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit befasst sich mit dem Forschungsgegenstand von Bürgerbefragungen. Am Beispiel der fiktiven Modellstadt Musterhausen wird die Forschungsfrage nach geeigneten quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung in Bezug auf kommunale Bürgerbefragungen beantwortet. Die exakte Forschungsfrage die dieser Arbeit zu Grunde liegt lautet: Welche quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung sind für eine kommunale Bürgerbefragung geeignet? Zur Veranschaulichung der Thematik wird in der Modellstadt Musterhausen eine Bürgerbefragung durchgeführt, welche das örtliche Schwimmbad betrifft.

Erläuternd werden zum Einstieg, unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, die Grundlagen von Bürgerbefragungen aufgezeigt. Nach diesem ersten Überblick werden im Kapitel C die methodischen Grundlagen von Leitfadeninterviews, problemzentrierten Interviews und Gruppendiskussionsverfahren, als qualitative Methoden, einer Online-Befragung als quantitativer Methodik sowie des Mixed-Methods-Ansatzes deskriptiv betrachtet. Eine Abwägung der Vor- und Nachteile schließt die jeweiligen Unterkapitel ab. Ein Zwischenfazit komplettiert den methodischen Grundlagenteil. Im Zwischenfazit wird ein methodisches Verfahren ausgewählt, welches im Teil D dieser Arbeit auf eine Realisierbarkeit in einer fiktiven Bürgerbefragung untersucht wird.

In Teil D wird die Anwendung des in Teil C ausgewählten methodologischen Vorgehens auf Umsetzbarkeit, Aufwendung und Realisierbarkeit eingehend untersucht. An dieser Stelle wird zunächst die Modellstadt Musterhausen zusammen mit den handelnden Akteuren und des fiktiven Grundes der ebenfalls fiktiven Bürgerbefragung vorgestellt. Nach diesem Überblick über das Feld erfolgt die Subsumtion des vorab ausgewählten methodologischen Designs anhand der gegebenen Anforderungen und Bedingungen des Untersuchungsgegenstandes. In diesem Schritt wird zunächst nur das übergeordnete sequenzielle Design betrachtet, das qualitativ-vertiefende-Design in seinen Teilstudien wird nachstehend untersucht.

Nach einem anschließenden Gesamtfazit, welches auf dem Zwischenfazit aufbaut, schließt die Arbeit mit einem Ausblick auf Weiterforschungsmöglichkeiten und zeigt hier Aspekte auf, die in dieser Arbeit nicht behandelt werden konnten, dennoch aber erforschungswürdig sind.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

A Einführung

B Grundlagen der Bürgerbeteiligung

C Methodische Grundlagen

1. Qualitative Interviewmethoden

1.1 Leitfadeninterviews

1.1.1 Vor- und Nachteile

1.2 Das problemzentrierte Interview

1.2.1 Vor- und Nachteile

1.3 Gruppendiskussionen

1.3.1 Vor- und Nachteile

2. Anonymisierte Online-Befragungen

2.1 Vor- und Nachteile

3. Mixed-Methods-Ansatz

3.1 Vor- und Nachteile

4. Zwischenfazit und Festlegung

D Anwendung am Modell

1. Vorstellung der Modellgemeinde „Musterhausen“

1.1 Vorstellung der fiktiven Bürgerbefragung

1.1.1 Vorstellung der Akteure

2. Umsetzbarkeit des sequenziellen Designs

2.1 Umsetzung des qualitativ-vertiefenden-Designs

2.1.1 Anonymisierte Online-Befragungen

2.1.2 Gruppendiskussionen

E Fazit

F Ausblick auf Weiterforschungsmöglichkeiten

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht geeignete quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung für kommunale Bürgerbefragungen, um kollektive Meinungen effektiv abzubilden und Entscheidungsprozesse in der Verwaltung zu unterstützen.

  • Grundlagen der Bürgerbeteiligung und gesetzliche Rahmenbedingungen
  • Analyse qualitativer Methoden (Leitfadeninterviews, problemzentrierte Interviews, Gruppendiskussionen)
  • Evaluation quantitativer Methoden (anonymisierte Online-Befragungen)
  • Anwendung des Mixed-Methods-Ansatzes in einem Modellprojekt
  • Umsetzbarkeit sequenzieller Forschungsdesigns in kommunalen Strukturen

Auszug aus dem Buch

1.1 Leitfadeninterviews

Leitfadeninterviews werden auch teilstrukturierte Interviews oder semistrukturierte Interviews genannt und weisen im Bereich der teilstrukturierten Interviews die Untergruppen der klinischen Interviews, Struktur- oder Dilemma-Interviews, biografischen Interviews und des problemzentrierten Interviews auf (vgl. Hopf 1995: 177). „[…] Die Kommunikation in einem Leitfadeninterview wird mittels eines Interviewleitfadens strukturiert, so dass der Interviewverlauf einem bestimmten vorgegebenen Themenweg bzw. einer bestimmten Phasendynamik folgt.“ (Kruse 2015: 203). Die Struktur kann von Leitfadeninterview zu Leitfadeninterview variieren, da es statt einem konstanten Strukturniveau verschieden stark ausgeprägte Strukturniveaus gibt (vgl. ebd.: 203). Ganz gleich, ob der Leitfaden des Interviews eher weniger oder stärker strukturiert bzw. formalisiert ist, ist eines beiden Vorgehensweisen gemeinsam: die Fragen sollen stets offen formuliert sein und erzählgenerierend wirken. Wird die Struktur eher offengehalten, so zeigt sich dies darin, dass dem Leitfaden, welcher dem Interview zu Grunde liegt, nicht mehr als die Rolle einer Gedächtnisstütze zukommt. Die Funktion des Leitfadens besteht in diesem Fall in einem groben Ablaufplan, der mit groben Fixpunkten vergleichbar ist, welche in dem Interview angesteuert werden sollen.

In einem stärker strukturierten Interview kommt dem Leitfaden eine größere Rolle und Bedeutung zu als in einem offen strukturierten Leitfadeninterview. Die stärker ausgeprägte Struktur des Leitfadens gleicht hier einem fixen Fahrplan, in dem die einzelnen Stationen des Interviews klar vorgegeben sind, die Strecke zu ihnen aber weiter erzählgenerierend offengehalten wird. Der konkrete Inhalt des strukturierten Leitfadeninterviews wird maßgeblich von den Interviewten bestimmt, ihr Erzählfluss und ihre inhaltlichen Relevanzsetzungen bestimmen die Länge der einzelnen Sequenzen und die Richtung des möglichen Schwerpunktes. Der Interviewer kann aufgrund seiner Gedächtnisstütze auf einzelne Punkte, die im Leitfaden enthalten sind, zurückkommen, sollten sie nicht selbstständig beantwortet werden. Eine Lenkung des Interviews findet daher in offen strukturierten Interviews nur in einzelnen kleinen Sequenzen statt, nämlich dann, wenn ein Interviewter nicht von selbst auf einen Punkt eingeht, der für den Interviewer aber wichtig ist.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einführung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, geeignete Forschungsmethoden für eine fiktive kommunale Bürgerbefragung in der Modellstadt „Musterhausen“ zu identifizieren.

B Grundlagen der Bürgerbeteiligung: Dieses Kapitel erläutert die dialogische Kommunikation in der Verwaltung und die rechtlichen Grundlagen von Bürgerbefragungen nach dem Niedersächsischen Kommunalverfassungsgesetz.

C Methodische Grundlagen: Hier werden theoretische Ansätze der qualitativen und quantitativen Sozialforschung, wie Interviews und Online-Befragungen, hinsichtlich ihrer Eignung für Bürgerbefragungen diskutiert.

D Anwendung am Modell: Dieser Teil transferiert die methodischen Erkenntnisse auf das Fallbeispiel der Modellstadt und untersucht die praktische Umsetzbarkeit eines sequenziellen Designs.

E Fazit: Das Fazit bestätigt die Eignung des qualitativ-vertiefenden Mixed-Methods-Designs für die untersuchte Fragestellung und ordnet die Ergebnisse ein.

F Ausblick auf Weiterforschungsmöglichkeiten: Der Ausblick thematisiert Potenzial für zukünftige Arbeiten, insbesondere hinsichtlich der Übertragbarkeit auf Großstädte und anderer Kommunikationsformen.

Schlüsselwörter

Bürgerbefragung, Sozialforschung, qualitative Methoden, quantitative Methoden, Leitfadeninterview, problemzentriertes Interview, Gruppendiskussion, Online-Befragung, Mixed-Methods, Musterhausen, Bürgerbeteiligung, Methodik, Datenerhebung, sequenzielles Design, Kommunalverwaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, welche quantitativen und qualitativen Methoden der Sozialforschung sich für eine kommunale Bürgerbefragung eignen, illustriert an einer fiktiven Modellstadt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Sozialforschung, die rechtliche Verankerung von Bürgerbeteiligung und die praktische Implementierung von Methoden in der Kommunalverwaltung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, welche methodischen Vorgehensweisen für eine Bürgerbefragung in einer Kommune am besten geeignet sind.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit kombiniert qualitative Verfahren wie Leitfadeninterviews und Gruppendiskussionen mit quantitativen Ansätzen, konkret anonymisierten Online-Befragungen, im Rahmen eines Mixed-Methods-Ansatzes.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt die methodische Herleitung und anschließende Anwendung auf das fiktive Szenario der Stadt „Musterhausen“, inklusive der Planung der Stichprobe und der Instrumente.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Bürgerbefragung, Mixed-Methods, qualitative Forschung, quantitative Forschung, Bürgerbeteiligung und Kommunalverwaltung.

Warum wurde für das Modell „Musterhausen“ ein Mixed-Methods-Ansatz gewählt?

Dieser Ansatz wurde gewählt, um die Vorteile einer breiten quantitativen Datenbasis durch Online-Befragungen mit der inhaltlichen Tiefe und dem Verständnis kollektiver Meinungen aus Gruppendiskussionen zu verbinden.

Welche Rolle spielt der Datenschutz bei den Befragungen?

Der Datenschutz ist essenziell, da sichergestellt werden muss, dass keine Rückschlüsse auf Einzelpersonen möglich sind, was durch Anonymisierung der Daten und datenschutzkonforme Einverständnisprozesse erreicht wird.

Inwiefern beeinflussen die Ergebnisse der Befragung den Rat der Stadt?

Die Ergebnisse dienen als unverbindliches Stimmungsbarometer für den Rat, um informierte Entscheidungen über kommunale Vorhaben, wie z. B. die Sanierung eines Schwimmbads, zu treffen.

Ist das vorgeschlagene Design auf jede Stadt übertragbar?

Nein, die Autorin merkt an, dass das spezifische Design für Großstädte eventuell modifiziert werden muss und nicht direkt auf alle kommunalen Größenordnungen übertragbar ist.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung als Instrumente der kommunalen Bürgerbeteiligung
Hochschule
Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover  (Institut für Politische Wissenschaft)
Veranstaltung
Politikwissenschaftliche Methoden A: Von der Fragestellung bis zur Auswertung: Die praxisbezogene Wahl angemessener qualitativer Erhebungs- und Auswertungsmethoden
Note
1,3
Autor
Anika Laukart (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
25
Katalognummer
V368594
ISBN (eBook)
9783668476530
ISBN (Buch)
9783668476547
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Mixed-Methods Bürgerbefragung Politikwissenschaftle Methoden Soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anika Laukart (Autor:in), 2016, Quantitative und qualitative Methoden der Sozialforschung als Instrumente der kommunalen Bürgerbeteiligung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/368594
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Leseprobe aus  25  Seiten
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