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Die Theodizeefrage. Der Umgang mit dem Leid als religionspädagogische Aufgabe in der Sekundarstufe

Title: Die Theodizeefrage. Der Umgang mit dem Leid als religionspädagogische Aufgabe in der Sekundarstufe

Lesson Plan , 2016 , 22 Pages , Grade: 2

Autor:in: Ilona Goedel (Author)

Didactics - Theology, Religion Pedagogy

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Summary Excerpt Details

In der vorliegenden Arbeit, als auch in der dazu konzipierten Unterrichtstunde soll das Gottesbild der Jugendlichen, am Beispiel der Frage nach dem Leid in der Welt, thematisiert und möglichst kompetenzorientiert behandelt werden. Da es eine Vielzahl von Leiderfahrungen gibt, beschränkt sich diese Arbeit ausschließlich auf das nicht (direkt) selbstverschuldete Leid, am Beispiel von
Naturkatastrophen.
Das selbstverschuldete und durch Menschen verursachte Leid, könnte in einem weiteren Schritt behandelt und thematisiert werden, wird im Weiteren jedoch außen vor gelassen. Anhand der Theodizee-Frage, welche im Mittelpunkt des Unterrichts steht, sollen Kompetenzen aufgebaut werden. Dieser Kompetenzerwerb konzentriert sich hierbei auf die aus dem Bildungsplan entnommenen personalen und sozialen, kommunikativen und reflexiven Kompetenzen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

1.1 Schulsituation

1.2 Lehrplanbezug

1.3 Problemstellung

2. Sachanalyse

2.1 Die Theodizee

2.2 Forschungen zum Gottesbild Jugendlicher

2.2.1 Oser/ Gmünder

2.2.2 Ziebertz/ Riegel

2.3 Kompetenzen

2.3.1 Definition

2.3.2 Methoden

3. Theologisch-religionspädagogischer Hauptteil

3.1 Didaktische Erörterung

3.1.1 Muss man alles wissen? (elementare Zugänge)

3.1.2 Leiderfahrung bei Kinder und Jugendlichen (elementare Erfahrungen)

3.1.3 Ein endloses Thema (elementare Strukturen)

3.1.4 Gott erkennen (elementare Wahrheiten)

3.1.5 Gott erklären (elementare Methoden)

4. Reflexion des gehaltenen Unterrichts

5. Anhang

5.1 Kommentierter Unterrichtsverlauf

5.2 Arbeitsblatt (Placement)

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der Theodizee-Frage im Religionsunterricht der Sekundarstufe auseinander, wobei das primäre Ziel die kompetenzorientierte Annäherung der Lernenden an das Spannungsfeld zwischen der Existenz eines allmächtigen Gottes und dem Leid in der Welt ist.

  • Grundlagen der Theodizee-Problematik und das Gottesbild Jugendlicher
  • Elementarisierung von Lehrinhalten zur Leid-Thematik
  • Förderung personaler, sozialer und kommunikativer Kompetenzen
  • Reflexion eines konkreten Unterrichtsentwurfs zur Theodizee
  • Verbindung von theologischer Reflexion und schulpraktischer Umsetzung

Auszug aus dem Buch

2.1 Die Theodizee

Der Begriff Theodizee kommt aus dem altgriechischen und setzt sich zusammen aus theós = Gott und díke = Gerechtigkeit, übersetzt bedeutet es also die Gerechtigkeit Gottes.7 Doch woran genau ist die Gerechtigkeit Gottes zu erfahren und wie lässt diese sich mit den Leiderfahrungen in der Welt vereinbaren. Daraus ergibt sich viel mehr eine Reihe von Fragen, wobei die Gerechtigkeit Gottes selbst zur Frage, wenn nicht sogar in Frage gestellt wird. Die Theodizee-Frage: wie kann es Leid in der Welt geben, wenn es doch einen Gott gibt, bzw., wie kann ein guter Gott das physische und moralische Übel in der Welt zulassen, oder auch wie kann es zu so viel Leid in der Welt kommen, trotz eines allmächtigen und guten Gottes.

Wie unschwer zu erkennen, handelt es sich um eine für das Gottesverständnis wichtige Frage, denn würde Gott nicht das Prädikat der Allmacht verliehen werden, käme solche Frage nicht zustande.8 Voraussetzung dieser Frage ist es, das Geschehen in der Welt als problematisch zu erkennen, ohne die Negativität des Übels als eine Art der Perspektive auf die Welt zu beschreiben. Gewalt und Leid war schon immer in der Welt vertreten, aber wieso kommt es immer wieder zu Umweltkatastrophen und wieso müssen unschuldige Menschen so schwere Schicksalsschläge ertragen. Und wie kann es sein, dass ein guter Gott dieses Leid zulässt und nichts unternimmt.9 Diese Frage stellt sich nicht nur im christlichen Glauben. Es werden sogar in manchen Religionen, bspw. in Untergruppen des Islams, konkrete Antworten auf die Theodizee-Frage gegeben. Leid und Katastrophen stehen in anderen Glaubensrichtungen als Zeichen, wenn nicht als Strafe Gottes gegen das sündhafte Wesen des Menschen. Zwar wäre dies eine Möglichkeit der Beantwortung dieser Frage, allerdings nicht für Christen, welche an einen guten und liebenden Gott glauben, der den Menschen nicht zu Leid handelt, sondern im Leid den Menschen liebevoll zur Seite steht und ihnen immer wieder neue Hoffnung schenkt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Vorwort: Der Autor erläutert die Einbettung der Theodizee-Frage in den Kompetenzerwerb am Marchtaler Plan und definiert die Zielsetzung für die Sekundarstufe.

2. Sachanalyse: Dieses Kapitel definiert den Begriff Theodizee, analysiert empirische Studien zum Gottesbild Jugendlicher und erläutert die Bedeutung des Kompetenzbegriffs.

3. Theologisch-religionspädagogischer Hauptteil: Hier werden didaktische Zugänge erörtert, die elementare Aspekte wie Gotteserkenntnis und den Umgang mit Leiderfahrungen schülergerecht aufbereiten.

4. Reflexion des gehaltenen Unterrichts: Eine kritische Auseinandersetzung mit dem durchgeführten Unterrichtsentwurf unter Berücksichtigung von Schülerreaktionen und methodischem Gelingen.

5. Anhang: Enthält den detaillierten kommentierten Unterrichtsverlauf sowie das verwendete Arbeitsblatt für die Placement-Methode.

Schlüsselwörter

Theodizee, Religionsunterricht, Gott, Leid, Kompetenzorientierung, Marchtaler Plan, Gottesbild, Elementarisierung, Didaktik, Schulpraxis, Jugendliche, Glaube, Leidensbewältigung, Unterrichtsentwurf, Placement-Methode.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Auseinandersetzung mit der Theodizee-Frage – also der Frage nach der Gerechtigkeit Gottes angesichts des Leids in der Welt – innerhalb des Religionsunterrichts der 9. Jahrgangsstufe.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die zentralen Themen sind das Gottesbild von Jugendlichen, die didaktische Reduktion (Elementarisierung) komplexer theologischer Fragestellungen und der praktische Einsatz von Methoden zur Förderung der Argumentationsfähigkeit bei Schülern.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Schülern einen kompetenzorientierten Zugang zu ermöglichen, der ihnen hilft, die Theodizee-Frage als offene, existenzielle Herausforderung zu begreifen, anstatt eine universelle Antwort zu erzwingen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Sachanalyse theologischer Grundbegriffe sowie auf einer didaktischen Reflexion, die durch die Umsetzung einer konkreten Unterrichtseinheit mit einer 9. Klasse empirisch gespiegelt wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der didaktischen Erörterung, wie man Themen wie Leiderfahrung und Gottesbild in "elementare Zugänge", "Strukturen" und "Wahrheiten" unterteilt, um sie für Lernende zugänglich zu machen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Theodizee, Religionsunterricht, Kompetenzorientierung, Elementarisierung und Jugendliches Gottesbild.

Warum ist das Marchtaler Plan-Konzept relevant für die Arbeit?

Der Marchtaler Plan bildet den schulspezifischen Rahmen, der ganzheitliches Lernen und fächerübergreifende Ansätze fordert, was für die Behandlung der emotional und theologisch sensiblen Theodizee-Frage zentral ist.

Wie wurde die Methode "Placement" in der Unterrichtseinheit eingesetzt?

Die Placement-Methode wurde genutzt, um die Schüler in einem inneren und äußeren Kreis dazu zu bringen, Pro- und Contra-Argumente zur Verantwortlichkeit Gottes für das Leid auszutauschen und so eine eigene Positionierung zu finden.

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Details

Title
Die Theodizeefrage. Der Umgang mit dem Leid als religionspädagogische Aufgabe in der Sekundarstufe
Grade
2
Author
Ilona Goedel (Author)
Publication Year
2016
Pages
22
Catalog Number
V358964
ISBN (eBook)
9783668433779
ISBN (Book)
9783668433786
Language
German
Tags
theodizeefrage umgang leid aufgabe sekundarstufe
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ilona Goedel (Author), 2016, Die Theodizeefrage. Der Umgang mit dem Leid als religionspädagogische Aufgabe in der Sekundarstufe, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/358964
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