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E-Mental-Health. Anwendung neuer Medien in der Psychiatrischen Pflege

Title: E-Mental-Health. Anwendung neuer Medien in der Psychiatrischen Pflege

Seminar Paper , 2016 , 42 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Stefan Gebhardt (Author)

Health - Public Health

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Summary Excerpt Details

In wieweit E-Mental-Health den Nutzern helfen könnte und mit welchen Möglichkeiten es den Arbeitsalltag der Fachleute bereichern wird, wird der Autor in dieser Facharbeit beleuchten. Ebenfalls soll aufgezeigt werden, welchen Einfluss E-Mental-Health auf psychiatrische Pflege haben könnte und wie diesem durch pflegende begegnet werden sollte.

Dazu wird in der folgenden Facharbeit der Autor auf den Begriff E-Mental-Health eingehen und zum Begriff E-Health abgrenzen. Beide Begriffe und deren Anwendung werden erklärt. Im weiteren Verlauf der Arbeit, wird der Autor auf bereits etablierte Projekte eingehen. Die Chancen von E-Mental-Health werden aufgezeigt, ebenfalls werden die Risiken kritisch beleuchten. Außerdem werden, noch nicht existierende, Beispiele zur Umsetzung in der psychiatrischen Pflege dargestellt. Die Vorteile und Nachteile eines E-Mental-Health Angebots werden gegenübergestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Eigene Motivation zur Facharbeit

2. Definition E-Mental-Health

2.1. Definition E-Health

2.2. E-Health Gesetz

3. Bereits etablierte Programme

3.1. Etablierte E-Health Programme bei chronischen Erkrankungen

3.1.1. E-Health anhand des Beispiels Diabetes mellitus Typ 1 (DMT1) bei Kindern und Jugendlichen

3.2. Etablierte E-Mental-Health Programme

3.2.1. E-Mental-Health anhand des Beispiels Affektive Störungen

3.2.1.1. Deprexis24

3.2.1.2. iFightDepression

4. Gesetzliche Grundlagen

5. Datenschutz

5.1. Zugriffsarten auf Daten durch Dritte

5.2. Geltende Datenschutzgesetzte

5.3. Verbesserter Datenschutz im Bereich E-Mental-Health

6. Online Angebote

6.1. E-Mail zur Kommunikation

6.1.1. Kritische Betrachtung der Kommunikation via E-Mail

6.2. Chat zur Kommunikation

6.2.1. Vor- und Nachteile der Kommunikation via Chat

6.3. Instant-Message-Dienst (IMD)

6.3.1. Vor- und Nachteile der Kommunikation via IMD

6.4. Applikation (APP)

6.5. Sind Soziale Netzwerke für E-Mental-Health geeignet?

6.6. Offline Programme

7. Medienausstattung in deutschen Haushalten

7.1. Digital Gap

8. Sicherung von Qualität im Bereich E-Mental-Health

9. Beziehungsgestaltung E-Mental-Health

9.1. Der informierte Patient

9.2. Die Beziehung zum E-Patient

10. Medienkompetenz

10.1. Medienkompetenz Kinder und Jugendliche

10.2. Medienkompetenz Erwachsene

10.3. Medienkompetenz Senioren

11. Kosten und Nutzen

12. E-Mental-Health und psychiatrische Pflege

12.1. Mögliche Anwendung im Bereich der psychiatrischen Pflege

12.2. Interventionsmöglichkeiten anhand des Beispiels Essstörungen

12.3. Psychiatrische Institutsambulanz (PIA) und Neue Medien

12.4. Stationärer Alltag mit Neuen Medien

13. Berufliche Entwicklung in der Zukunft

14. Vorteile E-Mental-Health

15. Nachteile E-Mental-Health

15.1. Technische Voraussetzungen

15.2. Kommunikationsmöglichkeiten

15.3. Bedenkliche Trends

16. Fazit und Ausblick in die Zukunft

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Anwendbarkeit von E-Mental-Health-Angeboten in der psychiatrischen Pflege. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie digitale Medien die Behandlung und Betreuung unterstützen können, welche Chancen sie bieten und welche kritischen Aspekte – insbesondere in Bezug auf Datenschutz, Qualitätssicherung und Beziehungsgestaltung – dabei zu berücksichtigen sind.

  • Integration digitaler Medien in die psychiatrische Versorgung
  • Analyse bestehender Online-Interventionsprogramme für psychische Erkrankungen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Herausforderungen des Datenschutzes
  • Medienkompetenz als Voraussetzung für Patienten und Pflegepersonal
  • Zukünftige Rolle und Entwicklungsmöglichkeiten für die psychiatrische Pflege

Auszug aus dem Buch

3.2.1.1. Deprexis24

Ein Angebot (nicht kostenlos), ist unter der Adresse www.deprexis24.de zu erreichen. Hierbei handelt es sich um ein Portal, welches dem Kunden einen 1:1 Online Kontakt (10-60 Minuten pro Modul) ermöglicht (vgl. Bierbrodt, 2016). Es besteht aus 10 Modulen (psychotherapeutischen Inhalt) sowie einem Einführungs- und Zusammenfassungsmodul (vgl. www.deprexis24.de). Der Inhalt passt sich fortlaufend den Antwortendes Nutzers an, die Dialoge sind interaktiv simuliert und die Wirksamkeit wurde in 5 randomisierten kontrollierten Studien belegt (vgl. Bierbrodt, 2016). Bierbrodt (2016) berichtete, dass es bei leichten bis mittelschweren Depressionen eine eingesetzt werden sollte. Das Programm soll Therapeuten nicht ersetzen, allenfalls ergänzend tätig werden (vgl. Bierbroft, 2016). Die Wirksamkeit von kombinierter Psychotherapie und IMI noch nichtausreichend belegt (vgl. Baumeister H, Ebert D, Sander L, 2016, S. 286). Ziel von Deprexis24 ist es den Kunden bei der Erkennung negative Denkmuster zu unterstützen und eine Verhaltensänderung hervorzurufen (www.deprexis24.de, FAQ, 2016). Ein Vorteil laut Anbieter ist der schnelle Kontakt zu Behandler, welcher zu jeder Zeit und von jedem Internetfähigen Endgerät getätigt werden kann (vgl. www.deprexis24.de).

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) schreibt hierzu in einem Artikel: „Das […] Programm bedient sich vorrangig verschiedener Ansätze der Verhaltenstherapie. So werden Patienten in der Testsitzung beispielsweise aufgefordert, sich ihr Verhalten auf einer Kostümparty vorzustellen: die Auswahl der Kleidung, […] und die Gedanken auf dem Heimweg. Das Modul endet mit einer Entspannungsübung und der Anleitung, sich von negativen Gedanken dadurch zu distanzieren, […]. Wichtige Elemente der weiteren Therapie sind das Strukturieren von Tagesabläufen mit angenehmen Tätigkeiten und die Veränderung der eigenen Wahrnehmung. Dazu kommen Übungen zur Problemlösung, zum Umgang mit Kindheitserlebnissen, zur Traumdeutung und der Interaktion mit anderen.“ (Caren Langer, 08.09.2009)

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die wachsende Bedeutung von E-Health und E-Mental-Health sowie die Motivation des Autors zur Auseinandersetzung mit neuen Medien in der psychiatrischen Pflege.

2. Definition E-Mental-Health: Abgrenzung der Begriffe E-Health und E-Mental-Health sowie Erläuterung der Integration neuer Medien in die Behandlung psychischer Erkrankungen.

3. Bereits etablierte Programme: Vorstellung evaluierter Online- und Offline-Programme zur Unterstützung bei chronischen Erkrankungen und psychischen Störungen.

4. Gesetzliche Grundlagen: Erörterung der rechtlichen Aspekte und Haftungsfragen bei der Fernbehandlung im Internet.

5. Datenschutz: Darstellung der Anforderungen an den Schutz sensibler Patientendaten und der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen bei der Nutzung von Datenverarbeitungssystemen.

6. Online Angebote: Kritische Beleuchtung verschiedener digitaler Kommunikationsmittel wie E-Mail, Chat, Instant-Messaging und Applikationen hinsichtlich ihrer Eignung für E-Mental-Health.

7. Medienausstattung in deutschen Haushalten: Betrachtung des technischen Zugangs und der sogenannten digitalen Kluft (Digital Gap) in Deutschland.

8. Sicherung von Qualität im Bereich E-Mental-Health: Bedeutung von Qualitätskontrollen und Gütesiegeln wie dem HONcode zur Unterscheidung seriöser von unseriösen Webseiten.

9. Beziehungsgestaltung E-Mental-Health: Analyse der veränderten Beziehung zwischen Patienten und Pflegepersonal durch informierte Patienten sowie Anforderungen an den Beziehungsaufbau im Internet.

10. Medienkompetenz: Untersuchung der notwendigen Medienkompetenz für verschiedene Altersgruppen – Kinder, Jugendliche, Erwachsene und Senioren – im Kontext von Gesundheitsangeboten.

11. Kosten und Nutzen: Bewertung der therapeutischen Effizienz und der Abbruchquoten bei internetbasierten Programmen im Vergleich zu persönlicher Begleitung.

12. E-Mental-Health und psychiatrische Pflege: Konkrete Anwendungsmöglichkeiten im klinischen Alltag, in der Institutsambulanz (PIA) sowie im stationären Bereich.

13. Berufliche Entwicklung in der Zukunft: Ausblick auf die zukünftige Rolle des Pflegepersonals in einer digitalisierten Versorgungslandschaft.

14. Vorteile E-Mental-Health: Zusammenstellung der positiven Aspekte wie verbesserte Selbsthilfe, zeitunabhängige Verfügbarkeit und niedrigschwellige Informationszugänge.

15. Nachteile E-Mental-Health: Übersicht über Herausforderungen in den Bereichen Technik, Kommunikation und bedenklicher Trends wie unqualifizierte Selbstdiagnose.

16. Fazit und Ausblick in die Zukunft: Zusammenfassende Einschätzung der künftigen Veränderungen in der Pflege und die Notwendigkeit, Patienten bei der Nutzung digitaler Angebote professionell zu begleiten.

Schlüsselwörter

E-Mental-Health, E-Health, Psychiatrische Pflege, Online-Therapie, Datenschutz, Medienkompetenz, Digitale Kluft, Patientenselbsthilfe, Fernbehandlung, Internet, Digitalisierung, Qualitätssicherung, Interventionsmöglichkeiten, Kommunikation, Gesundheitswesen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Facharbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz neuer digitaler Medien in der psychiatrischen Pflege und untersucht, wie sogenannte E-Mental-Health-Angebote Patienten und Angehörige unterstützen können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die Definition und Abgrenzung von E-Mental-Health, die Vorstellung existierender Online-Programme, rechtliche Rahmenbedingungen wie Datenschutz, die Bedeutung von Medienkompetenz sowie die konkrete Implementierung im pflegerischen Alltag.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Pflegefachkräfte die Chancen der Digitalisierung nutzen können, um die psychiatrische Versorgung zu ergänzen, und gleichzeitig kritisch zu hinterfragen, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor führt eine Literaturarbeit durch, die auf der Analyse bestehender Fachliteratur, Studien und offizieller Berichte basiert, um den aktuellen Wissensstand zu E-Mental-Health systematisch darzustellen.

Welche Inhalte werden im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil umfasst sowohl die theoretische Fundierung (Definitionen, Rechtliches, Datenschutz) als auch eine detaillierte Auseinandersetzung mit Kommunikationsformen, der Medienausstattung, der Qualitätssicherung sowie der praktischen Anwendung in klinischen Settings.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie E-Mental-Health, psychiatrische Pflege, digitale Kommunikation, Datenschutz, Medienkompetenz und Patientenselbsthilfe geprägt.

Wie bewertet der Autor das Risiko von unqualifizierten Informationen im Internet?

Der Autor sieht hierin eine erhebliche Gefahr, da Patienten oft auf unseriöse Seiten zugreifen, was zu fehlerhaften Selbstdiagnosen führen kann, weshalb er die Bedeutung von Qualitätszeichen und professioneller Begleitung betont.

Welche Rolle spielt das E-Health-Gesetz für die psychiatrische Pflege?

Das E-Health-Gesetz bildet einen wichtigen rechtlichen Rahmen, um digitale Informations- und Kommunikationsstrukturen in der Gesundheitsversorgung zu etablieren, was auch neue Wege für die Beratung und Betreuung in psychiatrischen Institutsambulanzen eröffnet.

Warum ist Medienkompetenz für die Zielgruppe der Senioren besonders relevant?

Da Senioren laut den angeführten Studien am wenigsten mit modernen Kommunikationsmitteln vertraut sind, ist eine schrittweise Heranführung und professionelle Einweisung durch das Pflegepersonal essenziell, um Barrieren abzubauen.

Kann E-Mental-Health den persönlichen Kontakt zwischen Pflegekraft und Patient ersetzen?

Nein, der Autor betont, dass E-Mental-Health als ergänzende Maßnahme zu verstehen ist, da für den Beziehungsaufbau – insbesondere in der Psychiatrie – menschliche Kontextfaktoren wie Mimik und Gestik zentral bleiben.

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Details

Title
E-Mental-Health. Anwendung neuer Medien in der Psychiatrischen Pflege
Course
Fachweiterbildung im Bereich der Psychiatrischen Pflege
Grade
2,0
Author
Stefan Gebhardt (Author)
Publication Year
2016
Pages
42
Catalog Number
V359181
ISBN (eBook)
9783668447950
ISBN (Book)
9783668447967
Language
German
Tags
E-Mental-Health E-Health Gesundheit Neue Medien Psychiatrie Pflege Internet Fachkrankenpflege Public Health APP Allgemeine Psychiatrie Klinik PIA Psychiatrische Institustambulanz Health Gesundheitsversorgung Kommunikation Chat Instant Messaging Skype Hangout RSS Feed News Wearable Sucht Nachsorge Vorsorge Prävention Deprexis Depression Essstörungen Schizophrenie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Gebhardt (Author), 2016, E-Mental-Health. Anwendung neuer Medien in der Psychiatrischen Pflege, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/359181
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