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Fetales Alkoholsyndrom (FAS). Mögliche und tatsächliche Unterstützung des Jugendamtes für Pflegefamilien mit einem an FAS(D) erkranktem Kind

Titel: Fetales Alkoholsyndrom (FAS). Mögliche und tatsächliche Unterstützung des Jugendamtes für Pflegefamilien mit einem an FAS(D) erkranktem Kind

Hausarbeit , 2014 , 11 Seiten

Autor:in: Anja Siefert (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Laut Spohr (2008) werden jährlich 3.000 bis 4.000 Kinder mit alkoholbedingten Schäden geboren. In der Praxis, z. B. in den Versorgungsämtern, sind das fetale Alkoholsyndrom (FAS) und die fetale Alkohol-Spektrum- Störung (FASD) wenig bekannt. Viele Eltern sind mit sozialrechtlichen Problemen konfrontiert. Die Hälfte dieser erkrankten Kinder wächst in Pflege- und Adoptivfamilien auf. Die Sozialarbeiter beim Jugendamt fungieren als primäre Ansprechpartner für die Pflege- und Adoptivfamilien und benötigen deshalb Kenntnisse im Hinblick auf FAS(D).

„Wie sieht die mögliche und tatsächliche Unterstützung des Jugendamtes für Pflegefamilien
mit einem an FAS(D) erkrankten Kind aus?“. Nach einer Studie von Marina Kollmann
werden „die Kenntnisse und diagnostischen Kompetenzen der Sozialarbeiter aus der Perspektive
der Pflege- und Adoptiveltern mehrheitlich als schlecht eingestuft“ (Marina Kollmann, 2013, S.2).
Deshalb braucht es auch nach Meinung der Drogenbeauftragten der Bundesregierung für Belange für behinderte Menschen auf sozialrechtlicher Ebene mehr Aufklärung bei den Kindern.

Das erste Kapitel befasst sich mit grundlegenden Aspekten zum FAS(D), um einen besseren Einstieg in die Thematik zu bekommen. Im zweiten Kapital geht es ausführlicher um das Krankheitsbild. Anschließend soll verdeutlicht werden, welche Auswirkungen diese Erkrankung auf den Lebenslauf der betroffenen Kinder hat. Im vierten Kapitel soll aufgezeigt werden, welche Probleme und Folgen für die Pflegefamilien durch FAS(D) auftreten. Darauf folgend befasst sich der nächste Punkt mit den möglichen und tatsächlichen Kompetenzen von Sozialarbeiten des Jugendamtes. Zum Schluss werden Unterstützungsmöglichkeiten für die betroffenen Kinder und Pflegefamilien aufgeführt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Definition des fetalen Alkoholsyndroms

2. Merkmale

2.1 Körperliche Merkmale

2.2 Hirnorganische Merkmale

3. Auswirkung auf die Kinder

4. Auswirkung für die Pflegefamilie

5. Kompetenzen von Sozialarbeitern

6. Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder

7. Unterstützungsmaßnahmen für die Pflegefamilien

Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die Arbeit untersucht die Herausforderungen von Pflegefamilien, die ein Kind mit einer FASD-Erkrankung (Fetales Alkohol-Spektrum-Störung) aufnehmen, und analysiert die Rolle sowie die Unterstützungsmöglichkeiten des Jugendamtes in diesem Prozess.

  • Medizinische und psychologische Grundlagen des fetalen Alkoholsyndroms.
  • Die Auswirkungen der Erkrankung auf die Entwicklung und den Alltag betroffener Kinder.
  • Belastungsfaktoren für Pflegefamilien und die Gefahr von Pflegeverhältnissen.
  • Die Rolle der Sozialen Arbeit und die notwendigen Kompetenzen beim Jugendamt.
  • Konkrete Unterstützungsmaßnahmen und therapeutische Ansätze für Kinder und Familien.

Auszug aus dem Buch

2.2 Hirnorganische Merkmale

Das zentrale Nervensystem reagiert empfindlich auf Alkohol. Die toxische Wirkung kann schädigend auf das Gehirn eingreifen, so dass Struktur- und Funktionsstörungen die Folge sind: verminderte Hirnmasse, Hirnleistungsschwächen, sensorische, motorische, verhaltensbezogene Störungen und Wesensveränderungen (vgl. Löser, 1987, S.99). Die Veränderungen des Gehirns durch die Schädigung des Alkohols spiegeln sich in breitgefächerten Hirnleistungsschwächen und Hirnfunktionen wieder (vgl .Löser, S. 442). Intelligenz und logisches Denken finden Leistungseinbußen. Leistungen wie Abstraktion, das Erlernen von Regeln und das Erfassen von Sinneszusammenhängen sind erschwert oder nicht möglich (vgl. Löser, S.62).

Die Merkfähigkeit Kurz- und Langzeitgedächtnis betreffend ist oft eingeschränkt, was die Kinder in der Lernfähigkeit erheblich behindert. Gelerntes baut sich nicht aufeinander auf und gelernte Lösungen können nicht auf andere Anwendungsbereiche übertragen werden. Oft sind die Kinder daher nicht in der Lage, alltägliche Handlungen selbständig auszuführen. Sie brauchen immer wiederholende Erinnerungen und ein hohes Maß an Kontrolle. Im Erwachsenenalter ist es daher ratsam, einen Betreuer zur Seite zu stellen. Überwiegend ist die Konzentrationsfähigkeit bei Kindern mit fetalem Alkoholsyndrom verkürzt (vgl. Feldmann, 2007, S. 859).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Einführung in die Thematik der FASD und die Bedeutung für die Soziale Arbeit in Versorgungsämtern.

1. Definition des fetalen Alkoholsyndroms: Medizinische Erläuterung der durch Alkoholkonsum in der Schwangerschaft verursachten Schädigungen und deren Klassifizierung.

2. Merkmale: Beschreibung der körperlichen Auswirkungen sowie der gravierenden hirnorganischen Störungen bei betroffenen Kindern.

3. Auswirkung auf die Kinder: Darstellung der psychosozialen Folgen und Lernschwierigkeiten für die betroffenen Kinder in ihrem Lebensumfeld.

4. Auswirkung für die Pflegefamilie: Analyse der Belastungssituation für Pflegeeltern und die damit verbundenen Risiken für das Pflegeverhältnis.

5. Kompetenzen von Sozialarbeitern: Untersuchung der Aufklärungspflichten des Jugendamtes und der kritischen Wissenslücken bei Fachkräften.

6. Unterstützungsmöglichkeiten für die Kinder: Vorstellung notwendiger therapeutischer Maßnahmen wie Ergo- oder Logopädie zur Förderung im Alltag.

7. Unterstützungsmaßnahmen für die Pflegefamilien: Aufzeigung von Hilfsangeboten wie Supervision und Selbsthilfegruppen für Pflegeeltern.

Fazit: Zusammenfassendes Plädoyer für eine bessere Aufklärung, Anerkennung der Behinderung und Unterstützung durch die zuständigen Behörden.

Schlüsselwörter

Fetales Alkoholsyndrom, FASD, Pflegefamilien, Jugendamt, Hirnschädigung, Soziale Arbeit, Aufklärung, Pflegeverhältnis, Entwicklungsstörung, therapeutische Unterstützung, Diagnostik, psychosoziale Folgen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Problematik von Pflegefamilien, die Kinder mit einem fetalen Alkoholsyndrom (FASD) aufgenommen haben, und wie das Jugendamt hier unterstützend wirken kann.

Welches sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die medizinischen Grundlagen von FASD, die Auswirkungen auf die Entwicklung der Kinder sowie die psychosoziale Belastungssituation der Pflegeeltern.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsfrage?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie eine mögliche und tatsächliche Unterstützung durch das Jugendamt für Pflegefamilien mit einem FASD-erkrankten Kind gestaltet sein kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturrecherche und der Auswertung von Studien, um den aktuellen Stand der Unterstützungsmöglichkeiten sowie Wissenslücken in der Sozialen Arbeit zu identifizieren.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die medizinischen Definitionen, die Auswirkungen auf Kind und Familie, die notwendigen Kompetenzen des Jugendamtes sowie spezifische therapeutische und soziale Unterstützungsmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind FASD, Pflegefamilien, Jugendamt, körperliche sowie hirnorganische Merkmale, Aufklärungspflicht und therapeutische Förderung.

Warum ist das Thema für Sozialarbeiter besonders relevant?

Da Sozialarbeiter im Jugendamt als primäre Ansprechpartner für Pflegeeltern fungieren, ist ein fundiertes Wissen über FASD essenziell, um Familien kompetent zu beraten und Hilfepläne zu erstellen.

Welche Herausforderungen nennt der Autor für Pflegefamilien?

Pflegeeltern sind häufig mit der Unkenntnis über die Erkrankung und deren Folgen überfordert, was zu familiären Spannungen und im Extremfall zum Abbruch des Pflegeverhältnisses führen kann.

Welche Bedeutung kommt der Selbsthilfe bei?

Organisationen wie FASD-SHG bieten Pflegeeltern wertvollen Austausch und ein Gefühl der Zugehörigkeit, was zur Entlastung in schwierigen Erziehungssituationen beiträgt.

Ende der Leseprobe aus 11 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Fetales Alkoholsyndrom (FAS). Mögliche und tatsächliche Unterstützung des Jugendamtes für Pflegefamilien mit einem an FAS(D) erkranktem Kind
Hochschule
Frankfurt University of Applied Sciences, ehem. Fachhochschule Frankfurt am Main
Autor
Anja Siefert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2014
Seiten
11
Katalognummer
V356766
ISBN (eBook)
9783668426801
ISBN (Buch)
9783668426818
Sprache
Deutsch
Schlagworte
fetales alkoholsyndrom mögliche unterstützung jugendamtes pflegefamilien kind
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anja Siefert (Autor:in), 2014, Fetales Alkoholsyndrom (FAS). Mögliche und tatsächliche Unterstützung des Jugendamtes für Pflegefamilien mit einem an FAS(D) erkranktem Kind, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/356766
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