Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Psychologie - Methoden

Implizite Einstellung zu älteren Mitarbeitern. Vorschlag einer indirekten Messmethodik zur impliziten Einstellung

Titel: Implizite Einstellung zu älteren Mitarbeitern. Vorschlag einer indirekten Messmethodik zur impliziten Einstellung

Hausarbeit , 2016 , 24 Seiten , Note: 1,2

Autor:in: Anonym (Autor:in)

Psychologie - Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Durch den zunehmenden Altersdurchschnitt der Belegschaften sind Führungskräfte in Zukunft mehr und mehr mit älteren Mitarbeitern konfrontiert. Gleichzeitig wird das Know-how Älterer in Anbetracht des steigenden Fachkräftemangels auch stärker in Unternehmen gebraucht. Dennoch stehen ältere Mitarbeiter im Arbeitsalltag immer noch Vorurteilen gegenüber. Diese Vorurteile sind der Führungskraft nicht immer bewusst und können das Verhalten auch über implizite Einstellungen beeinflussen.

Um diese unbewussten Vorurteile zu bekämpfen, gilt es zunächst sie zu erkennen und messbar zu machen. Hierzu wird in der vorliegenden Hausarbeit aus der Vielzahl der impliziten Testverfahren der Implizite Assoziationstest (IAT) als Messmethodik vorgeschlagen, im Detail dargestellt und in den Kontext der aktuellen Forschung auf diesem Gebiet gesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einstellungen

1.1. Explizite Einstellungen

1.2. Implizite Einstellungen

1.3. Zentrale Erkenntnisse der Einstellungsforschung

2. Einstellung zu älteren Mitarbeitern

2.1. Begriffsabgrenzung „ältere Mitarbeiter“

2.2. Begriffsabgrenzung „Führungskraft“

2.3. Nutzen impliziter Einstellungsmessung

2.4. Bisheriger Forschungsstand

3. Messmethodik

3.1. Auswahl einer Messmethodik

3.2. Der Implizite Assoziationstest (IAT)

3.3. Durchführung des IAT zur Einstellungsmessung von Führungskräften gegenüber älteren Mitarbeitern

3.4. Ergebnisse und Auswertung

3.5. Kritik

4. Stellungnahme und Einschätzung zur Machbarkeit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die unbewusste Einstellung von Führungskräften gegenüber älteren Mitarbeitern vor dem Hintergrund des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels. Ziel ist es, aufzuzeigen, wie implizite Vorurteile messbar gemacht werden können, um diese anschließend proaktiv angehen zu können.

  • Theoretische Grundlagen zu expliziten und impliziten Einstellungen
  • Diskriminierung älterer Mitarbeiter im Arbeitskontext
  • Einführung und Analyse des Impliziten Assoziationstests (IAT)
  • Diskussion der methodischen Stärken und Schwächen der impliziten Messung
  • Beurteilung der Praxistauglichkeit der Messmethodik für Unternehmen

Auszug aus dem Buch

3.2. Der Implizite Assoziationstest (IAT)

Der Implizite Assozationstest (IAT) wurde 1998 von Greenwald, McGhee und Schwartz entwickelt und stellt eine computergestützte Diskriminationsaufgabe dar, bei der Stimuli schnellstmöglich zu Gegensatzpaaren einkategorisiert werden sollen. Dabei wird die Reaktionszeit der Probanden gemessen und anhand dieser eine (starke) positive Einstellung bei kurzer Reaktionszeit oder eine (stark) negative Einstellung gegenüber dem Stimulus bei längerer Reaktionszeit angenommen.

Wie es zu der Annahme kommt, lässt sich anhand der ursprünglichen Studie zum IAT (Greenwald, McGhee, & Schwartz, 1998) beleuchten. In dieser sollten Versuchspersonen Objektstimuli wie in den USA typische Namen (z.B. Tashika) und Bilder von schwarzen Personen oder Namen (z.B. Katie) und Bilder von weißen Personen per Tastendruck den Kategorien „weiß“ oder „schwarz“ zuordnen (Objektdiskrimination). Anschließend folgte eine evaluative Aufgabe, in der die Probanden normativ positive Begriffe (z.B. happy) oder normativ negative Begriffe (z.B. hatred) zu den Kategorien „positiv“ oder „negativ“ ordnen sollten (Attributdiskrimination). Der dritte Durchgang stellte eine Kombination dieser Diskrimnitationsaufgabe dar, bei der die für die Kategorien „schwarz“ und „positiv“ sowie „weiß“ und „negativ“ jeweils die selben Tasten gedrückt werden sollten (inkompatibler Durchgang). Im vierten Durchgang sollten wieder Objektstimuli wie im ersten Durchgang zugeordnet werden, wobei die Tastenbelegung diesmal getauscht wurde. Der letzte Durchgang bestand wieder aus einer Kombinationsaufgabe, bei der diesmal „weiß“ und „positiv“ sowie „schwarz“ und „negativ“ jeweils dieselben Tasten belegten (kompatibler Durchgang). Entscheidend war der Unterschied in der Reaktionszeit zwischen dem inkompatiblen dritten und dem kompatiblen fünften Durchgang, da eine implizite Präferenz für weiße Personen die Zuordnung eines positiven Wortes zur „schwarzen“ Taste wegen einer gefühlten Inkonsistenz erschwert. Die Differenz der Reaktionszeiten zwischen dem assoziationskongruenten und assoziationsinkongruenten Durchgang stellt das Maß der automatischen Präferenz dar (Greenwald, McGhee, & Schwartz, 1998).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einstellungen: Dieses Kapitel erläutert die psychologischen Grundlagen von Einstellungen und differenziert zwischen dem reflexiven (bewussten) und dem impulsiven (unbewussten) System der Informationsverarbeitung.

2. Einstellung zu älteren Mitarbeitern: Hier wird die Relevanz der Altersdiskriminierung im Arbeitsalltag beleuchtet, Begriffe definiert und der Nutzen einer impliziten Einstellungsmessung begründet.

3. Messmethodik: Dieses Kapitel stellt verschiedene indirekte Messverfahren vor, begründet die Wahl des IAT und beschreibt dessen Aufbau, Durchführung sowie Auswertung anhand aktueller Studien.

4. Stellungnahme und Einschätzung zur Machbarkeit: Den Abschluss bildet eine kritische Reflexion des IAT im Hinblick auf seine Stärken, Schwächen und seine Anwendbarkeit in der betrieblichen Praxis.

Schlüsselwörter

Implizite Einstellungen, Altersdiskriminierung, Führungskräfte, Impliziter Assoziationstest, IAT, demografischer Wandel, Fachkräftemangel, Einstellungsforschung, implizite Messung, Arbeitswelt, Vorurteile, soziale Erwünschtheit, Reaktionszeitmessung, automatische Assoziationen, Personalführung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der Problematik unbewusster Vorurteile von Führungskräften gegenüber älteren Mitarbeitern und untersucht, wie diese Einstellungen mittels wissenschaftlicher Methoden sichtbar gemacht werden können.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Felder sind die psychologische Einstellungsforschung, das Phänomen der Altersdiskriminierung im Unternehmen, die Funktionsweise des Impliziten Assoziationstests sowie dessen Validität und praktische Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die Identifikation einer geeigneten indirekten Messmethode (dem IAT), um implizite Einstellungen zu erfassen, da explizite Befragungen oft durch soziale Erwünschtheit verfälscht sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Es wird der Implizite Assoziationstest (IAT) vorgeschlagen und theoretisch detailliert hergeleitet, inklusive der mathematischen Auswertungslogik nach Greenwald, Nosek & Banaji.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Basis zu Einstellungen, die Problematisierung der Situation älterer Arbeitnehmer und die detaillierte Darstellung sowie kritische Würdigung der IAT-Methodik.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Implizite Einstellungen, Altersdiskriminierung, IAT, Führungskräfte, demografischer Wandel und Fachkräftemangel.

Warum reicht eine einfache Befragung von Führungskräften meist nicht aus?

Aufgrund sozialer Normen und des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) tendieren Befragte dazu, Antworten bewusst im Sinne der sozialen Erwünschtheit zu schönen, was implizite Vorurteile verdeckt.

Was ist der wichtigste Kritikpunkt am IAT?

Kritisiert werden vor allem die geringe Retest-Reliabilität sowie die Tatsache, dass die zugrundeliegenden psychologischen Prozesse bisher nicht vollständig aufgeklärt sind und auch nicht-assoziative Faktoren eine Rolle spielen könnten.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Implizite Einstellung zu älteren Mitarbeitern. Vorschlag einer indirekten Messmethodik zur impliziten Einstellung
Hochschule
( Europäische Fernhochschule Hamburg )
Note
1,2
Autor
Anonym (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
24
Katalognummer
V355172
ISBN (eBook)
9783668420175
ISBN (Buch)
9783668420182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
implizite einstellung mitarbeitern vorschlag messmethodik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anonym (Autor:in), 2016, Implizite Einstellung zu älteren Mitarbeitern. Vorschlag einer indirekten Messmethodik zur impliziten Einstellung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/355172
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  24  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum