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Traditionen und Werte in Japan

Title: Traditionen und Werte in Japan

Seminar Paper , 2003 , 16 Pages , Grade: 1

Autor:in: Sabine Putzgruber (Author)

Politics - General and Theories of International Politics

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Summary Excerpt Details

Die folgenden Seiten sind dem Thema „Werte und Traditionen in Japan“ gewidmet. Damit beziehe ich mich vor allem auf die heutige Gesellschaft und ihre Entstehung in den letzten Jahrzehnten. Als jemand der noch nie in Japan war und auch so gut wie keinen Kontakt mit JapanerInnen hat(te), ist es eine schwierige Aufgabe die Werte und Traditionen zu erfassen, die sich tatsächlich mit Kontinuität vorfinden. Ich muss mich auf deutsche und englische Sekundärliteratur allein beziehen und jenes in einem sehr kurzen Zeitraum; wenigstens um eine Kultur zu verstehen. Trotz all dieser eher ungünstigen Vorzeichen, war es mir eine große Freude eine Zeit lang, so weit es mir möglich war, in die Kultur Japans einzutauchen. Ich habe mich dabei bemüht eine Sensibilität aufzubauen, die verinnerlichte Traditionen und Werte in alltäglichen Situationen wieder finden sollte. Ich hoffe sehr, dass die nächsten Seiten in denen ich die Dichotomie in der Gesellschaft, Religionen und Werte, Akkulturation, Nationalgedanken sowie die Familie und die Volljährigkeit näher behandle, die Erwartungen erfüllen. Mir liegt daran einen kleinen Einblick in die japanische Denkweise zu geben und zur weiteren Lektüre anzuregen. Als roten Faden, der sich durch die gesamte Arbeit ziehen sollte, stelle ich die Frage, ob Japan denn wirklich so anders ist. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 DICHOTOMIE

3 WAS IST JAPANISCH? RELIGIONEN UND WERTE

Buddhismus

Konfuzianismus

Shintô

3.1 Akkulturation

3.2 Nationalgedanken

4 GESELLSCHAFT

4.1 Die Familie

4.2 Volljährigkeit

5 IST JAPAN SO ANDERS?

6 CONCLUSIO

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht die japanische Gesellschaft im Hinblick auf ihre Werte und Traditionen, um kritisch zu hinterfragen, ob Japan im Vergleich zu westlichen Kulturen tatsächlich so „anders“ ist, wie es oft wahrgenommen wird. Dabei liegt der Fokus insbesondere auf der Dichotomie zwischen traditionellen Vorstellungen und modernen Ansichten sowie deren Ursprüngen.

  • Die Dichotomie zwischen Tradition und Moderne in Japan
  • Religiöse und ethische Einflüsse (Buddhismus, Konfuzianismus, Shintô)
  • Akkulturationsprozesse japanischer Kultur
  • Soziale Strukturen wie Familie und Initiationsriten
  • Die Konstruktion des japanischen Nationalwesens

Auszug aus dem Buch

3.1 Akkulturation

Wie schon oben öfters zur Sprache kam, scheint Japan ein Meister in der Übernahme von Elementen anderer Kulturen zu sein, die schnell japanisiert werden. Katô verwendet dafür einen sehr harten Ausdruck, als er meint, dass „..Japan alles, was aus China oder Korea kam, rasch enteignete...“ (Katô 1992:145). Stereotypen sind weit verbreitet, die die japanische Kultur oft als kulturellen Imitator beschreiben. Unbestreitbar ist, dass seit jeher Fremdes Aufnahme in die japanische Kultur fand, allerdings in weitgehend assimilierter, japanisierter Form. Durch die Insellage war Japan in der Lage den Zustrom von Fremdem weitgehend zu regulieren. Es wurde nur ins Land gelassen, was als pragmatisch gesehen wurde um in den eigenen kulturellen Kontext integriert zu werden (Antoni 1998:15). Alles was Japan von Außerhalb bekam, wurde gewollt und nie wurde ihnen etwas aufgezwungen (Kerbo/McKinstry 1997:11). Wichtig dabei ist auch der Umgang der Menschen mit den neuen Einflüssen aus dem Ausland.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Die Einleitung stellt das Thema „Werte und Traditionen in Japan“ vor, beschreibt die Herausforderungen der Recherche und definiert den roten Faden der Arbeit: die Frage nach der tatsächlichen „Andersartigkeit“ Japans.

2 DICHOTOMIE: Dieses Kapitel erläutert die inneren Widersprüche und Gegensätze der japanischen Gesellschaft anhand quantitativer Umfragen, die eine Spannung zwischen traditionellen und modernen Ansichten aufzeigen.

3 WAS IST JAPANISCH? RELIGIONEN UND WERTE: Es werden die religiösen Wurzeln (Buddhismus, Konfuzianismus, Shintô) untersucht und die These des Synkretismus als zentrales japanisches Glaubensfundament hervorgehoben.

3.1 Akkulturation: Hier wird analysiert, wie Japan fremde Kultureinflüsse pragmatisch übernimmt und durch Assimilation in den eigenen Kontext integriert.

3.2 Nationalgedanken: Dieses Kapitel thematisiert die Konstruktion des japanischen Nationalwesens und hinterfragt die Bedeutung von Umfragen zum Überlegenheitsgefühl der japanischen Kultur gegenüber dem Westen.

4 GESELLSCHAFT: Das Kapitel betrachtet die soziale Organisation, insbesondere die Rolle der Familie und den Wandel von hierarchischen Strukturen hin zu moderneren, kinderzentrierten Familienformen.

4.1 Die Familie: Es wird die Struktur der japanischen Gegenwartsfamilie analysiert und dem traditionellen, hierarchischen „ie-System“ gegenübergestellt.

4.2 Volljährigkeit: Anhand des „sei-jin-no-hi“-Festes wird ein konkretes Beispiel für Gemeinschaftsethik und den Übergang zum Erwachsenenleben dargelegt.

5 IST JAPAN SO ANDERS?: Das Kapitel zieht ein Zwischenfazit und argumentiert, dass Japan zwar kulturelle Eigenheiten aufweist, aber nicht als fundamental „andere“ Kultur betrachtet werden sollte.

6 CONCLUSIO: Die abschließende Betrachtung fasst die Ergebnisse zusammen und revidiert das Klischee der „exotischen“ japanischen Kultur zugunsten einer differenzierteren Wahrnehmung.

Schlüsselwörter

Japan, Werte, Traditionen, Dichotomie, Synkretismus, Buddhismus, Konfuzianismus, Shintô, Akkulturation, Nationalgedanken, Gesellschaft, Familie, Volljährigkeit, Ethnozentrismus, kultureller Wandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Identität der japanischen Gesellschaft, speziell mit dem Spannungsfeld zwischen tradierten Werten und der Moderne.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder umfassen japanische Religionen und Ethik, die Aufnahme fremder kultureller Einflüsse (Akkulturation), nationale Identitätskonstruktionen sowie gesellschaftliche Strukturen wie Familie und Volljährigkeitsriten.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, das häufig anzutreffende Klischee der „exotischen“ und grundlegend „anderen“ japanischen Kultur kritisch zu hinterfragen und zu revidieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse deutsch- und englischsprachiger Sekundärquellen sowie der Interpretation quantitativer Umfragedaten zu gesellschaftlichen Werten und Einstellungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Dichotomie zwischen Tradition und Moderne, die Rolle von Religionen (Synkretismus), die Mechanismen der Akkulturation, das Nationalbewusstsein sowie den Wandel familialer und sozialer Institutionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Japan, Dichotomie, Synkretismus, Akkulturation, Tradition, Moderne, Gesellschaftsstruktur und kultureller Wandel sind zentrale Begriffe.

Warum ist der Begriff „Synkretismus“ für Japan so wichtig?

Der Synkretismus erklärt, wie Japan verschiedene religiöse und ethische Elemente (Buddhismus, Konfuzianismus, Shintô) auf einer höheren Ebene vereint, anstatt sie als unvereinbare Gegensätze zu behandeln.

Wie beeinflusste das Wirtschaftswachstum die Werte in Japan?

Die Arbeit argumentiert, dass der wirtschaftliche Erfolg erst das große internationale Interesse an japanischen Werten weckte, wobei sich die japanische Kultur als flexibel genug erwies, westliche Einflüsse zu integrieren, ohne den japanischen Kern zu verlieren.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Traditionen und Werte in Japan
College
University of Vienna  (Institut für Staatswissenschaften)
Grade
1
Author
Sabine Putzgruber (Author)
Publication Year
2003
Pages
16
Catalog Number
V35763
ISBN (eBook)
9783638355841
Language
German
Tags
Traditionen Werte Japan
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabine Putzgruber (Author), 2003, Traditionen und Werte in Japan, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/35763
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