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Wahlrecht und Parteienrecht

Titel: Wahlrecht und Parteienrecht

Hausarbeit , 2003 , 31 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Michael Bleidt (Autor:in)

Politik - Politisches System Deutschlands

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um einen geeigneten Einstieg in die Materie des Wahlrechts zu finden, bietet es sich an, sich erst einmal mit dem Begriff der Wahl näher zu beschäftigen. Eine mögliche Definition der Wahl könnte wie folgt lauten: „Die Wahl ist die demokratische Methode der Bestellung von Personen in Vertretungsorgane und Führungspositionen.“ Wahlen dienen also der Auswahl einer Vertretung, die für die eigenen Interessen in höherer Position eintritt.
Die periodische Aus- und Abwahl der politischen Führung ist Garant für einen offenen Wettbewerb unter den Parteien und sorgt somit für eine Weiterentwicklung der politischen Programme, da die politischen Gegner jederzeit ihre Konzepte unter Beweis stellen müssen und nicht, wie in Diktaturen, regieren können ohne den Willen des Volkes zu beachten. Die Partizipation der Bürger ist demnach essentiell für den Fortbestand und den Erfolg aller westlichen Demokratien. Darüber hinaus legitimieren Wahlen das politische System und die politische Führung. Eine aus freien und allgemeinen Wahlen hervorgegangene Regierung „wird als rechtmäßig und demokratisch anerkannt“.
Dies gilt ebenso für das Herrschaftssystem, in dem die politische Führung aus Wahlen hervor geht da es als vom Volk gewollt und bestätigt angesehen wird. Auch ist die Wahl das einzige Verfahren politischer Partizipation der breiten Masse, das für den Einzelnen ohne einen größeren Aufwand von Zeit und Geld wahrzunehmen ist. Wenn man sich als Politiker engagieren und für seine Ansichten eintreten, als Journalist Einfluss auf die öffentliche, politische Meinung nehmen oder an Streiks und Demonstrationen teilnehmen will, so ist der Aufwand, den man dazu betreiben muss ungleich höher, als bei der Teilnahme an Wahlen.
Durch die Stimmabgabe der Bürger, für oder gegen eine Regierung, eine Partei oder Koalition, geben sie ihre Zustimmung oder ihre Ablehnung für deren Verhalten und deren Entscheidungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung und Begriffsklärung

2. Definition und Entwicklung des Wahlrechts in der BRD

3. Das Bundeswahlgesetz BWahlG und die Bundeswahlordnung BWO

4.1 Allgemeine Definition und Untergliederung

4.2 Höchstzahlverfahren

4.3 Wahlzahlverfahren

4.4 Wahlbewerbung

4.5 Stimmgebungsverfahren

5. Das Wahlsystem zum deutschen Bundestag

5.1 Wahlkreiseinteilung

5.2 Sperrklausel

5.3 Stimmenverrechnungsverfahren

6. Das Parteienrecht

6.1 Deutschland ein Parteienstaat

6.2 Das Parteiengesetz

6.3 Die Parteienfinanzierung

6.4 Rechenschaft

7. Kritischer Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen rechtlichen und organisatorischen Grundlagen des Wahlsystems der Bundesrepublik Deutschland darzulegen und die zentrale Rolle der Parteien im politischen Prozess zu analysieren, wobei insbesondere die Mechanismen der Wahl, die Stimmenverrechnung sowie die Parteienfinanzierung hinterfragt werden.

  • Grundlagen des Wahlrechts und demokratische Wahlprinzipien
  • Strukturelle Analyse der Bundestagswahl und des Wahlsystems
  • Methoden der Mandatsverteilung (Höchstzahl- und Wahlzahlverfahren)
  • Rechtliche Rahmenbedingungen und Rechenschaftspflichten für Parteien
  • Entwicklung und Kritik der staatlichen Parteienfinanzierung

Auszug aus dem Buch

1. Einleitung und Begriffsklärung

Um einen geeigneten Einstieg in die Materie des Wahlrechts zu finden, bietet es sich an, sich erst einmal mit dem Begriff der Wahl näher zu beschäftigen. Eine mögliche Definition der Wahl könnte wie folgt lauten: „Die Wahl ist die demokratische Methode der Bestellung von Personen in Vertretungsorgane und Führungspositionen.“ Wahlen dienen also der Auswahl einer Vertretung, die für die eigenen Interessen in höherer Position eintritt.

Die periodische Aus- und Abwahl der politischen Führung ist Garant für einen offenen Wettbewerb unter den Parteien und sorgt somit für eine Weiterentwicklung der politischen Programme, da die politischen Gegner jederzeit ihre Konzepte unter Beweis stellen müssen und nicht, wie in Diktaturen, regieren können ohne den Willen des Volkes zu beachten. Die Partizipation der Bürger ist demnach essentiell für den Fortbestand und den Erfolg aller westlichen Demokratien. Darüber hinaus legitimieren Wahlen das politische System und die politische Führung. Eine aus freien und allgemeinen Wahlen hervorgegangene Regierung „wird als rechtmäßig und demokratisch anerkannt“.

Dies gilt ebenso für das Herrschaftssystem, in dem die politische Führung aus Wahlen hervor geht da es als vom Volk gewollt und bestätigt angesehen wird. Auch ist die Wahl das einzige Verfahren politischer Partizipation der breiten Masse, das für den Einzelnen ohne einen größeren Aufwand von Zeit und Geld wahrzunehmen ist. Wenn man sich als Politiker engagieren und für seine Ansichten eintreten, als Journalist Einfluss auf die öffentliche, politische Meinung nehmen oder an Streiks und Demonstrationen teilnehmen will, so ist der Aufwand, den man dazu betreiben muss ungleich höher, als bei der Teilnahme an Wahlen.

Durch die Stimmabgabe der Bürger, für oder gegen eine Regierung, eine Partei oder Koalition, geben sie ihre Zustimmung oder ihre Ablehnung für deren Verhalten und deren Entscheidungen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung und Begriffsklärung: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Wahl als demokratische Methode zur Bestellung von Führungspositionen und erläutert deren essenzielle Funktion für die politische Partizipation und Legitimation.

2. Definition und Entwicklung des Wahlrechts in der BRD: Es werden die grundlegenden Wahlprinzipien (allgemein, unmittelbar, frei, gleich, geheim) erläutert und deren verfassungsrechtliche Verankerung in Artikel 28 und 38 des Grundgesetzes dargelegt.

3. Das Bundeswahlgesetz BWahlG und die Bundeswahlordnung BWO: Das Kapitel bietet einen historischen Abriss sowie eine Analyse der geltenden Regelungen zur Wahlberechtigung, Wählbarkeit und dem Aufbau der gewählten Institutionen.

4. Das Wahlsystem: Hier werden die technischen Komponenten von Wahlsystemen, wie die Wahlkreiseinteilung, die Wahlbewerbungsformen und die unterschiedlichen Stimmenverrechnungsverfahren, im Detail beschrieben.

5. Das Wahlsystem zum deutschen Bundestag: Dieses Kapitel widmet sich der spezifischen Umsetzung der personalisierten Verhältniswahl, der historischen Entwicklung der Mandatszahlen und der Regelungen zur Sperrklausel.

6. Das Parteienrecht: Die rechtliche Verankerung der Parteien im Grundgesetz, ihre Aufgaben im demokratischen Prozess sowie die komplexen Regeln zur staatlichen Parteienfinanzierung werden hier thematisiert.

7. Kritischer Ausblick: Der Autor hinterfragt die Auswirkungen ständiger Wahlkämpfe auf die politische Entscheidungsfindung und plädiert für eine Verlängerung der Wahlperioden zur Förderung konstruktiver Regierungsarbeit.

Schlüsselwörter

Wahlrecht, Bundestagswahl, Wahlsystem, Verhältniswahl, Personenwahl, Sperrklausel, Parteienfinanzierung, Parteienrecht, Grundgesetz, Wahlkreiseinteilung, Stimmabgabe, Demokratie, Partizipation, Mandatsverteilung, Politische Willensbildung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen, organisatorischen und systematischen Grundlagen des deutschen Wahlsystems und analysiert die Rolle der politischen Parteien im demokratischen Gefüge.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten gehören das allgemeine Wahlrecht, die technische Durchführung von Wahlen (einschließlich Stimmenverrechnung), die Regelungen des Parteiengesetzes und die staatliche Finanzierung politischer Parteien.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise der Wahl zum Deutschen Bundestag zu vermitteln und die gesetzlichen Rahmenbedingungen zu beleuchten, die die demokratische Mitbestimmung und die Parteienarbeit regeln.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich primär auf eine fundierte Literaturanalyse, die Auswertung von Gesetzestexten (GG, BWahlG, BWO, Parteiengesetz) sowie die Einbeziehung politikwissenschaftlicher Standardwerke zur Wahl- und Parteienforschung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Auseinandersetzung mit dem Wahlvorgang, der Umrechnung von Stimmen in Mandate, der Rolle der Wahlkreise sowie einer umfassenden Prüfung des Parteienrechts inklusive Transparenz- und Rechenschaftsregeln.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem personalisierte Verhältniswahl, 5-Prozent-Hürde, Parteienfinanzierung, Überhangmandate, Wahlkreis und politische Partizipation.

Warum wird das "Gerrymandering" im Text erwähnt?

Der Begriff dient zur Verdeutlichung der Gefahren bei der Wahlkreiseinteilung, um aufzuzeigen, dass eine bewusste Manipulation der Grenzen zugunsten einer Partei die demokratische Chancengleichheit gefährden kann.

Welches Problem sieht der Autor bei der aktuellen Parteienfinanzierung?

Der Autor kritisiert die historische Komplexität und die wiederkehrenden Debatten um Transparenz sowie die Gefahr, dass politische Entscheidungen durch finanzielle Abhängigkeiten oder die Offenlegungspflicht von Großspenden beeinflusst werden könnten.

Was schlägt der Autor zur Verbesserung der Regierungsarbeit vor?

Er regt eine Verlängerung der Wahlperioden auf fünf Jahre sowie eine Zusammenlegung von Landtags- und Bundestagswahlen an, um Wahlkosten zu senken und die Politiker stärker auf ihre eigentliche Arbeit statt auf den Dauerwahlkampf zu fokussieren.

Ende der Leseprobe aus 31 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wahlrecht und Parteienrecht
Hochschule
Philipps-Universität Marburg
Veranstaltung
Politisches System der BRD
Note
2,0
Autor
Michael Bleidt (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
31
Katalognummer
V35546
ISBN (eBook)
9783638354325
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Wahlrecht Parteienrecht Politisches System
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Michael Bleidt (Autor:in), 2003, Wahlrecht und Parteienrecht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/35546
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  31  Seiten
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