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Pressefotografie im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung

Eine Analyse anhand des Bildes "A harvest of death"

Title: Pressefotografie im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung

Term Paper , 2016 , 11 Pages

Autor:in: Nadine Grundmann (Author)

Communications - Media History

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Der Bürgerkrieg der USA, bei dem sich die Nord- und Südstaaten des Landes gegenüberstanden, entwickelte sich auch zu einem Medienkrieg und zu einer Schlacht um den besten Schnappschuss auf dem Kriegsfeld. Aus diesem Wettbewerb entstammt auch das Bild "A Harvest of Death" ("Ernte des Todes"), eines der berühmtesten Bilder aus dem Amerikanischen Bürgerkrieg.

Die Arbeit beschäftigt sich mit eben dieser Fotografie und soll die Grenzen zwischen Inszenierung und Realität in der Fotografie darstellen. Sie soll außerdem klären, was zur damaligen Zeit als legitim angesehen wurde.

Zunächst wird in kurzen Zügen auf den Amerikanischen Bürgerkrieg eingegangen, um anschließend auf das Thema der Pressefotografie zur damaligen Zeit hinzuführen. Das Hauptaugenmerk der Ausarbeitung wird dabei auf dem Bild "A Harvest of Death" liegen, das beschrieben und kontextualisiert wird.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Der Beginn der Pressefotografie: Der Amerikanische Bürgerkrieg

2.1. Das große Geschäft mit der Kriegsfotografie

3. „A harvest of death“ als Resultat des Krieges

3.1.Deskription

3.1.Analyse

3.2.Konnexion

4. Gardner und O’Sullivan - Fotografen oder Regisseure einer perfekten Inszenierung?

5. Seminarsreflexion

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die Anfänge der Pressefotografie während des Amerikanischen Bürgerkriegs mit einem besonderen Fokus auf das berühmte Bild „A Harvest of Death“. Ziel ist es, die Grenzen zwischen authentischer Dokumentation und bewusster Inszenierung durch die damaligen Fotografen aufzuzeigen und zu hinterfragen, wie stark subjektive Bildbeschreibungen die Wahrnehmung der Öffentlichkeit beeinflussten.

  • Historischer Kontext der frühen Kriegsfotografie und des Amerikanischen Bürgerkriegs
  • Analyse der Arbeitsweise und Rolle von Mathew B. Brady, Alexander Gardner und Timothy H. O’Sullivan
  • Bildanalytische Untersuchung von „A Harvest of Death“ unter Berücksichtigung von Inszenierungskritik
  • Die moralische Verantwortung von Fotografen in Kriegssituationen
  • Der Einfluss von Bildunterschriften auf die objektive Rezeption von Kriegsdokumentationen

Auszug aus dem Buch

3.1.Deskription

Beim berühmtesten Bild aus „Gardner’s Sketchbook of the War“ handelte es sich um das umstrittene Bild „A Harvest of Death“. Diese Fotografie, die im Querformat geschossen wurde, besitzt die Maße 17,8 x 22,5 cm und ist eine Schwarzweiß-Fotografie. Die Lichtverhältnisse des Bildes sind hell, jedoch gedämmt, wodurch das Bild in eine beängstigend ruhige Atmosphäre getaucht wird, die schon beinah einer Friedhofatmosphäre gleicht. Man kann ein verschwommenes weites Feld erkennen, das in ungleichmäßigen Abständen von Leichen bedeckt ist. Bei einem detaillierteren Blick sieht man, dass die Leichen weder Schuhe noch Waffen besitzen. Somit kann man mutmaßen, dass die Soldaten nach ihrem Tod ausgeraubt bzw. geplündert wurden.

Bei der Bildperspektive handelt es sich um die Zentralperspektive, deren Fokus auf der vordersten Leiche liegt, wodurch diese als einzige Leiche auf dem Bild am klarsten zu erkennen ist. Insgesamt liegen die Leichen auf dem Bild asymmetrisch und größtenteils in Gruppierungen auf dem Feld zerstreut. Im Vordergrund ist dabei eine etwas größere Gruppierung zu erkennen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung führt in die Thematik der amerikanischen Kriegsfotografie ein und formuliert das Ziel, die Grenze zwischen Realität und Inszenierung anhand des Beispiels „A Harvest of Death“ zu beleuchten.

2. Der Beginn der Pressefotografie: Der Amerikanische Bürgerkrieg: Dieses Kapitel erläutert die historischen Hintergründe des Bürgerkriegs und die Entwicklung der Fotografie als Medium zur systematischen Dokumentation von Konflikten.

2.1. Das große Geschäft mit der Kriegsfotografie: Hier wird der ökonomische Aspekt und die Arbeitsweise der frühen Kriegsfotografen wie Brady, Gardner und O’Sullivan analysiert, die den Krieg als „Goldgrube“ nutzten.

3. „A harvest of death“ als Resultat des Krieges: Dieser Abschnitt widmet sich der detaillierten Beschreibung und Analyse des berühmten Werkes sowie der inhaltlichen Verknüpfung mit anderen Arbeiten aus dem Sketchbook.

3.1.Deskription: Analyse der formalen Merkmale, Lichtverhältnisse und der räumlichen Anordnung der Leichen auf dem Bild.

3.1.Analyse: Untersuchung der Entstehungsgeschichte, der Intention von Gardner und der problematischen Objektivität der Bildbeschreibungen.

3.2.Konnexion: Vergleich mit anderen Fotografien aus dem Sketchbook, um die bewusste Inszenierung und die Unschärfe der Bildtitel aufzudecken.

4. Gardner und O’Sullivan - Fotografen oder Regisseure einer perfekten Inszenierung?: Diskussion darüber, ob die Umpositionierung von Leichen als legitimes Gestaltungsmittel oder als verfälschende Manipulation zu werten ist.

5. Seminarsreflexion: Persönliche Reflexion über die im Seminar gewonnenen Erkenntnisse zur ethischen Dimension der Pressefotografie.

Schlüsselwörter

Kriegsfotografie, Amerikanischer Bürgerkrieg, A Harvest of Death, Alexander Gardner, Timothy H. O’Sullivan, Inszenierung, Bildanalyse, Pressefotografie, Objektivität, Fotojournalismus, Ethik, Dokumentation, Gettysburg, Kriegschronik, Medienkrieg.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung der frühen Kriegsfotografie während des Amerikanischen Bürgerkriegs und thematisiert die Diskrepanz zwischen dem Anspruch auf wahrheitsgetreue Dokumentation und der tatsächlichen Inszenierung durch die Fotografen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf der historischen Rolle der Fotografen, der Analyse von Bildkompositionen, der ethischen Bewertung von Kriegsbildern und der Frage nach der Objektivität in der Berichterstattung.

Welches ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel ist es, am Beispiel von Alexander Gardners „A Harvest of Death“ aufzuzeigen, wie Fotografen durch bewusste Inszenierungen und subjektive Kommentare die Wahrnehmung des Betrachters steuerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Es wird eine deskriptive Bildanalyse sowie eine kontextuelle Untersuchung angewandt, die durch den Vergleich von Fotografien und die Einbeziehung fachwissenschaftlicher Literatur gestützt wird.

Was genau wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die historische Einordnung der Kriegsfotografie, eine detaillierte formale Analyse von Gardners Aufnahmen sowie eine Diskussion darüber, inwieweit Fotografen als Regisseure ihrer Bilder agierten.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Inszenierung, Kriegsfotografie, Objektivität, Bildwirkung und die historisch-kritische Betrachtung des US-Bürgerkriegs.

Warum wird „A Harvest of Death“ als umstrittenes Bild bezeichnet?

Das Bild ist umstritten, da spätere Nachforschungen ergaben, dass die Szenerie vermutlich inszeniert wurde und Gardner für seine Bildbeschreibungen keine unparteiische, objektive Haltung einnahm.

Welche Rolle spielte die Technik bei der Qualität der Kriegsfotografien?

Die damaligen langen Belichtungszeiten schränkten die Fotografen ein, weshalb dynamische Kampfszenen kaum möglich waren und stattdessen tote Gefallene zum bevorzugten und leichter zu inszenierenden Motiv wurden.

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Details

Title
Pressefotografie im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung
Subtitle
Eine Analyse anhand des Bildes "A harvest of death"
Author
Nadine Grundmann (Author)
Publication Year
2016
Pages
11
Catalog Number
V353177
ISBN (eBook)
9783668404502
ISBN (Book)
9783668404519
Language
German
Tags
pressefotografie amerikanischen bürgerkrieg grenzen realität inszenierung eine analyse bildes
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Nadine Grundmann (Author), 2016, Pressefotografie im Amerikanischen Bürgerkrieg. Die Grenzen zwischen Realität und Inszenierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/353177
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