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Resümee zur Vorlesung 'Die Sprachen Afrikas I' - Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig.

Titel: Resümee zur Vorlesung 'Die Sprachen Afrikas I' - Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig.

Hausarbeit , 2004 , 18 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Thomas Seifert (Autor:in)

Afrikawissenschaften - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In meinem Resümee zur Einführungsvorlesung „Die Sprachen Afrikas I” versuche ich in meiner Einleitung, sowie im ersten Teil anhand von Aufzeichnungen und Materialien, die Afrikalinguistik zu deuten und insbesondere ihre Bedeutung herauszuarbeiten. Im zweiten Teil konzentriere ich mich auf die Historie der Afrikalinguistik in Deutschland, aber auch der Geschichte explizit in Leipzig. Die Reflexion der Geschichte wird mir dabei Aufschluss über meinen Stand als Student der Afrikanist geben, beziehungsweise werde ich erahnen können, auf welchen Fundamenten oder auch Fassaden die Afrikalinguistik „fußt“. Gerade die Auseinandersetzung mit dem Studienstandort Leipzig erscheint mir als äußerst wichtiger Bestandteil. Nicht nur, dass mir als eingeschriebenen Studenten eine Verpflichtung erwächst, wissen zu wollen, wohin man gehört, in welcher Tradition man steht, sondern auch schlicht und einfach die Tatsache, sich auszukennen und nicht blind viereinhalb Jahre lang durch das Institut zu wandeln, machen es notwendig, zuerst sich mit den Prämissen zu beschäftigen und dann später über kontroverse Themen zu reflektieren. Kurzgefasst: ich versuche eine Bestandsaufnahme zur Afrikalinguistik und suche eine Art persönliche Standortbestimmung zu wagen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung: „Ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Sprachen?“

2. Resümee zur Vorlesung „Sprachen in Afrika I“

2.1. Die Afrikalinguistik

2.1.1. Die Afrikalinguistik als sprachwissenschaftliche Disziplin

2.1.2. Die Afrikalinguistik als umfassende Regionalwissenschaft

2.1.3. „Afrikanische“ Sprachen

2.1.4. Sprachtod und wie man ihn einschränken könnte

3. „Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig“

3.1. Die deutsche Afrikalinguistik

3.2. Die Entwicklung der Afrikalinguistik an der Universität Leipzig

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit dient als persönliches Resümee der Einführungsvorlesung „Die Sprachen Afrikas I“ und verfolgt das Ziel, die Afrikalinguistik als Disziplin einzuordnen sowie ihre wissenschaftliche und gesellschaftliche Bedeutung zu reflektieren, wobei ein besonderer Fokus auf der historischen Entwicklung des Studienstandorts Leipzig liegt.

  • Grundlagen und Definitionen der Afrikalinguistik
  • Die sprachliche Vielfalt und Klassifizierung afrikanischer Sprachen
  • Die globale Problematik des Sprachtodes und seine kulturellen Folgen
  • Historische Pioniere und Strömungen der deutschen Afrikalinguistik
  • Institutionalisierung und Entwicklung der Afrikanistik an der Universität Leipzig

Auszug aus dem Buch

2.1.2. Die Afrikalinguistik als Teil einer umfassenden Regionalwissenschaft

Als Regionalwissenschaft ist die Afrikalinguistik nach einem trans- und interdisziplinären Ansatz konzipiert. Der transdisziplinäre Ansatz integriert Erkenntnisse aus den Geschichts-, Kultur- und Sozialwissenschaften, sofern sich diese auf Afrika beziehen und sich ein Bezug zu spezifischen sprachlichen Situationen auf diesem Kontinent herstellen lässt. Dieser Ansatz stellt den eben genannten Wissenschaften ihre spezifischen Erkenntnisse und Forschungsergebnisse zur Verfügung. Im Schnittstellenbereich von Sprache und Kultur, Sprache und Geschichte, Sprache und Gesellschaft sind die sogenannten Bindestrich-Linguistiken angesiedelt, die unter regionalem Bezug auf Afrika auch für die Afrikalinguistik Bedeutung haben. Diese Linguistiken klären Fragen im Zusammenhang mit dem Sprachgebrauch, den Sprachfunktionen und der Sprachpolitik (afrikanische Soziolinguistik); mit der Sprachkunst und den oralen Überlieferungen (Oratur/Literatur; afrikanische Ethnolinguistik); mit der Sprachgeschichte und Sprachkontakt (afrikanische Historiolinguistik); mit dem Spracherwerb (afrikanische Psycholinguistik); und mit den Pidgin-, Kreol- und Mischsprachen (afrikanische Kreolistik). Beim interdisziplinären Ansatz wirkt die Afrikalinguistik an Fragestellungen und der Entwicklung von Problemlösungsstrategien mit, die nur gemeinsam von verschiedenen kultur- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen mit Aussicht auf Erfolg angegangen werden können (problemorientierter Ansatz).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: „Ist die Geschichte der Menschheit eine Geschichte der Sprachen?“: Dieses Kapitel erläutert die fundamentale Bedeutung von Sprache für die menschliche Kommunikation, kulturelle Evolution und Wissensspeicherung, wobei die bedrohliche Zunahme des Sprachtodes weltweit thematisiert wird.

2. Resümee zur Vorlesung „Sprachen in Afrika I“: Hier erfolgt eine theoretische Einordnung der Afrikalinguistik als sprachwissenschaftliche Disziplin und Regionalwissenschaft sowie eine Analyse der afrikanischen Sprachfamilien und der Problematik des Sprachtodes.

3. „Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig“: Dieses Kapitel beleuchtet die historische Genese der deutschen Afrikalinguistik durch prägende Wissenschaftler und zeichnet die institutionelle Entwicklung des Instituts für Afrikanistik an der Universität Leipzig nach.

Schlüsselwörter

Afrikalinguistik, Afrikanistik, Sprachen Afrikas, Sprachtod, Linguistik, Sprachwissenschaft, Kulturgeschichte, Universität Leipzig, Carl Meinhof, Diedrich Westermann, Hans Stumme, Sprachfamilien, Regionalwissenschaft, Mehrsprachigkeit, Kolonialgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit ist ein Resümee zur Vorlesung „Die Sprachen Afrikas I“ und bietet einen Überblick über das Fach Afrikalinguistik, seine Bedeutung sowie seine historische Entwicklung in Deutschland mit speziellem Fokus auf Leipzig.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die theoretischen Grundlagen der Afrikalinguistik, die linguistische Klassifizierung afrikanischer Sprachen, die Gefahr des globalen Sprachtodes und die Wissenschaftsgeschichte der Afrikanistik.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist eine wissenschaftliche Bestandsaufnahme und eine persönliche Standortbestimmung des Autors innerhalb des Studiums der Afrikanistik.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine literaturgestützte Reflexion, die auf Aufzeichnungen und Materialien aus der Vorlesung sowie auf grundlegende fachwissenschaftliche Texte und historische Dokumente zur Institutsgeschichte zurückgreift.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine fachliche Auseinandersetzung mit der Afrikalinguistik (Disziplin, Regionalwissenschaft, Sprachfamilien, Sprachtod) und eine historische Analyse der Anfänge der Afrikalinguistik in Deutschland sowie in Leipzig.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Afrikalinguistik, Afrikanistik, Sprachtod, Sprachwissenschaft, Sprachfamilien, Regionalwissenschaft und die Historie der Universität Leipzig.

Welche Rolle spielt die Universität Leipzig in der Arbeit?

Die Universität Leipzig wird als einer der bedeutendsten Standorte der Afrikanistik gewürdigt, dessen institutionelle Geschichte von Hans Stumme begründet wurde und der trotz historischer Zäsuren eine zentrale Rolle in der deutschen Afrikaforschung einnimmt.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der Kolonialzeit?

Der Autor reflektiert kritisch über die Verflechtung der frühen Afrikalinguistik mit kolonialen Bestrebungen, betont aber auch die emanzipatorische Bedeutung der Etablierung lebender afrikanischer Sprachen als ernstzunehmende wissenschaftliche Forschungsgegenstände.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Resümee zur Vorlesung 'Die Sprachen Afrikas I' - Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig.
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Afrikanistik)
Veranstaltung
Die Sprachen Afrikas I
Note
1,3
Autor
Thomas Seifert (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
18
Katalognummer
V35396
ISBN (eBook)
9783638353182
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Resümee Vorlesung Sprachen Afrikas Betrachtungen Anfangsgeschichte Afrikalinguistik Deutschland Einbezug Entwicklungen Universität Leipzig Sprachen Afrikas
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Seifert (Autor:in), 2004, Resümee zur Vorlesung 'Die Sprachen Afrikas I' - Betrachtungen zur Anfangsgeschichte der Afrikalinguistik in Deutschland unter Einbezug der Entwicklungen an der Universität Leipzig., München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/35396
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Leseprobe aus  18  Seiten
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