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Der Risikobericht der DAX 30-Unternehmen. Risiken identifizieren, kontrollieren und kommunizieren

Title: Der Risikobericht der DAX 30-Unternehmen. Risiken identifizieren, kontrollieren und kommunizieren

Term Paper , 2012 , 62 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Waldemar Hein (Author)

Business economics - Revision, Auditing

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Das Vertrauen der Stakeholder in die Unternehmenskommunikation wurde mit der Krise nachhaltig beschädigt. Um der zugrundeliegenden Informationsasymmetrie von Unternehmen und Stakeholdern entgegenzuwirken und diese zu reduzieren, muss ein qualitativ hochwertiges und risikobasiertes externes Berichtswesen aufgebaut werden. Eine transparentere Unternehmenspublizität führt nicht nur zu einer Verringerung des Prinzipal-Agenten-Problems, sondern zudem zu einer Harmonisierung der unterschiedlichen Investorenerwartungen über die zukünftige Cash-flow-Entwicklung des Unternehmens und letztlich zu effizienteren Kapitalmärkten.

Aus Unternehmenssicht wird mit gestiegener Risikopublizität eine Verringerung der Kapitalkosten erreicht, da das systematische Unternehmensrisiko sinkt und sich zum Beispiel in niedrigen Geld-Brief-Differenzen bei börsennotierten Aktiengesellschaften niederschlägt. Mit Hilfe der im Risikobericht publizierten Daten soll also ein zutreffendes Bild zur Risikosituation des Unternehmens vermittelt werden, welches bei richtiger Anwendung positive Auswirkungen für alle Beteiligten haben soll.

Die gesetzliche Grundlage für die Risikoberichterstattung bei Konzernen ergibt sich aus § 315 Abs. 1 Satz 5 HGB, da der Risikobericht ein wesentlicher Bestandteil des Konzernlageberichtes ist, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild des Geschäftsverlaufes und der der Lage der Gesellschaft vermitteln soll. Der Lagebericht ist demnach der Mantel des Risikoberichtes. Konkretisiert werden die Vorschriften zur Risikopublikation im Geschäftsbericht durch den Deutschen Standardisierungsrat mit dem DRS 15 i.V.m. dem DRS 5. Das Ziel der beiden Standards ist es, den Gehalt an entscheidungsrelevanten Informationen zu erhöhen und die Vergleichbarkeit der Lageberichte zu verbessern.

Diese Arbeit ist wie folgt gegliedert: Im Anschluss an die Einleitung wird ein Überblick über die gesetzlichen Anforderungen an die Risikoberichterstattung gegeben. Kern dieser Arbeit ist eine Analyse der Risikokommunikation drei börsennotierter Unternehmen aus dem Bereich „Automotive“. Nach einer kurzen Darstellung der jeweiligen Risikoberichte, werden diese mit Hilfe eines Scoringmodells untereinander verglichen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Entstehung des Risikomanagements

2.2 Gesetzliche Rahmenbedingungen

2.2.1 Einführung

2.2.2 Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich

2.2.3 Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK)

2.2.4 Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG)

2.2.5 Deutscher Rechnungslegungsstandard 5 (DRS 5)

2.2.6 Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG)

2.2.7 Kritik an den gesetzlichen Rahmenbedingungen

3. Analyse der Risikoberichte

3.1 Gegenstand und Gang der Untersuchung

3.2 Entwicklung einer Risikoklassifizierung für die Automotive-Branche sowie eines Scoringmodells für Risikoberichte

3.3 Analyse der einzelnen Risikoberichte

3.3.1 Risikobericht BMW

3.3.1.1 Unternehmensvorstellung BMW

3.3.1.2 Risikoklassen anhand des Risikoberichts BMW

3.3.1.3 Bewertung des BMW-Risikoberichtes

3.3.2 Risikobericht Daimler

3.3.2.1 Unternehmensvorstellung Daimler

3.3.2.2 Risikoklassen anhand des Daimler-Risikoberichtes

3.3.2.3 Bewertung des Daimler-Risikoberichtes

3.3.3 Risikobericht Volkswagen

3.3.3.1 Unternehmensvorstellung Volkswagen

3.3.3.2 Risikoklassen anhand des Volkswagen-Risikoberichtes

3.3.3.3 Bewertung des Volkswagen-Risikoberichtes

4. Vergleich der Risikoberichte

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Qualität der Risikoberichterstattung von börsennotierten Unternehmen aus der Automobilbranche (BMW, Daimler, Volkswagen) für das Geschäftsjahr 2010. Ziel ist es, die Risikokommunikation anhand gesetzlicher Anforderungen sowie unter Anwendung eines entwickelten Scoringmodells zu analysieren und kritisch zu hinterfragen.

  • Analyse gesetzlicher Rahmenbedingungen des Risikomanagements (KonTraG, DCGK, DRS 5).
  • Entwicklung eines branchenspezifischen Risikoschemas für die Automotive-Branche.
  • Erstellung und Anwendung eines Scoringmodells zur objektiven Bewertung von Risikoberichten.
  • Vergleich der Risikokommunikation und Transparenz der DAX 30-Unternehmen BMW, Daimler und Volkswagen.
  • Identifikation von Verbesserungspotenzialen in der Berichterstattung.

Auszug aus dem Buch

3.1 Gegenstand und Gang der Untersuchung

Nachfolgend werden die Risikoberichte der Unternehmen BMW, Daimler und Volkswagen anhand der verpflichtenden und empfohlenen Vorgaben des DRS 5 näher analysiert. Die Grundlage für diese Analyse bilden die Risikoberichte der Konzernlageberichte des Geschäftsjahres 2010.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Grundlagen: Einführung in die Problematik der Informationsasymmetrie zwischen Unternehmen und Stakeholdern und Erläuterung der gesetzlichen Verankerung der Risikoberichterstattung im HGB.

2. Theoretische Grundlagen: Erläuterung der Entstehung des Risikomanagements sowie detaillierte Betrachtung der gesetzlichen Anforderungen wie KonTraG, DCGK und verschiedener Rechnungslegungsstandards.

3. Analyse der Risikoberichte: Methodische Vorgehensweise zur Untersuchung der Risikoberichte, Entwicklung eines Scoringmodells und detaillierte Analyse der Berichte von BMW, Daimler und Volkswagen.

4. Vergleich der Risikoberichte: Zusammenführung der Einzelergebnisse in einem Benchmark-Vergleich zur Identifikation von Stärken und Schwächen der Unternehmen.

5. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Risikopublizität in der Automobilbranche und kritische Reflexion des entwickelten Scoringmodells sowie des allgemeinen Erkenntnisstandes.

Schlüsselwörter

Risikomanagement, Risikoberichterstattung, Automotive-Branche, DAX 30, KonTraG, DRS 5, Scoringmodell, Transparenz, Informationsasymmetrie, Lagebericht, Risikoidentifizierung, Risikomessung, Risikokommunikation, Jahresabschluss, Unternehmensrisiko.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Risikoberichterstattung dreier führender Unternehmen der Automobilbranche (BMW, Daimler, Volkswagen) im Geschäftsjahr 2010.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Neben den rechtlichen Grundlagen des Risikomanagements stehen die Identifizierung, Kontrolle und Kommunikation von Unternehmensrisiken durch die ausgewählten Konzerne im Fokus.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Hauptziel ist die Untersuchung, ob und wie die Unternehmen die gesetzlichen Anforderungen (insbesondere DRS 5) umsetzen und ob eine vergleichbare und transparente Kommunikation der Risikolage gegenüber den Investoren erfolgt.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Bewertung verwendet?

Der Autor hat ein eigenes Scoringmodell entwickelt, welches sechs Kategorien (Form, Gesamtrisiko, Risikomanagement, Einzelrisiken, Zielerreichung, Anwenderfreundlichkeit) umfasst, um die Risikoberichte standardisiert zu bewerten.

Was wird im Hauptteil des Buches behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Aufarbeitung der rechtlichen Anforderungen (z.B. KonTraG, BilMoG) und die anschließende empirische Analyse der Geschäftsberichte 2010 inklusive der Anwendung des Scoringmodells.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit am besten charakterisieren?

Wichtige Begriffe sind Risikomanagement, Risikoberichterstattung, Automotive-Branche, KonTraG, DRS 5 und Scoringmodell.

Wie schneidet Volkswagen im direkten Vergleich bei der Bewertung ab?

Volkswagen erzielt mit 78 Punkten das beste Ergebnis unter den untersuchten Unternehmen, knapp gefolgt von BMW (73,5 Punkte) und Daimler (71 Punkte).

Welches grundlegende Defizit bei der Risikoberichterstattung hat der Autor identifiziert?

Ein zentrales Defizit ist die mangelnde Quantifizierung von Risiken. Die Unternehmen halten sich zwar an gesetzliche Mindeststandards, verzichten aber weitgehend auf freiwillige, detaillierte Informationen zu den monetären Auswirkungen ihrer Risiken.

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Details

Title
Der Risikobericht der DAX 30-Unternehmen. Risiken identifizieren, kontrollieren und kommunizieren
College
Business and Information Technology School - The Entrepreneurial University Iserlohn
Grade
1,3
Author
Waldemar Hein (Author)
Publication Year
2012
Pages
62
Catalog Number
V351841
ISBN (eBook)
9783668382718
ISBN (Book)
9783668382725
Language
German
Tags
Auditing Automotive Scoringmodell Risikobericht DRS 5 DAX 30 Unternehmenskommunikation Risikomanagement Risikoklassifizierung DCGK Corporate Governance BilReG BilMoG Risikodarstellung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Waldemar Hein (Author), 2012, Der Risikobericht der DAX 30-Unternehmen. Risiken identifizieren, kontrollieren und kommunizieren, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/351841
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