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Die Rolle von Subventionen in der EU-Agrarmarktpolitik. Eine kritische Analyse

Title: Die Rolle von Subventionen in der EU-Agrarmarktpolitik. Eine kritische Analyse

Term Paper , 2015 , 28 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Joachim Jöckel (Author)

Business economics - Economic Policy

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Die Problemstellung dieser Hausarbeit ist eine Auseinandersetzung mit der Rolle und den Auswirkungen von Subventionen der gemeinsamen EU Agrarmarktpolitik sowie den Auswirkungen der Reformen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) auf Anbieter, Nachfrager und den Staat. Das Ziel der Arbeit ist es, aufzuzeigen, ob die Reformen der GAP eine positive oder negative Entwicklung der Gemeinsamen Agrarmarktpolitik der EU darstellen.

Dafür geht die Arbeit zunächst auf die Geschichte der gemeinsamen EU Agrarmarktpolitik von 1957 bis zur Reform der GAP im Jahr 2015 ein. Anschließend werden die Ziele der Gemeinsamen Agrarpolitik beleuchtet, um schließlich die Auswirkungen der verschiedenen Instrumente der GAP zu untersuchen.

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Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Geschichte der gemeinsamen EU Agrarmarktpolitik von 1957 bis zur aktuellen Reform 2015

2.1 Gründung der EWG und Einigung auf eine gemeinsame Agrarmarktpolitik

2.2 Die Krisenjahre 1970 – 1992

2.3 Die McSharry - Reform 1992

2.4 Die Agenda 2000

2.5 Die Luxemburger Beschlüsse 2003

2.6 Der Health Check 2008

2.7 GAP Reform 2015

3 Ziele der GAP

3.1 Das Preissystem der GAP

4 Instrumente der GAP

4.1 Markt und Staat

4.2 Auswirkungen von Subventionen

4.3 Auswirkung von Importzöllen auf Inlands-, Auslands- und den Weltmarkt

4.4 Wirkung eines Mindestpreises

4.5 Wirkung der Mindestpreissenkung

4.6 Wirkung von Exportsubventionen

4.7 Wirkung der entkoppelten Betriebsprämie als direkte Einkommenshilfe

5 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit setzt sich kritisch mit der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU sowie den Auswirkungen ihrer Reformen auf Anbieter, Nachfrager und den Staat auseinander. Ziel der Analyse ist es, aufzuzeigen, ob die Entwicklung der GAP und deren Subventionspolitik als positive oder negative Entwicklung zu bewerten ist.

  • Historische Entwicklung der EU-Agrarpolitik von 1957 bis 2015
  • Analyse der agrarpolitischen Ziele und des Preissystems
  • Marktmechanismen und Wohlfahrtseffekte von Subventionen
  • Auswirkungen von Importzöllen, Mindestpreisen und Exportsubventionen
  • Untersuchung der Entkopplung von Betriebsprämien

Auszug aus dem Buch

4.2 Auswirkungen von Subventionen

Die Auswirkungen von Subventionen und die damit einhergehenden Wettbewerbsverzerrungen sollen anhand eines vereinfachten Marktmodells veranschaulicht werden. Voraussetzung ist ein Markt mit vollkommener Konkurrenz.

In dem Modell des vollkommenen Marktes ist die Angebotskurve als Grenzkosten der Güterproduktion der Unternehmen definiert. Die Nachfragekurve stellt den Grenznutzen der Nachfrager dar. Im vollkommenen Markt sorgt die Höhe des Preises immer für eine Angleichung von Angebot und Nachfrage. Die Angleichung spiegelt sich im Marktgleichgewicht wider (Punkt G). Für "G" gilt: Zum Gleichgewichtspreis (P*) können alle Anbieter ihre produzierten Güter verkaufen und die Nachfrager erhalten alle die von ihnen benötigten Güter, "G" ist der pareto-optimale Punkt. Die Bedürfnisse der Anbieter und Nachfrager sind befriedigt. Voraussetzung, um den Gleichgewichtspreis und damit das Gleichgewicht zu erreichen, ist ein Preisfindungsprozess bzw. eine Anpassung der Angebots- und Nachfragemengen, der in Abbildung 4 durch die roten bzw. türkisen Linien skizziert wird.

In Abbildung 4 ist zudem die Konsumenten- und Produzentenrente ablesbar. Die gelbe Fläche zwischen Nachfragekurve und P* ist die Konsumentenrente. Die grüne Fläche zwischen P* und Angebotskurve ist die Produzentenrente. Die Nachfrager (Konsumenten) erzielen dann einen Mehrwert, wenn ihre Zahlungsbereitschaft für ein Gut größer ist, als der tatsächlich zu zahlende Preis. D. h. bei allen Mengeneinheiten unter X* ist die Zahlungsbereitschaft > P*. Die Summe der daraus folgenden Überschüsse ist die Konsumentenrente. Ähnliches gilt für die Produzentenrente (Anbieter). Die Anbieter erhalten dann eine Produzentenrente, wenn der Verkaufspreis ihres Gutes höher ist als der Preis zu dem sie bereit sind das Gut zu verkaufen. Im Marktgleichgewicht, bei P* und X*, erreicht der Nutzen der Konsumenten und der Gewinn der Produzenten die höchste Stufe. Die Summe aus Konsumentenrente und Produzentenrente ist die ökonomische Wohlfahrt der Gesellschaft. Nur im Schnittpunkt der Angebots- und Nachfragekurve kann die ökonomische Wohlfahrt von keinem anderen Punkt übertroffen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Reformgeschichte der GAP seit 1957 und führt in die Kritik an der Effizienz und den ökonomischen Kosten der Agrarsubventionen ein.

2 Geschichte der gemeinsamen EU Agrarmarktpolitik von 1957 bis zur aktuellen Reform 2015: Dieses Kapitel zeichnet den Weg der GAP von den Stresa-Grundsätzen über die McSharry-Reform und Agenda 2000 bis hin zum Health Check und der Reform 2015 nach.

3 Ziele der GAP: Hier werden die vertraglich fixierten Ziele der Agrarpolitik analysiert und auf potenzielle Zielkonflikte sowie das Problem der Pareto-Effizienz untersucht.

3.1 Das Preissystem der GAP: Dieses Unterkapitel erläutert das System aus Ziel-, Schwellen-, Interventions- und Weltmarktpreisen zur Stabilisierung der Agrarmärkte.

4 Instrumente der GAP: Es wird die Klassifizierung der GAP-Instrumente in Binnenmarkt-, Import- und Exportregulierungen vorgenommen.

4.1 Markt und Staat: Das Kapitel definiert die ordnungspolitische Rolle des Staates, insbesondere bezüglich der Distributions-, Stabilisierungs- und Allokationsfunktion.

4.2 Auswirkungen von Subventionen: Anhand eines Modells vollkommener Konkurrenz werden die Wohlfahrtseffekte von staatlichen Subventionszahlungen veranschaulicht.

4.3 Auswirkung von Importzöllen auf Inlands-, Auslands- und den Weltmarkt: Die Analyse zeigt die Auswirkungen von Zöllen auf große Wirtschaftsräume wie die EU und deren Einfluss auf den Welthandel.

4.4 Wirkung eines Mindestpreises: Es wird erklärt, wie Mindestpreise und Abnahmegarantien zur Einkommenssicherung der Produzenten eingesetzt werden und welche negativen Wohlfahrtseffekte sie verursachen.

4.5 Wirkung der Mindestpreissenkung: Hier werden die Auswirkungen der Abkehr von hohen Mindestpreisen und die damit einhergehenden Wohlfahrtsveränderungen diskutiert.

4.6 Wirkung von Exportsubventionen: Dieses Kapitel erläutert, wie Exportsubventionen den EU-Markt vor Weltmarktpreisschwankungen schützen, jedoch auf Kosten der Gesamtwohlfahrt.

4.7 Wirkung der entkoppelten Betriebsprämie als direkte Einkommenshilfe: Die Untersuchung fokussiert auf die Reform durch die Luxemburger Beschlüsse 2003 und deren stärkere Marktorientierung durch die Entkopplung von Produktionsmengen.

5 Zusammenfassung: Das Fazit fasst die Effektivität der GAP zusammen und bewertet kritisch die Transformation hin zu einem marktorientierten Agrarsektor.

Schlüsselwörter

Gemeinsame Agrarpolitik, GAP, Agrarsubventionen, Marktordnung, Wohlfahrtseffekte, Produzentenrente, Konsumentenrente, Marktorientierung, Europäische Union, Mindestpreis, Exportsubventionen, Betriebsprämie, Wettbewerbsverzerrung, Agrarpolitik, Markteingriffe

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert kritisch die Gemeinsame Agrarpolitik der EU, insbesondere die Rolle und Auswirkung von Subventionen sowie die strukturellen Reformen seit den 1950er Jahren.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Entwicklung, dem Preissystem der EU-Agrarmarktpolitik, der Wirkung verschiedener agrarpolitischer Instrumente und der ökonomischen Wohlfahrtsanalyse.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Es soll untersucht werden, ob die aufeinanderfolgenden GAP-Reformen eine positive Entwicklung hin zu mehr Marktorientierung und Effizienz darstellen oder ob sie weiterhin negative Wohlfahrtseffekte erzeugen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt mikroökonomische Marktmodelle, um anhand von Grafiken und theoretischen Überlegungen die Auswirkungen von staatlichen Eingriffen (z. B. Zölle, Mindestpreise, Subventionen) auf die ökonomische Wohlfahrt darzustellen.

Was behandelt der Hauptteil?

Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Instrumente wie Importzölle, Exportsubventionen und entkoppelte Betriebsprämien und bewertet deren Auswirkungen auf Produzenten, Konsumenten und den Staat.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Agrarpolitik, Wohlfahrtseffekte, Markteingriffe, Subventionen und Marktorientierung.

Was bedeutet "Entkopplung" der Betriebsprämie?

Die Entkopplung bedeutet, dass Subventionen nicht mehr an die tatsächliche Produktionsmenge gekoppelt sind, sondern als Pauschale pro Hektar ausgezahlt werden, um unternehmerische Entscheidungen stärker am Markt auszurichten.

Welches Fazit zieht der Autor in Bezug auf die Marktorientierung?

Der Autor schlussfolgert, dass die stetige Abnahme markteingreifender Maßnahmen seit der McSharry-Reform 1992 positiv zu bewerten ist, da sie zu einer höheren ökonomischen Effizienz im Agrarsektor führt.

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Details

Title
Die Rolle von Subventionen in der EU-Agrarmarktpolitik. Eine kritische Analyse
Course
Wirtschaftspolitik
Grade
1,3
Author
Joachim Jöckel (Author)
Publication Year
2015
Pages
28
Catalog Number
V357299
ISBN (eBook)
9783668429093
ISBN (Book)
9783668429109
Language
German
Tags
Volkswirtschaft Wirtschaftspolitik GAP Subventionen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Joachim Jöckel (Author), 2015, Die Rolle von Subventionen in der EU-Agrarmarktpolitik. Eine kritische Analyse, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/357299
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