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Interdependenzen zwischen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung

Wahrheit oder Mythos?

Titel: Interdependenzen zwischen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung

Hausarbeit , 2016 , 20 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Carolin Buck (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Besteht ein Zusammenhang zwischen dem Bevölkerungswachstum eines Landes und der dort herrschenden Armut? Führt Armut unweigerlich zu Umweltzerstörung oder zu einer schneller wachsenden Bevölkerung? Ist Umweltzerstörung vielleicht der Grund für Armut? Diesen und weiteren Fragen gehe ich in meiner Hausarbeit auf den Grund.

Es gibt zahlreiche populäre Thesen und Vorurteile, die sich um die Ärmsten dieser Welt ranken. Die Zeitung Zeit Online hat in den letzten Jahren einige markante Artikel zu diesem Thema veröffentlich. Darunter zum Beispiel „2100 ist jeder Dritte ein Afrikaner“ (September 2014) , „Viele Kinder, gute Zukunft?“ (November 2014) oder „Brutal, aber erfolgreich? - Welche Rolle Chinas Geburtenkontrolle beim Kampf gegen die Armut spielte.“ (November 2015) . Die verschiedenen Titel zeigen deutlich, dass eine eindeutige Meinung bezüglich den Beziehungen von Bevölkerungswachstum und Armut nicht leicht bilden lässt. Es erfordert ein genaueres Hinsehen und ein komplexeres Gesamtbild, um sich ein Bild von möglichen Zusammenhängen machen zu können.

Gerade in der heutigen Zeit, in der allzu gerne verallgemeinert und vereinfacht wird, ist es äußerst wichtig, einen Blick hinter die Kulisse der Armut, des Bevölkerungswachstums und der Umweltzerstörung zu blicken, bevor man vorschnell ein Urteil fällt. „Der Niedergang der Länder, die heute das Schlusslicht bilden, übersteigt jede Verhältnismäßigkeit. In vielen Fällen ist er absolut. Viele dieser Länder fallen nicht nur zurück, sie zerfallen regelrecht.“ so Collier. Eine „Spezialität des 20. und 21. Jahrhunderts“ ist die weit geöffnete „Schere zwischen ganz arm und ganz reich“, wie Hessel seinen Lesern in seiner Streitschrift Empört euch! klar macht. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, mögliche Interdependenzen zwischen den drei Tatsachen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung zu erläutern und aus verschiedenen Perspektiven zu erörtern, um dem Leser ein besseres Verständnis für die einzelnen Kausalitäten zu vermitteln und ihn zu sensibilisieren.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserklärungen

2.1 Bevölkerungswachstum

2.2 Armut

2.3 Umweltzerstörung

3 Mögliche Interdependenzen

3.1 Die Malthus-Hypothese

3.2 Überbevölkerung und Umweltzerstörung

3.3 Bevölkerungswachstum und Armut

3.4 Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung

3.5 Armut und Umweltzerstörung

4 Schlussbetrachtung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die komplexen Interdependenzen zwischen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung zu analysieren, um ein tieferes Verständnis für die zugrundeliegenden Kausalitäten zu vermitteln und den Leser für die Problematik zu sensibilisieren.

  • Analyse der Definitionen und aktuellen Entwicklungen der drei Kernbegriffe.
  • Untersuchung der theoretischen Zusammenhänge, unter anderem anhand der Malthus-Hypothese.
  • Kritische Beleuchtung der Wechselwirkungen zwischen Armut, Ressourcenverbrauch und Umweltbelastung.
  • Hinterfragung der Rolle gesellschaftlicher Strukturen und politischer Machtverhältnisse bei der Entstehung globaler ökologischer und ökonomischer Krisen.

Auszug aus dem Buch

3.2 Überbevölkerung und Umweltzerstörung

Bevölkerungswachstum ist, allgemein gesehen, nicht immer negativ. Es kommt auf eine Betrachtung des jeweiligen Landes an, in dem es zu einem Bevölkerungswachstum kommt. In den „reichen“ Ländern ist, wie eingangs schon erwähnt, die Wachstumsrate sehr gering bzw. rückläufig, wodurch eine Vergrößerung der Bevölkerung zum Beispiel den Erhalt der Gesellschaftsstrukturen garantieren und Traditionen überdauern lassen würde. Eine im Zusammenhang mit der Malthus-Hypothese schon genannte (hauptsächlich in den weniger entwickelten Staaten vorkommende) Überbevölkerung hingegen verdeutlicht das Ungleichgewicht von ökologischer und ökonomischer Tragfähigkeit eines bestimmten Territoriums und zeigt das Missverhältnis mit der dort lebenden Bevölkerungsmenge auf.

Dem ersten Anschein nach trifft Malthus‘ Befürchtung über die Auswirkungen der Überbevölkerung zu, denn er beschreibt treffend die in einem überbevölkerten Land herrschenden Probleme, die sich in einer fehl- bzw. mangelernährten Bevölkerungsschicht äußern, welche unter miserablen Bedingungen lebt und noch dazu an vielen Orten zur Umweltzerstörung und Ausbeutung der vorhandenen Ressourcen beiträgt. Allerdings wird bei diesem Sachverhalt völlig außer Acht gelassen, wie es um die Ressourcenverteilung und Besitzansprüche für die einzelnen betroffenen Personen bzw. Bevölkerungsgruppen steht und weshalb es überhaupt zu Umweltzerstörung kommt. Durch diese Ignoranz kommt es zu der irreführenden Annahme, dass Überbevölkerung in einem Land (nahezu) immer zu erhöhter Umweltzerstörung und Ressourcenverknappung führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Thematik der Interdependenzen zwischen Armut, Bevölkerungswachstum und Umweltzerstörung ein und verdeutlicht die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung abseits populistischer Thesen.

2 Begriffserklärungen: In diesem Kapitel werden die zentralen Begriffe Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung unter Rückgriff auf fachliche Definitionen und Daten präzise erläutert.

3 Mögliche Interdependenzen: Dieser Hauptteil untersucht die komplexen Wechselbeziehungen und theoretischen Ansätze, die den Zusammenhang zwischen den drei zentralen Problemfeldern beschreiben und kritisch hinterfragen.

4 Schlussbetrachtung: Die Arbeit schließt mit einer Synthese der Erkenntnisse, die betont, dass alle drei Themenbereiche untrennbar miteinander verbunden sind und eine nachhaltige Lösung gesamtgesellschaftliche Veränderungen erfordert.

Schlüsselwörter

Bevölkerungswachstum, Armut, Umweltzerstörung, Interdependenzen, Malthus-Hypothese, Überbevölkerung, Ressourcenverteilung, Nachhaltigkeit, Entwicklungsländer, Gesellschaftsstrukturen, Wirtschaftswachstum, Umweltpolitik, Armutsspirale, Naturzerstörung, Kausalität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit im Kern?

Die Arbeit befasst sich mit den komplexen gegenseitigen Abhängigkeiten (Interdependenzen) zwischen den drei globalen Phänomenen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen der Begriffe, untersucht historische und aktuelle Thesen (wie die Malthus-Hypothese) und erörtert die realpolitischen sowie sozioökonomischen Wechselwirkungen zwischen den Faktoren.

Welches Ziel verfolgt die Autorin mit dieser Publikation?

Das primäre Ziel ist es, die Kausalitäten hinter den Problemen aufzuzeigen, populistische Vereinfachungen zu entkräften und ein tieferes Verständnis für die strukturellen Ursachen von Armut und Umweltbelastung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf der Analyse von Fachliteratur, Wirtschaftslexika, aktuellen Daten und statistischen Berichten basiert, um die Wechselbeziehungen fundiert darzulegen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Kapitel, die unter anderem die Malthus-Hypothese, die Auswirkungen von Überbevölkerung, die Verbindung zwischen Armut und Bevölkerungswachstum sowie die Rolle der Umweltzerstörung und Urbanisierung beleuchten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Bevölkerungswachstum, Armut, Umweltzerstörung, nachhaltige Entwicklung und sozioökonomische Ungleichheit geprägt.

Warum lehnt die Autorin die pauschale Schuldzuweisung an arme Länder für Umweltzerstörungen ab?

Die Autorin argumentiert, dass die Umweltzerstörung oft nicht primär durch Armut verursacht wird, sondern eng mit den Konsummustern und Wirtschaftsstrukturen der Industrienationen sowie der ungleichen Ressourcenverteilung verknüpft ist.

Welche Rolle spielt die Technologie laut der Arbeit für den Wohlstand?

Technologie wird als ein "wankelmütiges" Gut beschrieben, das zwar Werte schaffen kann, aber ohne entsprechende Regeln und politische Steuerung auch zur massiven Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen beitragen kann.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben
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Details

Titel
Interdependenzen zwischen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung
Untertitel
Wahrheit oder Mythos?
Hochschule
Universität Augsburg
Note
2,0
Autor
Carolin Buck (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
20
Katalognummer
V353774
ISBN (eBook)
9783668398306
ISBN (Buch)
9783668398313
Sprache
Deutsch
Schlagworte
interdependenzen bevölkerungswachstum armut umweltzerstörung wahrheit mythos
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Carolin Buck (Autor:in), 2016, Interdependenzen zwischen Bevölkerungswachstum, Armut und Umweltzerstörung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/353774
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Leseprobe aus  20  Seiten
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