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Die Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Systemen unter besonderer Berücksichtigung des Fußballkrieges zwischen El Salvador und Honduras

Titel: Die Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Systemen unter besonderer Berücksichtigung des Fußballkrieges zwischen El Salvador und Honduras

Seminararbeit , 2002 , 19 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Georg Ismar (Autor:in)

Politik - Sonstige Themen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Gerade der Fußball war seit jeher ein gesellschaftlich prägenden Ereignis, das weltweit vermarktet wird. Dadurch, und im Zuge erodierender Identitätsgefühle durch den Globalisierungsprozess, hat er bis heute eine neue, noch dominierendere Bedeutung erfahren, die auch für Politiker verheißungsvoll ist. Der Sport kann sich zwar als unpolitisch ausgeben, gegen Politisierungsversuche ist er aber nicht immun. Besonders deutlich hervorgetreten ist die Verbindung zur Politik seit jeher in Süd- und Mittelamerika: Fußballkrieg in Mittelamerika, Fußball und Folter in Argentinien, Fußballstadien als Konzentrationslager, Ronaldinho & Co. als Friedensstifter in Haiti. Die Berichterstattung über den Fußball in Lateinamerika ist oft spektakulär, nicht selten aber auch klischeebehaftet. Eine enge Verknüpfung zwischen Politik und Fußball wird gerade für Südamerika immer wieder – teilweise nicht ohne Grund – suggeriert und ruft ein großes mediales Interesse hervor. Am Beispiel unterschiedlicher Beispiele wird im Rahmen dieser Arbeit untersucht, wie gerade autoritäre und totalitäre Staaten den Fußball als Mittel zur eigenen Legitimationssteigerung genutzt haben. Neben dem sogenannten Fußballkrig zwischen El Salvador und Honduras werden als weitere Beispiele die WM 1978 in Argentinien, die Diskussion um das kontinentübergreifende WM-Qualifikationsspiel Chile gegen dioe Sowjetunion 1973, das "Länderspiel" Tibet gegen Grönland und die Politisierung des Fußball in den deutsch-deutsch Begegnungen beleuchtet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

  • Einleitung
  • I. Die Politisierung des Fußballs als Propagandainstrument von autoritären und totalitären Staaten am Beispiel des Fußballkrieges zwischen El Salvador und Honduras
    • 1. Die Ursachen des Konfliktes zwischen El Salvador und Honduras
    • 2. Schürung der nationalen Emotionen durch die Politisierung der WM-Qualifikationsspiele zwischen El Salvador und Honduras
      • 2.1. Die Politisierung der Fußballspiele als Katalysator des Konflikts
      • 2.2. Der Begriff der politischen Kultur
        • 2.2.1. Die politische Kultur in Bezug auf El Salvador und Honduras
        • 2.2.2. Die Bewertung der politischen Kultur der beiden Staaten durch wichtige politische Entscheidungsträger
    • 3. Die Entwicklung des Mythos vom Fußballkrieg in den deutschen Medien
  • II. Weitere Beispiele der Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Staaten
    • 1. Fußball als Möglichkeit der Machtdemonstration
    • 2. Eine Fußballweltmeisterschaft als positive Selbstdarstellung eines autoritären Systems
    • 3. Unerwünschte Politisierung von Fußballspielen als Gefahr für autoritäre und totalitäre Staaten
      • 3.1. Bewusste Vermeidung einer Politisierung der Fußballspiele gegen westdeutsche Mannschaften seitens der DDR-Führung
        • 3.1.2. Das erste Europapokalduell der Meister aus Ost und West
        • 3.1.3. Das einzige Länderspiel der BRD gegen die DDR
      • 3.2. Politischer Druck zur Vermeidung eines unerwünschten Fußballspiels
  • Fazit und Schlussbetrachtung
  • Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themenschwerpunkte

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Systemen und untersucht dabei insbesondere den "Fußballkrieg" zwischen El Salvador und Honduras. Die Arbeit analysiert, wie Fußballspiele von autoritären Regimen instrumentalisiert werden können, um Emotionen zu schüren, positive Selbstdarstellungen zu erreichen oder aber auch als Gefahr für die Machterhaltung zu dienen.

  • Die Politisierung von Fußballspielen als Propagandainstrument autoritärer und totalitärer Regime
  • Der "Fußballkrieg" zwischen El Salvador und Honduras als Beispiel für die Instrumentalisierung des Fußballs
  • Die Rolle der Medien in der Konstruktion und Verbreitung des "Fußballkriegs"-Mythos
  • Die Auswirkungen der Politisierung des Fußballs auf die politische Kultur von El Salvador und Honduras
  • Beispiele für die Politisierung des Fußballs in weiteren autoritären und totalitären Staaten

Zusammenfassung der Kapitel

Die Einleitung stellt den Zusammenhang zwischen Fußball und Politik dar und führt den "Fußballkrieg" zwischen El Salvador und Honduras als relevantes Beispiel ein. Kapitel I analysiert die Politisierung des Fußballs im Kontext des Konflikts zwischen El Salvador und Honduras, wobei insbesondere die Ursachen des Konflikts, die Rolle der Medien und die politische Kultur der beiden Länder beleuchtet werden. Kapitel II untersucht weitere Beispiele für die Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Staaten, wobei verschiedene Formen der Politisierung und deren Auswirkungen auf die politischen Systeme betrachtet werden.

Schlüsselwörter

Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen Politisierung des Fußballs, autoritäre und totalitäre Systeme, Propagandainstrument, "Fußballkrieg", El Salvador, Honduras, politische Kultur, Medienanalyse, Nationalismus.

Häufig gestellte Fragen

Was war der sogenannte „Fußballkrieg“?

Es war ein militärischer Konflikt zwischen El Salvador und Honduras im Jahr 1969, dessen Ausbruch durch die emotional aufgeheizte Stimmung während der WM-Qualifikationsspiele katalysiert wurde.

Wie nutzen autoritäre Staaten den Fußball zur Legitimation?

Staaten instrumentalisieren den Sport als Propagandainstrument, um nationale Emotionen zu schüren, Macht zu demonstrieren oder ein positives Bild nach außen zu vermitteln (z.B. Argentinien WM 1978).

Welche Rolle spielten die Medien beim Mythos Fußballkrieg?

Die Arbeit analysiert, wie insbesondere deutsche Medien den Begriff „Fußballkrieg“ prägten und verbreiteten, was oft zu einer klischeebehafteten Berichterstattung über Lateinamerika führte.

Gab es Politisierung auch im deutsch-deutschen Fußball?

Ja, die Arbeit beleuchtet die Begegnungen zwischen BRD und DDR, wobei die DDR-Führung oft versuchte, eine unerwünschte Politisierung zu vermeiden, um die eigene Stabilität nicht zu gefährden.

Welche weiteren Beispiele für politische Fußballspiele werden genannt?

Erwähnt werden u.a. das Spiel Chile gegen die Sowjetunion 1973, Tibet gegen Grönland sowie die Rolle von Ronaldinho als „Friedensstifter“ in Haiti.

Was bedeutet „politische Kultur“ in diesem Kontext?

Es bezieht sich auf die Einstellungen der Bevölkerung und Entscheidungsträger in El Salvador und Honduras, die durch den Fußball massiv beeinflusst und für politische Zwecke mobilisiert wurden.

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Systemen unter besonderer Berücksichtigung des Fußballkrieges zwischen El Salvador und Honduras
Hochschule
Universität zu Köln  (Seminar für Politische Wissenschaften)
Veranstaltung
Proseminar Fußball und Politik
Note
1,0
Autor
Georg Ismar (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
19
Katalognummer
V36419
ISBN (eBook)
9783638360524
ISBN (Buch)
9783638761963
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Politisierung Fußballs Systemen Berücksichtigung Fußballkrieges Salvador Honduras Proseminar Fußball Politik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Georg Ismar (Autor:in), 2002, Die Politisierung des Fußballs in autoritären und totalitären Systemen unter besonderer Berücksichtigung des Fußballkrieges zwischen El Salvador und Honduras, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/36419
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Leseprobe aus  19  Seiten
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