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Kopf oder Bauch? Wie wir entscheiden (sollten)

Title: Kopf oder Bauch? Wie wir entscheiden (sollten)

Term Paper (Advanced seminar) , 2015 , 30 Pages , Grade: 15

Autor:in: M. Westen (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

In dieser Arbeit geht es um Intuition und ihre Rolle bei Entscheidungen mit dem Schwerpunkt auf Führung von Unternehmen und Organisationen.

Zuerst werde ich einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung und die Kultur von Entscheidungsprozessen in Organisationen und Unternehmen geben. Dann werde ich die aktuelle Entwicklung kurz darstellen, bevor ich erkläre, warum Emotion und Intuition im Rahmen von Entscheidungsprozessen auf Führungsebene zunehmend an Bedeutung gewinnen. Schließlich werde ich kurz auf Grundlagen der Entscheidungslehre eingehen, bevor ich erläutere, was im speziellen unter "Intuition" verstanden werden kann und wann intuitive Entscheidungen hilfreich sein können. Ein Kapitel wird sich dann ausschließlich mit dem Thema Intuition im Führungskontext befassen und es wird der Frage nachgegangen, ob Intuition erlernbar ist. Zum Schluss werde ich meine eigenen Erfahrungen und Beobachtungen im Hinblick auf den Auswahl- und Einstellungstest der Polizei Berlin kurz darstellen und mit der beschriebenen Thematik in Form eines kurzen Fazits verbinden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die „alte“ Entscheidungslehre

2.1. Das Rationalitätsparadigma

2.2. Industrialisierung und Aufklärung

3. Die (Wieder-)Entdeckung von Emotion und Intuition in der Arbeitswelt

3.1. Aktuelle gesellschaftliche Umbrüche

3.2. Das Effizienzparadigma und der Vertrauensverlust in Rationalität

3.3. Die Sehnsucht nach Emotion und Intuition

4. Was sind Entscheidungen?

4.1. Grundlagen

4.2. Phasenverlaufsmodell bei Entscheidungen

5. Was sind Intuitionen?

5.1. Heuristiken – Faustregeln

5.2. Zwei-Prozess-Theorien

6. Bei welchen Entscheidungen ist Intuition besonders sinnvoll?

6.1. Selektive Wahrnehmung

6.2. Die Bedeutung der Expertise

6.3. Wann intuitive Entscheidungen fehlerhaft sein können

7. Intuition und Führung

7.1. Intuition und soziale Kompetenz

7.2. In Ausbildung investieren, Vertrauen entgegenbringen

7.3. Nutzen der „kollektiven Intelligenz“, für Ideen offen sein

7.4. Erfolg teilen, Kreativität zulassen

7.5. Ist Intuition erlernbar?

8. Das Beispiel der Nachwuchsgewinnung der Polizei Berlin unter Gesichtspunkten intuitiver Entscheidungsregeln

8.1. Das Tabuthema „Intuition“

8.2. Defensives Entscheiden

8.3. Der Einstellungstest der Polizei Berlin

9. Handlungsempfehlung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Rolle der Intuition in Entscheidungsprozessen innerhalb von Organisationen und Führungskontexten. Ziel ist es, den Wandel vom rein rationalen Entscheidungsmodell hin zur Anerkennung von Intuition und Emotion zu beleuchten und zu klären, unter welchen Bedingungen intuitive Entscheidungen sinnvoll sind und wie diese in der Führungspraxis, insbesondere bei der Polizei Berlin, integriert werden könnten.

  • Historische Entwicklung der Entscheidungslehre
  • Die Bedeutung von Intuition und Heuristiken
  • Intuition als soziale Kompetenz in der Führung
  • Kritische Analyse von Auswahlverfahren (Beispiel Polizei Berlin)
  • Potenziale von Intuition für Innovation und Problemlösung

Auszug aus dem Buch

5.1. Heuristiken – Faustregeln

Lange glaubte man, das Gehirn vollziehe in solchen Momenten komplexe Analyse- und Berechnungs-Prozesse: Geschwindigkeit und Winkel der Flugbahn, Windgeschwindigkeit, Drall des Balles etc. - all diese Faktoren würden unterbewusst in einer Art Differentialgleichung gegeneinander aufgerechnet.28 Kern der Theorie war die Annahme, „...dass die menschliche Intelligenz ein komplexes Problem durch einen komplexen Prozess löst.“29

Durch wissenschaftliche Überprüfungen konnte diese Theorie allerdings leicht widerlegt werden: das Gehirn müsste die unwahrscheinliche Fähigkeit besitzen, ähnlich eines Computers, permanent alle Faktoren zu überprüfen und neu zu berechnen, da diese nie konstant blieben und sich ständig verändern würden (z.B. die Windgeschwindigkeit, während der Ball sich in der Luft befindet) und das in wenigen Sekunden. Darüber hinaus erklärt die Theorie nicht, wieso Spieler bei dem Versuch, einen Ball zu köpfen gelegentlich gegen den Pfosten oder in Mitspieler prallen.30

Experimente zeigten stattdessen, dass Spieler ihre Intuition benutzen, um komplexe Aufgaben, wie einen Ball ins Tor zu köpfen, zu bewältigen. Intuition kann auch mit Bauchgefühl oder Ahnung und im weiteren Sinne mit Faustregel übersetzt werden.31 Eine dieser Faustregeln ist die sogenannte Blickheuristik – der Spieler fokussiert mit seinem Blick den Ball und läuft mit einer gleichbleibenden Geschwindigkeit in die Richtung, die der Ball nimmt, so dass der Blickwinkel zu ihm sich nicht ändert.32

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Intuition in Führungskontexten ein und stellt den Aufbau der Untersuchung sowie das Fallbeispiel der Polizei Berlin vor.

2. Die „alte“ Entscheidungslehre: Beschreibt das historisch dominierende Rationalitätsparadigma, das auf rein logischer Analyse und Vermeidung von Intuition basierte.

3. Die (Wieder-)Entdeckung von Emotion und Intuition in der Arbeitswelt: Analysiert, warum gesellschaftliche Komplexität und Krisen zu einer Rückbesinnung auf Emotionen und Intuition in Organisationen führen.

4. Was sind Entscheidungen?: Definiert Entscheidungsprobleme und erläutert Faktoren, die eine Entscheidung komplex oder schwierig machen.

5. Was sind Intuitionen?: Erklärt Intuition als Fähigkeit des Gehirns, komplexe Aufgaben mittels Heuristiken und Faustregeln effizient zu lösen.

6. Bei welchen Entscheidungen ist Intuition besonders sinnvoll?: Diskutiert die Bedingungen, unter denen Intuition wertvoll ist, insbesondere unter Zeitdruck und bei Expertenwissen.

7. Intuition und Führung: Erörtert, wie Führungskräfte Intuition als soziale Kompetenz nutzen können, um Innovationen zu fördern und Vertrauen aufzubauen.

8. Das Beispiel der Nachwuchsgewinnung der Polizei Berlin unter Gesichtspunkten intuitiver Entscheidungsregeln: Untersucht kritisch die standardisierten Einstellungsverfahren der Polizei und zeigt Probleme durch defensives Entscheiden auf.

9. Handlungsempfehlung und Fazit: Plädiert für eine stärkere Integration intuitiver Elemente und persönlicher Gespräche in Auswahlprozesse, um geeignetere Bewerber zu finden.

Schlüsselwörter

Intuition, Entscheidungslehre, Rationalität, Führung, Heuristiken, Faustregeln, Emotionen, Expertise, Polizeibehörde, Einstellungsverfahren, soziale Kompetenz, Innovation, Bauchgefühl, Rationalitätsparadigma, Personalmanagement.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Bedeutung und Rolle von Intuition bei Entscheidungen im Kontext von Führung und Organisation.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind der historische Wandel von rein rationalen Ansätzen hin zur Intuition, die psychologischen Grundlagen von Heuristiken sowie die praktische Anwendung intuitiver Kompetenzen in der Führung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, warum Intuition ein wesentlicher Bestandteil erfolgreicher Führung ist und wie sie (im Gegensatz zu rein standardisierten Verfahren) zur Problemlösung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Arbeit?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Grundlagen der Entscheidungspsychologie mit praktischen Beobachtungen verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung und Grenzen von Intuition, ihre Funktion als soziale Kompetenz und führt das Fallbeispiel des Einstellungstest-Verfahrens der Polizei Berlin an.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich vor allem durch Intuition, Führung, Rationalität, Expertise und Personalentscheidungen beschreiben.

Warum hält der Autor standardisierte Einstellungstests bei der Polizei für kritisch?

Der Autor argumentiert, dass diese Tests oft nicht die intelligentesten Bewerber herausfiltern, sondern jene, die sich am besten durch Hilfsliteratur und spezielles Training auf standardisierte Aufgaben vorbereitet haben.

Was versteht der Autor unter defensivem Entscheiden?

Dies ist die Tendenz von Entscheidungsträgern, aus Angst vor Sanktionen oder Fehlern an alten, gängigen Praktiken festzuhalten, anstatt neue, intuitiv sinnvollere Wege einzuschlagen.

Ist Intuition laut der Arbeit erlernbar?

Ja, Intuition ist durch Reflexion, Training und die Schaffung eines positiven Umfelds, das den Zugang zu unbewussten Erfahrungswelten erlaubt, förderbar.

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Details

Title
Kopf oder Bauch? Wie wir entscheiden (sollten)
College
Berlin School of Economics and Law
Grade
15
Author
M. Westen (Author)
Publication Year
2015
Pages
30
Catalog Number
V351411
ISBN (eBook)
9783668379817
ISBN (Book)
9783668379824
Language
German
Tags
Entscheidungslehre Führungslehre Intuition Organisationskultur rationale Entscheidungen Bauchentscheidungen Führung in Entscheidungspsychologie Heuristik Emotion Rationalitätsparadigma soziale Kompetenz Polizei Polizeisoziologie Polizeipsychologie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
M. Westen (Author), 2015, Kopf oder Bauch? Wie wir entscheiden (sollten), Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/351411
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