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Beurteilung der Finanzierung von Borussia Dortmund

Titel: Beurteilung der Finanzierung von Borussia Dortmund

Seminararbeit , 2016 , 22 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Patrick Arndt (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Fußballvereine der deutschen Bundesliga werden unabhängig von der Rechtsform neben den sportlichen Zielen vor allem auch von ökonomischen Zielen geleitet. Die Profifußballvereine, welche sich in Bezug auf Unternehmensgröße und Jahresumsatz mühelos mit dem klassischen Mittelstand vergleichen lassen, sind regelmäßig auf Fremdfinanzierungen angewiesen, um Großprojekte und Spielertransfers zu realisieren.

Den Hauptbestandteil der Finanzierung solcher Projekte stellt immer noch der klassische Kredit bei der Hausbank dar. Bei dem Hausbankkredit erhält sich der Verein eine hohe Flexibilität, so kann er zwischen fester Laufzeit oder Einmalrückzahlung entscheiden sowie zwischen fester und variabler Nominalverzinsung wählen. Die Vertragsgestaltung zwischen den Parteien basiert zudem auf rein privatrechtlicher Basis. Der Kapitalmarkt als Quelle der Finanzierung wurde in der Vergangenheit relativ wenig von den Vereinen genutzt und erst in der jüngeren Vergangenheit durch sogenannte Fananaleihen als Finanzierungsquelle entdeckt. Borussia Dortmund hat hier einen anderen Weg eingeschlagen. Als einziger Verein in Deutschland hat Borussia Dortmund den Börsengang für die Unternehmensfinanzierung gewählt und ist seit 2000 börsennotiert. Somit gilt es zu hinterfragen, wie sich die Finanzierung des Vereins in den letzten Jahren entwickelt hat und ob die sich Kapitalstruktur von Borussia Dortmund als optimal und nachhaltig darstellt.

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, mithilfe der Kapitalstrukturanalyse die Zusammensetzung des Kapitals von Borussia Dortmund zu analysieren. Im Hinblick auf die Börsennotierung ist sich mit der Entwicklung des Eigenkapitals und der Entwicklung der Verbindlichkeiten über den Verschuldungsgrad auseinanderzusetzen, um in der Folge eine Einschätzung über die Finanzierung und Kreditwürdigkeit abgeben zu können. Dies beinhaltet ergänzend die Analyse der Anlagenfinanzierung über den Anlagendeckungsgrad, damit eine Einschätzung abgegeben werden kann, ob die Finanzierung von Borussia Dortmund als optimal anzusehen ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Zielsetzung

2 Grundlagen zu Borussia Dortmund

2.1 Der Verein

2.2 Die Organisationsstruktur

3 Grundlagen zur Finanzierung

3.1 Optimale Kapitalstruktur

3.2 Finanzierungsinstrumente

4 Kapitalstrukturanalyse von Borussia Dortmund

4.1 Eigenkapitalentwicklung

4.2 Dynamischer Verschuldungsgrad

4.3 Anlagendeckungsgrad

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Kapitalstruktur von Borussia Dortmund im Zeitraum von 2010 bis 2016, um die Nachhaltigkeit und Optimalität der Finanzierung vor dem Hintergrund der Börsennotierung des Vereins zu bewerten.

  • Analyse der Eigenkapitalentwicklung und Kapitalstruktur.
  • Untersuchung des Verschuldungsgrades und der Kreditwürdigkeit.
  • Überprüfung der Einhaltung der "Goldenen Bilanzregel" mittels Anlagendeckungsgrad.
  • Bewertung der Finanzierungspraxis unter Berücksichtigung theoretischer Kapitalstrukturmodelle.
  • Einordnung der Ergebnisse in den Kontext der Unternehmenshistorie und des Profifußballs.

Auszug aus dem Buch

3.1 Optimale Kapitalstruktur

Unter dem Begriff Kapitalstruktur ist das bilanzielle Verhältnis zwischen Eigen- und Fremdkapital eines Unternehmens zu sehen. Davon abgeleitet haben die Verhältnisse zwischen Eigen- und Gesamtkapital, Fremd- zu Gesamtkapital oder die Nettoverschuldung zum Eigenkapital, die gleiche Aussagekraft. Die Finanztheorie kommt in Bezug auf die optimale Kapitalstruktur zu sehr unterschiedlichen Ansätzen. Diese Ansätze basieren auf den vier wesentlichen Grundmodellen: klassische-, traditionelle-, neoklassische und neoinstitutionelle Kapitalstrukturmodelle. Um den Umfang dieser Analyse nicht zu überschreiten, beschränkt sich diese Arbeit auf die traditionelle- und neoklassische Theorie. Anzumerken ist jedoch, dass es keinem dieser Modelle gelungen ist, eine Formel zur optimalen Kapitalstruktur zu entwickeln, welche in der Praxis von den Unternehmen unumstritten angewendet wird.

Grundlage aller Überlegungen hinsichtlich der optimalen Kapitalstruktur beginnt mit dem Leverage Effekt und der traditionellen Theorie mit der Zielsetzung, den Eigenkapitalwert eines Unternehmens stetig und nachhaltig zu steigern und legt somit den Fokus auf die Erhöhung der Eigenkapitalrentabilität. Der Leverage-Effekt, der die Abhängigkeit der Eigenkapitalrentabilität vom Verschuldungsgrad ausdrückt, spielt in der Kapitalstrukturgestaltung eine entscheidende Rolle und empfiehlt eine Steigerung des Fremdkapitals, solange die Fremdkapitalkosten unter der Gesamtkapitalrentabilität bleiben. Aufgrund der Tatsache, dass die Fremdkapitalzinsen eines Unternehmens steuerabzugsfähig sind, ergibt sich ein wirtschaftlicher Vorteil der Finanzierung durch Fremdkapital gegenüber der Eigenkapitalfinanzierung. Daraus resultiert, dass die Eigenkapitalrentabilität mit steigender Überschuldung zunimmt, sodass die Kapitalkosten ihren niedrigsten Punkt erreichen. Demzufolge wird die optimale Kapitalstruktur über das Minimum der Kapitalkosten definiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Beschreibt die finanzielle Ausgangslage von Fußballvereinen und definiert die Zielsetzung der Analyse von Borussia Dortmund.

2 Grundlagen zu Borussia Dortmund: Gibt einen Überblick über die historische Entwicklung und die spezifische Organisationsstruktur des Vereins.

3 Grundlagen zur Finanzierung: Erläutert theoretische Konzepte zur optimalen Kapitalstruktur sowie gängige Finanzierungsinstrumente.

4 Kapitalstrukturanalyse von Borussia Dortmund: Führt die empirische Untersuchung der Eigenkapitalentwicklung, des Verschuldungsgrades und des Anlagendeckungsgrades durch.

5 Fazit: Fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Finanzierung von Borussia Dortmund als optimal.

Schlüsselwörter

Borussia Dortmund, Kapitalstruktur, Eigenkapital, Fremdkapital, Finanzierung, Leverage-Effekt, Börsengang, Anlagendeckungsgrad, Verschuldungsgrad, Bilanzanalyse, Fußballwirtschaft, Kapitalmarktorientierung, Unternehmensfinanzierung, Eigenkapitalquote, Cashflow.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die finanzielle Struktur und Stabilität des börsennotierten Fußballvereins Borussia Dortmund über einen Zeitraum von sechs Jahren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf der Entwicklung des Eigenkapitals, der Analyse des Verschuldungsgrades und der Untersuchung, ob langfristige Vermögenswerte fristenkongruent finanziert werden.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, auf Basis einer Kapitalstrukturanalyse zu beurteilen, ob die Finanzierung von Borussia Dortmund als optimal und nachhaltig eingestuft werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt die klassische und neoklassische Finanztheorie als Rahmen und wendet praxisorientierte Kennzahlen zur Bilanz- und Kapitalstrukturanalyse an.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Kapitalstrukturen und Finanzierungsinstrumenten sowie die praktische Anwendung dieser Kennzahlen auf die Geschäftsberichte des BVB.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Kapitalstruktur, Eigenkapitalquote, Leverage-Effekt, Cashflow-Analyse und die Goldene Bilanzregel.

Wie beeinflusste die Fusion der "BVB Stadion GmbH" die Analyse?

Die Fusion im Jahr 2013 führte zu einer signifikanten Veränderung der Bilanzstruktur, insbesondere durch den Anstieg des Anlagevermögens und der Verbindlichkeiten, was den Anlagendeckungsgrad zeitweise beeinflusste.

Warum wird der Leverage-Effekt für den BVB als vernachlässigbar eingestuft?

Aufgrund der wirtschaftlichen Historie, insbesondere der drohenden Insolvenz 2005, priorisiert der Verein eine sehr hohe Eigenkapitalquote, wodurch die theoretischen Vorteile einer höheren Fremdfinanzierung gegenüber dem Sicherheitsbedürfnis zurücktreten.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Beurteilung der Finanzierung von Borussia Dortmund
Hochschule
FOM Hochschule für Oekonomie & Management gemeinnützige GmbH, Düsseldorf früher Fachhochschule
Veranstaltung
Finanzen
Note
1,7
Autor
Patrick Arndt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
22
Katalognummer
V365714
ISBN (eBook)
9783668449282
ISBN (Buch)
9783668449299
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Borussia Dortmund Finanzierung Kapitalstruktur Analyse Kapitalstrukturanalyse Optimale Kapitalstruktur Dynamischer Verschuldungsgrad Anlagendeckungsgrad Eigenkapitalentwicklung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Patrick Arndt (Autor:in), 2016, Beurteilung der Finanzierung von Borussia Dortmund, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/365714
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Leseprobe aus  22  Seiten
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