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Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung gemäß IFRS 2 'Share-based Payment'

Titel: Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung gemäß IFRS 2 'Share-based Payment'

Seminararbeit , 2004 , 21 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Ulli Papke (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Seit Beginn der 90er Jahre betrachten Unternehmen ihre Mitarbeiter nicht mehr nur als reinen Kostenfaktor, sondern vielmehr als „Gewinnproduzenten“. Damit hat sich auch das Wesen der Vergütung vom Kostenbestandteil zum Anreiz- und Steuerungsmechanismus gewandelt. 1 Im Zuge dieser Entwicklung treten zunehmend aktienkursbezogene Entlohnungselemente und die damit verbundenen Fragen zur bilanziellen Berücksichtigung auf.2 Diese Arbeit konzentriert sich auf reale eigenkapitalbasierte Entgeltformen und ihre Bilanzierung im Abschluß nach IFRS.
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1 Vgl. Evers (1998), S. 55. Dies gilt für die letzten beiden Sätze.

2 Vgl. Küting/Dürr (2004), S. 609.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Eigenkapitalbasierte Entgeltformen

3 Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung

3.1 Belegschaftsaktien (Restricted Stock)

3.2 Aktienoptionen (Stock Options)

3.3 Wirtschaftliche Auswirkungen auf das ausgebende Unternehmen

4 Bilanzierung realer Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung nach IFRS 2 – Share-based Payment

4.1 Anwendungsbereich

4.2 Ansatz

4.3 Bewertung

4.4 Beachtung von Vesting conditions

4.5 Zeitliche Verteilung des Aufwands

4.6 Veränderte Annahmen

4.7 Anhangangaben

5 Beispiele

6 Schluß

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bilanzierung von realen eigenkapitalbasierten Vergütungsformen für das Management gemäß dem IFRS 2 Standard. Ziel ist es, die systematische Erfassung dieser Instrumente im Jahresabschluss darzustellen und die damit verbundenen ökonomischen Auswirkungen für das Unternehmen zu beleuchten.

  • Grundlagen eigenkapitalbasierter Entlohnungssysteme
  • Differenzierung zwischen Aktien- und Optionsinstrumenten
  • Wirtschaftliche Implikationen bedingter Kapitalerhöhungen
  • Bilanzielle Behandlung nach IFRS 2 (Ansatz und Bewertung)
  • Praktische Fallbeispiele zur Aufwandsverteilung

Auszug aus dem Buch

3.1 Belegschaftsaktien (Restricted Stock)

Bei dieser Art der Vergütung wird der begünstigte Mitarbeiter durch Zuteilung von Aktien unmittelbar zum Miteigentümer des Unternehmens. Ein Unterschied zu normalen Aktien besteht zunächst nur in der speziellen Erwerbsform. Allerdings wird die volle Verfügungsberechtigung meist vom Erreichen gewisser Erfolgsziele oder dem Ablauf einer Sperrfrist abhängig gemacht, innerhalb derer die Aktien nicht verkauft werden können, bzw. dem Empfänger bei Beendigung des Arbeitsverhältnisses verlorengehen. Durch diese Fristen wird eine starke Bindung des Mitarbeiters an das Unternehmen erreicht („Golden Handcuffs“). Eine direkte Motivationswirkung wird allerdings aufgrund der Beeinflußbarkeit der Kursentwicklung nur bei Führungskräften der oberen Hierarchieebene angenommen. Sofern die Aktien kostenlos übertragen werden, stellt ihr Gesamtwert zwar stets einen Vorteil für die Empfänger dar, jedoch ist dieser positiv wie negativ von der Aktienkursentwicklung abhängig.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in den Wandel der Mitarbeitervergütung von einfachen Kostenfaktoren hin zu Anreizsystemen ein und definiert den Fokus der Arbeit auf IFRS-konforme Bilanzierung.

2 Eigenkapitalbasierte Entgeltformen: Es erfolgt eine grundlegende Unterscheidung zwischen realen und virtuellen Instrumenten, wobei der Wert an die Aktienkursentwicklung gekoppelt ist.

3 Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung: Dieses Kapitel differenziert zwischen Belegschaftsaktien und Aktienoptionen und analysiert deren wirtschaftliche Effekte, etwa durch bedingte Kapitalerhöhungen.

4 Bilanzierung realer Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung nach IFRS 2 – Share-based Payment: Der Kernteil erläutert die Anwendungsregeln, die Ansätze zur Bewertung (Fair Value) und die zeitliche Aufwandsverteilung gemäß IFRS 2.

5 Beispiele: Mittels konkreter Szenarien wird die rechnerische Handhabung von Fluktuation und Vesting-Perioden innerhalb der IFRS-Bilanzierung veranschaulicht.

6 Schluß: Das Fazit fasst die Bedeutung des IFRS 2 für die Standardisierung der Bilanzierung aktienkursgebundener Instrumente zusammen.

Schlüsselwörter

IFRS 2, Share-based Payment, Managementvergütung, Eigenkapitalinstrumente, Belegschaftsaktien, Aktienoptionen, Fair Value, Vesting Conditions, Kapitalerhöhung, Bilanzierung, Mitarbeiterbindung, Finanzberichterstattung, Vergütungssysteme, Aktienkurs, Aufwandsverteilung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die bilanziellen Anforderungen an reale eigenkapitalbasierte Managementvergütungen nach dem internationalen Rechnungslegungsstandard IFRS 2.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der Systematik von Aktien- und Optionsplänen sowie deren konkreter bilanztechnischer Abbildung im Jahresabschluss nach IFRS.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, die Bilanzierungsvorschriften für aktienkursgebundene Vergütungsinstrumente verständlich darzulegen und die Auswirkungen auf den Unternehmenserfolg sowie das Eigenkapital aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Analyse, die auf den offiziellen Standards des IASB sowie einschlägiger betriebswirtschaftlicher Fachliteratur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Instrumente (Aktien, Optionen), die wirtschaftliche Analyse der Verwässerungseffekte und die detaillierte Darstellung der Bilanzierungsschritte gemäß IFRS 2.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind IFRS 2, Fair Value, Vesting, Belegschaftsaktien und Aktienoptionen.

Wie werden Aktienoptionen bewertet, wenn kein Marktpreis vorliegt?

Wenn kein direkter Marktpreis existiert, sieht IFRS 2 die Verwendung anerkannter Optionspreismodelle vor, um den beizulegenden Zeitwert (Fair Value) zu schätzen.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter das Unternehmen vor Ende der Vesting-Periode verlässt?

Bei marktunabhängigen Bedingungen wie der Weiterbeschäftigung führt ein Ausscheiden des Mitarbeiters dazu, dass die Schätzungen zur Anzahl der Instrumente korrigiert werden, was sich unmittelbar auf die zu erfassenden Aufwendungen auswirkt.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung gemäß IFRS 2 'Share-based Payment'
Hochschule
Universität Passau
Veranstaltung
Seminar
Note
1,7
Autor
Ulli Papke (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V36460
ISBN (eBook)
9783638360784
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Reale Eigenkapitalinstrumente Managementvergütung IFRS Share-based Payment Seminar
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Ulli Papke (Autor:in), 2004, Reale Eigenkapitalinstrumente zur Managementvergütung gemäß IFRS 2 'Share-based Payment', München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/36460
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Leseprobe aus  21  Seiten
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