Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Die österreichische Sozialpartnerschaft. Ein Modell für die intakte Beziehung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen

Titel: Die österreichische Sozialpartnerschaft. Ein Modell für die intakte Beziehung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen

Hausarbeit , 2017 , 12 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Soziologie - Soziales System und Sozialstruktur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit soll das Modell der österreichischen Sozialpartnerschaft, das bis heute als äußerst erfolgreiches Modell für die intakte Beziehung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen gilt, genauer unter die Lupe nehmen.

Dabei wird die Arbeit zunächst auf den Begriff der Sozialpartnerschaft im Allgemeinen eingehen und anhand der verwandten Fachtermini "Korporatismus" und "Konkordanzdemokratie" genauer erläutern. Die Arbeit geht dabei auch auf die historische Entwicklung dieser gesetzlich verankerten Sozialpartnerschaft ein, um anschließend die allgemeine Kritik an dem System besser aufzeigen und abschließend einen Ausblick geben zu können.

Leseprobe


Übersicht der Inhalte

1. Einleitung

2. Sozialpartnerschaft

3. Das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft

3.1 Die vier Sozialpartner

3.2 Historischer Hintergrund der Sozialpartnerschaft

3.3 Zukunft der Sozialpartnerschaft

4. Fazit

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft als spezifische Ausprägung einer Konkordanzdemokratie. Ziel ist es, die Funktionsweise dieses Systems, die Rolle der beteiligten Akteure sowie die historische Entwicklung und aktuelle Kritikpunkte im politischen Kontext Österreichs kritisch zu analysieren.

  • Theoretische Einordnung von Sozialpartnerschaft, Korporatismus und Konkordanzdemokratie
  • Beschreibung der vier zentralen Sozialpartner (AK, ÖGB, WKO, LK) und deren politischer Einfluss
  • Historische Genese der Sozialpartnerschaft nach dem Zweiten Weltkrieg
  • Analyse der aktuellen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des Systems

Auszug aus dem Buch

3.1 Die vier Sozialpartner

Die vier Sozialpartner vertreten jeweils die Interessen verschiedener Personengruppen. Die Arbeiterkammer (AK) und der Österreichische Gewerkschaftsbund (ÖGB) sind sozialdemokratisch geprägt und vertreten die Arbeitnehmer. Die christdemokratisch geprägte Wirtschaftskammer Österreich (WKO) vertritt die Arbeitgeber und die ebenfalls christdemokratisch dominierte Landwirtschaftskammer (LK) die Interessen der Landwirte.

Die parteipolitische Färbung der Sozialpartner kann man unter anderem deutlich an ihren Präsidenten festmachen, die in der AK und dem ÖGB seit 1945 jeweils aus der SPÖ kamen und bei der WKO und der LK im selben Zeitraum jeweils von der ÖVP gestellt wurden. Insgesamt vertreten die Arbeitnehmerorganisationen deutlich mehr Menschen (AK rund 3.400.0001 und ÖGB 1.196.538 Personen2) als die Arbeitgebervertretungen (WKO 506.1463 und LK rund 200.000 Personen).

Die AK, WKO und LK müssen dem österreichischen Gesetz nach existieren und auch ihre Mitglieder sind gesetzliche Pflichtmitglieder. Einzig der ÖGB ist ein freiwilliger Zusammenschluss seiner Mitglieder zu einem Verband (vgl. Falkner 1999: 7). Die jeweiligen Mitglieder der vier Sozialpartner entscheiden bei Wahlen, welche Fraktion in ihrer Interessenvertretung die politische Linie vorgibt (vgl. Steinmetz: 1). Die antretenden Fraktionen können jeweils einer politischen Partei zugeordnet werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz der österreichischen Sozialpartnerschaft als politisches Modell ein und skizziert das methodische Vorgehen der Untersuchung.

2. Sozialpartnerschaft: In diesem Kapitel werden grundlegende Fachbegriffe wie Korporatismus und Konkordanzdemokratie definiert, um den theoretischen Rahmen für die Analyse zu schaffen.

3. Das österreichische Modell der Sozialpartnerschaft: Das Kapitel beleuchtet die Struktur und die Träger der österreichischen Sozialpartnerschaft sowie ihre Einbindung in den politischen Entscheidungsprozess.

3.1 Die vier Sozialpartner: Hier werden die vier Dachverbände AK, ÖGB, WKO und LK detailliert hinsichtlich ihrer Ausrichtung, Mitgliederstruktur und parteipolitischen Verflechtungen analysiert.

3.2 Historischer Hintergrund der Sozialpartnerschaft: Dieser Abschnitt erläutert die Entstehung des Modells aus den historischen Erfahrungen des österreichischen Bürgerkriegs und der Nachkriegszeit.

3.3 Zukunft der Sozialpartnerschaft: Es wird die aktuelle Kritik an Transparenz und demokratischer Legitimation erörtert sowie ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung des Systems gegeben.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Rolle der Sozialpartnerschaft als historisch gewachsene Institution zusammen und bewertet deren Widerstandsfähigkeit gegenüber aktuellen politischen und wirtschaftlichen Herausforderungen.

Schlüsselwörter

Sozialpartnerschaft, Österreich, Korporatismus, Konkordanzdemokratie, Arbeiterkammer, Gewerkschaftsbund, Wirtschaftskammer, Landwirtschaftskammer, Interessenvertretung, Politikwissenschaft, Sozialstaat, Konsens, Interessenpolitik, Paritätische Kommission.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das politische System Österreichs unter dem Fokus der Sozialpartnerschaft, die als ein zentrales, historisch gewachsenes Institutionengefüge für den Interessenausgleich zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern gilt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf die theoretische Einbettung in den Korporatismus, die Vorstellung der vier Hauptakteure, die historische Entwicklung seit 1945 sowie die kritische Auseinandersetzung mit der aktuellen Legitimation des Systems.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein umfassendes Verständnis für das österreichische Mustersystem der Konkordanzdemokratie zu vermitteln und zu beleuchten, warum dieses Modell trotz moderner Kritikpunkte in der Gesellschaft weiterhin Bestand hat.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Ausarbeitung, die auf Literaturanalyse und der Auswertung politischer Rahmenbedingungen basiert, um das makrokorporatistische Muster Österreichs zu erklären.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Begriffsbestimmung, die detaillierte Vorstellung der vier Sozialpartner (AK, ÖGB, WKO, LK), eine historische Einordnung der Entstehungsgeschichte sowie eine Diskussion über Zukunftsaussichten und Kritikpunkte am System.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Sozialpartnerschaft, Korporatismus, Konkordanzdemokratie, Interessenausgleich, gesetzliche Pflichtmitgliedschaft sowie die Namen der beteiligten Kammern und Gewerkschaften.

Warum wird der ÖGB als Sonderfall unter den vier Sozialpartnern bezeichnet?

Im Gegensatz zu den anderen drei Organisationen (AK, WKO, LK), die aufgrund gesetzlicher Bestimmungen existieren und Pflichtmitglieder haben, ist der ÖGB ein freiwilliger Zusammenschluss seiner Mitglieder.

Welchen Einfluss hat die parteipolitische Ausrichtung auf die Sozialpartner?

Das System ist stark vom Proporzprinzip geprägt. Traditionell waren die Arbeitnehmerorganisationen (AK, ÖGB) der SPÖ nahestehend, während die Arbeitgeber- und Landwirtschaftsseite (WKO, LK) eng mit der ÖVP verbunden war.

Welche Rolle spielt die Paritätische Kommission (PKPL) in diesem Kontext?

Sie fungiert als informelles Gremium zur Abstimmung von Lohn- und Preisfragen zwischen Sozialpartnern und Regierung, ist jedoch nicht in der Verfassung verankert und besitzt keine rechtlich bindende Entscheidungsgewalt.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die österreichische Sozialpartnerschaft. Ein Modell für die intakte Beziehung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen
Hochschule
Universität Osnabrück
Note
1,3
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2017
Seiten
12
Katalognummer
V356296
ISBN (eBook)
9783668423312
ISBN (Buch)
9783668423329
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Sozialpartnerschaft Österreich Interessenvertretung Gewerkschaft
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2017, Die österreichische Sozialpartnerschaft. Ein Modell für die intakte Beziehung zwischen Gewerkschaften und Unternehmen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/356296
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  12  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum