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A. ist eine Andere - Vergleich der Charaktere in Text und Inszenierung

Titel: A. ist eine Andere - Vergleich der Charaktere in Text und Inszenierung

Hausarbeit , 2003 , 13 Seiten , Note: 1,6

Autor:in: Sarah Buddeberg (Autor:in)

Theaterwissenschaft, Tanz

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

A., eine Frau Mitte zwanzig, glücklich verheiratet, scheint völlig unerwartet ihrem
Leben ein Ende gesetzt zu haben: eine verbrannte Leiche wird neben ihrem Wagen
gefunden. Die Nachricht von ihrem brutalen Selbstmord erschüttert den geordneten
Alltag der ihr nahestehenden Menschen. Ihr Vater Pheres, ihr Mann Gerd, dessen
Freund Herwig, genannt Bongo und A.’s beste Freundin Nina rekonstruieren in
Rückschau und Rückblende die erlebte Zeit mit A.. Immer mehr kreist dabei jeder um
sich selbst, Dialoge gehen aneinander vorbei, bis zur Frage nach dem „Warum“ kommt
keiner von ihnen – und gerade das spiegelt die Situation, aus der A. geflohen ist: ein
Leben, das beengende Formen anzunehmen beginnt und zwischenmenschliche
Beziehungen, deren Funktionieren von festgelegten Rollen abhängt. Am Ende bleibt
offen, ob A.’s Flucht wirklich eine endgültige war.
Nach gründlicher Lektüre des mit dem Kleist-Preis ausgezeichneten Dramas „A. ist eine
Andere“ von Andreas Sauter und Bernhard Studlar wirkte die Leipziger Inszenierung
von Jorinde Dröse, Regie, und Sonja Bachmann, Dramaturgie, eher enttäuschend. In
dieser Hausarbeit soll durch Text- und Inszenierungsanalyse der Frage nachgegangen
werden, in welchen wesentlichen Punkten, besonders in der Darstellung der Charaktere,
das Regiekonzept vom Originaltext abweicht. Dabei habe ich mich besonders auf die
Figur der Nina konzentriert, bei der die Unterschiede zwischen Textanalyse und
Darstellung wohl auch am deutlichsten ist. Alle Zitate sind dem Stück ‚A. ist eine
Andere’ von Sauter/Studlar und der Strichfassung dieses Stückes von Dröse/Bachmann
entnommen. Weitere Quellen wurden nicht verwendet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Kurze Inhaltsangabe / Einleitung

2. Die Charaktere

2.1 A.

2.2 Pheres

2.3 Nina

2.4 Gerd

2.5 Bongo

3. Die Inszenierung

Zielsetzung und thematischer Fokus

Die vorliegende Arbeit untersucht das mit dem Kleist-Preis ausgezeichnete Drama „A. ist eine Andere“ von Andreas Sauter und Bernhard Studlar. Ziel ist es, durch einen Vergleich von Textanalyse und einer spezifischen Leipziger Inszenierung herauszuarbeiten, in welchen Punkten das Regiekonzept signifikant vom Originaltext abweicht und wie sich dies insbesondere auf die Charakterdarstellung auswirkt.

  • Analyse der zentralen Charaktere und ihrer psychologischen Motivationen.
  • Gegenüberstellung von literarischer Vorlage und szenischer Umsetzung.
  • Untersuchung der Regieentscheidungen hinsichtlich der Charaktertiefe.
  • Reflektion über die Wirkung von Identitätskrisen und zwischenmenschlicher Entfremdung.
  • Fokus auf die Rolle der Figur Nina im Vergleich zwischen Text und Bühne.

Auszug aus dem Buch

2.3 Nina

A. zieht von zu Hause aus und gründet eine Wohngemeinschaft mit ihrer besten Freundin Nina, die einige Jahre jünger und Medizinstudentin ist. Dieser Charakter erscheint als eine Art Gegenfigur zu A., denn bei ihr zeigen sich Verhaltensmerkmale, die viel eher einen Selbstmord oder eine Flucht aus dem Leben vermuten ließen als die der lebenshungrigen A.. Gerade Nina, die sich realistisch gibt, indem sie verlangt: „Nur weil sie tot ist, muss man doch nicht zu lügen beginnen. Immer diese Verherrlichungen. Sie war wie wir. Machen wir uns doch nichts vor.“ (S. 30), idealisiert die drei Jahre des Zusammenlebens im Nachhinein: „Es war das einzige, was mich an ihr gestört hat. Diese Sucht nach Harmonie. In den drei Jahren, in denen wir zusammenwohnten, stritten wir kein einziges Mal. Außer deswegen.“ (S. 19). Es folgt eine Szene in der Rückblende, die genau das widerlegt, es geht um typische Streitereien wegen des Einkaufs und der Tatsache, dass Nina nie die Blumen gießt.

In dieser Marotte äußert sich ein weiterer Charakterzug Ninas, nämlich ihre Unfähigkeit im Umgang mit Vergänglichem. „Die [Blumen] sind alle vertrocknet, seit A. bei Gerd eingezogen ist. Vielleicht mag ich deshalb Plastikblumen lieber.“ (S.20). Auch die Pflanzen ihrer Mutter, die sie während deren Urlaub gießen sollte, vergisst sie. „‚Hier sieht es aus, wie in der Wüste.’ Alle Pflanzen vertrocknet. Hatte ich total vergessen.“ (S.26). Noch deutlicher wird Ninas Haltung bei A.’s Beerdigung: „Nina bezweifelte aus Protest die Haltbarkeit der Blumen. Und überhaupt, ihr Plastikbukett sei unvergänglicher.“, „Das ist nächstes Jahr genauso frisch. Immergrün.“ (S. 8).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Kurze Inhaltsangabe / Einleitung: Diese Einleitung führt in die Ausgangssituation des Dramas ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Diskrepanz zwischen literarischer Vorlage und einer konkreten Leipziger Theaterinszenierung zu untersuchen.

2. Die Charaktere: Dieses Kapitel analysiert die fünf Hauptfiguren des Stücks – A., Pheres, Nina, Gerd und Bongo – im Hinblick auf ihr Verhalten, ihre Motivationen und ihr gegenseitiges Bild, das sie voneinander haben.

3. Die Inszenierung: Hier wird die Umsetzung des Regiekonzepts kritisch bewertet, wobei insbesondere die Reduzierung der Charaktere und die Veränderung der Erzählstruktur im Vergleich zur Textvorlage im Zentrum stehen.

Schlüsselwörter

A. ist eine Andere, Andreas Sauter, Bernhard Studlar, Inszenierungsanalyse, Charakterstudie, Identität, Entfremdung, Nina, Pheres, Gerd, Bongo, Regiekonzept, Theaterwissenschaft, Rollenbilder, Existenzkrise.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert das Drama „A. ist eine Andere“ von Sauter und Studlar, wobei ein Fokus auf dem Vergleich zwischen der literarischen Vorlage und einer spezifischen Leipziger Inszenierung liegt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit thematisiert die Identitätssuche, die Unfähigkeit zur Kommunikation, zwischenmenschliche Entfremdung und die Rollenzuschreibungen innerhalb sozialer Gefüge.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Erforschung der inhaltlichen und charakterlichen Abweichungen, die das Regiekonzept im Vergleich zum Originaltext vornimmt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine Text- und Inszenierungsanalyse, die auf dem direkten Vergleich von Dialogfragmenten und Regieanweisungen basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Charakteranalyse der fünf Protagonisten und eine kritische Untersuchung der szenischen Umsetzung durch die Regie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Identität, Rollenbild, Inszenierungsanalyse, Entfremdung und Charakterdarstellung.

Wie verändert die Inszenierung die Figur der Nina?

Die Inszenierung reduziert den komplexen und psychisch labilen Charakter aus der Vorlage auf die Rolle eines hysterischen Teenagers, wodurch die dramatische Tiefe verloren geht.

Welche Bedeutung hat das offene Ende des Stückes?

Das offene Ende impliziert, dass A.s „Flucht“ nicht notwendigerweise in den Tod führte; die Inszenierung schwächt diesen Aspekt jedoch durch die Einbindung von Videoaufnahmen ab.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
A. ist eine Andere - Vergleich der Charaktere in Text und Inszenierung
Hochschule
Universität Leipzig  (Institut für Theaterwissenschaften)
Veranstaltung
Einführung in die Inszenierungsanalyse
Note
1,6
Autor
Sarah Buddeberg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2003
Seiten
13
Katalognummer
V35081
ISBN (eBook)
9783638351164
ISBN (Buch)
9783656760412
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Andere Vergleich Charaktere Text Inszenierung Einführung Inszenierungsanalyse
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sarah Buddeberg (Autor:in), 2003, A. ist eine Andere - Vergleich der Charaktere in Text und Inszenierung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/35081
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Leseprobe aus  13  Seiten
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