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Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren

Titel: Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren

Hausarbeit , 2016 , 17 Seiten , Note: alle Kriterien voll erfüllt

Autor:in: Tanja Lyson (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Interpersonale Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit stellt die außergerichtliche Konfliktlösung im Rahmen eines Mediationsverfahrens dem streitigen Verfahren vor Gericht gegenüber. Neben der Anwendbarkeit werden die Unterschiede der beiden Konfliktlösungsoptionen dargestellt sowie deren Vor- und Nachteile gegeneinander abgewogen.

Konflikte gibt es, seitdem Menschen zusammenleben. Unterschiedliche Interessen und verschiedenartiges Fühlen von sich in einer Gruppe verhaltenden Menschen führten schon seit jeher zu Störungen im Sozialverbund, bei denen Dritte als Vermittler tätig wurden. Abhängig von ihren jeweiligen gesellschaftlichen Strukturen und Lebensbedingungen entwickelten sich in den verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Verfahrensweisen im Umgang mit Konflikten. So entstand im abendländischen Kulturkreis im Laufe der Jahrhunderte das für uns heute geläufige, hierarchisch aufgebaute Rechtssystem, das auf verbindlichen Rechtsnormen und fest strukturierten Lösungsverfahren im Konfliktfall beruht.

Das im Rahmen dieser Arbeit besonders im Fokus stehende Mediationsverfahren hat sich erst in der zweiten Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts etabliert. Seinen Ursprung hat es in den USA der sechziger Jahre, wo es im Kontext der Bürgerrechtsbewegung entstand. In Deutschland hat sich das Verfahren erst später als Alternative zur gerichtlichen Streitbeilegung bzw. Streitbeendigung durchgesetzt.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Einführung in die Thematik: Was ist Mediation

1.2. Zielsetzung

2. Mediation als alternative Konfliktlösung

2.1. Grundlagen der Mediation

2.2. Phasenablauf in der Mediation

2.2.1. Phase 1: Vorbereitung, Einführung und Auftragserteilung

2.2.2. Informationsrecherche und Themensammlung

2.2.3. Phase 3: Interessenklärung

2.2.4. Ideensuche, Lösungsfindung, Vereinbarung

2.2.5. Nachgespräch – „Follow-up“

3. Das Gerichtsverfahren

3.1. Voraussetzungen

3.2 Konfliktentscheidung durch Urteil

4. Mediation als Konsensmodell im Unterschied zum richterlichen Entscheidungsmodell

4.1. Vergleich von Gerichtsverfahren und Mediationsverfahren

4.2. Fazit und Ergebnis des Vergleichs von Mediation und Gerichtsverfahren

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, das Mediationsverfahren in Abgrenzung zum klassischen Gerichtsverfahren zu beleuchten, um durch eine differenzierte Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile aufzuzeigen, unter welchen Bedingungen Mediation als effektive Konfliktlösungsstrategie, insbesondere im wirtschaftlichen Kontext, sinnvoll eingesetzt werden kann.

  • Grundlagen und rechtliche Einordnung der Mediation
  • Strukturierter Phasenablauf eines Mediationsverfahrens
  • Verfahrensmerkmale und Voraussetzungen gerichtlicher Streitbeilegung
  • Komparative Analyse von Konsensmodell versus Entscheidungsmodell
  • Bedeutung der interessengerechten Lösung bei langfristigen Geschäftsbeziehungen

Auszug aus dem Buch

2.2.3. Phase 3: Interessenklärung

In der dritten Phase hat der Mediator die Aufgabe, die hinter den geltend gemachten Positionen verborgenen, tatsächlichen Interessen und Bedürfnisse der Beteiligten zu erforschen. Diese Phase wird, meines Erachtens zu Recht, als das „Herzstück der Mediation“ bezeichnet, weil die zentrale Aufgabe dieses Verfahrens darin besteht, die Beteiligten von den sich gegenseitig ausschließenden Ansprüchen und den von ihnen jeweils bezogenen Positionen wegzubewegen. Es geht darum, herauszufinden, was den Beteiligten wirklich wichtig ist, woran ihnen mehr und woran ihnen weniger liegt. Diese Phase erfordert, besonders auch in der Wirtschaftsmediation, eine sensible Moderation des (Wirtschafts-)Mediators, weil die Parteien intuitiv dazu neigen, Positionen zu beziehen, ohne die eigentlichen Interessen preiszugeben.

Das liegt in diesem Zusammenhang auch daran, weil die tiefer zu erforschende Interessenlage der unterschiedlichen Medianden unter anderem den Bereich geschäftlicher Insiderbereiche und das in diesem Kontext stehende Wissen berührt, lässt sich aber gedanklich ebenso auf die anderen Themenfelder der Mediation übertragen. Empirische Untersuchungen belegen, dass sich optimale Ergebnisse nur erzielen lassen, wenn die Parteien ihre Präferenzen offenlegen. Davor schrecken sie jedoch häufig zurück, weil sie befürchten, dass ihre Offenheit von der anderen Seite später ausgenutzt wird. Aufgabe des Mediators in dieser Phase ist es deshalb nicht nur, durch Anwendung von unterschiedlichen Techniken die wichtigen Themen herauszuarbeiten. Vielmehr obliegt es ihm, durch einen sensiblen Umgang mit den Medianden eine vertrauensvolle und offene Gesprächskultur in der Mediationssitzung zu gewährleisten und so in einer offenen Atmosphäre nach Möglichkeit zum Kern des Konflikts vorzustoßen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung gibt einen historischen Überblick über die Entwicklung von Konflikten und stellt die Mediation als moderne, konsensuale Alternative zur gerichtlichen Streitbeilegung vor.

2. Mediation als alternative Konfliktlösung: Dieses Kapitel definiert den Anwendungsbereich der Mediation und erläutert detailliert den strukturierten Phasenablauf von der Vorbereitung bis zum Follow-up.

3. Das Gerichtsverfahren: Hier werden die formellen Voraussetzungen, der Ablauf und die Entscheidung durch ein richterliches Urteil im klassischen Rechtsweg analysiert.

4. Mediation als Konsensmodell im Unterschied zum richterlichen Entscheidungsmodell: Das Kapitel vergleicht beide Verfahrensansätze kritisch und zieht ein Fazit zur Eignung der Mediation als interessengerechte Lösungsstrategie.

Schlüsselwörter

Mediation, Konfliktlösung, Gerichtsverfahren, Interessenerforschung, Konsensmodell, Wirtschaftsmediation, Harvard-Konzept, Win-Win-Lösung, Interessenklärung, Gesprächskultur, Prozesssteuerung, Streitbeilegung, Rechtssystem, Mediation als Alternative, Entscheidungsmodell.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Mediationsverfahren als Alternative zum traditionellen, gerichtlichen Gerichtsverfahren zur Beilegung von Konflikten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Die Schwerpunkte liegen auf dem strukturierten Ablauf der Mediation, den Vor- und Nachteilen beider Verfahren sowie dem Vergleich zwischen interessengeleitetem Konsens und richterlicher Entscheidung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, eine klare Abgrenzung zwischen Mediation und Gerichtsverfahren vorzunehmen und durch eine Abwägung der Vor- und Nachteile aufzuzeigen, wann Mediation die überlegene Konfliktlösungsmethode darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Analyse auf Basis von Fachliteratur, Kommentaren und einschlägigen gesetzlichen Regelungen (z. B. Mediationsgesetz, ZPO), um einen fundierten Vergleich zu ermöglichen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Erläuterung der Mediationsphasen, die Beschreibung der Voraussetzungen gerichtlicher Verfahren sowie eine detaillierte Gegenüberstellung beider Modelle hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Konfliktparteien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär durch Begriffe wie Mediation, Konsensmodell, Interessenklärung, Konfliktmanagement und Win-Win-Perspektive charakterisieren.

Warum wird die Phase der Interessenklärung als „Herzstück“ der Mediation bezeichnet?

Weil sie den entscheidenden Schritt darstellt, bei dem die Parteien von starren Positionen gelöst werden, um die dahinterliegenden tatsächlichen Bedürfnisse zu identifizieren, was für eine dauerhafte Lösung essenziell ist.

Wie unterscheidet sich die Rolle des Mediators von der eines Richters?

Während der Richter als Dritter Entscheidungen trifft und das Urteil erzwingt, bleibt der Mediator eine neutrale Instanz, die lediglich das Verfahren leitet, während die Parteien selbst die Entscheidungskontrolle behalten.

Welche Bedeutung hat das „Harvard-Konzept“ im Kontext dieser Arbeit?

Es dient als universelles Konzept für die sachliche Verhandlungsführung, das die Trennung von Person und Problem sowie die Suche nach interessengerechten, unbewerteten Lösungsoptionen fördert.

Wann ist ein Gerichtsverfahren einer Mediation vorzuziehen?

Ein Gerichtsverfahren ist dann sinnvoll, wenn der Konfliktstoff zwingend rechtlich geklärt werden muss, strafrechtliche Normen verletzt wurden oder wenn eine gütliche Einigung von vornherein ausgeschlossen ist.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren
Veranstaltung
Weiterbildung
Note
alle Kriterien voll erfüllt
Autor
Tanja Lyson (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2016
Seiten
17
Katalognummer
V353076
ISBN (eBook)
9783668394810
ISBN (Buch)
9783668394827
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Anwendungsbereich Mediationsverfahren Mediation Kooperative Streitlösung Konfliktlösung Streitbeilegung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Tanja Lyson (Autor:in), 2016, Mediation als Alternative zum Gerichtsverfahren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/353076
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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