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Selbstbestimmung als Zeitgeist der modernen Gesellschaft? Das bedingungslose Grundeinkommen, sein Einfluss auf die individuellen Grundbedürfnisse und Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in der BRD

Title: Selbstbestimmung als Zeitgeist der modernen Gesellschaft? Das bedingungslose Grundeinkommen, sein Einfluss auf die individuellen Grundbedürfnisse und Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in der BRD

Term Paper , 2016 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Maximilian Fürst (Author)

Sociology - Work, Education, Organisation

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Summary Excerpt Details

Dieser Arbeit liegt die Fragestellung zu Grunde, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen unser Verständnis für die Grundbedürfnisse des Individuums in der BRD und dessen Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit beeinflussen würde.

Dafür ist es unabdingbar, als erstes die Bedürfnisse eines Bürgers der BRD zu bestimmen. Diese Bedürfnisse richten sich nach ganzheitlichen Vorstellungen eines menschenwürdigen Lebens und umschließen daher nicht nur den Minimalbedarf der Existenz. Im nächsten Teil (3. Status Quo) soll die derzeitige Situation mit ihren Vor- und Nachteilen beleuchten werden. Des Weiteren stellt dieser auch eine andere Meinung zum Thema der Bedürfnisse des Menschen dar. Anschließend wird eine Theorie von Gerechtigkeit erläutert, auf die sich auch ein BGE beziehen könnte. Das BGE und seine Gerechtigkeitsvorstellungen wird im fünften Teil als Alternative vorgestellt. Das Fazit soll von den überwiegenden positiven Seiten des BGE überzeugen und die sich zuspitzenden Schwachstellen unseres jetzigen Systems zusammenfassen. Diese Ausführungen sollen dabei nicht übersehen, wie schwierig die derzeitige Umsetzbarkeit eines solchen Systems erscheint.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Bedürfnisse nach Maslow

3. Status Quo

4. Gerechtigkeit nach Rawls

5. Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE)

5.1. Das BGE – Definition

5.2. Das BGE bewertet nach Maslow und Rawls

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, wie ein bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) das Verständnis über menschliche Grundbedürfnisse prägen kann und welche Auswirkungen ein solches Modell auf die soziale Gerechtigkeit in der Bundesrepublik Deutschland hat.

  • Analyse der Bedürfnishierarchie nach Maslow im Kontext staatlicher Sicherungssysteme
  • Kritische Bestandsaufnahme der aktuellen sozialen Sicherungsstrukturen (Status Quo)
  • Anwendung der Gerechtigkeitstheorie von John Rawls auf das Konzept des BGE
  • Bewertung emanzipatorischer Grundeinkommensmodelle hinsichtlich ihrer gesellschaftlichen Wirkung

Auszug aus dem Buch

2. Bedürfnisse nach Maslow

Die Bedürfnisse des Menschen sind global betrachtet theoretisch identisch. Der maßgebliche Unterschied ist jedoch, welche dieser Bedürfnisse befriedigt werden und welche nicht. Um die Bedürfnisse der Menschen greifbar zu machen, bietet sich die Bedürfnispyramide des Psychologen Abraham Maslow an. In dieser ordnet er alle Bedürfnisse des Seins hierarchisch an. Das bedeutet, dass erst, wenn der Großteil der niedrigeren Stufe abgedeckt ist, die Bedürfnisse der höheren in den Vordergrund treten. Die physiologischen Bedürfnisse sind all das, was der Mensch zum Überleben benötigt: Essen, Wasser, Vitamine oder ein gewisses Temperaturspektrum. Die Sicherheitsbedürfnisse umfassen Schutz, Grenzen und eine Ordnungsstruktur. Die sozialen Bedürfnisse werden durch Liebe, Partnerschaft, Kinder und Zuneigung abgedeckt. Durch Respekt, Anerkennung oder auch dem erworbenen oder angeborenen Status lässt sich das Bedürfnis nach Wertschätzung erfüllen. Sind all diese Stufen zu einem großen Teil erfüllt, dann tritt das Selbstverwirklichungsbedürfnis des Individuums hervor. In dieser Phase sucht der Mensch sich selbst. Er möchte sich ausprobieren und das tun, was ihm Freude bereitet. Er will austesten, wo die Grenzen seiner Fähigkeiten liegen (Boeree 2007). Dafür muss der Mensch jedoch die Möglichkeit haben, frei und unabhängig entscheiden zu können.

Die Maslow´sche Einordnung sollte jedoch auch kritisch betrachtet werden. Schwierig erscheint in seiner Hierarchie, dass Sicherheit wichtiger ist als soziale Bedürfnisse. Dabei werden bei den gängigen Vertragstheorien, nehmen wir als Beispiel Hobbes, soziale Beziehungen benötigt um überhaupt Sicherheit und Ordnung herzustellen (Hobbes 1994: 94-134). Des Weiteren sollte beachtet werden, dass einige erfüllte Bedürfnisse spontan entfallen können, beispielsweise Liebe und Partnerschaft. Fällt in diesem Szenario ein Individuum, welches sich in der Phase der Selbstverwirklichung befindet, wieder auf die untere Stufe zurück, da diese nicht mehr erfüllt ist? Es bleiben offene Fragen. Jedoch ist die Pyramide für den Zweck dieser Arbeit nützlich, da sie Bedürfnisse kategorisiert und zumindest für eine mögliche staatliche Handlung, wie es bei einem BGE notwendig wäre, handhabbar macht.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die aktuelle Debatte um das bedingungslose Grundeinkommen ein und definiert die zentrale Fragestellung hinsichtlich Grundbedürfnissen und sozialer Gerechtigkeit.

2. Bedürfnisse nach Maslow: Dieses Kapitel erläutert die Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow und setzt sie in Bezug zur theoretischen Notwendigkeit staatlicher Absicherung.

3. Status Quo: Hier wird das derzeitige System der sozialen Sicherung in der BRD kritisch beleuchtet und mit den Prinzipien der Leistungs- und Bedarfsgerechtigkeit konfrontiert.

4. Gerechtigkeit nach Rawls: Der Fokus liegt auf der Gerechtigkeitstheorie von John Rawls, insbesondere dem Gedankenexperiment des Urzustands und der Maximin-Regel.

5. Das bedingungslose Grundeinkommen (BGE): Dieses Kapitel definiert das BGE und bewertet verschiedene Modelle unter Anwendung der zuvor erarbeiteten theoretischen Konzepte von Maslow und Rawls.

6. Fazit: Die Arbeit schließt mit der Einschätzung, dass ein BGE einen entscheidenden Beitrag zu einer freieren Gesellschaft leisten kann, jedoch weitere ergänzende sozialpolitische Maßnahmen erfordert.

Schlüsselwörter

bedingungsloses Grundeinkommen, BGE, soziale Gerechtigkeit, Maslow, Bedürfnispyramide, Rawls, Existenzminimum, Sozialstaat, Hartz IV, Leistungsgerechtigkeit, Bedarfsgerechtigkeit, Selbstverwirklichung, Arbeitsmarkt, Freiheit, Emanzipation

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht die Relevanz des bedingungslosen Grundeinkommens für die soziale Gerechtigkeit und die menschliche Selbstbestimmung im Kontext der aktuellen bundesdeutschen Sozialpolitik.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Schwerpunkte liegen auf der psychologischen Bedürfnistheorie nach Maslow, der Gerechtigkeitstheorie von John Rawls und einer kritischen Analyse des derzeitigen deutschen Sozialsystems.

Was ist das primäre Forschungsziel?

Das Ziel ist es zu erörtern, ob ein BGE das Verständnis für die Grundbedürfnisse des Einzelnen verbessern und zu mehr sozialer Gerechtigkeit führen kann.

Welche wissenschaftliche Methodik kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische und konzeptionelle Analyse, die bestehende Modelle des Grundeinkommens mittels psychologischer und philosophischer Theorien bewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch Maslow und Rawls, eine Analyse des Status Quo sowie eine Bewertung spezifischer BGE-Modelle, etwa von Götz Werner oder der Partei DIE LINKE.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie bedingungsloses Grundeinkommen, soziale Gerechtigkeit, Maslowsche Bedürfnispyramide, Rawls'sche Gerechtigkeitstheorie und individuelle Freiheit beschreiben.

Wie unterscheidet sich die Bewertung des BGE von der aktuellen Grundsicherung?

Die Arbeit argumentiert, dass das BGE im Gegensatz zur aktuellen Grundsicherung den Zwang zur Erwerbsarbeit entkoppelt und dadurch das Bedürfnis nach Wertschätzung und Selbstverwirklichung besser bedienen kann.

Warum wird John Rawls als theoretische Basis herangezogen?

Rawls' Modell des Urzustands und der Maximin-Regel dient als rationale Begründung dafür, warum sich Individuen für ein BGE entscheiden würden, um sich vor dem Risiko eines sozialen Abstiegs zu schützen.

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Details

Title
Selbstbestimmung als Zeitgeist der modernen Gesellschaft? Das bedingungslose Grundeinkommen, sein Einfluss auf die individuellen Grundbedürfnisse und Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in der BRD
College
Humboldt-University of Berlin
Grade
2,0
Author
Maximilian Fürst (Author)
Publication Year
2016
Pages
16
Catalog Number
V356794
ISBN (eBook)
9783668426863
ISBN (Book)
9783668426870
Language
German
Tags
Grundeinkommen BGE soziale Gerechtigkeit Grundbedürfnisse BRD Selbstbestimmung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maximilian Fürst (Author), 2016, Selbstbestimmung als Zeitgeist der modernen Gesellschaft? Das bedingungslose Grundeinkommen, sein Einfluss auf die individuellen Grundbedürfnisse und Auswirkungen auf die soziale Gerechtigkeit in der BRD, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/356794
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