Die Arbeit analysiert wissenschaftliche Beiträge zu Social-Media-Marketing aus dem gesonderten Blickwinkel des professionellen Teamsports. Die Datenerhebung fand im November 2016 statt und beinhaltet den Untersuchungszeitraum Januar 2012 bis Oktober 2016. Aus neun englisch-sprachigen Top-Journals wurden insgesamt 19 relevante Artikel identifiziert, deren Erkenntnisse kurz dargestellt werden. Darüber hinaus wurde eine Kategorisierung der Forschungsrichtungen vorgenommen.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Begriffsabgrenzung und Literaturübersicht
2.1 Web 2.0 und Social Media
2.2 Social-Media-Marketing
2.3 Analysen der Social-Media-Literatur
3 Methode
3.1 Datenerhebung
3.2 Datenauswertung
4 Ergebnisse
4.1 Erkenntnisse relevanter Artikel
4.2 Analyse
5 Bewertung
6 Fazit und Diskussion
7 Literaturverzeichnis
Zielsetzung & Themen
Diese Arbeit widmet sich der Identifikation und Analyse des aktuellen Forschungsstandes zum Social-Media-Marketing im professionellen Teamsport, um Lücken in der bestehenden Literatur zu schließen und praxisrelevante Erkenntnisse zusammenzuführen.
- Systematische Literaturanalyse zu Social-Media-Aktivitäten im Teamsport
- Kategorisierung relevanter Forschungsbeiträge nach strategischen und operativen Aspekten
- Untersuchung von Nutzer-Perspektiven und Fan-Motivationen
- Bewertung der eingesetzten Forschungs- und Analysmethoden
- Identifikation von Trends in der Social-Media-Nutzung durch Profi-Sportvereine
Auszug aus dem Buch
2.1 Web 2.0 und Social Media
Der Begriff Web 2.0 wurde von Dale Dougherty geprägt, welcher das Aufkommen von immer mehr Anwendungen im Internet registrierte, die einen Austausch zwischen den Nutzern ermöglichen. Das Web 2.0 verändert die Landschaft an Produzenten von Inhalten und damit grundlegend die Kommunikation. Weg vom Produzieren einiger Weniger für Viele, hin zum Produzieren Vieler, auf deren Inhalte jeder zugreifen kann. In diesem Zusammenhang spricht man auch vom „user-generated content“, also von Inhalten, die durch den Nutzer selbst erzeugt werden. Das Web 2.0 verkörpert somit den Übergang in eine neue Ära des Internetzeitalters, durch dessen technische Möglichkeiten die sozialen Medien entstanden sind.
„Social Media“ ist zunächst ein Sammelbegriff für Online-Medien und -Technologien, welche eine aktive Teilnahme am Internet ermöglichen. Die zahlreichen Ausprägungen von sozialen Medien wurden bereits von einigen Autoren kategorisiert. Kaplan und Haenlein (2010) unterscheiden beispielsweise zwischen kollaborativen Projekten (z. B. Wikipedia), Blogs (z. B. Der Postillon), sozialen Netzwerken (z. B. Facebook), Media-Sharing-Plattformen (z. B. YouTube), virtuellen sozialen Welten und virtuellen Spielwelten. Rauschnabel et al. (2012) ergänzen zu den Blogs die Microblogs (z. B. Twitter), unterscheiden bei sozialen Netzwerken zusätzlich zwischen privaten und beruflichen Netzwerken und fassen die virtuellen Welten unter einer Kategorie zusammen. Aufgrund der dynamischen Weiterentwicklung und den vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten der sozialen Kanäle, bleiben die Kategorisierungsversuche streitbar. Fällt Twitter nun unter Blogs/Microblogs, oder soziale Netzwerke? Ist Instagram eine Media-Sharing-Plattform, soziales Netzwerk, oder gar beides? Selbst bei Facebook lässt sich diese Frage stellen, angesichts der Entwicklung zu immer bild- und videoreicherer Kommunikation. Da im Rahmen dieser Arbeit eine Kategorisierung der untersuchten Social-Media-Kanäle erfolgen soll, schlägt der Autor vor, der übergeordneten Unterscheidung durch Nutzungsklassen nach Kreutzer (2014) zu folgen:
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung von Social Media im professionellen Teamsport und formuliert die Forschungsfragen dieser Arbeit.
2 Begriffsabgrenzung und Literaturübersicht: Dieses Kapitel definiert zentrale Begriffe wie Web 2.0 und Social-Media-Marketing und gibt einen Überblick über bestehende Literaturanalysen im Bereich Social Media.
3 Methode: Hier wird der siebenstufige Forschungsplan dargelegt, einschließlich der Datenerhebung, der Auswahl relevanter Journals und der Suchstrategie.
4 Ergebnisse: Dieses Kapitel präsentiert die Erkenntnisse der identifizierten relevanten Artikel und führt eine detaillierte Analyse der Forschungsschwerpunkte durch.
5 Bewertung: Die Bewertung diskutiert die Verschiebungen in den Forschungsschwerpunkten und ordnet die Ergebnisse in den wissenschaftlichen Kontext ein.
6 Fazit und Diskussion: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, kritisiert die methodischen Grenzen und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsmöglichkeiten.
7 Literaturverzeichnis: Hier werden alle in der Hausarbeit verwendeten Quellen systematisch aufgelistet.
Schlüsselwörter
Social-Media-Marketing, professioneller Teamsport, Literaturanalyse, Fan-Engagement, Team-Identifikation, Markenmanagement, Social Media Plattformen, Nutzerverhalten, Online-Kommunikation, Sportmanagement, Community Building, digitale Interaktion, Marketing-Strategie, Forschungsstand, Kommunikationspolitik.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundlegend?
Die Arbeit untersucht den aktuellen Forschungsstand zu Social-Media-Aktivitäten innerhalb des professionellen Teamsports.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Themenfelder umfassen die Art und Weise der Kanalnutzung, Markenmanagement, Fan-Communities sowie Strategien zur Interaktion mit Sportfans.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das primäre Ziel ist eine zusammenfassende Darstellung der Erkenntnisse relevanter wissenschaftlicher Arbeiten, um ein strukturiertes Bild über den aktuellen Stand der Forschung im Bereich Social-Media-Marketing im Teamsport zu gewinnen.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wird eine systematische, kategoriengeleitete Literaturanalyse angewendet, die sowohl quantitative als auch qualitative Elemente enthält.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit der Definition von Social-Media-Marketing, der methodischen Vorgehensweise bei der Literatursuche sowie der detaillierten Analyse und Bewertung der ausgewählten Studien.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Social-Media-Marketing, Team-Identifikation, Sportmanagement, digitale Fan-Interaktion und Markenwert.
Welchen Stellenwert nimmt die Forschungskategorie „user-focussed“ ein?
Die Forschungskategorie mit Nutzerfokus hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen und macht nun fast die Hälfte der analysierten Beiträge aus.
Warum spielt die Plattform „soziales Netzwerk“ laut dieser Analyse eine so große Rolle?
In 100 % der untersuchten relevanten Beiträge wurden soziale Netzwerke untersucht, was verdeutlicht, dass Social Media im professionellen Teamsport derzeit fast ausschließlich als Kommunikationsinstrument betrachtet wird.
- Quote paper
- Sebastian Kopp (Author), 2017, Social-Media-Marketing im professionellen Teamsport. Eine Literaturanalyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/358718